Sonntag, 31. Oktober 2010

Roda Antar

Hier ist ein Wallpaper für Roda Antar von einem Freund zur Verfügung gestellt worden:



Shandong Luneng gewinnt Auswärtsspiel


Shandong hat sich am 29.Spieltag wieder den ersten Sieg nach drei Spielen sichern können. Das Team von Roda Antar setzte sich gegen den Tabellenvierzehnten Changcha Ginde mit 0-2 auswärts durch.

Das Spiel an sich ist für das Team nicht mehr wichtig, da man schon in der letzten Woche die Meisterschaft klar gemacht wurde.

Die Tore für das Team schossen Deng Zhuoxiang (45´) und Julio de Leon (72´).

Libanons Nationalmannschaftskapitän spielte wie gewohnt seine 90 Minuten durch.

Samstag, 30. Oktober 2010

Köln gewinnt wieder!


Youssef Mohamads 1.FC Köln hat das Siegen doch nicht verlernt. Am 10.Spieltag der Fussball-Bundesliga bezwang man den Hamburger SV mit 3:2 vor heimischer Kulisse. Alle Kölner Tore wurden vom Slowenen Milivojie Novakovic erzielt. Der Verein hat nun 8 Punkte.

Kapitän Youssef Mohamad spielte wie gewohnt seine 90 Minuten durch.

Lebanese Premier League - Round IIII


30.10.2010
Al Ahed - Nejmeh Beirut 5:0
Tore Ahed: Hassan Maatouk (3), Mahmoud El Ali (1), Ali Bazzi (1)

31.10.2010
Islah Bourj Al Shamali - Tadamoun Sour 1:1
Tor Islah: Moussa Zyat (1)
Tor Tadamoun: Mohammad Haidar (1)

Shabab Ghazieh - Safa 0:2
Tore Safa: Mahmoud Zoughbi (1), Youssef Mizian (1)

Akha Ahly - Al Mabarrah 1:1
Tore Akha: Ahmad Nomani (1)
Tore Mabarrah: Ghassan Shweikh (1)

Racing Beirut - Salam Sour 2:0
Tore Racing: Wassim Abdelhadi (2)

Ansar Beirut - Shabab Al Sahel 3:0
Tore Ansar: Sebastiao (1), Ali Nassredinne (1), Rabi Ataya (1)

Torjäger nach 4.Spieltagen ist Hassan Maatouk von Al Ahed mit 6 Toren.

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Ghaddar spielt bei Sieg nicht mit


Mohammad Ghaddar hat beim Sieg von Al Ahly gegen Petrojet wieder mal nur zusehen müssen. Der Libanesische Nationalspieler wurde nicht eingesetzt, obwohl es im Sturm einige Ausfälle gab.

Die Zeichen stehen wohl auf Abschied. Angeblich stehen neben Angeboten aus dem asiatischen Raum auch welche aus dem europäischem.

Shandong sichert sich durch Remis die Meisterschaft


Shandong Luneng hat am 27.10.2010 sich die chinesische Meisterschaft nach einem Unentschieden Auswärts bei Nanchang Bayi gesichert. Es ist das dritte Remis in Folge.

Nachdem das Team wieder das 1-0 in den letzten drei Spielen schlucken musste, konnte der Honduraner Julio de Leon wieder ausgleichen und damit sich die Meisterschaft ergattern.

Für Roda Antar ist es die erste Meisterschaft. Nach dieser Saison wird sein Vertrag auslaufen.

Dienstag, 26. Oktober 2010

Köln siegt im Pokal


Der 1.FC Köln hat sein Pflichtspiel im DFB-Pokal gegen TSV 1860 München mit 3-0 gewonnen und qualifiziert sich damit für das Achtelfinale. Die Tore für Köln schossen Martin Lanig, Milivojie Novakovic und Lukas Podolski.

1. FC Köln: Varvodic – Brecko, Mohamad, Pezzoni, Salger – Lanig, Matuschyk – Jajalo (Clemens 53.), Podolski (Terodde 88.), Ehret – Novakovic (Yalcin 84.)

Sonntag, 24. Oktober 2010

Lebanese Premier League - Round III



Islah Bourj Shamali - Safa 1-2
Tor Islah: Haitham Zein (1)
Tore Safa:Tarek Amerti (1), Mahmoud Zoughbi (1)

Ansar Beirut - Akha 3-0
Tore Ansar: Rabi Attya (1), Sebastiao (1), Ali Nassredinne (1)

Mabarrah - Shabab Ghazieh 1-2
Tor Mabarrah: Imad Miri (1)
Tore Ghazieh: Issam Abdelsami (1) Mohammed Kassas (1)

Shabab Sahel - Racing Beirut 3-1
Tore Sahel: Hussein Faroukh (1), Mustafa Tosca (1), Lassana Zoro (1)
Tor Racing: Tarek Omar (1)

Nejmeh - Salam Sour 2-0
Tore Nejmeh: Mohammad Jaafar (1), Moumni Camara (1)

Tadamoun - Al Ahed 2-2
Tore Tadamoun: Mustafa Anbar (1), Derek Ebi (1)
Tore Ahed: Mustafa Al Hallaq (1), Mahmoud El Ali (1)

Libanons Frauen gewinnen letztes Gruppenspiel


Die libanesische Frauenauswahl hat ihr letztes Gruppenspiel gegen die irakische Auswahl mit 9-0 beenden können. Im Rahmen des "Arabia Cup 2010" konnten die Frauen nach den ersten beiden Niederlagen gegen Ägypten und Jordanien ihr können doch mal aufblitzen lassen und können nun das Feld erhobenen Hauptes verlassen.

Die Tore für den Libanon schossen: Sara Haidar (2), Marwa Khamees (1), Sarah Bekri (3), Rana Abdelsattar (1), Ayah Oumari (1) & Hiba Jaafil (1)


Insgesamt lief das Turnier für die libanesische Auswahl so ab:
3 Spiele 1 Sieg 0 Unentschieden 2 Niederlagen 11:8 +3 3 Punkte


Interne Torschützin ist Sarah Bekri die insgesamt 5 Tore in 3 Spiele erzielen konnte.

Köln weiter unter Druck


Hannover - Der 1. FC Köln gerät immer stärker unter Druck. Die Rheinländer verloren bei Hannover 96 mit 1:2 (0:2) und liegen nach dem sechsten Spiel in Folge ohne Sieg in der Bundesliga weiter auf einem Abstiegsplatz.


Bereits am Dienstag geht es für den FC im DFB-Pokal gegen 1860 München. Hannover kehrte dagegen nach zuvor zwei Niederlagen in Folge wieder in die Erfolgsspur zurück und schob sich zumindest vorübergehend sogar auf Rang 3 vor.

Dank eines Doppelschlags von Torjäger Didier Ya Konan (4. und 15.) sorgten die Platzherren früh für klare Verhältnisse. Der Matchwinner hat nach acht Einsätzen nun bereits fünf Saisontreffer auf dem Konto. Der FC konnte durch Martin Lanig (85.) nur noch verkürzen.

Ya Konan per Schlenzer und Kopf

In der heimischen AWD-Arena musste Hannover im ersten Durchgang über weite Strecken nicht einmal an seine Leistungsgrenze gehen, um den Zwei-Tore-Vorsprung herauszuspielen. Ya Konans individuelle Klasse genügte, die Kölner Defensive leistete unfreiwillig ihren Beitrag. Beim 1:0 zirkelte Ya Konan den Ball nahezu ungehindert aus 22 Metern ins Netz. Miro Varvodic, der im FC-Tor erneut Faryd Mondragon vertrat, machte dabei nicht die beste Figur.

Als sich Soldos Mannschaft gerade ein wenig von dem frühen Rückstand erholt zu haben schien, traf Ya Konan erneut. Nach einer starken Flanke von Konstantin Rausch köpfte der Angreifer aus kurzer Distanz ein.

Köln bemüht, aber ohne Ideen

Das Bemühen war den Kölner Profis dann über weite Strecken nicht abzusprechen. Trotz des Rückstandes ergab sich die Mannschaft keinesfalls in ihr Schicksal und versuchte, Struktur ins eigene Spiel zu bringen. Gute Ideen blieben aber Mangelware. Eine wirklich zwingende Chance brachten die Kölner im ersten Abschnitt nicht zu Stande - obwohl Hannover auf seine beiden Stamm-Innenverteidiger Emanuel Pogatetz (Muskelverletzung) und Karim Haggui (Rotsperre) verzichten musste.

Nach dem Seitenwechsel reagierte Soldo und brachte mit Milivoje Novakovic ein zweite Spitze. Der ganz große Ruck ging durch die Hereinnahme des Angreifers jedoch nicht durch die Mannschaft. Köln war zwar das aktivere Team, die meist abwartend spielenden Hannoveraner gerieten jedoch nur selten in Bedrängnis. In der 50. Minute musste 96-Schlussmann Florian Fromlowitz allerdings einen Fernschuss von Martin Lanig entschärfen, der dann auch noch zum 1:2 traf und Hannover in der Schlussphase noch einmal mächtig ins Schwitzen brachte.

1. FC Köln: Varvodic – Brecko (Ehret 66.), Mohamad, Geromel, Andrezinho – Lanig, Petit, Matuschyk (Yalcin 66.), Jajalo, Clemens (Novakovic 46.) – Podolski

Link: Bundesliga.de

Samstag, 23. Oktober 2010

Shandong patzt wieder



Shandong Luneng hat zum zweiten mal hintereinander nicht geschafft, die Meisterschaft vorzeitig zu sichern. Beim 1-1 gegen den Tabellenletzten musste die Mannschaft wie in der letzten Woche gegen Henan Jinaye ein Gegentor hinterher rennen, welches aber Glücklicherweise wieder eingefangen wurde.

Das Spiel für Shandong war schwer zu gestalten, da sich die Gäste hinten reinstellten und um jeden Preis eine Niederlage verhindern wollten, was ihnen auch gelungen ist. Durch dieses Remis wird die endgültige Meisterschaft um eine weitere verschoben. Sollte aber am 24.10.2010 Shanghai Shenua sein Ligaspiel verlieren, wird man Shandong zum neuen Meister krönen können, da es mathematisch nicht mehr möglich ist, diesen Rückstand aufzuholen.


Nationalspieler Roda Antar spielte 90 Minuten durch.

Freitag, 22. Oktober 2010

China: Ein neuer Meister?



In der chinesischen Super League könnte sich Shandong Luneng bereits am viertletzten Spieltag vorzeitig zum neuen Meister krönen. Shanghai Shenhua hat die Hoffnung zwar noch nicht aufgegeben, den Spitzenreiter noch abfangen zu können, doch angesichts von elf Punkten Vorsprung dürfte der vierte nationale Titel für Shandong nur noch Formsache sein.

Spitzenspiel: Shandong Luneng unter der Leitung des kroatischen Trainers Branko Ivankovic strebt nach Wiedergutmachung, nachdem in der letzten Partie gegen Henan Jianye lediglich ein Unentschieden heraussprang. Gleichzeitig würde ein Sieg gegen die Gäste aus Qingdao dem Team die Gelegenheit geben, sich vor heimischem Publikum vorzeitig zum Meister zu krönen.
Spieler im Fokus: Nicht zuletzt dank des wichtigen Ausgleichstreffers durch den Libanesen Roda Antar kann Shandong Luneng bereits an diesem Wochenende die Meisterschaft perfekt machen. Der ehemalige Bundesligaspieler wird seinen neunten Saisontreffer anstreben, der für ihn und sein Team Gold wert wäre.


Link: FIFA

Frauen verlieren auch das zweite Spiel


Die Nationalmannschaft der Frauen hat im Rahmen des "Arabia Cup 2010" das zweite Länderspiel gegen Jordanien mit 3-1 verloren. Das einzige Tor des Tages für den Libanon schoss Sara Bekri, die auch schon gegen Ägypten traf.

Jordaniens Mannschaft nimmt seit 2005 regelmässig an Turnieren&Freundschaftsspielen teil, so das es auszurechnen war, das man auch hier verlieren würde.

Momentan ist der Libanon vorletzter, was auch heißt dass man sich nicht für die nächste Runde qualifizeren wird.

Das nächste Spiel wird gegen die neugegründete Nationalmannschaft von Irak sein. Iraks Frauen haben bisher sehr hohe Niederlagen einstecken müssen.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Warum so leise, Herr Mohamad?


Jetzt spricht der Krisen-Kapitän des 1. FC Köln.

Köln - „Wir müssen Dortmund abhaken.“ So die gewohnt trockene Botschaft von FC-Coach Zvonimir Soldo bei seiner zweiminütigen (!) Team-Ansprache am Montag. Ein Beispiel mehr, dass man zu wenig redet. Doch das gilt auch für die Spieler... Denn außer Idol Lukas Podolski (25) traute sich bislang niemand, den Mund mal aufzumachen. Auch der Kapitän nicht. Warum so leise, fragt der EXPRESS deshalb Youssef Mohamad (30). Das Interview!

Herr Mohamad, der FC am Abgrund und alle schweigen. Wieso?

Es macht keinen Sinn, über den Trainer und den Manager zu sprechen. Das ist nicht unser Job. Wir sind Spieler und müssen auf dem Platz Fußball spielen.

Wie ist die Stimmung?

Nach fünf Punkten aus acht Spielen ist niemand happy. Uns geht's nicht gut. Wir wissen alle: Gegen Hoffenheim hätten wir drei, gegen Dortmund einen Punkt holen müssen. Wir sind in einer sehr schlimmen Situation. Seit ich hier bin, standen wir nie auf Platz 17.

Warum hauen Sie als Kapitän dann nicht mal dazwischen – wie es Poldi getan hat?!

Ich bin NICHT gegen Poldi und akzeptiere, was er sagt. Er will, dass der Verein besser dasteht, als es jetzt der Fall ist. Aber meine Meinung ist eine andere. Wenn ich anfange Probleme zu machen, hilft das doch nicht. Der Manager und der Trainer haben die Probleme im Klub zu lösen. Nicht ich. Ich bin Spieler.

Wie reagiert die Mannschaft auf Faryd Mondragon, der die Truppe gegen Dortmund im Stich ließ, indem er sich weigerte, sich auf die Bank zu setzen?

Im Hotel war das so: Mondy klopfte an meine Tür und sagte, der Trainer habe ihm eben gesagt, er würde nicht spielen. Mondy ist clever und professionell. Er war sehr ehrlich und sagte, er wolle keinen Stress machen. Aber er sei nicht mehr 20 und könne es nicht ertragen, auf der Bank zu sitzen. Ich verstehe das. Mondy hat das auch den anderen Spielern so erklärt.

Was ist Ihr Wunsch fürs Hannover-Spiel?

Dass Wolfgang Overath wieder vor dem Anpfiff zu uns in die Kabine kommt. Das sollte er immer machen. Er sollte jeden Tag am Geißbockheim sein. Die Spieler würden das lieben. Wir brauchen ihn. Der Präsident war selbst Fußballer und weiß, was wir brauchen.

Und Soldo nicht?

Ich arbeite mit Soldo seit eineinhalb Jahren. Das ist eine gute Person. Und ein guter Trainer.


Link: Express.de

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Lady´s verlieren Eröffnungsspiel


Die Frauennationalmannschaft ist im "Arabia Cup 2010" in Bahrain schlecht gestartet. Gegen den Favoriten aus Ägypten musste man sich mit 5-1 geschlagen geben.

Gegen eine Frauenauswahl die seit 2006 in Abständen an Freundschaftsspielen und WM-Qualifikationsturnieren teilnahm waren die libanesischen Damen nicht stark genug um ein positives Ergebnis zu erzielen. Das einzige Tor des Tages schoss Sarah Bekri zum 5-1.

Immerhin, und das muss man unseren Frauen hoch anrechnen wurden sie nicht so abgeschlachtet wie die katarische oder irakische Auswahl die mehr als 15 Gegentore hinnehmen mussten.

Das nächste Spiel findet morgen gegen Jordanien statt.

Montag, 18. Oktober 2010

Seminar zur Professionalisierung in Libanon


Im Rahmen des Goal-Programms der FIFA lud die Stadt Beirut zu einem FIFA-Seminar für die Generalsekretäre der westasiatischen Fussballverbände.

Vom 12. bis 14. Oktober widmeten sich die Spitzenfunktionäre verschiedenen Sujets rund um das Thema Professionalisierung. Vertreter Südafrikas und der Schweiz berichteten von ihren Erfahrungen bei der Entwicklung ihrer jeweiligen Meisterschaften, und auch Saudiarabien, Katar sowie die Vereinigten Arabischen Emirate präsentierten ihre Erlebnisse in diesem Bereich.

Die FIFA organisiert diese Treffen einmal jährlich, um die Generalsekretäre über die neuesten Entwicklungen im Bereich Spielregeln und Reglements auf dem Laufenden zu halten und um die Unterstützung, die von der FIFA geleistet wird, zu evaluieren. Die Versammlungen dienen nicht zuletzt auch der besseren Zusammenarbeit zwischen den Generalsekretären der verschiedenen Verbände, wie Urs Zanitti, Leiter des Goal-Programms bei der FIFA, gegenüber FIFA.com erklärte:

"Die FIFA organisiert diese Seminare jedes Jahr. Im vergangenen Jahr fand es in Katar statt, in diesem Jahr sind wir in Libanon. Das Hauptziel besteht darin, den Generalsekretären eine Möglichkeit zu geben, die jüngsten Neuerungen im Fussball und seinen Reglements sowie neue Entwicklungsmöglichkeiten zu diskutieren."

"Diese Art Seminar dient auch dazu, die Probleme kennenzulernen, mit denen sich die Mitgliedsverbände der FIFA konfrontiert sehen. Es ist gleichzeitig die Gelegenheit, die für die Entwicklung des Fussballs am besten geeigneten Programme zu bestimmen, zumal Verwaltung und Organisation heute stark im Aufwind sind."

Eine lehrreiche Erfahrung
Saleh Al Farsi, Generalsekretär des omanischen Fussballverbands, fand zwar alle Aspekte des von der FIFA organisierten Seminars interessant, doch mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgte er die Präsentation von Kjetil Siem, Präsident der südafrikanischen Premier League: "Wir waren von dem Vortrag des Vertreters des südafrikanischen Verbands sehr beeindruckt, vor allem was die Reglements betrifft, insbesondere die elektronischen Verfahren. Es ermöglicht eine Verringerung des Papieraufwands, eine bessere Verwaltung der Reglements der jeweiligen Wettbewerbe und eine effiziente Bearbeitung von Spielerangelegenheiten. Das ist für uns eine einmalige Erfahrung. Wir werden auf dieses Wissen auch in unserem Land zurückgreifen."

Auch Tariq Ahmed, Generalsekretär des irakischen Fussballverbands, fand die angesprochenen Themen äußerst lehrreich, insbesondere in den Bereichen Doping und Professionalisierung: "Das Niveau der Redner war sehr hoch. Sie verfügen über große Erfahrung, und wir haben in der Diskussion über Doping und den Kampf gegen dieses Übel viel gelernt."

"Zum Thema professionelle Meisterschaften fanden wir die Beiträge der Verbände Saudiarabiens, Katars, der Emirate und Südafrikas sehr interessant. Wir hoffen, an weiteren FIFA-Seminaren teilnehmen zu können, denn dies ermöglicht es uns, auf dem richtigen Weg zu bleiben, der zur Entwicklung des Fussballs der Region führt."

Reglements und Wettbewerbe
Auch der Generalsekretär des iranischen Fussballverbands, Mehdi Mohammad Nabi, bestätigte, dass die Teilnahme an solchen Seminaren die internen Reglements der verschiedenen Verbände sowie ihre Übereinstimmung mit dem der FIFA zu verstehen hilft: "Dieses Seminar war sehr lehrreich, vor allem was die Entwicklung von professionellen Meisterschaften betrifft. Wir konnten außerdem sehen, auf welche Weise ein internes Reglement geschaffen werden kann, damit es mit dem der FIFA übereinstimmt."

Für den Generalsekretär Palästinas, Abed Al Majeed Hijjeh, sind diese Treffen vor allem für noch junge Verbände sehr nützlich, die sich permanent auf der Suche nach neuem Wissen zur Entwicklung des Spiels befinden: "Dieses Seminar war sehr wichtig für uns, denn wir konnten unsere Erfahrungen mit anderen westasiatischen Generalsekretären und technischen Direktoren austauschen."

"Der palästinensische Verband ist natürlich noch sehr jung, und wir geben uns große Mühe, den Fussball trotz der Hindernisse, denen wir gegenüberstehen, vorwärts zu bringen. Die palästinensische Meisterschaft steckt noch in den Kinderschuhen, doch in den letzten zwei Jahren konnten wir einen großen qualitativen Sprung machen. Es ist wichtig, bestimmte Kenntnisse zu erwerben, um unserer Meisterschaft einen guten Beginn zu sichern."

Kontinuierliche Bemühungen
Laut David Borja, FIFA Development Manager für Asien, arbeitet insbesondere das westasiatische Entwicklungsbüro bei der Entwicklung der Mitgliedsverbände eng mit der FIFA zusammen. "Das westasiatische Büro in Amman unter der Leitung von Nidal Al-Hadid und Majed Al-Abweh leistet vorzügliche Arbeit bei der Durchführung von Programmen, die den Verbänden die Entwicklung des Fussballs in der Region zu fördern helfen. Sein Beitrag war entscheidend."

"Die Verbände vom Golf konnten dank großer materieller Unterstützung schnell wachsen. Bei anderen Verbänden war dies nicht der Fall. Die FIFA hat letzteren viele Hilfen und mehrere Programme gewährt, insbesondere in Palästina und Jemen. Es gibt natürlich noch weitere Aspekte, an denen die FIFA in den anderen Verbänden arbeiten kann."

"Der wichtigste Beitrag der FIFA bei diesem Treffen in Beirut war es, den Verbänden die Möglichkeit gegeben zu haben, sich auszutauschen und Antworten auf ihre Fragen zu finden, damit sie das Spiel in ihrer Region fördern können."


Quelle: FIFA

Sonntag, 17. Oktober 2010

Al Ahly verliert in Unterzahl


Al Ahly Kairo hat das Halbfinalrückspiel gegen den tunesischen Giganten Esperance Tunis mit 1-0 (insgesamt 2-2) verloren und scheidet aufgrund der Auswärtstore- Regel aus.

Michael Eneramo erzielte schon nach einer Minute das wichtige 1-0 für die Tunesier. Obwohl es ein Handtor war, übersah es der Schiedsrichter. So war der erste Schritt für ein Ausscheiden der Ägypter klar gemacht worden. Den zweite Schritt der Selbstzerstörung machten die Ägypter selbst als Mohammed Barakat mit der roten Karte in der 30.Minute aus dem Feld flog.

Libanons Nationalspieler Mohammad Ghaddar war die gesamten 90 Minuten auf der Bank. Den dritten Wechselkontigenten nutzte Hossam El Badry nicht und so blieb es beim 1-0 für Esperance Tunis.

Im Finale wird man dann auf die kongolesische Mannschaft Mazembe treffen. Der Sieger wird dann den afrikanischen Verband im Dezember bei der Klub-WM in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) vertreten.

Shandong rettet Remis - Dank Roda Antar


Shandong Luneng hat sich im vermeintlich leichtem Spiel gegen Henan Jinaye sehr schwer getan und erreichte nur 1-1, wobei der erlösende Treffer durch Roda Antar in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte fiel.

Hätte Shandong heute gewonnen, wären sie der neue Meister in China. Doch dazu kam es leider nicht.

Den Treffer für den Aussenseiter machte in der 14.Minute der Nigerianer Obi Meneke. Nach einem sehr schweren Spiel konnte der libanesische Nationalspieler jedoch mit einem Tor noch einen Punkt retten.

Für Roda Antar ist es der 8 Treffer in dieser Saison. Er hat noch 4 Spieltage Zeit, will er die zweistellige Marke knacken.

Samstag, 16. Oktober 2010

Debüt verpatzt - Charara verliert und verballert Elfmeter


Am ersten Spieltag der bahrainischen Liga verlor Zakaria Charara mit seinem Verein Al Shabab Manama mit 2-0 gegen Buseiteen.

Buseiteen galt von Anfang an als Favorit auf die drei Punkte und spielte auch so. Schon in der 12.Minute fiel das erste Busteiteener Tor durch Mohammed Hajaj. Nach 40 Minuten war das Spiel nach einem Tor von Mohammed Nouredin so gut wie gelaufen.

Doch in der 58.Minute hatte der libanesische Nationalspieler Zakaria Charara die Chance auf den Anschluss, den er leider an seinem Debüt vergab.


Der andere libanesische Legionär Ramez Dayoub durfte noch nicht spielen, da ihm noch die internationalen Dokumente fehlen, die ihm der libanesische Verband erteilen muss.

Lebanese Premier League Spieltag 2



16.10.2010

Nejmeh - Shabab Sahel 2-1
Tore Nejmeh: Akram Moghrabi (1), Moumni Camara (1)
Tor Sahel: Ahmad Jaradi (1)

Tadamoun Sour- Salam Sour 2-0
Tore Tadamoun: Mohamad Haidar (1), Youssef Anbar (1)

Ahed - Al Islah Burj Shamali 3-0
Tore Ahed: Hassan Maatouk (1), Mustafa Hallaq (1), Mahmoud El Ali (1)

17.10.2010

Safa - Mabarrah 3-1
Tore Safa: Ali Al Saadi (2), Amer Khan (1)
Tor Mabarrah: Ali El Atat (1)

Shabab Ghazieh - Al Ansar 0-0

Racing Beirut - Akha Ahly 2-2
Racing Tore: Wissam Abdelhadi (1), Mohammed Matar (1)
Akha Tore: Paul Rustom (1), Rabea Al Hossry (1)

BVB mit Last-Minute-Sieg an die Spitze

Youssef Mohamad spielte die 90 Minuten durch

Köln - Borussia Dortmund ist nach mehr als sieben Jahren wieder an die Tabellenspitze der Bundesliga gestürmt.


Die Überraschungsmannschaft von Trainer Jürgen Klopp feierte am Freitagabend durch das 2:1 (1:0) bei Lieblings-Gegner 1. FC Köln den siebten Sieg in Folge, stellte damit die Club-Bestmarke ein und übernahm mit nunmehr 21 Punkten aus acht Spielen aufgrund der besseren Tordifferenz zumindest bis Samstag die Tabellenspitze vom 1. FSV Mainz 05. Beim FC hingegen hat sich nach zuletzt turbulenten Tagen die sportliche Situation verschärft.

Nuri Sahin erzielte in der Nachspielzeit (90.+1) den Siegtreffer für die Westfalen, die zuletzt am 9. August 2003 nach einem 4:0 gegen den VfL Wolfsburg vorübergehend Erster waren. Die erste Borussen-Führung durch Jakub Blaszczykowski (20.) hatte Kölns Nationalspieler Lukas Podolski noch mit einem Gewaltschuss in den Winkel egalisiert (82.). Dortmund geht damit bestens gerüstet in das Europa-League-Heimspiel am Donnerstag gegen Paris St. Germain.

Köln weiterhin im Tabellenkeller

Köln verlor damit auch das fünfte Spiel gegen Dortmund seit dem Wiederaufstieg 2008 und bleibt mit nur fünf Punkten im Tabellenkeller. Nach der Kritik Podolskis an der Strategie des Clubs dürften ungemütliche Tage am Geißbockheim folgen, auch für Trainer Zvonimir Soldo. "Wir werden uns nach dem Spiel mit Lukas zusammensetzen und besprechen, was ihn zu diesen Aussagen getrieben hat", erklärte FC-Manager Michael Meier.

Die Zuschauer sahen über weite Strecken ein abwechslungsreiches Spiel. Der BVB war die gefährlichere Mannschaft und hatte durch Lucas Barrios die erste große Chance. Doch der Nationalspieler Paraguays setzte einen Kopfball freistehend über das Kölner Tor (6.).

BVB spielerisch überlegen

Aber der FC kämpfte gegen die spielerische Überlegenheit des Spitzenteams an, besonders Podolski war überaus motiviert. Der Nationalstürmer hatte mit einem Volleyschuss an die Latte aus 18 Metern Pech, den Nachschuss von Christian Clemens parierte BVB-Schlussmann Roman Weidenfeller.

Doch Dortmund blieb dran, Barrios hatte seinerseits mit einem Kopfball an die Latte Pech (17.), war dann aber an der Führung durch Blaszczykowski beteiligt. Er erwischte eine Flanke vom bisher überragenden Neueinkauf Shinji Kagawa mit dem Kopf, den Ball drückte "Kuba" in seinem 100. Pflichtspiel für Dortmund über die Linie.

Varvodic zwischen den Pfosten

Anstelle von Torhüter Faryd Mondragon hatte Trainer Soldo den 21-jährigen Miro Varvodic nominiert. Daniel Schwabke aus der zweiten Mannschaft nahm den Platz auf der Bank ein. Varvodic machte seine Sache bei seinem Bundesliga-Debüt nicht schlecht und parierte unter anderem einen 20-Meter-Schuss von Kagawa mit Bravour.

Im zweiten Durchgang änderte sich am Bild nicht viel. Dortmund war die gefährlichere und spielerisch bessere Mannschaft, brachte sich mit Fehlern in der Vorwärtsbewegung hier und da aber in Schwierigkeiten. Kölns Adam Matuschyk konnte eine große Kopfballchance zum möglichen 1:1 nicht nutzen (57.). Im Gegenzug strich ein 20-Meter-Schuss von Kevin Großkreutz, der wegen einer Grippe die EM-Qualifikationsspiele der deutschen Nationalmannschaft verpasst hatte, knapp über das Tor.

Quelle: bundesliga.de


Freitag, 15. Oktober 2010

Anstoß zum Arabia Cup


"On the road to Germany". Unter diesem Motto findet vom 18. bis zum 28. Oktober das Gipfeltreffen der besten Frauen-Nationalmannschaften aus der arabischen Welt beim Arabia Cup 2010 in Manama, der bahrainischen Hauptstadt, statt.

Das Turnier wird vom deutschen Auswärtigen Amt sowie von Bahrains Jugend- und Sportorganisationen unter der Schirmherrschaft von IKH Prinzessin Sabeeka veranstaltet.

Der Arabia Cup wird am kommenden Montag im National Stadion Riffa in Anwesenheit der OK-Präsidentin und "Botschafterin Arabia 2010", Steffi Jones, sowie von Cornelia Pieper, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, offiziell eröffnet.

"Der Arabia Cup ist ein fantastisches Turnier, das einen großen Beitrag zur Entwicklung des Frauenfussballs und der Integration der Frauen in den arabischen Ländern leisten kann", sagt Steffi Jones.

Neben Gastgeber Bahrain und Katar, die das Eröffnungsspiel am Montag bestreiten, nehmen auch die Frauen-Nationalmannschaften aus Ägypten, Irak, Jordanien, Libanon, Palästina und Syrien am Arabia Cup teil.


Quelle: FIFA.com

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Der Spielplan des Libanons sieht so aus:

Libanon - Ägypten 19.10.2010

Libanon - Jordanien 21.10.2010

Libanon - Irak 23.10.2010

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Futsal NM nimmt am Mediterranean Cup teil


Die libanesische Futsalnationalmannschaft wird im November am Mediterranean Cup in Libyen teilnehmen. An diesem Turnier nehmen neun Teams aus dem UEFA-, vier aus dem CAF und drei aus dem AFC-Verband teil.

Dem Libanon wurden Kroatien, Türkei und Nachbar Palästina zugelost.

Der Spielplan sieht so aus:
Libanon vs.
Türkei 02.11.2010
Kroatien 03.11.2010
Palästina 05.11.2010

Der Libanon hat im Vergleich zu den anderen arabischen Nationen eine gute Futsalmannschaft. So hat man seit der Gründung dieser Abteilung jedes mal an der Asienmeisterschaft, WAFF-Meisterschaft und der Arab Meisterschaft teilgenommen. In der Weltrangliste belegt der Libanon Platz 42 von 95 aktiven Nationen.

2004, 2007 und 2008 erreichte der Libanon das Viertelfinale der Asienmeisterschaft.

Der beste Futsaller, der auch am Freundschaftsspiel zwischen Brasilien und der Weltauswahl teilnehmen durfte, ist Khaled Takkaji der vom libanesischen Meister Pro´s Cafe zu Al Sadd im Katar gewechselt ist.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Transfermarkt-Interview


Mazan Moslehe (Foto) spielte in der Jugend des Hamburger SV, wechselte dann zum SV Kapfenberg nach Österreich und ist seit Sommer dieses Jahres vereinslos. Im Transfermarkt.tv-Interview erzählt der 20-jährige Stürmer Sven Grothues warum er in Österreich kein einziges Spiel absolvierte, räumt mit dem Gerücht auf, er sei einfach verschwunden und erklärt, wie seine Karriere durch eine Messerattacke fast frühzeitig zerstört worden wäre.


Transfermarkt.de: Herr Moslehe, Ihr erstes Spiel für die A-Jugend des Hamburger SV war sehr erfolgreich. Kurz vor Schluss lag die Mannschaft noch 0:3 zurück, dann kamen Sie rein. Was passierte daraufhin?

Mazan Moslehe: Das war mein erstes Spiel für die A-Jugend, richtig. Ich war eigentlich im älteren Jahrgang der B-Jugend, wurde aber dennoch nach Erfurt mitgenommen. Wir lagen in der 80.Minute 0:3 zurück und spielten seit der 66. nur noch zu zehnt, da Fatih Altundag vom Platz gestellt wurde. Das Spiel war eigentlich schon erledigt als ich eingewechselt wurde. Ich habe dann von der Mittellinie einfach mal rauf gehalten weil der Torwart ein bisschen zu weit vorm Tor stand und der Ball fiel als Bogenlampe wirklich rein, wodurch es 3:1 stand. Wir waren immer noch ruhig, bis Patrick Posipal das 3:2 schoss und wir merkten: „Da ist vielleicht doch noch etwas drin.“ Wie aus dem nichts hab ich dann das 3:3 gemacht. Danach wollten wir unbedingt noch gewinnen. Wir haben nur noch angegriffen und gestürmt und „Posi“ erzielt dann das 4:3 und wenig später mache ich sogar noch das 5:3. Das war mit Abstand mein bestes Spiel und ein absolutes Highlight meiner Karriere.

Transfermarkt.de: Sie haben also als B-Jugend-Spieler in Unterzahl noch drei Tore zum 5:3-Sieg des A-Jugend Teams beigesteuert. Ein beachtlicher Einstieg.

Mazan Moslehe: Ja, das war ein unglaublich schönes Gefühl.

Transfermarkt.de: In den Jahren danach lief es beim HSV eher durchwachsen. Sie sind Offensiv-Allrounder, schossen aber nicht mehr als drei Tore pro Spielzeit. War das letztendlich auch der Grund, warum Sie kein Angebot vom HSV bekamen, oder hatten Sie ein Angebot, wollten es aber nicht annehmen?

Mazan Moslehe: Die letzten beiden Jahre in der A-Jugend des HSV sind für mich nicht gut gelaufen, da hatte ich einfach Pech. Ich musste mit Verletzungen kämpfen und selbst wenn ich gespielt habe lief es nicht sehr gut. Mit Rodolfo Cardoso hatte ich aber einen Trainer, der immer an mich geglaubt und mich immer gefördert hat. Ohne Ihn, das kann ich heute sagen, wäre ich nie so weit gekommen und heute nicht der, der ich bin. Ich habe ihm sehr viel zu verdanken. Am Ende der A-Jugend wollte er mich auch zu den Amateuren holen, allerdings war Jens Todt der Chef des Leistungszentrums. Er hatte leider eine andere Meinung und kein Interesse an mir. Da er das Sagen hatte musste ich den Verein verlassen. Das war für mich sehr schade, denn ich hätte gerne weiter unter Cardoso gespielt. Er war mein Mentor und hat alles für mich gegeben.

Transfermarkt.de: Stattdessen sind Sie mit 19 Jahren nach Österreich zum SV Kapfenberg gewechselt. Wie war das für Sie, so jung in ein anderes Land, weit entfernt von Hamburg, zu ziehen.

Mazan Moslehe: Es war sehr ungewohnt und ich musste mich erst mal einleben. Ich hatte aber das Glück, dass mit Raphael Wolf ein weiterer Ex-Spieler des HSV da war. Er war übrigens auch bei dem Spiel in Erfurt dabei, von dem ich anfangs sprach. Mit ihm war es leichter, denn er war bereits drei Monate vorher in Kapfenberg und konnte mir daher viel zeigen. Am Anfang war es aber dennoch eine schwere Zeit.

Transfermarkt.de: In Kapfenberg spielen erstaunlicherweise einige Ex-HSVer. Milan Fukal Umut Kocin oder der eben angesprochene Raphael Wolf zum Beispiel. Es wird immer gemunkelt, dass es eine Kooperation zwischen dem HSV und Kapfenberg gibt, aber offiziell liest man nichts davon.

Mazan Moslehe: Also offizielles weiß ich davon auch nicht. Ich weiß nur, dass beispielsweise mein Ex-Berater Thies Bliemeister gute Kontakte nach Kapfenberg hat und auch einige Spieler dort unterbringen konnte. Man kann sich dort einfach sehr gut zeigen und präsentieren. Der Präsident von Kapfenberg hat wohl auch Kontakte zum HSV wodurch der etwas intensivere Austausch entstanden sein könnte.

Transfermarkt.de: Sie haben bereits Raphael Wolf angesprochen, der aktuell bei Kapfenberg im Tor steht und über den man viel Gutes hört. Was ist das für ein Typ? Hat er das Potenzial beispielsweise in der deutlich stärkeren deutschen Bundesliga zu spielen?

Mazan Moslehe: „Rafa“ ist in meinen Augen ein überragender Torhüter. Er ist noch ziemlich jung und dennoch schon sehr erfahren. Wenn man sich mal ein Spiel von ihm anschaut ist man wirklich überrascht was der für Bälle rausholt. Ich sehe in ihm einen Riesen-Torwart, der meiner Meinung nach auch locker in der 1.Bundesliga mithalten kann. Er ist wirklich überragend und ich erwarte ihn über kurz oder lang auch in der höchsten deutschen Spielklasse. Wer mir nicht glaubt sollte sich einfach mal ein Spiel anschauen und dann weiß er, wovon ich rede.

Transfermarkt.de: Da sind wir sehr gespannt und vielleicht sehen wir ihn ja bald wieder beim HSV. Sie selbst sind beim SV Kapfenberg gar nicht zum Einsatz gekommen, was auch an Ihren Verletzungen lag. Was ist passiert?

Mazan Moslehe: Ich hatte leider zu der Zeit einen Knorpelschaden, der bereits zwei Jahre alt war. Ich habe damals Tennis gespielt und dabei ist ein Fremdkörper in mein Knie-Gelenk gerutscht. Dadurch wurde der Knorpelschaden überhaupt erst entdeckt, denn ich wurde nur auf Grund des Fremdkörpers im Krankenhaus untersucht. Im Zuge der Untersuchungen wurde der Knorpelschaden diagnostiziert, den ich wie gesagt schon zwei Jahre lang hatte. Drei oder vier Tage später wurde ich bereits operiert und musste sieben Monate pausieren. Nach der OP ist aber alles wieder gut verheilt, mein Knorpel ist auch fest, aber es war für mich sehr schwierig wieder in den Rhythmus zu kommen. Ich musste erst mal wieder fit werden und mich an das Team ran arbeiten und dann war die Saison eigentlich auch schon vorbei.

Transfermarkt.de: Aus Österreich kam das Gerücht auf, dass Sie im April verschwunden wären und niemand genau wisse wo Sie sind. Was war da genau los?

Mazan Moslehe: Mit dem angesprochenen Knorpelschaden habe ich keine Möglichkeit mehr gesehen, in naher Zukunft Fußball zu spielen. Daher haben wir uns darauf geeinigt, den Vertrag aufzulösen. Ich kann das auch von der Seite Kapfenbergs verstehen, denn so ist nun mal das Fußball-Geschäft. Wenn man verletzt ist und nicht mehr spielen kann, dann ist es verständlich wenn der Verein nicht weiter für einen bezahlen will. Aus dem Grund konnte ich nichts dagegen sagen. Nun habe ich das Thema aber abgehakt und will wieder voll angreifen.

Transfermarkt.de: Es ist also nichts dran, dass Sie einfach abgehauen und untergetaucht sind?

Mazan Moslehe: Nein da ist nichts dran.

Transfermarkt.de: Kapfenberg ist ein sehr kleiner Verein in der höchsten österreichischen Spielklasse. Trotzdem hat man es in der Zehner-Liga geschafft, als vorletzter die Klasse zu halten. Kann man überhaupt von einer ausgewogenen Liga sprechen, oder gibt es eine Zweiklassen-Gesellschaft, mit den sogenannten „Big Four“ Red Bull Salzburg, Austria Wien, Rapid Wien und Sturm Graz in der ersten und allen anderen Vereinen in der zweiten Klasse?

Mazan Moslehe: In Österreich ist das Gute, dass man 16 Top-Spiele hat. Man spielt gegen jede Mannschaft viermal und wie Sie gerade sagten sind die vier Vereine die Stärksten in der Liga. Das sind auch die einzigen Mannschaften, die regelmäßig International vertreten sind. Bei den Spielen gegen die Clubs kann man sich wirklich messen. Die Mannschaften dahinter wie Linz oder andere sind zwar auch gut, aber eher mit Deutschlands 2.Liga zu vergleichen. Die ersten vier würden in Deutschland sicherlich im guten Mittelfeld der 1.Bundesliga spielen und mithalten, denn die sind wirklich stark.

Transfermarkt.de: Aber Kapfenberg ist schon einer der kleinsten Vereine der Liga, oder?

Mazan Moslehe: Kapfenberg ist vielleicht sogar der kleinste Club.

Transfermarkt.de: Aber dennoch hat man es geschafft die Klasse zu halten.

Mazan Moslehe: Ja trotzdem hat man es gepackt, denn es wird dort auch gut gearbeitet. Wir haben gute Spieler und es liegt sicherlich auch am Trainer. Das ist ein richtig harter Coach, man sagt auch, es sei der härteste in Kapfenberg. Das ist einfach eine Kampf-Mannschaft dort, die nicht viel über das spielerische kommt, obwohl sie sicher nicht schlecht spielen. Aber andere Mannschaften können in den letzten 20 Minuten nicht mehr alles abrufen und das ist bei Kapfenberg anders. Die können am Ende des Spiels immer noch 100 Prozent geben.

Transfermarkt.de: Der Trainer den Sie ansprachen ist Werner Gregoritsch, man nennt ihn auch scherzhaft den Felix Magath von Österreich. Wie ist das Training unter ihm, ist es wirklich so hart?

Mazan Moslehe: Ja, er ist wirklich ein harter Trainer, aber es hilft einem selber ja nur, wenn man viel und hart trainiert. An der momentanen Situation kann man auch sehen, dass der Verein gut in der österreichischen Liga positioniert ist. Es kann einem wirklich nur helfen, auch wenn man sicherlich ab und zu denkt: „Oh nein nicht schon wieder Training.“

Transfermarkt.de: Jetzt sind Sie seit ein paar Monaten vereinslos, warum hat es im Sommer nicht mit einem neuen Club geklappt?

Mazan Moslehe: Im Sommer hatte ich einen Unfall. In der Transferperiode, wo es ja gerade darum geht einen neuen Verein zu finden, wurde ich abends, nach dem Deutschland – England Spiel, von einem Typen mit einem Messer attackiert und schwer verletzt. Er hat mir die Achsel-Arterie durchtrennt, die Nerven und Muskeln zerfetzt und durch die Zacken am Messer beim rausziehen auch noch alles mitgenommen. Den Angriff habe ich nur knapp überlebt, da zufällig eine Krankenschwester vorbei kam. Sonst wäre ich wohl gestorben. Ich wurde sofort sieben Stunden Not-operiert und konnte mit Glück meinen Arm behalten. Eine Stunde später hätte er amputiert werden müssen. Ich lag nach der Operation auch im Koma und danach weitere acht Tage auf der Intensivstation. Dort stabilisierte sich mein Zustand, aber ich musste noch eine Weile im Krankenhaus verbringen. Als ich dann raus kam war es mitten in der Transfer-Periode, nur da meine Hand weiterhin gelähmt war konnte ich mich nicht empfehlen. Momentan ist sie zwar immer noch gelähmt aber durch eine Spezial-Schiene kann ich wieder Fußball spielen und habe beim Sport keine Nachteile mehr.

Transfermarkt.de: Sie fangen nun also erst mal wieder neu an. In welcher Liga würden Sie sich denn selbst sehen? Ihr Bruder Ali spielt im Moment zum Beispiel beim SV Wilhelmshaven in der Regionalliga, wäre das ein Level, das Sie reizen würde oder haben Sie bereits höhere Ansprüche?

Mazan Moslehe: Ich sehe mich schon mindestens in der Regionalliga. Aber auch die 2. oder 3.Liga könnte ich mir gut vorstellen. Fürs erste jetzt in der Regionalliga anzufangen und sich dann hochzuarbeiten ist aber durchaus eine Option. Je nachdem was ich nun für Angebote bekomme.

Transfermarkt.de: Wäre es denn eine Option für Sie, mit Ihrem Bruder zusammen zu spielen?

Mazan Moslehe: Das wäre natürlich eine gute Sache, aber ich würde lieber gegen ihn spielen (lacht). Nein, das wäre sicherlich eine gute Sache, mit meinem Bruder zusammenzuspielen und vielleicht kommt es ja eines Tages auch so.

Transfermarkt.de: Selbstbewusstsein hatten Sie schon in jüngeren Jahren. Sie sagten einmal in einem Interview mit der „Welt“, dass Sie zu dem Zeitpunkt keinen der Hamburger Stürmer mögen würden, außer Änis Ben Hatira. Das ist eine mutige Aussage, schließlich standen damals unter anderem Emile Mpenza, Sergej Barbarez und Benjamin Lauth im Kader der Hamburger. War das möglicherweise im Nachhinein ein Fehler, oder gab es dafür keine Konsequenzen?

Mazan Moslehe: Nein, es gab keine Konsequenzen. Ich muss aber sagen, dass ich Barbarez auch nicht als Stürmer sondern eher als „Zehner“ gesehen habe, sonst hätte ich ihn genannt (lacht). Aber zu der Zeit haben mich die Stürmer einfach nicht angesprochen. Vielleicht sind es gute Spieler, aber ich fand sie nicht sehr überzeugend damals. Fasziniert war ich von Änis Ben-Hatira, denn der hatte eigentlich nichts, war vereinslos und kam dann zu einem Probetraining zum HSV und konnte sich dort hocharbeiten. Thomas Doll war, wie ich, begeistert von ihm und Änis wurde dann auch bei einem Hallenturnier Torschützenkönig und bester Spieler des Turniers. So hatte er schnell einen Profi-Vertrag. Auch wenn es jetzt gerade nicht so gut für ihn läuft war er für mich immer ein Vorbild, denn er hat den Sprung zu den Profis geschafft. Das gibt mir den Mut, dass ich das auch schaffen kann.

Transfermarkt.de: Wir bedanken uns recht herzlich für das Interview und wünschen alles Gute für die Zukunft.

Montag, 11. Oktober 2010

Ausländer im Libanon


Eine Auflistung der Ausländer im Libanon:

Nejmeh: Moumni Camara (Sierra Leone), Ahmad Amsheh (Palästina)

Ahed: Richard Ettegi (Kamerun), Mustafa Hallaq (Palästina)

Ansar: Edson Nascimento (Brasilien), Sebastiao (Brasilien)

Safa: Murad Irab (Marokko), Tarek Amerti (Marokko)

Mabarrah: Fabio (Brasilien), Jorge Brir da Silva (Brasilien)

Shabab Sahel: Ahmad Jaradi (Ägypten), Issam Abdel-Sami (Ägypten), Ali Asaad (Palästina)

Tadamoun Sour: John Kamara (Nigeria), Donald Misintier (Sierra Leone), Wassim Abdel-Hadi (Palästina)

Shabab Ghazieh: Kamara Abu Bakar (Ghana), Lassana Zoro (Elfenbeinküste), Youssef Mizian (Palästina)

Islah Burj: Roni Mariel Beck (Brasilien), Ahmad Shalabi (Palästina)

Salam Sour: Hilson de Alvaro Santos (Brasilien), Cofie Yao Simon (Elfenbeinküste), Hassan Abu Ateeq (Palästina), Ahmad Kilani (Palästina), Mohammad Hajar (Palästina)

Akha Ahly: Khaled Shatila (Palästina)


Palästina 10
Brasilien 6
Sierra Leone 2
Marokko 2
Ägypten 2
Elfenbeinküste 2
Ghana 1
Nigeria 1
Kamerun 1

Lebanese Premier League


Hier die Ergebnisse des ersten Spieltags:

Islah Burj Shamali - Al Mabarrah 0-1
Mabbarah Tor: Ghassan Shweikh (1)

Tadamoun Sour - Shabab Sahel 0-0
-

Racing Beirut - Shabab Ghazieh 1-1
Racing Tor: Hassan Khatuan (1)
Ghazieh Tor: Kamara Abu Bakar (1)

Akha Ahly - Nejmeh Beirut 0-1
Nejmeh Tor: Bilal Sheikh Najarin (1)

Salam Sour - Al Ahed 1-5
Ahed Tore: Mahmoud El Ali (1), Mustafa Hallaq (1), Richard Ettegi (1), Hassan Maatouk (2),
Sour Tore: Mohammad Nasser (1)

Ansar - Safa Beirut 2-1
Safa Tore: Hassan Oumari (1)
Ansar Tore: Ali Nassredine (1), Mohammad Atwi

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Ghaddar wird seine Chance bekommen


Hossam El Badry, Trainer von CAF Champions-League - Teilnehmer Al Ahly hat in einem Interview mit der ägyptischen Zeitung "Al Ahram" Mohammad Ghaddar einige Einsätze in der Liga versprochen.


Bisher konnte El Badry Ghaddar sein Vertrauen nicht schenken, da er ihn nicht wirklich überzeugen konnte. In den nächsten Partien wird Ghaddar über eine längere Spielzeit einige Spiele bestreiten dürfen.

Die nächsten Ligaspiele finden am 26.10.2010 gegen Petrojet, 04.11.2010 gegen Enppi Club und am 08.11.2010 gegen El Gouna.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Ohne Ghaddar....


Das Halbfinale von Al Ahly Kairo gegen Esperance Tunis ohne den libanesischen Stürmer Mohamad Ghaddar statt. Der Libanese war zuvor im 21-Mann Kader aufgenommen worden, der aber ein Tag vor dem Spiel noch auf 18 Mann reduziert wurde. Das erste Halbfinalspiel gewann Al Ahly mit 2-1.

Ghaddar, der angeblich in Verhandlungen mit Al Khor ist, hat schon laut einigen Leuten Al Ahly wegen dem Trainer Hossam El Badry abgehakt und wartet für die Rückrunde auf einen neuen Club.

Das Rückspiel findet am 17.10.2010 statt.

Samstag, 2. Oktober 2010

Mohamad trifft - Köln verliert


Der 1.FC Köln hat am 7.Spieltag der 1.Bundesliga mit 3-2 gegen Freiburg verloren. Nach einer 2-0 Führung der Freiburger durch Jan Rosenthal (4. und 11. Minute) kamen die Kölner noch mal nach einem Abstauber durch den Kapitän Youssef Mohamad in der 22. Minute noch ran.

Zum Anfang der zweiten Halbzeit gleichte der Junge Adam Matuschyk mit einem herrlichem Schuss in der 50.Minute.Doch Papiss Cisse traf noch in der 70. Minute für Freiburger.

Die Kölner sind nach den Samstagpartien auf Platz 15 der Bundesligatabelle aufzufinden.

Die nächste Partie findet am 15.10.2010 gegen Borussia Dortmund statt.

Ahed gewinnt den Super Cup


Im Finale des Super-Cups, wo sich Pokalsieger Al Ansar und Meister Al Ahed Beirut trafen, gewann Al Ahed nach einem Tor von Mahmoud El Ali mit 1-0.

Es ist der zweite Titel für Al Ahed vor Saisonbeginn. Im Elite Super Cup stand man sich vor kurzem noch im Finale gegenüber.