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Warum so leise, Herr Mohamad?


Jetzt spricht der Krisen-Kapitän des 1. FC Köln.

Köln - „Wir müssen Dortmund abhaken.“ So die gewohnt trockene Botschaft von FC-Coach Zvonimir Soldo bei seiner zweiminütigen (!) Team-Ansprache am Montag. Ein Beispiel mehr, dass man zu wenig redet. Doch das gilt auch für die Spieler... Denn außer Idol Lukas Podolski (25) traute sich bislang niemand, den Mund mal aufzumachen. Auch der Kapitän nicht. Warum so leise, fragt der EXPRESS deshalb Youssef Mohamad (30). Das Interview!

Herr Mohamad, der FC am Abgrund und alle schweigen. Wieso?

Es macht keinen Sinn, über den Trainer und den Manager zu sprechen. Das ist nicht unser Job. Wir sind Spieler und müssen auf dem Platz Fußball spielen.

Wie ist die Stimmung?

Nach fünf Punkten aus acht Spielen ist niemand happy. Uns geht's nicht gut. Wir wissen alle: Gegen Hoffenheim hätten wir drei, gegen Dortmund einen Punkt holen müssen. Wir sind in einer sehr schlimmen Situation. Seit ich hier bin, standen wir nie auf Platz 17.

Warum hauen Sie als Kapitän dann nicht mal dazwischen – wie es Poldi getan hat?!

Ich bin NICHT gegen Poldi und akzeptiere, was er sagt. Er will, dass der Verein besser dasteht, als es jetzt der Fall ist. Aber meine Meinung ist eine andere. Wenn ich anfange Probleme zu machen, hilft das doch nicht. Der Manager und der Trainer haben die Probleme im Klub zu lösen. Nicht ich. Ich bin Spieler.

Wie reagiert die Mannschaft auf Faryd Mondragon, der die Truppe gegen Dortmund im Stich ließ, indem er sich weigerte, sich auf die Bank zu setzen?

Im Hotel war das so: Mondy klopfte an meine Tür und sagte, der Trainer habe ihm eben gesagt, er würde nicht spielen. Mondy ist clever und professionell. Er war sehr ehrlich und sagte, er wolle keinen Stress machen. Aber er sei nicht mehr 20 und könne es nicht ertragen, auf der Bank zu sitzen. Ich verstehe das. Mondy hat das auch den anderen Spielern so erklärt.

Was ist Ihr Wunsch fürs Hannover-Spiel?

Dass Wolfgang Overath wieder vor dem Anpfiff zu uns in die Kabine kommt. Das sollte er immer machen. Er sollte jeden Tag am Geißbockheim sein. Die Spieler würden das lieben. Wir brauchen ihn. Der Präsident war selbst Fußballer und weiß, was wir brauchen.

Und Soldo nicht?

Ich arbeite mit Soldo seit eineinhalb Jahren. Das ist eine gute Person. Und ein guter Trainer.


Link: Express.de

Kommentare

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