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Wie Phönix aus der Asche


Es scheint so, als hätte der Libanese Mohamad Ghaddar einiges mit dem Phönix aus der griechischen Mythologie gemeinsam. Anfang letzter Saison wechselte der 27-jährige von der bahrainischen Liga zu Ägyptens und Afrikas Top-Verein Nummer 1 Al Ahly Kairo. Nach höhen bei Al Nejmeh und Al Shabab folgte ein Tief bei Al Ahly Kairo von dem er sich bei Tishreen SC erholt hat.

In dem erste Halbsaison bei Al Ahly gelang dem Libanesen einfach nichts. Er kam zu sehr kleinen Spieleinsätzen und konnte so nie zeigen was er wirklich drauf hat. Man dachte sich, Ghaddar hätte seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor verloren. Doch seit seinem Wechsel im Winter zu Tishreen SC hat der Libanese sein Hobby wiedergefunden, welches ihm zum berühmtesten Stürmer des Libanons machte.


FIFA.com sprach mit Ghaddar über seinen neuen Klub, Al Ahly und den ägyptischen Stars.

Aufstieg und Glanz

1998 spielte Ghaddar als 14-jähriger noch in den Jugendteams Al Nejmehs, welcher sein Stammverein ist. Der eigentliche Beginn war 2000, also zwei Jahre später, wo er als 16-jähriger Stürmer für die erste Meisterschaft seit 1975 für Nejmeh sorgte.

Mit Nejmeh gewann der Libanese viermal die Meisterschaft. Persönlich ging es da noch ein Stückchen weiter. Er wurde dazu zweimal hintereinander Torschützenkönig.

Nach den Erfolgen in der Heimat entschied sich Ghaddar für einen Wechsel ins Ausland. Im Winter 2010 wechselte er in die bahrainische Liga zu Al Shabab. In nur 6 Spielen gelangen ihm 5 Tore. Damit rettete Ghaddar Al Shabab vor dem Abstieg.

Über seine Erfahrungen im Bahrain sagte Ghaddar: „ Die Vereine im Libanon und Bahrain sind in etwa gleichstark. Nur die Vereine im Bahrain versuchen etwas aus ihren Möglichkeiten. Das Fehlen der Zuschauer in der libanesischen Liga tut dazu noch ihr einiges für ein schlechtes Image.“

Ghaddar sagte noch über die Professionalität : „ Es ist schon ein Unterschied ein Profi- oder ein Hobbyfussballer zu sein. Als Profi hast du das Gefühl was wert zu sein. Du bist Teil eines ganzen. Durch das erhöht sich das Vertrauen der Spieler. Das ist gut für die Entwicklung.“


Al Ahly und der Rückgang

Nach seinem kurzen Aufenthalt ging es für den Libanesen im Sommer 2010 in Richtung Ägypten, wo er als allererster Libanese für Al Ahly auflaufen sollte. Doch aus dem Traum was großes im Verein zu reißen wurde nichts. Der Libanese trennte sich im Januar von Al Ahly nachdem er nur ganz wenige Spiele für den Verein absolviert hatte.

Ghaddar zu seinem Abgang: „ Um ehrlich zu sein hatte ich nie die Chance erhalten um mich gut zu präsentieren. Diese Kurzeinsätze kann man sicherlich nicht als Chance für einen Beweis nennen. Das schafft kein Profi. Hossam Al Badry (Ex-Ahly Trainer) tat sein einiges für meinen Rückgang. Obwohl wir manchmal fast nur verletzte Stürmer hatten und ich fit war, durfte ich gar nicht spielen.“

Obwohl diese Erinnerung für Ghaddar in Ägypten zum Vergessen ist, lobte er den Verein und den Umfeld Al Ahlys : „ Es ist nicht nur eines der größten Clubs Ägyptens, Arabiens und in Afrikas, sondern auch im internationalen Bereich ein gut geführter Verein.“

Er fügte hinzu: „ Al Ahly ist in jeder Hinsicht ein guter Verein. Ob es die Verwaltung, die Spieler oder die Zuschauer sind. Es war eine Ehre für mich für Al Ahly zu spielen.“


Neue Probe und die Rückkehr

Experten glaubten, dass Ghaddar´s Zeit bei Al Ahly mit den wenigen Spielen, sich negativ auf die Vereinssuche auswirken könnte. Doch er bekam einige Angebote und wechselte schnell in die syrische Liga zu Tishreen SC.

In den ersten drei Spielen gelang Ghaddar kein einziges Tor. Doch in den letzten vier zeigte er sich extrem Torefreudig.

Ghaddar: „ Der Hauptaspekt für meine Tore ist, dass man mir Vertrauen schenkt. Vertrauen erhöht mein Vertrauen und mit den Toren zahle ich dieses Vertrauen zurück.“

Er fügt hinzu: „ Die syrische Liga ist ebenfalls eine gute Liga. Viele Zuschauer besuchen die Spiele, und die Vereine haben gute Möglichkeiten weit zu kommen. Es gibt auch genug ausländische Profis wie in Ägypten, die die Liga noch ein Stückchen besser machen.“

Über Ghaddars Ziele mit den Rot-Gelben: „ Mein Ziel ist es, dem Team zu helfen. Ich hoffe das wir jetzt mal die Liga aufmischen. Die letzte Meisterschaft ist schon 14 Jahre her. Die würde jetzt auch nicht schaden.“

Übersetzt aus : FIFA.com

Für Fehler keine Haftung.

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