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Interview mit Marcilio Silva


Die Facebookgruppe Lebanese Football hat mit dem ehemaligen libanesischen Nationalspieler Marcilio Silva ein Interview geführt. Silva war einer von fünf Brasilianern die für den Libanon bei der einzigen Asienmeisterschaftsteilnahme 2000 spielten. Der heute 34-Jährige hat seine Karriere mittlerweile nach einigen Stationen in Brasilien beendet. 14 Länderspiele und zwei Tore stehen ihm zu Buche.

Frage: Was für ein Gefühl war es für den Libanon aufzulaufen?

Antwort: Es war ein gutes. Ich war dem Verband für die Einladung sehr dankbar.

Frage: Wie war es als du das erste Tor für die Nationalmannschaft 2001 gegen Pakistan erzielt hattest?

Antwort: Es war was unbeschreibliches. Es ist immer schön ein Tor zu schiessen.

Frage: 2000 spieltest du für den Libanon als Rahif Alame der Präsident des Verbandes wurde. Wie schätzt du diese Person ein?

Antwort: Über ihn gibt es nichts zu sagen. Ein guter Mann der in einer schwierigen Situation einen Verband leiten musste. Er tat wirklich vieles für den Fussball.

Frage: Was müsste, deiner Meinung nach, der Verband ändern, damit sich der Fussball verbessert?

Antwort: Der Libanon hat eine gute Auswahl. Das sind gute Leute. Nur es muss alles professionalisiert werden. Sonst wirds schwer.

Frage: Planst du nach der Fussballerkarriere auch eine Managerkarriere?

Antwort: Ja, es gab sogar schon ein Angebot. Das musste ich allerdings ablehnen, da es mir nicht so gut ging.

Frage: Wer waren zu deiner Zeit die besten Spieler (TW,Feldspieler) und Verein im Libanon?

Antwort: Ahmad Saker (TW), Ich und Olympic Beirut.

Frage: Würde es dem Libanon helfen, wenn er Spieler mit libanesischen Wurzeln aus dem Ausland für die Nationalmannschaft nominieren würde?

Antwort: Jeder soll die Nationalmannschaft repräsentieren zu der er sich hingezogen fühlt. Und wenn es welche im Ausland gibt, die bereit sind alles zu geben. Warum nicht.

Frage: Wenn du dir aussuchen könntest im Libanon wieder zu spielen. Für welchen Verein würdest du dich entscheiden?

Antwort: Al Akha Ahly Beirut. Dieser Verein hat mir sehr vieles in meinem Fussballerleben ermöglicht.

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