Direkt zum Hauptbereich

Finke lässt Mohamad nach Dubai ziehen


Köln (RPO). Innenverteidiger Youssef Mohamad steht beim Bundesligsten 1. FC Köln unmittelbar vor dem Absprung. Der 31-Jährige hat demnach bei Al Ahli aus Dubai bereits die obligatorische medizinische Untersuchung absolviert.


"Dodo hat mich aus dem Libanon angerufen und mitgeteilt, dass der Verein Al Ahli Dubai Kontakt zu ihm aufgenommen hat. Daraufhin haben wir seiner Bitte, dort eine ärztliche Untersuchung vornehmen zu können, zugestimmt", erklärte Kölns Sportdirektor Volker Finke auf der Internetseite des dreimaligen deutschen Meisters.

Volker Finke hatte Mohamad noch beim SC Freiburg trainiert. Der Kölner Sportdirektor machte aber deutlich, dass der Libanese nur unter bestimmten Voraussetzungen den Klub verlassen könne. "Wir haben dem Spieler gegenüber klar zum Ausdruck gebracht, dass wir einem Wechsel nur dann zustimmen werden, wenn wir mindestens gleichwertigen Ersatz auf der Innenverteidigerposition finden und eine angemessene Transferentschädigung erhalten", sagte Finke.

Spekulationen zufolge soll die Transferentschädigung eine Höhe von rund zwei Millionen Euro haben. Mohamad, der zurzeit an einer Bänderverletzung im Knie laboriert, spielt seit 2007 beim FC und war zuletzt unzufrieden, weil er seinerzeit sein Kapitänsamt an Lukas Podolski hatte abgeben müssen.

Der FC sucht bereits fieberhaft nach einem Ersatz, zumal derzeit Kevin Pezzoni wegen einer Viruserkrankung ein Sportverbot hat und lediglich Kevin McKenna als zweiter Innenverteidiger neben Kapitän Pedro Geromel zur Verfügung steht.

Offenbar sind die Kölner am portugiesischen Verteidiger Henrique Sereno als Nachfolger von Innenverteidiger Youssef Mohamad interessiert. Wie "kicker online" am Mittwoch unter Berufung auf die portugiesische Sportzeitung "A Bola" berichtete, reiste Kölns Sportdirektor Volker Finke bereits am Mittwoch zu Gesprächen nach Portugal, wo Sereno beim FC Porto unter Vertrag steht.

Sereno kommt in Porto aufgrund der starken Konkurrenz nur selten zum Einsatz. Der 26-jährige Abwehrspieler war erst 2010 von Vitoria Guimaraes zum portugiesischen Meister gewechselt.


Quelle: RP-Online

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Gemischte Statistiken gegen Asienmeisterschaftsgegner

Nachdem seit einigen Tagen alle wissen mit wem es unsere Mannschaft bei der Asienmeisterschaft 2019 in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu tun haben wird, haben wir uns die Statistiken gegen Gruppengegner Saudi-Arabien, Katar und Nordkorea angeschaut. Und die spricht größtenteils gegen uns. Was aber nicht heißen will, dass wir bereits jetzt ausgeschieden sind. Aber Zahlenspielereien gehörten und gehören bis heute zum Fußball dazu.

Libanon (82) vs.
Saudi-Arabien (70): In der FIFA-Weltrangliste trennen uns lediglich zwölf Ranglistenplätze, doch auch die Statistik -auch wenn sie negativ ausfällt- spricht nicht ganz gegen uns. 9x gab es das Spiel Libanon gegen Saudi-Arabien in unter offiziellen Lichtern. 2x gingen wir als Sieger vom Platz, zuletzt 2006, 3x wurde Unentschieden gespielt und gleich 4x gingen die Saudi´s als Sieger vom Platz.
18/01/1957 1:1 (H) Beirut 04/09/1961 7:1 (H) Casablanca/Marokko 27/09/1998 1:4 (H) Doha/Katar 21/05/2000 0:0 (H) Bekaa 19/12/2002 0:1 (A) Kuwait City…

Großer Libanese...

Viele von euch denken sicher, "Der Libanon hat eh niemanden groß rausgebracht!" Das stimmt nur zum teil. Die Libanesische Diaspora ist lang und in fast jedem Land dieser Erde gibt es einen von uns. So wie in Brasilien. In Brasilien leben mehr als Libanesen im Libanon.

Nicht zu glauben?

Doch! Nach dem zweiten Weltkrieg wanderten viele Libanesen nach "Amerika" für ein besseres Leben. Doch keiner wusste, dass Nord- und Südamerkia gibt, geschweige Brasilien, Argentinien usw. Mehr als 12 Millionen arabischstämmige Araber, darunter 10 Millionen libanesisch-syrischer Abstammung machten sich auf dem Weg dorthin.Für ein besseres Leben.

Heute bekennen sich ca. 6-7 Millionen noch als Nachfahren libanesischer Einwanderer.

Doch kommen wir zum Fussball:

Mario Zagallo ist vielleicht dem einen oder anderen bekannt. Der Mann wurde mit Brasilien als Spieler und Trainer Weltmeister. Keiner vor ihm hatte das geschafft, ausser Beckenbauer.

Dieser Zagallo ist Brasilianer libanesischen Ursprun…

21 einheimische Spieler im Nationalkader

Nationaltrainer Miodrag Radulovic hat vorerst 21 einheimische Spieler zur Nationalmannschaft eingeladen, die an einem Trainingslager innerhalb des Libanons teilnehmen sollen. Die Vorbereitungen für die einheimischen Kicker gehen bereits ab dem 20.02 los. Mit diesem Trainingslager will der Montenegriner sehen wer dann für das letzte Qualifikationsspiel am 27.03 gegen Malaysia bereit ist und am Ende auch zum finalen Kader gehören wird.
Der Kader besteht aus:
Al Ahed: Mehdi Khalil, Nour Mansour, Samir Ayass, Haitham Faour, Mohamad Haidar, Hassan "Moni" Chaito
Nejmeh: Abbas Hassan, Hassan Maatouk, Nader Matar, Ali Hamam, Maher Sabra, Kassem Zein, Hassan Jalloul
Safa: Mohamad Taha, Mohamad Zein Tahhan, Jad Nouredinne
Ansar: Mootazbellah Jounaidi, Hassan "Shibriko" Chaito, Nassar Nassar
Tadamoun: Hassan Bitar
Aleey: Ahmad Hijazi

Der Kader wird sich in etwa eine Woche vor dem Spiel mit den Legionären vervollständigen. Die libanesische Nationalmannschaft ist bereits als G…