Direkt zum Hauptbereich

Mohamad bietet Kapitänsamt an
„Poldi kann die Binde haben!“

Von ALEXANDER HAUBRICHS und MARKUS KRÜCKEN
Der Kapitän in der Kritik: Youssef Mohamad hat zuletzt nicht überzeugt.
Der Kapitän in der Kritik: Youssef Mohamad hat zuletzt nicht überzeugt.
Foto: Herbert Bucco
Köln –

Der FC und seine Kapitäne: Auch Youssef Mohamad trägt schwer an der Binde, die vorher schon Milivoje Novakovic und Petit kein Glück brachten. Nun könnte Lukas Podolski sein Nachfolger werden.

Denn: Seit der Libanese den FC aufs Feld führt, geht es mit seiner Formkurve bergab. Trainer Frank Schaefer verwarf nach seinem Amtsantritt den Gedanken an eine Ablösung, weil er keine Unruhe schaffen wollte.

Lukas Podolski könnte Mohamad beerben.
Lukas Podolski könnte Mohamad beerben.
Foto: Eduard Bopp

Doch im Winter-Trainingslager soll ein neuer Mannschaftsrat gewählt werden. Und Mohamad stellt das Amt zur Verfügung!

„Ich habe immer gesagt, dass nicht ich oder die Medien entscheiden, wer Kapitän ist, sondern der Verein. Wenn man auf mich zukommt und sagt, dass es besser für das Team ist, dass Poldi die Binde bekommt, dann kann er sie haben“, sagt „Dodo“ dem EXPRESS.

Mohamad, der derzeit in Beirut im Urlaub weilt, klebt also nicht an seinem Amt. Denn auch er hat die Kritik der letzten Monate mitbekommen. In der Mannschaft sieht man kritisch, dass der Verteidiger zu leise sei, auf und neben dem Platz übernehmen Spieler wie Poldi oder Martin Lanig die Kommunikation mit dem Schiedsrichter oder den Medien.

Auch das bis heute keine Punktprämien ausgehandelt wurden, lastet man Mohamad an. Zudem wurde seine Autorität mehrfach untergraben, zuletzt beim Trainingszoff mit Ex-Keeper Faryd Mondragon.

Schaefers Vorgänger Soldo wollte Podolski nicht als Kapitän, weil auf dem Nationalspieler ohnehin schon zu viel Druck lastete. Unter Schaefer ist Poldi sowieso der Chef, da kann er auch gleich die Binde tragen...


Quelle: Express

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Hassan Oumari nach Saudi-Arabien !

Der Berliner Libanese Hassan Oumari löst seinen Vertrag bei Nejmeh Beirut im beidseitigen Einvernehmen auf und wird wohl noch in dieser Transferphase nach Saudi-Arabien wechseln. Den 31-jährigen Flügelverteidiger zieht es in die "Dawri Al Jameel", der ersten Liga des arabischen Königreiches.

Der Verein um den es sich handelt, heißt Al-Raed. Für Oumari wird es die ersten Stelle außerhalb des Libanons und Deutschland sein. Im Libanon spielte er für Tripoli, Safa und hauptsächlich Nejmeh. Bei Nejmeh hätte Oumari auf den legendären Trainer Theo Bücker treffen können, aber Oumari entschied sich für einen Wechsel in eine deutlich bessere und stärkere Liga.

Viele Medien und Fans im Libanon gaben an, dass Oumari den Verein eben wegen Theo Bücker verlassen wird, da er sich angeblich nicht gut mit dem Sauerländer verstehe. Was jedoch völliger Schwachsinn ist. Bücker und Oumari sollen laut sicherer Quellen sehr viel voneinander gehalten haben, nur brauchte Hassan Oumari noch einmal die…

Auflistung libanesischer Spieler im Ausland

Nach sehr langer Zeit listen wir wieder mal eine Liste libanesischer Spieler im Ausland auf. Der Beginn der Liste wird mit Spielern gefüllt, die entweder für den Libanon bereits gespielt haben oder aus der libanesischen Liga ins Ausland gewechselt sind. Die erwähnten Nicht-Nationalspieler außerhalb des Libanons müssen mindestens in der ersten Liga oder sie spielen mindestens in der 3.Liga Deutschlands, Englands, Italiens, Frankreichs und Spaniens und haben noch kein A-Pflichtländerspiel für ein anderes Land gemacht.

Einige Spieler die wir erwähnen werden, spielen für die U-Mannschaft oder Reserveteam der jeweiligen Mannschaft die wir dahinter genannt haben. Vollständig ist diese Liste natürlich nicht, da nicht immer libanesisch stämmige Spieler einen libanesischen Ausweis besitzen oder die bekannten Sportseiten wissen dass derjenige einen besitzt.

Joan Oumari (Al Nasr Dubai/VAE)
Bassel Jradi (Strömsgodset/Norwegen)
Daniel Zeaiter (MSV Duisburg/Deutschland)
Hilal El-Helwe (Hallescher FC/D…

Libanese im Talentschuppen von Standard Lüttich

Und wieder einmal haben wir ein libanesisches Talent in Europa gefunden. Es geht um Rabah Mazbouh, 17-jähriger Stürmer im Dienste vom 10-maligen belgischen Meister Standard Lüttich.

Rabah Mazbouh spielt seit Juli 2016 für Lüttich´s Jugendmannschaften. Seit dem Sommer 2017 spielt dieser als 17-jähriger in der U21, die in der höchsten Reserveliga Belgiens spielen. Und das ist schon bemerkenswert. Denn normalerweise spielen in der U21, so wie wir es in Deutschland kennen teilweise nur 19 bis knapp 21-jährige im Team.

Vor seiner Zeit in Lüttich spielte er für die Jugendmannschaften KV Oostende und FC Brügge. In der Saison 2014/2015 konnte er mit Brügge in der Jugend eine Meisterschaft gewinnen und hat so in Gesamtbelgien auf sich aufmerksam gemacht.

Die belgischen Fußballmedien im Internet geben leider sehr wenig Informationen über seine aktuellen Statistiken raus. Somit haben wir keine Informationen darüber wie seine Hinrunde verlief. Wir können aber sagen, dass er im letzten Spiel gegen…