Donnerstag, 30. Dezember 2010

Libanon gegen Deutschland..?

Am 23.04.1998 war die deutsche U21 Auswahl um den heutigen Fussballstar Michael Ballack im Libanon zu einem Freundschaftsspiel gegen die libanesische A Nationalmannschaft zu Gast. Dass der Libanon nie die A-Nationalmannschaft Deutschlands zu Gesicht bekommen wird, ist klar. Deswegen ist dieses Spiel gegen die U21 etwas besonderes gewesen, da man heute weiß, dass einige dieser Spieler es zu etwas gerissen haben.

Jentzsch (46. Fiedler)
Baumann
Reiter (46. Fensch), Wiblishauser (46. Reich)
Ehlers, Ballack, Cichon (55. Fährmann)
Frings (55. Gerster), Neuendorf
Brdaric, Schroth

Statistik:
Zuschauer
5000
Tore

0:1 Ehlers (14.)
0:2 Ballack (27.)
0:3 Ballack (36.)
0:4 Ehlers (43.)
0:5 Ballack (50.)
0:6 Fährmann (70.)
0:7 Schroth (90.)

Schiedsrichter
Al-Tamini (Jordanien)

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Ghaddar für das Topspiel nicht nomminiert


Für das Topspiel der ägyptischen Liga zwischen Al Ahly und Zamalek Kairo wurde Mohamad Ghaddar von Abdelaziz Abdelshafi nicht nomminiert.

Obwohl das gesamte Team in einem geschlossenen Trainingslager war und Ghaddar mittrainierte wurde er mit einigen anderen Spielern nicht nomminiert.

Ghaddar hat insgesamt 5 Spiele, davon eins in der CAF Champions League, für Al Ahly absolvieren können. Davon kam er alle male als Einwechselspieler rein.

Interview mit Ramez Dyoub






Eine Facebookgruppe die sich für den libanesischen Fussball interessiert hat ein Interview mit dem libanesischen Nationalspieler Ramez Dyoub, der momentan im Bahrain bei Al Shabab spielt, geführt.

Frage: Was hälst du vom libanesischen Fussball?

Antwort: Der Fussball dort ist echt schwach. Doch es ist nicht die Schuld der einzelnen Spieler, sondern eher des Verbands. Der Verband sieht es nicht als angebracht den Fussball zu professionalisieren. So verlieren auch die Spieler in der Liga den Spass an der eigenen Verbesserung.

Frage: Wir haben einige gute Spieler im Ausland. Warum spielen die nicht für uns?

Antwort: Sie wollen es nicht, weil der Verband sich einfach nicht um solche Spieler bemüht. Ich glaube das die Nationalmannschaft anfang nächsten Jahres wieder anfangen will Spiele zu organisieren. Ich hoffe das wir bis dahin eine akzeptable Mannschaft aufstellen können.

Frage: Denkst du das die Spieler im Ausland die richtige Entscheidung für unsere Nationalmannschaft sind?

Antwort: Ein Mix aus der heimischen Liga und dem Ausland können nicht schaden. Junge Spieler die 23-26 Jahre alt sind und die gewillt sind weiterzukommen brauchen wir. Indien, Bahrain und VAE sind nicht viel besser als unsere eigenen Spieler, aber sie arbeiten daran, wir sehen nur zu.

Frage: Bleiben wir im Ausland. Reden wir über Ghaddar, Mohamad und Antar. Was denkst du über Sie?

Antwort: Es sind gute Freunde von mir und wünsche jedem von denen alles Gute. Mohamad Ghaddar hat momentan eine schwere Zeit zu leben. Er braucht Zeit und Einsätze um sich zu beweisen.

Frage: Hast du irgendwann mal vor wieder in den Libanon zu wechseln?

Antwort: Bei allem Respekt, in die libanesische Liga wechsele ich nie wieder.

Frage: Informierst du dich aber noch über die Liga? Und wenn ja, welches Team ist für dich am besten aufgestellt?

Antwort: Ja, es stimmt, ich informiere mich noch über den Libanon. Für mich ist Al Ahed am besten aufgestellt. Man arbeitet mit jungen Spielern, hat keine finanziellen Probleme und haben ein gutes Management.


Frage: Gehen wir wieder ins Ausland. Was hast du empfunden als du hörtest, dass die Weltmeisterschaft 2022 im Katar stattfinden wird?

Antwort: Es ist ein Geschenk für den arabischen Raum. Aber seid euch sicher, nach der WM´22 wird es nie wieder eine WM auf arabischen Boden geben. Also müssen wir es genießen.

Frage: Von welcher Mannschaft bist du ein Fan und welche Spieler findest du gut?

Antwort: Ich mag den AC Mailand wegen Maldini sehr. Wayne Rooney und Cristiano Ronaldo sind fantastische Fussballer.

Frage: Welcher libanesische Trainer ist für dich der beste?

Antwort: Es gibt nur Emile Rustom der über halbwegs guten Fussballwissen verfügt.

Frage: Du hast ja noch nicht ein Ligaspiel im Bahrain wegen den Papierproblemen, die es dir nicht ermöglichten zu spielen. Was erhoffst du dir von dieser Saison?

Antwort: Sei dir sicher. Der Bahrain ist nicht das Ziel meiner Träume. Ich werde hoffentlich in einer noch besseren Liga spielen.

Frage: Wird es also einen Wechsel nach Europa geben?

Antwort: Ich wurde zwar nach relativ kurzer Zeit zum Kapitän ernannt, aber ich denke schon dass ich schon im Januar den Verein verlassen werde.


Frage: Stell dir vor du wärst der Trainer der libanesischen Nationalmannschaft. Mit welchen Spielern hättest du gespielt?

Antwort: Ich würde im 4-4-2 spielen. Auf die schnelle fallen mir Ziad Al Samad, Ali Saadi, Youssef Mohamad, Bilal Najarin, Nasrat Al Jamal, Roda Antar, Hassan Maatouk und Abbas Atwi ein. Es gibt sicherlich noch einige andere talentierte Fussballer im Ausland. Für unsere A-Nationalmannschaft wäre ein ausländischer Trainer angebrachter.

Frage: Was müsste sich im libanesischen Fussball ändern, damit wir gute Zeiten erleben?

Antwort: Einen neuen Verband aufstellen der nichts mit der Politik im Land zu tun hat. Mehr Sponsoren aus dem eigenen Land sollten sich wagen in die NM zu investieren. Dazu noch Spieler Auslandserfahrung gewähren.

Mohamad bietet Kapitänsamt an
„Poldi kann die Binde haben!“

Von ALEXANDER HAUBRICHS und MARKUS KRÜCKEN
Der Kapitän in der Kritik: Youssef Mohamad hat zuletzt nicht überzeugt.
Der Kapitän in der Kritik: Youssef Mohamad hat zuletzt nicht überzeugt.
Foto: Herbert Bucco
Köln –

Der FC und seine Kapitäne: Auch Youssef Mohamad trägt schwer an der Binde, die vorher schon Milivoje Novakovic und Petit kein Glück brachten. Nun könnte Lukas Podolski sein Nachfolger werden.

Denn: Seit der Libanese den FC aufs Feld führt, geht es mit seiner Formkurve bergab. Trainer Frank Schaefer verwarf nach seinem Amtsantritt den Gedanken an eine Ablösung, weil er keine Unruhe schaffen wollte.

Lukas Podolski könnte Mohamad beerben.
Lukas Podolski könnte Mohamad beerben.
Foto: Eduard Bopp

Doch im Winter-Trainingslager soll ein neuer Mannschaftsrat gewählt werden. Und Mohamad stellt das Amt zur Verfügung!

„Ich habe immer gesagt, dass nicht ich oder die Medien entscheiden, wer Kapitän ist, sondern der Verein. Wenn man auf mich zukommt und sagt, dass es besser für das Team ist, dass Poldi die Binde bekommt, dann kann er sie haben“, sagt „Dodo“ dem EXPRESS.

Mohamad, der derzeit in Beirut im Urlaub weilt, klebt also nicht an seinem Amt. Denn auch er hat die Kritik der letzten Monate mitbekommen. In der Mannschaft sieht man kritisch, dass der Verteidiger zu leise sei, auf und neben dem Platz übernehmen Spieler wie Poldi oder Martin Lanig die Kommunikation mit dem Schiedsrichter oder den Medien.

Auch das bis heute keine Punktprämien ausgehandelt wurden, lastet man Mohamad an. Zudem wurde seine Autorität mehrfach untergraben, zuletzt beim Trainingszoff mit Ex-Keeper Faryd Mondragon.

Schaefers Vorgänger Soldo wollte Podolski nicht als Kapitän, weil auf dem Nationalspieler ohnehin schon zu viel Druck lastete. Unter Schaefer ist Poldi sowieso der Chef, da kann er auch gleich die Binde tragen...


Quelle: Express

Dienstag, 28. Dezember 2010

Angebote aus großen Ligen


Youssef Mohamad hat lebanese-goal.com bestätigt, dass er ein Angebot aus der französischen, italienischen und englischen Liga vorliegen hat. Das beste Angebot kommt angeblich aus Frankreich.

Dodo sagte, dass die volle Entscheidung beim FC liegt. Ob es für Köln interessant ist mit ihm jetzt nochmal Geld zu verdienen oder er bleibt wird man mit Köln besprechen.

Er hofft aber dass er in der Rückrunde nun Erfolgserlebnisse mit dem 1.FC Köln feiern und auch somit den Abstieg verhindern kann.

Dodo ist für ein paar Tage in Beirut bei der Familie. Er wird am Samstag wieder in die Bundesrepublik zurückkehren.

Zakaria Charara verlässt Al Shabab

Zakaria Charara wird nach nur drei Spielen Al Shabab Manama zum Januar verlassen. Er habe dem Vereinspräsidenten mitgeteilt, dass er ein Angebot aus Europa erhalten habe, den er gern unterschreiben würde. Der Vereinspräsident war so kulant und ließ den Vertrag auflösen.

Welches europäische Team es ist, ist mir leider unbekannt. Zu erwähnen ist aber, dass vor kurzem noch der 1.FC Köln und ein weiteres unbekanntes Team genannt worden sind.




Angeblich ist auch Ramez Dyoub vor dem Abflug nach Europa. Er wird in den nächsten Tagen bekannt geben wo er sein Probetraining absolvieren wird.

Weiteres Länderspiel festgelegt


Wie der libanesische Fussballverband mitteilt, wird die libanesische U23-Nationalmannschaft am 26.01.2011 gegen die kuwaitische Auswahl und am 23.02.2011 sudanesische Auswahl zwei Freundschaftsspiele austragen.

Die "Olympiamannschaft" bereitet sich gerade auf die Asienqualifikation für "London2012". Da der Libanon über den vom AFC bestimmten Schnitt liegt, wird der Mannschaft die erste Qualifikationsrunde erspart. Man ist mit anderen Nationen schon in der ersten Hauptrunde anzutreffen.

Als Vorbereitung hat die Nationalmannschaft bisher zwei Spiele gespielt, die man sehr erfolgreich absolvieren konnte. Gegen Katar sprang ein 2:1 ( Mustafa Chahine & Mohamad Ayyoub) und gege Syrien ein 2:0 (Omar Owayda&Niazy Shheme) Sieg heraus.

Bisherige Länderspiele

08.12.2010 Libanon - Katar 2-1
23.12.2010 Libanon - Syrien 2-0
26.01.2011 Libanon - Kuwait
23.02.2011 Libanon - Sudan

Montag, 27. Dezember 2010

Spielervorstellung: Badawi Farah

Buddy Farah in blau

Name: Badawi "Buddy" Farah
Geburtstag: 18.08.1978
Geburtsort: Sydney (Australien)
Nationalität: Libanon / Australien
Position: Mittelfeld
Vereine: Marconi Stallions (AUS), Wollong Wolves (AUS), Nepean Association (AUS), Nejmeh Beirut (LBN), Bankstown City Lions (AUS), Selangor FA (MAL), Keflavik (ISL), A.P.I.A Leichhardt Tigers (AUS)

Nationalmannschaften: Australien U23 10 Spiele / 0 Tore
Libanon 20 Spiele / 1 Tore
Buddy Farah in rot

Vereinskarriere: Buddy Farah ist von libanesischen Eltern in Sydney geboren. Gespielt hat er während seiner Zeit in der New South Wales League. Zu dem Zeitpunkt wo er in Australien gespielt hatte, gab es keine richtige erste Liga. So hat man Farah immer in der höchsten Liga der jeweiligen Verbandszone gespielt. Sein erster Wechsel ins Ausland war gleich direkt zu Al Nejmeh Beirut wo zu dem Zeitpunkt Rafiq Al Hariri der Hauptunterstützer des Klubs war. Mit seinem Wechsel nach Beirut, war Farah gleichzeitig der erste christliche Libanese in den Reihen Al Nejmeh´s.

Mit Nejmeh erreichte er das Achtelfinale des AFC Cups und qualifizierte sich 2004 für die AFC Champions League Qualifikation. Mit guten Leistungen in der heimischen Liga und im internationalen Wettbewerb hatten sich nun saudische Teams wie Al Hilal Riad für ihn interessiert. Man bot Al Nejmeh 1.000.000 US Dollar für den Transfer, doch Hariri lehnte ab, da der Spieler Farah zu wichtig für den Fussball im Libanon war.

Doch mitte 2004 streitete sich Farah mit dem Klubvorstand. Die Situation spannte sich sogar noch mehr an, als bei Farah Hepatitis A diagnostiziert worden ist. Farah verließ Nejmeh in Richtung Australien zu den Marconi Stallions.

Nach einem weiteren Wechsel zu den Bankstown City Lions entschied sich der Libanese zu einem Wechsel in die malayisische erste Liga. In der Saison mit Selangor FA landete er 2005/2006 abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz.

Nach dem Abstieg wechselte Farah in die isländische Liga zum FC Keflavik. Er war damit zum ersten und auch letzten mal in einer europäischen Liga aktiv. In der Úrvalsdeild landete er mit seinem Team auf dem vierten Tabellenplatz. Doch auch hier hielt es ihn nicht lange, da er insgesamt nicht viele Einsätze verbuchen konnte und wechselte zu A.P.I.A Leichhardt wo er 2008 dann seine Karriere endgültig beendete.


Nationalmannschaftskarriere: Von 1997 bis 2000 war Badawi Farah ein Mitglied der australischen U23-Nationalmannschaft. Er konnte dort 10 Spiele absolvieren. Doch zu mehr reichte es ihm nicht. Er wurde nie für die A-Nationalmannschaft Australiens berufen, obwohl dies sein größter Wunsch war. Stattdessen konnte man Farah dazu überzeugen 2000 für den Libanon aufzulaufen. 2000 nahm er mit einem weiteren Australien-Legionär Namens Michel Reda an der Asienmeisterschaft teil, die im Libanon stattfand. Insgesamt bestritt Farah 20 Länderspiele und konnte einmal treffen.

Zum Fussball im Libanon hatte er in einem Interview mal gesagt, dass es unglaublich war, wenn 30.000 bis 40.000 Zuschauer im Stadion waren um uns zuzuschauen. Sowas habe er noch nie erlebt. Als dann sein erstes Tor für den Libanon fiel, konnte man sein Gesicht auf vielen Werbeleinwänden Beiruts sehen.

Heute ist Farah als Spielerberater in Australien unterwegs.

Samstag, 25. Dezember 2010

Duhok gewinnt mit Al Jamal


Zum fünften Spieltag der irakischen Liga gewann Nasrat Al Jamal´s Mannschaft Duhok mit 2:1 über Al Karkh.

Direkt am Anfang der Partie konnte Duhok Al Karkh unter Druck setzen und so früh in Führung gehen. Gegen Ende der ersten Halbzeit musste man dann doch das 1:1 hinnehmen. Gegen Ende der Partie konnte Duhok den Druck weiterhin hoch halten und doch das 2:1 erzielen.

Nationalspieler Nasrat Al Jamal hat laut einigen Augenzeugen ein sehr gutes Spiel gemacht. Er wurde gegen der 85.Minute für Ali Youssef ausgewechselt.

Freitag, 24. Dezember 2010

Ghaddar nicht nomminiert



Für das Spiel des 14.Spieltages in Ägypten wurde Mohamad Ghaddar wieder nicht für den 18er Kader Al Ahly´s nominiert.

Obwohl er sich von seiner vorherigen Rückenverletzung erholt hat, nominiert ihn Abdelaziz Abdelshafi für das Spiel gegen den Tabellenvorletzten Arab Constractors nicht. Warum er nicht nominiert wurde, ist unbekannt.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Olympiaauswahl gewinnt wieder!




Die libanesische U23 gewann vor ca. 150 Zuschauer gegen die syrische Auswahl mit 2:0 in Saida.

Das Team von Emile Rustom legte wie beim Spiel gegen die Kataris los wie die Feuerwehr. Schon nach fünf Spielminuten durfte sich Safa´s Omar Owayda feiern lassen. Er konnte den ersten Konter direkt in die Maschen setzten.

Danach war es eigentlich eine libanesische Abwehrschlacht. Die Syrier drückten mehrmals auf den Ausgleich, den sie dank Tadamoun Sours Mohamad Hijazi nicht schafften.

In der 84. Spielminute gelang dann das entscheidende 2:0 durch Niazy Shheme. Dieser bekam eine Flanke von aussen, die er direkt köpfen konnte.

Libanon: Mohamad Hijazi, Mohamad Haidar, Rami Balhawan, Mustafa Chahine, Omar Owayda, Nour Mansour, Shadi Attia, Hassan Shiito, Hassan Ferdaus, Niazy Shheme, Justin Moussa

1-0 Omar Owayda 5´
2-0 Niazy Shheme 84´

Auswechslungen:
Hussein Aqel für Mohamad Haidar 45
Omar Al Kurdi für Justin Moussa 45
Hussein Alameh für Musfata Chahine 45
Rabi Attia für Hassan Shiito 45
Abdullah Taleb für Hassan Ferdaus 60
Hassan Alawieh für Rabi Attia 75 (Verletzung)

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Pokal-Aus gegen Duisburg


Der 1. FC Köln ist am Mittwochabend im Heimspiel gegen den MSV Duisburg nach einer knappen 1:2-Niederlage im Achtelfinale des DFB-Pokal ausgeschieden. Vor 44.500 Zuschauern im RheinEnergieStadion brachten Maierhofer und Koch die Gäste mit 2:0 in Führung, Terodde markierte den Anschlusstreffer.

Terodde erstmals in der Startelf

FC-Coach Frank Schaefer nahm im Vergleich zum Auswärtsspiel in Gelsenkirchen am vergangenen Samstag vier Wechsel in der Startelf vor. Lukas Podolski und Miso Brecko hatten ihre Verletzungen auskuriert und ersetzten Christian Clemens und Christopher Schorch. Zudem rückte Taner Yalcin für den gesperrten Petit in die Startelf. Schließlich lief Simon Terodde von Beginn an auf. Der Nachwuchsstürmer erhielt gegen seinen Ex-Verein den Vorzug gegenüber Sebastian Freis. Im Tor bestritt Faryd Mondragon sein letztes Spiel im Trikot des FC.

Früher Rückstand für den FC

Der 1. FC Köln erwischte einen denkbar schlechten Start ins Achtelfinale des DFB-Pokal. Bereits nach drei Minuten zirkelte Grlic eine Ecke maßgenau auf den Kopf von Maierhofer, der den Ball wuchtig über die Linie drückte – 1:0 für den MSV Duisburg. Doch der FC zeigte sich zunächst unbeeindruckt von dem Führungstreffer. Gerade mal eine Minute später verpasste Lanig nur um Zentimeter den Ausgleich, als er einen Kopfball nach einer Ecke von Lukas Podolski rechts neben den Kasten der Duisburger setzte. In der elften Minute war es wiederum Lanig, der mit einem Kopfball Gefahr heraufbeschwor und MSV-Keeper Yelldell zu einer Glanparade zwang.

FC-Offensive fehlt Durchschlagskraft

Danach ebbte der Kölner Angriffsfußball jedoch ab. Und hinten präsentierte sich der FC anfällig. Geromel (21.) und Mohamad (22.) luden durch ihr Abwehrverhalten die Gäste zu Chancen ein, die die Elf von Milan Sasic zur Erleichterung der FC-Fans aber ungenutzt ließ. Ein Fernschuss von Yalcin war in dieser Phase das einzige Ausrufezeichen des FC (27.). Der MSV blieb die gefährlichere Mannschaft. Bei einer Möglichkeit von Baljak konnte Mohamad im letzten Moment noch entscheidend stören (28.), eine Direktabnahme von Maierhofer (34.) entschärfte Faryd Mondragon sicher, schließlich schoss Trojan (40.) das Leder nur knapp über den Querbalken.

Zwar kam auch der FC noch durch einen Gewaltschuss von Lukas Podolski (38.) und einen Kopfball von Lanig (45.) zu Chancen, insgesamt ließ es die Mannschaft von Frank Schaefer aber an Durchschlagskraft vermissen und musste den Rückstand mit in die Pause nehmen.

Maierhofer sorgt für Gefahr

Mit zwei Änderungen startete der FC in die zweite Halbzeit. Kevin McKenna ersetzte den angeschlagenen FC-Kapitän Mohamad in der Innenverteidigung. Salger kam für Ehret auf der linken Außenbahn zum Einsatz. Kaum hatte Schiedsrichter Knut Kircher die Partie wieder freigegeben, bot sich dem FC schon die erste Möglichkeit. Yalcin flankte von der linken Seite mit viel Schnitt in den Strafraum, wo gleich mehrere FC-Spieler das Leder nur um Zentimeter verfehlten. Wenig später brachte Kevin McKenna bei einer weiteren Hereingabe von Yalcin zu wenig Druck hinter den Ball, so dass Yelldell keine Mühe hatte, den Ball zu parieren (53.). Auf der Gegenseite vereitelte Mondragon mit einer tollen Fußabwehr gegen Maierhofer einen höheren Rückstand (54.). Nur zwei Minuten später vergab der Österreicher erneut eine gute Möglichkeit, als er den Ball aus kurzer Distanz neben das Tor schoss.

Chancen auf beiden Seiten

Das Spiel war nun offener als noch in der ersten Halbzeit und beide Mannschaften kamen zu Möglichkeiten. Auf FC-Seite vergab Simon Terodde die größte Möglichkeit, als er sich mit dem Rücken zum Tor geschickt um seinen Gegenspieler drehte und aus spitzem Winkel an Yelldell scheiterte (60.). Auf Seite der Zebras tauchte Sahan zwei Mal völlig frei vor Mondragon auf. Bei seinem ersten Versuch scheiterte der Deutsch-Türke am Pfosten (63.), beim zweiten Versuch schloss er überhastet ab und verzog (65.). Zudem sorgte Baljak mit einem Flachschuss aus der zweiten Reihe für Gefahr (71.).

Terodde schenkt FC Hoffnung

Viel Aufregung dann in der 74. Spielminute. Clemens spielte Terodde frei, der mit einem trockenen Schuss den Ball an Yelldell vorbei in die Maschen drosch, doch Schiedsrichter Kircher verweigerte dem Treffer wegen einer Abseitsposition die Anerkennung. Im Gegenzug erhöhte Koch dann auf 2:0 für den MSV Duisburg, nachdem dieser sich im Zweikampf gegen Salger behauptet hatte (76.). Der FC warf nun nochmals alles nach vorne. Zunächst versäumten es Podolski und Jajalo bei einer Doppelchance den Anschlusstreffer zu erzielen (75.). Dann drosch Podolski einen indirekten Freistoß aus zehn Metern über den Querbalken. In der 83. Minute war es erneut der Nationalstürmer, der mit einem Schuss ans Außennetz Pech beim Abschluss hatte. Eine weitere Minute später wurde der FC schließlich für seine Angriffsbemühungen belohnt. Terodde nutzte eine Unachtsamkeit der MSV-Defensive aus und versenkte den Ball von der Strafraumgrenze im Tor der Gäste.

Der FC drückte weiter und hatte durch Terodde (86.) und Lanig (87.) noch weitere Möglichkeiten, am Ende gelang es der aufopferungsvoll kämpfenden Mannschaft jedoch nicht mehr, die Verlängerung zu erzwingen. Somit muss sich der FC im Achtelfinale aus dem DFB-Pokal verabschieden.

1. FC Köln: Mondragon – Brecko, Mohamad (46. McKenna), Geromel, Ehret (46. Salger) – Matuschyk, Lanig – Jajalo, Yalcin (65. Clemens), Podolski – Terodde

MSV Duisburg: Yelldell – B. Kern, Bruno Soares, Bajic, Veigneau – Koch, Grlic – Sahan, Trojan (90. Reiche) – Maierhofer (89. Schäffler), Baljak (85. Yilmaz)

Tore: 0:1 Maierhofer, 0:2 Koch (76.), 1:2 Terodde (84.)

Zuschauer: 44.500

Schiedsrichter: Knut Kircher

Gelbe Karten: Podolski (13.), Yalcin (30.), Ehret (34.), Matuschyk (65.); Maierhofer (21.)

Quelle: 1.FC Köln

Dienstag, 21. Dezember 2010

Ghaddar wegen Verletzung nicht im Kader




Mohamad Ghaddar wird am heutigen Spiel seines Teams gegen Harras Al Hodood in der ägyptischen Liga nicht am Spiel teilnehmen, da er seit einer Woche mit Schmerzen im Rückenbereich zu plagen hat. Es ist ein Nachholspiel des achten Spieltages.

Fast die ganze letzte Woche hat der Nationalspieler nicht trainiert. Für das Topspiel am 31.12.2010 gegen Zamalek könnte er aber wieder im Kader stehen.

Montag, 20. Dezember 2010

Bin Hammam besucht den libanesischen Präsidenten


Der AFC-Präsident Mohamad Bin Hammam besuchte am Montag (20.12.2010) den libanesischen Präsidenten Michel Sleiman in seinem Präsidentenpalast in Baabda.








Sonntag, 19. Dezember 2010

Duhok erleidet böse Schlappe


Am vierten Spieltag der irakischen Super League unterlag das Team von Nasrat Al Jamal Al Naft mit 3-0 auswärts.

Das Team aus dem Norden des Iraks gelang im gesamten Spiel fast gar nichts, was zu einem Tor hätte führen können.

Nasrat Al Jamal selbst spielte die ersten 45 Minuten nicht, eher er in der zweiten Halbzeit als Stürmer eingewechselt wurde.

Duhok belegt momentan den sechsten Tabellenplatz. Das Team kann aber noch abrutschen, da die direkten Tabellennachbarn noch nicht gespielt haben.

Lebanese Premier League Round 11




19.12.2010
Safa Beirut - Racing Beirut 0:0

Akha Ahly - Tadamoun Sour 1:0
Tor Akha: Ahmad Niimani (1)

Shabab Ghazieh - Nejmeh Beirut 1:4
Tor Shabab: Lassana Zoro (1)
Tore Nejmeh: Abbas Atwi (2), Mohamad Jaafar (1), Mustafa Chahine (1)

Shabab Sahel - Al Ahed Beirut 1:2
Tor Sahel: Ahmad Jaradi (1)
Tore Ahed: Ali Bazzi (1), Mahmoud El Ali (1)

20.12.2010
Al Mabarrah - Al Ansar 1:1
Tor Al Mabarrah: Ghassan Shweikh (1)
Tor Al Ansar: Rami Omar (1)

Al Islah - Salam Sour 1:1
Tor Al Islah: Haitham Zein (1)
Tor Salam: Osama Haidar (1)

Der Spielplan wurde kurzfristig umgeändert. Die eine Partie von Samstag wurde mit einer anderen auf den Montag verlegt.

Samstag, 18. Dezember 2010

Rote Karte der Hinrunde: Youssef Mohamad (1. FC Köln)


Das hätte sich Kölns Kapitän Youssef Mohamad nicht träumen lassen. Gleich am 1. Spieltag der 48. Saison trug sich der Libanese in die Annalen der Bundesliga ein. Nach 87 Sekunden sah der 30-Jährige nach einer Notbremse gegen Erwin Hoffer vom 1. FC Kaiserslautern die Rote Karte und sorgte für den schnellsten Platzverweis im deutschen Fußball-Oberhaus.

Schiedsrichter Felix Brych (München) zeigte sofort "Rot" für Mohamad, alle Proteste der Kölner halfen nichts. Als "letzter Mann" hatte der Innenverteidiger seinen Gegenspieler auf dem Weg zum Tor zu Fall gebracht und damit eine klare Torchance vereitelt. Der Schock des Platzverweises zeigte Langzeitwirkung für die Rheinländer, denn trotz einer 1:0-Führung unterlagen sie dem Aufsteiger noch 1:3.


Aus Tops & Flops der Hinrude

Quelle: N24

3:0 gegen Köln – Raul-Dreierpack zum Abschluss der Hinrunde


Die Reise ins Revier hat sich für den 1. FC Köln am Samstag (18.12.) wieder einmal nicht gelohnt. Auch im 18. Jahr in Folge konnten die Domstädter auf Schalke nicht gewinnen. In der VELTINS-Arena behielten die Königsblauen mit 3:0 die Oberhand und feierten damit einen erfolgreichen Abschluss der Hinrunde. Alle drei Treffer vor ausverkauftem Haus erzielte Raul.

Chef-Trainer Felix Magath schickte exakt die Startformation auf den Platz, die in der Vorwoche in Mainz mit 1:0 gewann. Und diese elf Kicker konnten nach 90 Sekunden erst einmal kräftig durchatmen. Denn nach einem Eckball von Christian Clemens schraubte sich Martin Lanig im Fünfmeterraum hoch und köpfte nur wenige Zentimeter über die Latte des Schalker Gehäuses.

Die frühe Chance der Gäste wirkte als Weckruf, übernahmen die Knappen in den Folgeminuten doch das Geschehen auf dem Platz. Die Magath-Elf ließ den Ball dabei zeitweilig sehr gut durch die eigenen Reihen laufen. Einzig der finale Pass wollte bis auf ein sauberes Jurado-Anspiel in der neunten Minute auf Peer Kluge, dessen Schuss abgeblockt wurde, noch nicht so recht gelingen.

Die erste Möglichkeit des S04 ging auf das Konto von Raul. Nach einem Eckstoß von Jefferson Farfan fand der Ball den Kopf des Spaniers, der FC-Keeper Faryd Mondragon aus sieben Metern Torentfernung aber nicht bezwingen konnte (20.). Wenig später machte Raul es besser. Nach einem Fehler von Christopher Schorch, der die Kugel von der Torauslinie direkt auf den heran eilenden Ivan Rakitic spielte, schlug der Kroate von der linken Seite eine maßgenaue Hereingabe auf Raul. Der spanische Torjäger stieg genau im richtigen Moment hoch und nickte cool zur Führung ein (29.). Sekunden vor dem Pausenpfiff ließ Raul beinahe das 2:0 folgen. Eine Flanke von Jefferson Farfan senkte sich gefährlich vor das Kölner Tor, wo Pedro Geromel gerade noch rechtzeitig retten konnte.

Der FC hatte nach dem Seitenwechsel wie schon in Durchgang eins die erste Möglichkeit. Christian Clemens drang auf der rechten Seite in den Sechzehner ein und schloss ab. Sein Schuss verfehlte das Ziel jedoch knapp, der Ball klatschte ans Außennetz (47.). Anders das Bild auf der Gegenseite: Farfan setzte sich auf rechts mit viel Tempo gegen Fabrice Ehret durch, anschließend brachte der Peruaner die Kugel scharf vor das Tor. Nachdem der von Geromel bedrängte Huntelaar den Ball nicht aufs Tor bringen konnte, landete das Spielgerät bei Raul. Der 33-Jährige ließ sich die Chance nicht nehmen, zog trocken ab und bugsierte das Leder mit links zum 2:0 in die Maschen (50.).

Jurado ließ wenig später beinahe den dritten Treffer eines Spaniers an diesem Nachmittag in der VELTINS-Arena folgen. Der Torschuss des Mittelfeldspielers aus zehn Metern wurde im letzten Moment aber noch von Schorch abgefälscht und ging knapp am linken Pfosten vorbei (57.). Aus dem Eckball resultierte die nächste Schalker Chance. Die Standardsituation landete bei Huntelaar, der den Ball direkt aufs Tor köpfte. In allerhöchster Not konnte zunächst Mato Jajalo auf der Linie klären, ehe Fabrice Ehret die Kugel nach einem Nachsetzen Rauls aus der Gefahrenzone klärte.

Königsblau hatte die Partie nun fest im Griff und drückte weiter auf das Kölner Tor. Nach einer Farfan-Flanke ließ Jurado auf Rakitic tropfen, dessen Schuss aber an Mondragons Kasten vorbei ging (65.). Von den Gästen war im zweiten Spielabschnitt kaum noch etwas zu sehen. Einzig Clemens gab mit zwei Distanzschüssen, die Manuel Neuer aber nicht in Bedrängnis brachten, noch einmal kleine Lebenszeichen der Domstädter ab.

So war es den Knappen vorbehalten, den Schlusspunkt in der einseitigen Partie zu setzen. Nach einer Freistoßflanke des eingewechselten Edu von rechts fand der Ball einmal mehr Raul. Unhaltbar für Mondragon nickte der an diesem Nachmittag überragende Spanier zum 3:0-Endstand ein (87.). Der Hattrick, wenn auch kein lupenreiner, war perfekt. Für die Knappen war es nach den Erfolgen gegen den FC St. Pauli, Werder Bremen und Bayern München der vierte Bundesliga-Heimsieg ohne Gegentor in Serie!

Schalke: Neuer - Uchida, Höwedes, Metzelder, Schmitz - Kluge, Rakitic - Farfan (78. Papadopoulos), Jurado (73. Edu) - Huntelaar, Raul (88. Gavranovic)
Köln: Mondragon - Schorch (76. McKenna), Geromel, Mohamad, Ehret - Petit, Matuschyk (83. Terodde) - Clemens, Lanig, Jajalo - Freis (62. Ionita)
Tore: 1:0 Raul (29.), 2:0 Raul (50.), 3:0 Raul (87.)
Gelbe Karten: keine
Zuschauer: 61.673 (ausverkauft)
Schiedsrichter: Stark (Ergolding)

Quelle: Schalke 04


Freitag, 17. Dezember 2010

FC-Kapitän im Scouts-Verhör


Ein Interview der etwas anderen Art! X-Scout Manar aus Syrien traf Youssef Mohamad, Kapitän des 1.FC Köln – aus dem Libanon.

Was liegt da näher, als ein Schwätzchen auf Arabisch? Da gab es so einiges zu bereden:

Wie ist die Stimmung in der Mannschaft?

Die Stimmung im Team ist besser geworden in letzter Zeit. Durch Punktgewinne, aber auch durch den neuen Trainer.

Du bist nun drei Jahre hier in Köln. Fühlst du Dich schon als „kölsche libanesische' Jung“?

Ich bin sehr froh in Köln zu sein. Die Stadt ist sehr schön, die Menschen hier sind alle sehr kontaktfreudig. Natürlich hatte ich eine gute Zeit in Freiburg, aber durch den Abgang des damaligen Trainers Finke wollte ich einen Neustart. Ich wollte mich einfach weiterentwickeln. Hier in Köln waren die Bestimmungen für mich da und sind es immer noch. Ich fühle mich hier wohl und frei.

Reist du oft runter in den Libanon? Du bist dort sicherlich ein Held...

Im Libanon kennen mich leider nur die, die sich auch wirklich für Fußball interessieren. Die Menschen drüben oder in vielen anderen arabischen Ländern haben andere Dinge im Kopf als Fußball. In ein paar Ländern ist die politische Lage einfach so ernst, dass denen mein Schicksal nicht so wichtig ist, dass sie es verfolgen.

Was für arabische Spezialitäten isst du gerne?

Nun eigentlich alles bis auf Gerichte mit Fleisch. Darauf verzichte ich.

Wie beschreibst du deinen Teamkollegen deine Heimat?

Das ist ganz einfach. Ich zeige ihnen einfach persönliche Bilder von mir und lasse deren Augen sprechen. Der Libanon hat sehr schöne Berge und vor allem das Meer – das fasziniert viele meiner deutschen Freunde.

Was wünschst du dir für den FC im Jahr 2011?

Erst mal sicher den Klassenerhalt schaffen, vielleicht richtig super in die Rückrunde starten. Das ist mein einziger Wunsch. Alles andere ist mir erst Mal egal, denn der FC gehört in die 1. Liga!

Quelle: Express

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Al Hussein Irbid will Maatouk


Der jordanische Erstligist Al Hussein Irbid möchte sich Ahed´s Top-Stürmer Hassan Maatouk für die Rückrunde ausleihen. Das geht aus einem Bericht der Internetseite alghad.com.

Laut dem Präsidenten des Vereins wurden die ersten Gespräche mit Maatouk geführt. Er wird sogar Anfang nächster Woche in Amman erwartet.

Maatouk, der selbst gesagt hat, dass er im Ausland spielen will, hat in dieser Saison schon neun mal zugeschlagen. Und dabei ist die Hinrunde der ersten libanesischen Liga noch nicht beendet.

Zum Team&Liga:

Al Hussein Irbid hat nach 11 gespielten Spielen gerade mal 8 Punkte erzielt. Man ist auf dem vorletzten Platz aufzutreffen. Die Liga an sich hat zwei Teams die sich regelmässig um die Meisterschaft streiten (Al Faisaly und Al Wehdat). Die Liga ist in etwa auf gleichem Level wie die Liga des Libanons anzusiedeln. Alle jordanischen Teams die Meister oder Pokalsieger werden qualifizieren sich nur für den AFC CUP.

Nächste Spiele


Hier mal eine Auflistung der nächsten Spiele für unsere libanesischen Spieler im Ausland:

Youssef Mohamad
18.12.2010 FC Schalke 04 - 1.FC Köln (Bundesliga)

Nasrat Al Jamal
19.12.2010 Al Ramadi - Duhok (Iraqi Super League)

Zakaria Charara & Ramez Dayoub
Bisher sind keine Spiele bekannt. Das letzte Spiel was Al Shabab gespielt haben war am 29.10.2010.

Roda Antar
Saisonpause

Mohamad Ghaddar
21.12.2010 Al Ahly - Harras El Hodood (Egyptian Premier League)

Dienstag, 14. Dezember 2010

Lebanese Premier League Round 10!

Der zehnte Spieltag musste aufgrund schlechter Wetterverhältnisse komplett abgesagt werden und wurde neu auf den 14. und 15. gesetzt.

14.12.2010

Tadamoun Sour - Shabab Ghazieh 0:0

Racing Beirut - Al Mabarrah 2:1
Tore Racing: Tarek El Ali (1), Wassim Abdelhadi (1)
Tor Al Mabarrah: Hassan Khatwan (1)

Al Ahed - Akha Ahly 1:0
Tor Al Ahed: Hassan Maatouk (1)

Nejmeh Beirut - Safa 2:1
Tore Nejmeh:Abbas Atwi (1), Mustafa Chahine (1)
Tor Safa: Hamza Abboud (1)

15.12.2010

Salam Sour - Shabab Al Sahel 2:1
Tore Salam:Abbas Khalife (1), Ali Hourani (1)
Tor Sahel : Ahmad Jaradi (1)

Al Ansar - Al Islah 2:1
Tore Ansar: Mootazbellah Jounaidi (1), Anas Abu Sakeh (1)
Tor Islah: Haitham Zein (1)

Samstag, 11. Dezember 2010

Was könnte im Winter passieren?


Was für Transfers könnten uns im Winter erwarten? Welcher Libanese könnte im Januar bei einem neuen Verein spielen?

Hier meine Vermutungen:

Zakaria Charara
Zakaria will den Bahrain nach nur 3 Spielen in Richtung Europa verlassen. Al Liwaa hatte schon gesagt das angeblich Köln an ihm gewesen sei. Was ich aber nicht glaube. Dieser Sprung wäre mutig, aber dann doch zu groß. Er wird in einer Liga wechseln die in Europa im Mittelfeld spielt.

Youssef Mohamad
Youssef soll ja angeblich Angebote aus England und Italien erhalten haben. Dass er nach England wechseln wird halte ich hierbei für unwahrscheinlich, da Mohamad erstens keinen europäischen Pass besitzt und zweitens er kein Nationalspieler mehr ist. Diese Regeln sind sehr wichtig will man einen Vertrag in England unterzeichen. Sollten sich die Gerüchte tatsächlich erhärten, wird es dann sehr wahrscheinlich ein italienischer Verein sein.

Roda Antar
Nach der Meisterschaft in China ist sein Vertrag ausgelaufen. D.h. Roda Antar dürfte ohne Ablösesumme zu jeden x-beliebigen Verein wechseln. Es könnte aber auch sein, dass er verlängert, da er in einem Interview noch sagte, dass er sich in China wohl fühle.

Mazan Moslehe
Moslehe wird sehr wahrscheinlich im Januar für den FC St.Pauli unterschreiben. Ob er direkt für die erste oder zweite Mannschaft gedacht ist, ist unbekannt. Vor seiner vereinslosen Zeit war Moslehe in Österreichs erster Liga unterwegs.(KSV Kapfenberg)

Ramez Dayoub
Ramez ist erst frisch in den Bahrain zu Al Shabab gewechselt und wird wohl erstmal die gesamte Saison dort zu Ende spielen. Ein weiterer Wechsel seinerseits ist nicht bekannt.

Köln erkämpft wichtigen "Dreier" gegen die Eintracht




Köln - Lukas Podolski verloren, aber ein ganz wichtiges Spiel gewonnen.

Der 1. FC Köln hat trotz einer frühzeitigen Verletzung seines Stürmerstars und einer ganz schwachen Leistung die direkten Abstiegsplätze der Fußball-Bundesliga verlassen. Die Rheinländer gewannen durch das erste Bundesliga-Tor des 19 Jahre alten Christian Clemens (56.) mit 1:0 (0:0) gegen Eintracht Frankfurt. Die Kölner sind nun mit 15 Punkten 16., Frankfurt bleibt mit 23 Zählern im Tabellen-Mittelfeld.

Podolski verletzt sich frühzeitig

Die Zuschauer im RheinEnergieStadion sahen bei Dauerregen eine mäßige erste Halbzeit, in der die Frankfurter die etwas bessere von zwei schwachen Mannschaften waren. Die Kölner schwächten sich durch das Theater um Podolski zudem selbst und spielten die ersten 20 Minuten praktisch mit zehn Mann.

Der Nationalspieler hatte sich bereits nach wenigen Sekunden am rechten Knöchel verletzt, zeigte Trainer Frank Schaefer aber mehrfach an, er könne noch weiterspielen. Obwohl dies ganz offensichtlich nicht der Fall war, griff Schaefer zunächst nicht ein und ließ seinen humpelnden Star bis zur 22. Minute auf dem Feld.

Nikolov fehlt

Kurios: Sekunden vor seiner Auswechslung stand Podolski bei der ersten gefährlichen Aktion frei vor dem Tor, Sebastian Freis traute dem Fuß seines Mitspielers aber nicht und schoss stattdessen selbst ans Außennetz. So kam es wie so oft in den letzten Wochen zu einem wütenden Abgang Podolskis, der beim Gang in die Kabine seine Handschuhe auf den Boden pfefferte. Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam der 25-Jährige mit einer dicken Bandage am Fuß zurück auf die Bank.

Die Auswechslung des Angreifers war für die Kölner umso bitterer, da in Milivoje Novakovic die andere Sturmgröße weiter verletzt fehlte. Die Frankfurter wurden von Personalproblemen in der Defensive geplagt. Unter anderem fehlten Stammtorhüter Oka Nikolov und die beiden etatmäßigen Innenverteidiger Maik Franz und Chris.

Clemens mit Fernschuss erfolgreich

Dies sorgte wohl dafür, dass die Hessen etwas abwartend spielten und die offensichtliche Schwäche der Kölner zunächst nicht gnadenlos ausnutzten. Theofanis Gekas (21.) und Ioannis Amanatidis (35.) hatten noch die besten Chance, auf der Gegenseite musste Eintracht-Keeper Ralf Fährmann bei einem Kopfball von Adam Matuschyk sein ganzes Können aufbieten (43.).

Im zweiten Durchgang blieb das Niveau zunächst weiter schwach. Wie aus dem Nichts fiel so die Führung für die Kölner. Clemens hielt aus 20 Metern einfach mal drauf, sein Flachschuss schlug unhaltbar für Fährmann ein. Zumindest der Torschütze war kein Zufall: Der erst 19 Jahre alte Clemens, der den Angriff mit der Balleroberung selbst eingeleitet hatte, war bis dahin noch der mit Abstand beste Kölner.

Danach kam es wenigstens zu Torraumszenen. Martin Lanig verpasste mit einem Lupfer das 2:0 (60.), auf der Gegenseite wurde Amanatidis im letzten Moment geblockt (63.), Clemens schoss knapp darüber (69.)
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Der Libanese Youssef Mohamad spielte wie gewohnt die 90 Minuten durch.

Quelle:Bundesliga


Moslehe im Winter zu St. Pauli?


Der 20-jährige Libanese Mazan Moslehe könnte sehr wahrscheinlich einen Vertrag, der für die erste und zweite Mannschaft gilt, beim FC St.Pauli unterschreiben.

Nachdem Moslehe in der letzten Saison den österreichischen Verein Kapfenberg verließ, da er dort keine Chancen auf Grund seiner Verletzungen sah, suchte er sich in der Region Hamburg-Niedersachsen einen neuen Verein bei dem er neu starten kann.

Fast wäre er dann auch zum Anfang dieser Saison im Kader des FC St. Pauli´s gewesen. Doch ein Messerangriff auf Moslehe verhinderte eine Unterschrift. Nun soll er sich so weit erholt haben, dass er bei den Hamburgern unterschreiben kann.

Quelle: landeszeitung

Duhok gewinnt gegen Samara


Am dritten Spieltag der ersten irakischen Liga bezwang Meister Duhok Samaraa mit 2:0 vor eigenem Publikum. Durch diesen Sieg hat Duhok 6 Punkte in 3 Spielen einfahren können.

Der libanesische Nationalspieler Nasrat Al Jamal spielte bis zur 60.Spielminute durch.

Freitag, 10. Dezember 2010

Al Ahly spielt nur Remis in Alexandria


Beim Nachholspiel des fünften Spieltags in Ägyptens erster Liga trennte sich Al Ahly auswärts bei Al Ittihad Alexandria mit 2:2.

Die ersten 30 Minuten waren eigentlich die das Spiel geprägt haben. In der 10. Minute gelang Aboutreika das 0:1, ehe vier Minuten später Hani El Egeizy die schnelle Antwort zum 1:1 gab. Nur neun Minuten später gelingt dem Kameruner Edet Otobong das 2:1 für Al Ittihad.

Doch in der 31.Minute konnte der ägyptische Nationalspieler Mohamad Nagi wieder ausgleichen. Was auch den Schlusspunkt setzte.

Libanons Nationalspieler Mohamad Ghaddar wurde in der 82.Spielminute für Moataz Eno eingewechselt. Gebracht hat es leider nicht viel.

Schiedsrichter des Spiels war der erfahrene Bundesligareferee Knut Kircher.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Mohamad nach Italien oder England?


Wie lebanese-goal.com berichtet hat Youssef Mohamad, der im Dienste des FC Kölns ist, je ein Angebot aus Italien und England erhalten.

Laut dem libanesischen Sportportal sollen beide Teams bereits Gespräche mit dem Berater geführt haben. Leider wurden die Namen der Klubs nicht genannt, da die Seite nicht in die Planungen Dodo´s einschneiden will, bis es klar ist, was danach passiert.

Youssef Mohamad erlebt momentan eine schwere Kölner Saison, wo auch er selbst nicht mehr der sicherste ist. Sein Team ist auf dem vorletzten Platz in der Bundesligatabelle aufzufinden.

Quelle: lebanese-goal

Ein TV-Interview mit Mohamad Ghaddar

Ein kleines Interview von Mohamad Ghaddar im ägyptischen Fernsehen.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Libanon bezwingt Katar!


In einem sehr schwerem Spiel wo die libanesische U23 Auswahl als Aussenseiter in Spiel ging, konnte die Elf von Trainer Emile Rustom die katarische Auswahl mit 2-1 bezwingen.

Die libanesische Auswahl war in den ersten Minuten darauf bedacht keine frühen Gegentore zu kassieren. Was auch bis kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit gut geklappt hatte. Chancen waren waren Mangelware bis zu dem Zeitpunkt als ein Katari den Ball zwar ins Tor schoss, das Schiri gespann aber auf Abseits entschied. Die katarische Bank war ausser sich und protestierte Minutenlang beim Schiedsrichter.

Mustafa Chahine (Nejmeh)

Auch zum Anfang beschränkte sich der Libanon auf die Defensive und auf Konter. Eines dieser Konter bescherte den Libanesen einen Elfmeter den Nejmeh´s Stürmer Mustafa Chahine in der 72. Minute verwerten konnte. Nur zehn Minute später konnte Ansars Spieler Mohamad Ayyoub nachlegen, ehe Katars Abdullah Taleb nochmal kurz vor dem Ende noch das 2:1 erzielen konnte.

Startaufstellung: Rabih Ataya, Nazih Asaad, Rami Bahlawan, Mustafa Chahine, Omar Owayda, Nour Mansour, Shadi Ataya, Hassan Alawie, Hassan Ferdaus, Issa Faour, Justin Moussa

Ersatzspieler: Mohamad Ayyoub

Als Nejmeh noch Nejmeh war...







(ohne Kommentar)

Dienstag, 7. Dezember 2010

Morgen gegen Katar


Am 08.12.2010 wird die libanesische Olympiaauswahl gegen die Auswahl Katars spielen. Dieses Freundschaftsspiel dient dazu sich auf die Olympiaqualifikation die 2102 in London stattfindet, vorzubereiten.

Trainer Emile Rustom wird dabei auf Spieler setzen, die in ihren Vereinen seltener zum Zuge kamen.

Leider wurde der Kader nicht bekanntgegeben, so dass ich erst während oder nach dem Spiel erfahren kann mit welcher Aufstellung der Libanon an den Start ging.