Dienstag, 31. Mai 2011

Roda Antars Traumtor gegen Dalian!


Hier könnt ihr die Highlights zu dem Spiel Dalian Shide gegen Shandong Luneng vom 9.Spieltag betrachten. Noch dazu könnt ihr Antar sein Traumtor in der 59. Spielminute geniessen.



Den passenden Spielbericht von mir finder ihr hier:

Am neunten Spieltag der Chinese Super League gelang Shandong Luneng auswärts bei Dalian Shide ein 0-3 Sieg. Die Mannschaft von Roda Antar war vorher drei Spiele hintereinander ohne einen Sieg gewesen.

Die erste Halbzeit endete ohne einen einzigen Treffer. Erst in der zweiten Halbzeit zeigte Shandong sein Können. Begonnen mit dem ersten Tor hat unser Landsmann Roda Antar. Er konnte in der 60. Spielminute sein zweites Saisontor im neunten Spiel erzielen. In der 79. und 90. Spielminute war dann Hang Peng zur Stelle.

Am 11.06.2011 geht es dann für Shandong zuhause gegen Nanchang Bayi ran. Nationalspieler Roda Antar spielte wie gewohnt seine 90 Minuten durch.

Montag, 30. Mai 2011

Kader Libanons gegen die Türkei


Heute wurde bekanntgegeben wer am 01.06.2011 am Freundschaftsspiel gegen die Türkei teilnehmen wird. Einige Spieler konnten nicht nominiert werden, da sie entweder verletzt sind oder die Jobstelle im Libanon eine Freigabe verweigerte.

Kader: Nazih Asaad (TW; Nejmeh), Mohamad Dakramanji (TW; Nejmeh), Omar Owayda (Safa), Nour Mansour (Safa), Jad Nouredinne (Nejmeh), Shadi Attiya (Shabab Sahel), Rabi Attiya (Al Ansar), Hassan Alawieh (Shabab Sahel), Kassem Laila (Al Ansar), Abdullah Taleb (Safa), Mohamad Haidar (Tadamoun Sour), Hussein Owayda (Al Mabarrah), Mustafa Chahine (Nejmeh), Ali Bazzi (Al Ahed), Haitham Faour (Al Ahed), Mohamad Baqr Ayyoub (Al Ansar), Omar Al Kurdi (Shabab Al Arabi), Alaa Termoss (Al Ansar)

Sonntag, 29. Mai 2011

Zeitung: Rustom überredet Mohamad!


Laut malaeeb.com hat es Nationaltrainer Emile Rustom es geschafft Youssef Mohamad für die Nationalmannschaft zu gewinnen.

Nach einem langen Telefonat zwischen Mohamad und Rustom stellte der Kölner Innenverteidiger Forderungen auf damit er auch kommt. So nannte er unter anderem die Bereitschaft von Roda Antar. Sollte Roda Antar regelmässig zu den Länderspielen kommen, würde Youssef Mohamad auch anwesend sein. Noch dazu muss der Verband seine Forderung zurücknehmen. Diese Forderung beinhaltet eine Entschuldigung seitens Youssef Mohamad, da er vor einigen Jahren forderte professionellere Strukturen innerhalb des Verbandes aufzubauen.

Von den Telefonaten direkt weiß der Verbandschef Rahif Alame nichts, da er momentan in Saudi-Arabien unterwegs ist.

In den letzten vier Treffen der restlichen Verbandsmitglieder wurde Emile Rustom nicht ein einziges mal eingeladen. Dies soll dem Trainer zeigen, dass er sich keine Alleingänge und bei der Personalie "Youssef Mohamad" noch nicht das letzte Wort gesprochen ist.

Einige im Verband wollten Emile Rustom schon vorher aus dem Amt des Trainers entlassen. Doch als er mit der Olympiaauswahl zu beeindruckenden Ergebnissen kam, konnte man das nicht mehr gut rechtfertigen.

Würde der Verband die Sache mit Youssef Mohamad aus der Welt schaffen und endlich mal seine Auslandslegionäre öfters berufen, so hätte der Libanon einen echt guten Stand im asiatischen Fussball.

Mit Spielern wie Youssef Mohamad (Köln), Roda Antar (Shandong Luneng), Mohamad Ghaddar (Tishreen) und Mounier Raychouni (Woodlands Wellington) hätte man viel bessere Chancen gegen Länder wie dem Bahrain, Vietnam, Indonesien und Thailand mitzuhalten.

Sollte es wirklich dazu kommen dass Youssef Mohamad eingeladen wird und schon beim Freundschaftsspiel gegen die Vereinigte Arabische Emirate mit dabei ist, wäre es sein erstes Länderspiel seit dem 13.10.2004 wo man gegen Südkorea überraschend 1-1 spielte.

Leistungsstand


Youssef Mohamad (1.FC Köln)
Bundesliga-Spiele/Tore: 28/2
DFB-Pokal-Spiele/Tore: 3/0

Roda Antar (Shandong Luneng)
CSL-Spiele/Tore: 9/2
AFC CL-Spiele/Tore: 5/0

Mounier Raychouni (Woodlands Wellington)
S.League-Spiele/Tore: 14/0

Mohamad Ghaddar (Al Ahly/Tishreen)
Ägyptische Liga-Spiele/Tore: 4/0
CAF CL-Spiele/Tore: 1/0
Syrische Liga-Spiele/Tore: 8/5

Ramez Dyoub (Vereinslos)
Bahrainische Liga-Spiele/Tore: 2/0


Stand vom 29.05.2011

Shandong gewinnt mal wieder!


Am neunten Spieltag der Chinese Super League gelang Shandong Luneng auswärts bei Dalian Shide ein 0-3 Sieg. Die Mannschaft von Roda Antar war vorher drei Spiele hintereinander ohne einen Sieg gewesen.

Die erste Halbzeit endete ohne einen einzigen Treffer. Erst in der zweiten Halbzeit zeigte Shandong sein Können. Begonnen mit dem ersten Tor hat unser Landsmann Roda Antar. Er konnte in der 60. Spielminute sein zweites Saisontor im neunten Spiel erzielen. In der 79. und 90. Spielminute war dann Hang Peng zur Stelle.

Am 11.06.2011 geht es dann für Shandong zuhause gegen Nanchang Bayi ran. Nationalspieler Roda Antar spielte wie gewohnt seine 90 Minuten durch.

Samstag, 28. Mai 2011

Libanon trifft auf die Türkei!



Am 01.06.2011 ist es soweit. Libanons U23 wird in Istanbul auf die türkische A2 im Recep Tayyip Erdogan Stadion in Istanbul treffen. Die Nationalmannschaft ist heute den 28.05.2010 in der Türkei gelandet und wird bis zum Freundschaftsspiel im Conrad Hotel hausen.

Bekanntestes Gesicht bei den Türken wird Ceyhun Gülselam von Trabzonspor sein. Der gebürtige Münchener hat für Bayern Münchens und Spvgg. Unterhachings Jugendteams gespielt. Der 23-jährige ist im defensiven Mittelfeld unterwegs. 6 A-Länderspiele hat er schon für die Türkei spielen können.

Seit kurzem tritt der Libanon nun auch in neuen adidas Trikots auf. Zum ersten mal wurden diese Trikots bei der 0-1 Niederlage gegen den Oman angezogen.

Wie der Kader der Libanesen genau aussieht ist unbekannt. Doch alles deutet daraufhin, dass wieder mal keine Legionäre nominiert wurden.

Kader Türkei: Mert Günok (Fenerbahçe), Fırat Kocaoğlu (Kasımpaşa), Gökhan Değirmenci, Semih Aydilek, Ömer Şişmanoğlu (Kayserispor), Veysel Sarı (Eskişehirspor), Cenk Alkılıç (Altay), Aykut Demir (Gençlerbirliği), Saffet Gurur Yazar, Aykut Akgün (Karşıyaka), Kemal Tokak (Samsunspor), Ceyhun Gülselam (Trabzonspor), Ziya Erdal (Sivasspor), Şaban Özel (Sakaryaspor), Kağan Söylemezgiller, Murat Duruer, Turgut Doğan Şahin (Ankaragücü), Yiğit İsmail Gökoğlan (Manisaspor), Ahmet Arı (Bursaspor), Olcay Şahan (MSV Duisburg), Ferhat Kiraz (Boluspor), Ömer Bayram (NAC Breda)

Donnerstag, 26. Mai 2011

Woodlands verlieren trotz Führung


Am 15. Spieltag der S.League verlor Woodlands Wellington mit 1-5 zuhause gegen Singapore Armed Force. Dabei gelang dem Team vor ca. 700 Zuschauern sogar die frühe Führung durch Goh Swee Swee in der sechsten Spielminute.

Dem Team von Mounier Raychouni gelang extrem Früh in der Partie der Vorsprung durch Goh Swee Swee. Doch Singapore Armed Forces konnte schon in der 20. Minute nach einem Eigentor von Farhan Hairoddin wieder ausgleichen.

Den K.O.-Schlag bekam man kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit. Von Minute 38 bis 45 kassierte man sage und schreibe DREI Gegentore! Angefangen bei Mislav Karoglan per Elfmeter und rüber zu
Fazrul Nawaz mit den zwei anderen Toren. Mitten der zweiten Halbzeit gelang Nawaz sogar der dritte Treffer.

Der Libanese Mounier Raychouni spielte wie gewohnt seine 90. Minuten. Das nächste Spiel findet am
18/06/11 bei Tampines Rovers statt.

Mittwoch, 25. Mai 2011

Al Ahed mit 4-0 aus dem Turnier geschossen


Vor ca. 10.000 Zuschauern verlor Al Ahed im AFC CUP-Achtelfinale auswärts bei Muangthong United mit 0-4. Da im Achtelfinale nur ein Spiel ausgetragen wird, ist für Al Ahed schnell Schluss.

Eine ganze Halbzeit lang konnte Al Ahed ohne einen einzigen Gegentreffer mit dem zweifachen thailändischen Meister mithalten, ehe Muangthong in der zweiten Halbzeit das Spiel komplett übernahm und Al Ahed mit einfachen Bällen aus dem Spiel nahm.

Al Ahed konnte nur mit Abwehrfehlern, Fehlpässen und viel Krampf glänzen. Viel mehr war an diesem Abend für die Libanesen nicht drin. Man muss aber auch daran wissen, dass Muangthong in den letzten Jahren sehr viel investiert hat. Sechs Spieler sind Nationalspieler Thailands und sechs Ausländer, von denen haben drei Erfahrungen in Europa sammeln können.

Die Tore für das Team von Henrique Calisto schossen Teerasil Dangda, Naruphol Ar-Romsawa, der Ivorer Christian Kouakou und Datsakorn Thonglao.

Nach dieser Niederlage ist nun auch für Al Ahed Sommerpause angesagt.


Montag, 23. Mai 2011

Informationen der letzten Tage II


Libanesische U23:

Die Olympiaauswahl Libanons verlor in einem Freundschaftsspiel zuhause gegen den Oman mit 0-1. Für die Nationalmannschaft ist es die erste Niederlage nach 4 Spielen überhaupt. Neu-Trainer Samir Saad konnte in seinem zweiten Spiel als Coach nicht verhindern dass der Libanon erstmalig mit dieser Mannschaft verliert.

Die Aufstellung sah so aus:

Mohammed Dakramanji (TW), Ahmad El Masri (Hussein Owayda 46.), Omar Owayda, Nour Mansour, Shadi Attiya (Alaa Termoss 61.), Hassan Ferdaus (Mahmoud Kojok 46.), Kassem Laila (Omar El Kurdi 79.), Abdullah Taleb (Hussein Alawieh 71.), Mohamad Haidar (Jad Nouredinne 46.), Rabi Attia und Mustafa Shahin

Roda Antar:

Shandong Luneng spielte am achten Spieltag der Chinese Super League nur Remis gegen den aktuellen Tabellenführer Guangzhou FC. Roda Antar spielte wie gewohnt die gesamten 90 Minuten durch.

Doch trotzdem schafft es der Meister der letzten Saison nicht sich hochzukämpfen. Momentan belegt man nur Platz 9.

Mohammad Ghaddar:

In Syrien versucht man nun eine Idee zu finden, den Spielbetrieb doch noch irgendwie wieder aufrecht zu erhalten. Allerdings soll das nicht als gesichert gelten. Beim letzten Treffen Tishreens war Ghaddar überhaupt der einzige Ausländer im Team. Der serbische Coach und sein jordanischer Teamkamerad haben das Land längst verlassen.

Freitag, 20. Mai 2011

Brisantes politisches Spiel


18. Mai 2011

Das Fußball-Pokalfinale im Libanon an diesem Mittwoch in Beirut findet wenig Interesse in der Öffentlichkeit. Die beiden Hauptstadtteams Ahed und Safa werden sich gegenüber stehen. Verschwörungstheorien zufolge, die in dem kleinen Land (das nur die Hälfte der Fläche Hessens umfasst) zwischen Israel und Syrien traditionell Konjunktur haben, steht der Sieger der Partie schon fest: Safa.

Safa ist das Team der Drusen, einer Abspaltung des schiitischem Islam. Gerade einmal ein bis zwei Millionen Drusen gibt es auf der Welt, die meisten davon in Syrien und im Libanon, das mit seinen Bergen seit jeher religiösen Minderheiten aus der ganzen Region Schutz geboten hat. Ahed ist das Team der schiitischen Hizbullah, die auf der Terrorliste der Vereinigten Staaten steht (nicht aber, im Gegensatz zur palästinensischen Hamas, auf der der EU).

Gewinnt Ahed, könnte es sich nach dem Meisterschaftserfolg über das Double freuen. Ahed hat aber, so meinen viele Beobachter, einiges gut zu machen. Nachdem die Drusen Anfang des Jahres dem pro-westlichen Lager um den sunnitischen Premierminister Saad Hariri die Gefolgschaft aufkündigten, stellt der mit Syrien und dem Iran verbundene politische Block um die Hizbullah den neuen Premierminister. Das Pokalfinale bietet nun die Möglichkeit, sich gegenüber den Drusen erkenntlich zu zeigen, zumal Safa nur im Falle eines Sieges für den AFC-Cup (vergleichbar mit der Europa League) qualifiziert ist.

Dass Fußballspiele im Libanon nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, liegt vor allem an Gewaltexzessen im Umfeld von Spielen, die zu einem jahrelangen Zuschauer-Bann führten, der erst Anfang vergangenen Jahres von der Regierung aufgehoben worden ist. Dennoch machen die meisten Fußball begeisterten Libanesen weiter einen großen Bogen um die maroden Fußballstadien des Landes, der Zuspruch entspricht Kreisliga-Partien in Deutschland. Die Oberschicht des Landes fliegt lieber zu Spielen nach England, Spanien oder Deutschland, wo mit Youssef Mohamad (der einst seine Karriere bei Safa begann) beim 1. FC Köln der zur Zeit erfolgreichste libanesische Auslandsprofi aktiv ist. Einst stand ihm dort Roda Antar, sein Landsmann, zur Seite.

Das Gewaltpotenzial ist mit dem politischen System des Mosaikstaates zu erklären, in dem 18 staatlich anerkannte Religionen leben. Sie sind Staaten im Staat, weil sie eigenverantwortlich Angelegenheiten wie Eheschließungen (standesamtliche Hochzeiten sind im Libanon nicht möglich) und Sorgerechtsstreitigkeiten regeln dürfen. Basierend auf einer fast achtzig Jahre alten Volkszählung stehen jeder Religionsgruppe eine bestimmte Anzahl von Parlamentssitzen zu, analog ist die Vertretung in der Regierung geregelt. Somit kennen die Libanesen aus dem Alltag nur Wettbewerb innerhalb, nicht aber zwischen Konfessionen.

Trikots in der Farbe der jeweiligen Partei

Der Sport stellt hier eine Ausnahme dar. Es gibt keine eigenen Ligen für Schiiten, Sunniten oder Christliche Maroniten (den drei zahlenmäßig größten Konfessionen), sondern Klubs aller Religionen spielen gegeneinander. Während die Mannschaften in der Regel konfessionell gemischt sind, verfügt die Ebene der Fans und Klub-Administrationen über eine homogene religiöse und politische Zugehörigkeit. Da Ticket- und Fernseheinnahmen marginal sind, ist die Abhängigkeit von politischen Führern umso größer.

Die Klubs revanchieren sich mit Trikots in der Farbe der jeweiligen Partei (bei Ahed zum Beispiel das Gelb der Hizbullah) oder mit der Benennung von Stadien nach ihren Patronen (wie das Rafik Hariri Stadion von Nejmeh SC). Diese eindeutigen politischen Positionierungen führen dazu, dass der Sport nicht, wie in vielen anderen Krisengebieten der Welt, Spannungen abbaut, sondern sogar noch vertieft. Hoffnung machen nur Projekte dänischer Nichtregierungsorganisationen, die gezielt gemischt-konfessionelle Sportmannschaften im Jugendalter fördern.

Mäßiges Niveau

Der libanesische Fußball leidet nicht nur an seiner Politisierung, sondern auch – anders als im Basketball, wo das Land an den letzten drei Weltmeisterschaften teilnehmen konnte – am mäßigen Niveau; der Zedern-Staat ist bis auf Platz 178 in der aktuellen Fifa-Weltrangliste abgerutscht. Noch nie gelang die Qualifikation für eine Weltmeisterschaft. Selbst von der Teilnahme an der Kontinentalmeisterschaft (der letzte Asien-Cup fand Anfang des Jahres in Qatar statt) können die vier Millionen Einwohner nur träumen.

Nur im Jahr 2000, als in Anerkennung für den Wiederaufbau des Landes, dessen brutaler Bürgerkrieg von 1975 bis 1990 rund fünf Prozent der Bevölkerung das Leben kostete, das Turnier im Libanon ausgerichtet wurde, konnte man als automatisch qualifizierter Gastgeber an den Start gehen. Das hastig zusammen gewürfelte Team, das in der Vorrunde kläglich scheiterte, bestand seinerseits überwiegend aus Brasilianern mit libanesischen Wurzeln; die libanesische Diaspora, die auf 15 Millionen Menschen geschätzt wird, besteht mindestens zur Hälfte aus in dem südamerikanischen Land lebenden Emigranten.


Der Autor ist Professor für Vergleichende Politikwissenschaft an der Amerikanischen Universität von Beirut.

Quelle: FAZ

Al Ahed Pokalsieger


Al Ahed hat am Mittwoch seinen Double perfekt gemacht. Die Mannschaft bezwang im libanesischen Pokalfinale Safa Beirut mit 3-0.

Das Spiel war von Anfang an eine klare Angelegenheit für Al Ahed. Man beherrschte die gesamten 90 Minuten. Die Tore für den Meister schossen Mahmoud El Ali (2) und Ali Bazzi (1) in der letzten Spielminute.

Al Ahed und Safa Beirut werden den Libanon im nächsten AFC CUP vertreten.

Sonntag, 15. Mai 2011

Shandong verliert wieder


Am siebten Spieltag der Chinese Super League unterlag Shandong Luneng auswärts bei Hangzhou Luneng mit 0-1.

Es ist die dritte Niederlage in dieser Saison. In der letzten Saison schaffte man es mit 3 Niederlagen Meister zu werden. Und nun tritt man weiterhin auf die Stelle. Das Team findet sich nicht so Recht. Insgesamt scheint es so, als hätte sich das Team noch nicht so richtig gefunden.

Das Tor in diesem Spiel fiel in der 65.Spielminute durch Shen Longyuan. Der Libanese Roda Antar spielte die gesamten 90 Minuten mit.

In der Liga geht es in 5 Tagen dann zuhause gegen Guangzhou FC.

Samstag, 14. Mai 2011

Libanon U23 nur mit Remis gegen Palästina


Im vierten Testspiel und dem ersten für den neuen Trainer der libanesischen Olympiaauswahl Samir Saad, trennte sich der Libanon zuhause gegen Palästina mit 1-1. Das Tor für den Libanon schoss Nejmeh´s Mustafa Shahin.

Das Spiel in Saida wurde von vielen Palästinensern und einigen libanesischen Politikern beigewohnt.

Mustafa Shahin konnte bereits in der 11.Spielminute den Libanon jubeln lassen. Nejmeh`s Stürmer trifft im vierten Spiel zum zweiten mal. Doch nur 20. Minuten später konnte Palästina in Form von Khaled Salem ausgleichen.

Es war ein insgesamt faires Spiel war es, wäre nicht die rote Karte von Omar Owayda in der 62. Spielminute, der mit diesem Foul verhinderte das Khaled Salem zum Torabschluss kam.

Bei bisher vier Länderspielen konnte der Libanon zwei gewinnen und zwei Unentschieden spielen. Das nächste Spiel findet am 08.06.2011 gegen Jordanien statt.

Aufstellungen:

Libanon: Nazih Asaad, Kassem Laila, Mustafa Shahin, Omar Owayda, Hassan Alawieh, Jad Nouredinne, Alaa Termoss, Ali Bazzi, Hussein Owayda, Abdullah Taleb, Mahmoud Kojok

Eingewechselt:
Mohamad Dakramanji, Omar El Kurdi, Ahmad Jaloul, Mohamad Ayyoub, Justin Moussa

Elfter Heimsieg!


Der 1. FC Köln hat den FC Schalke 04 am 34. Spieltag mit 2:1 (1:0) geschlagen. Im ausverkauften RheinEnergieStadion erzielten Milivoje Novakovic (25.) und Mato Jajalo (60.) die Tore für den FC. Für den FC Schalke 04 traf Raul kurz vor dem Spielende (87.). In der Abschlusstabelle belegt der 1. FC Köln mit 44 Punkten den zehnten Tabellenplatz.


Der 1. FC Köln begann die Partie gegen den FC Schalke 04 mit viel Schwung. Der Klassenerhalt war seit dem 2:0-Auswärtssieg vergangene Woche bei Eintracht Frankfurt geschafft, trotzdem hatte sich die Mannschaft fest vorgenommen, den FC-Fans einen weiteren Heimsieg zum Saisonende zu schenken. Verzichten musste FC-Trainer Volker Finke beim letzten Heimspiel auf Slawomir Peszko. Für den Polen, der unter der Woche zwar wieder mit der Mannschaft trainieren konnte, kam ein Einsatz gegen Schalke noch zu früh. Außerdem fehlten Martin Lanig (Zehenbruch), Christian Clemens (Stressreaktion im Mittelfuß) und Sebastian Freis (Muskelfaserriss in der Bauchdecke). Finke vertraute gegen Schalke der Startelf, die bereits für den wichtigen Auswärtssieg in Frankfurt gesorgt hatte.

Guter Beginn

Der FC war die Mannschaft, die die Anfangsphase des Spiels bestimmte. Aus einer sicheren Abwehr versuchte sich der FC die ersten Torchancen zu erarbeiten. Das gelang bereits nach fünf Minuten, Mato Jajalo setzte Milivoje Novakovic in Szene, der Schuss des Torjägers strich allerdings knapp am Tor vorbei. Schalke antwortet zum ersten Mal nach elf Minuten. Der Spanier Raul kam fast unbedrängt an den Ball, sein Schuss ging allerdings weit über das Tor. Danach versuchte der FC wieder das Heft in die Hand zu nehmen. Der FC machte die Räume bereits im Mittelfeld eng und zeigte gelungene Aktionen im Spielaufbau. Doch auch der Champions-League-Halbfinalist versuchte die Kölner vom eigenen Tor fernzuhalten.

Novas 17. Saisontor

In der 25. Minute setzte sich Miso Brecko sehenswert über die rechte Seite durch und flankte den Ball in die Mitte zu seinem Nationalmannschaftskollegen Milivoje Novakovic. Der Stürmer ließ sich die Chance nicht entgehen und vollstreckte aus kurzer Distanz gegen Nationaltorwart Manuel Neuer. Auf die Tore von Novakovic ist Verlass – das war bereits Novas 17. Saisontor. Die FC-Gesänge versuchte Schalkes Raul im Keime zu ersticken. Sein Schuss auf das Kölner Tor eine Minute später ging aber vorbei.

Jurado trifft den Pfosten

Es blieb ein munteres Spiel, bei dem sich beide Teams im letzten Spiel nichts schenken wollten. Den nächsten Glanzpunkt setzte Lukas Podolski. Der Nationalspieler setzte sich gegen Atsuto Uchida durch, doch auch sein Schuss verfehlte zunächst noch das Tor. Wenig später sorgte Podolski bereits für die nächste brenzlige Situation im Schalker Strafraum. Zunächst umkurvte der FC-Kapitän Manuel Neuer, an seinen anschließenden Querpass kam allerdings kein FC-Spieler heran. Zwei Minuten vor der Pause nahm sich Schalkes Jose Manuel Jurado ein Herz und zirkelte den Ball kunstvoll an den Pfosten von FC-Keeper Michael Rensing. In dieser Situation hatte der FC das Glück auf seiner Seite und konnte sich über eine 1:0-Führung zur Pause freuen.

Traumtor von Jajalo

Wer gedacht hatte, die beiden Mannschaften würden in der zweiten Halbzeit einen Gang zurückschalten, wurde schnell eines Besseren belehrt. Beide Teams agierten mit Zug zum Tor, doch auch die Abwehrreihen der Kölner und Schalke spielten konzentriert. Nach 55. Minuten hatte S04-Stürmer Klaas-Jan Huntelaar eine Ausgleichsmöglichkeit. Sein Freistoß aus 18 Metern bedeutete allerdings keine große Gefahr für den wiederholt souverän spielenden Michael Rensing. In der 60. Minute war es Mato Jajalo, der das RheinEnergieStadion in einen „Hexenkessel“ verwandelte. Der technisch versierte Kroate hämmerte den Ball aus rund 20 Metern unter die Latte von S04-Torwart Manuel Neuer – ein Traumtor.

Glanztat von Rensing

In der Folgezeit versuchten die Schalker noch einmal für die Wende im Spiel zu sorgen. Raul bediente seinen Sturmkollegen Huntelaar, der aus kurzer Distanz aber nur den Pfosten traf. Schalke blieb gefährlich, der eingewechselte Danilo Avelar teste mit einem Kopfball die Standfestigkeit des Kölner Tors – Latte. Der FC versuchte in dieser Spielphase den Champions-League-Halbfinalisten auszukontern, Schalke wiederum drückte auf den Anschlusstreffer. Den nächsten Schalker Angriff musste Rensing entschärfen, Jurado setzte Raul im Sturmzentrum in Szene, der nahm den Ball an, suchte sofort den Abschluss und scheiterte an einer Glanzparade des Kölner Torhüters.

Anschlusstreffer durch Raul

Kurz vor Ende der Partie war Rensing dann doch machtlos und musste den 1:2-Anschlusstreffer durch Raul hinnehmen (87.). Uchida kam über die rechte Seite zum Flanken, in der Mitte stieg Raul hoch und köpfte den „Ehrentreffer“ für die Schalker. In der Schlussphase probierte Schalke noch einmal alles, um doch noch einen Punkt nach Hause mitnehmen zu können, aber die Defensive des FC um Pedro Geromel und Youssef Mohamad ließ nichts mehr anbrennen und sicherte den Heimsieg im letzten Spiel der Saison 2010|2011. Es war der elfte Heimsieg der Saison, den die FC-Fans noch minutenlang nach Abpfiff lautstark feierten.

1. FC Köln: Rensing - Brecko, Geromel, Mohamad, Eichner (65. Makino) - Pezzoni, Petit (75. McKenna) - Chihi, Jajalo - Podolski, Novakovic (79. Sanou)

FC Schalke 04: Neuer - Uchida, Höwedes, Metzelder, Escudero (66. Avelar) - Kluge, Papadopoulos – Baumjohann (35. Draxler), Jurado – Raul, Edu (35. Huntelaar)

Tore: 1:0 Novakovic (25.), 2:0 Jajalo (60.), 2:1 Raul (87.)

Zuschauer: 50.000 (ausverkauft)

Schiedsrichter: Markus Schmidt (Stuttgart)

Gelbe Karten: Geromel (54.), McKenna (89.) – Papadopoulos (40.)


Quelle: 1.FC Köln

Woodlands mit erstem Sieg überhaupt!


Beim Nachholsspiel des achten Spieltag der S. League gewann Woodlands Wellington schon fast ein wenig überraschend mit 1-2 auswärts bei den Young Lions.

Dabei begann das Spiel so schlecht für Woodlands. Bereits nach 17 Minuten schlug es in ihrem Tor ein. Torschütze war Fazli Ayob von den Young Lions. Ca. 15 Minuten später konnte Woodlands wieder alles geradebiegen. Goh Swee Swee schaffte es in der 33. Spielminute endlich mal für ein Erfolgserlebnis zu sorgen.

Nur 5 Minuten nach Anstoss zur zweiten Halbzeit kassierten die Young Lions eine rote Karte durch Shakir Hamzah. Das war also die große Chance für Woodlands endlich mal das Feld als Sieger zu verlassen.

Und so geschah es, auch wenn sehr spät. In der 85. Spielminute konnte "Leo" für den ersten Sieg in dieser Saison sorgen.

Mounier Raychouni spielte wie gewohnt seine 90. Minuten ab. Bei der 5-0 Klatsche seines Teams gegen Albirex Niigata konnte der Libanese nicht mitwirken, da er sich 4 gelbe Karten eingehandelt hatte.

Interview mit Youssef Mohamad


In der libanesischen Sportsendung "Stade" befragte der Sportkommentator und Analyst Mohamad Karaki den Kölner Libanesen Youssef Mohamad über seine momentane Lage und die Nationalmannschaft die sich wieder versammelt hat um an den Weltmeisterschaftssqualifikationsspielen teilzunehmen.

Frage: Die Meisterschaft ist durch Borussia Dortmund gewonnen worden. Wie fandest du die Saison, wo du auch mit dem 1.FC Köln den Klassenerhalt sichern konntest?

Antwort: Die Saison hat gezeigt das eigentlich nur Dortmund durchgehend die beste Mannschaft war. Borussia Dortmund hat all ihre Spiele immer dominiert gehabt. Dazu hat das Team mit Jürgen Klopp einen Supertrainer. Ihre Spieler sind auch ganz gut. Es gab nicht wirklich ein Team was Borussia Dortmund in dieser Saison das Wasser reichen konnte.

Frage: Ihr habt den Klassenerhalt klargemacht. Wirst du bei Köln bleiben oder gibt es da schon einen neuen Verein?

Antwort: Noch ist überhaupt nichts sicher. Es könnte sogar mit sehr großer Wahrscheinlichkeit sein dass ich noch ein Jahr bei Köln und in der Bundesliga bleibe. Aber warten wir erst einmal zur neuen Saison ab.

Frage: Es gab immer wieder Gerüchte dass du in die Premier League wechseln möchtest. Es wird noch gesagt das du gute Kontakte zu Roberto Mancini pflegst. Stimmen diese Berichte nicht?

Antwort: Es kommen jedes Jahr irgendwelche Gerüchte raus. Wenn wirklich was kommen würde, würde ich das direkt sagen. Ich verstecke mich nicht gern sollten offiziell Angebote kommen.

Frage: Was plant Köln nach dieser Saison? Werden endlich neue, bessere Namen in die Domstadt kommen? Plant man sich weiter nach oben zu festigen?

Antwort: Es gab ja in diesem Jahr so einige Trainer- und Managerwechsel beim FC. Man plant in den nächsten Jahren sich Schritt für Schritt Richtung Europa League zu bewegen. Das ist auch ein wichtiger Gedanke für den Verein. Hoffentlich bringt der neue Trainer frische Ideen mit, vielleicht könnte es ja hinhauen.

Frage: Kommen wir jetzt zum Libanon. Die Nationalmannschaft findet sich langsam aber wieder. Hat dich der Trainer oder einer vom "Vorstand" angerufen? Du hast ja so einige Probleme mit dem "Vorstand" gehabt. Könntest du dir vorstellen wieder für den Libanon aufzulaufen?

Antwort: Ich liebe den Libanon. Er ist meine Heimat. Auch wenn wir eine kleine Nationalmannschaft haben, macht es mich stolz unsere Farben zu verteidigen. Wenn die jetztigen Personen die im Verband tätig sind mich doch einladen, würde ich nicht nein sagen.

Frage: Es ist einfach nur Schade dass so einer wie Youssef Mohamad, der jahrelange Erfahrungen in den Bundesligen sammeln konnte, nicht den Libanon aus seinem heftigen Tief da rausholen kann, weil er irgendwelche Probleme mit dem Verband hat. Gab es Leute die versucht haben euch an einem Tisch zu bringen und die Probleme zu beseitigen?

Antwort: Im letzten Jahr gab es einige Gespräche mit einigen Personen von aussen, die auch was im Libanon was zu sagen haben. Ich hab mich bereit erklärt mit dem Verband zu reden. Doch von ihrer Seite kommt nichts. Ich hasse es für einen Verband zu spielen wo es schon fast diktatorisch zugeht und der Verbandspräsident sich keine neuen Ideen, die von Aussen kommen anhört. Ich werd da nichts mehr tun. Ich hab mich ein paar mal bereit erklärt zu reden, aber wenn die andere Seite so tut, als würde es mich nicht geben, dann soll es mir Recht sein.

Frage: Wie siehst du die Zukunft des libanesischen Fussballs. Wir haben nur wenige Spieler mit Auslandserfahrungen. Und wenn diese sich irgendwo gefestigt haben, werden diese Spieler mehr oder weniger vom Verband aus dem Team geekelt. Meinst du das noch Besserung in Sicht ist oder bleibt der Fussball wie er momentan so ist?

Antwort: Ich habs schonmal gesagt und sage es gern nochmal. Wenn der Verband weiterhin so denkt, wie er momentan sich zeigt, dann werden wir niemals auch nur einen kleinen Schritt nach vorne machen. Der Verband muss sich neuen Ideen öffnen, sonst seh ich keine andere Möglichkeit für die libanesische Nationalmannschaft. Man sieht es ja auch an unserer Liga. Die meisten Vereine haben kein Geld mehr. Wir machen mehr Schritte zurück als nach vorn. Es ist Schade.

Frage: Also verfolgst du regelmässig die Liga und die Nationalmannschaft?

Antwort: Ja, viele Freunde sagen mir vom Libanon aus wie sich die Lage verändert hat.



Den Text hab ich vom arabischen ins deutsche übersetzt. Bei Fehlern keine Haftung. ;)

Donnerstag, 12. Mai 2011

Samir Saad neuer Olympiaauswahltrainer


Der libanesische Verband hat entschieden, dass Samir Saad von nun an die U23 des Libanons übernehmen soll. Er übernimmt dadurch den Posten von Emile Rustom. Rustom hingegen wird sich von nun an auf die A-Nationalmannschaft konzentrieren, die bald ihr erstes Länderspiel gegen die Vereinigten Arabischen Emirate im Emirat bestreiten wird.

Rustom hat bisher kein einziges Freundschaftsspiel mit der U23 verloren. Sein Nachfolger Samir Saad plant gegen Palästina mit folgenden Spielern:

Nazih Assaad, Mohamad Dakramanji, Rami Balhawan, Jad Nouredinne, Mahmoud Fakhro, Mustafa Shahin, Mohamad Jaafar (Nejmeh), Shadi Attia, Hussein Alameh, Hassan Alawieh ( Shabab Sahel), Mohamad Ayyoub, Rabi Attiya, Alaa Termos, Mahmoud Kojok, Kassem Laila ( Al Ansar), Hassan Shiito, Haitham Faour, Ali Bazzi (Al Ahed), Nour Mansour, Omar Owayda, Ahmad Jaloul, Abdullah Taleb (Safa) Niazy Shheme, Mohamad Haidar, Hisham Shgari, Mohamad Hijazi (Tadamoun Sour), Hassan Ferdaus (Al Khoyol), Omar Al Kurdi, Bashar Al Muqadad, Ali Ramti (Shabab Al Arabi) Hussein Owayda (Al Mabarrah), Nasser Nasser (Salam Sour), Justin Moussa (Racing Beirut), Ali Tanish (Salam Zgharta)

Al Ahed weiter, Al Ansar nicht!


Im AFC CUP gab es eine überraschende Wende. Während Al Ansar das vermeintlich leichte Spiel gegen Dempo mindestens Remis spielen müsste, es aber nicht geschafft hatte, und Al Ahed aufjedenfall sein Spiel gegen Al Oruba gewinnen müsste und noch auf Schützenhilfe von Arbil hoffen musste, hat sich Al Ahed als Zweitplatzierter für die nächste Runde qualifiziert während Al Ansar mit einer bitteren 2-1 Pleite auswärts rausfliegt.

Für Al Ansar war die Sache klar. Ein Unentschieden in Indien und man muss nicht auf die anderen Partie schauen. Doch genau das gelang den Grünen überhaupt nicht. Schon nach 25 Minuten musste Ansar seinen ersten Gegentor schlucken. Torschütze war hier Roberto Silva. Der eigentlich endgültige K.O. folgte eine Minute vor Halbzeitpfiff. Ranty Martins Soleye besorgte dem Underdog das 2-0.

Erst in der zweiten Halbzeit konnte sich Al Ansar wieder halten. Dazu kam noch eine Rote Karte in der 55. Minute von Mahesh Gawli, die eigentlich Ansar dazu verhelfen sollte zumindest das Unentschieden zu packen. Was ihnen im Endeffekt leider nicht gelang. Das Tor in der 90. Minute durch Mootazbellah Jounaidi war nur noch Ergebniskosmetik.

Somit bleibt Al Ansar nur der bittere dritte Platz.

Al Ahed hingegen kann sein Glück kaum fassen. Man musste zuhause gegen Al Oruba aus dem Oman gewinnen und noch auf die Schützenhilfe von Arbil warten, damit Al Karamah aus dem Turnier fliegt.

Al Ahed tat im Spiel seine Pflicht. In der 55. Spielminute traf Mahmoud El Ali zum 1-0. Kurz vor der 80. Minute verwandelte Hassan Maatouk einen Elfmeter.

Die Hilfe Arbils kam noch dazu als man Al Karamah mit 0-3 aus dem Turnier kegelte. Arbil welches sich direkt qualifiziert hat, ist das einzige Team welches mehr als 6 Punkte hatte. Al Ahed, Al Oruba und Al Karamah hatten ALLE nur 6 Punkte. Doch weil Al Ahed zwei Siege in den direkten Duellen verbuchen konnte darf man sich zurecht als Zweitplatzierten sehen.

Im Achtelfinale erwartet Al Ahed zuerst auswärts Muang Thong United aus Thailand. Das Spiel findet am 24.05.2011 statt.

Der Libanese Nasrat Al Jamal hat sich ebenfalls mit Duhok für die nächste Runde qualifiziert. Duhok spielte gegen Al Faisaly ein Remis aus welches für den zweiten Platz mit 11 Punkten rechen sollte. Al Jamal selbst wurde erst in der 84. Spielminute eingewechselt.

Dienstag, 10. Mai 2011

Shandong abgeschlachtet und draussen!


Am letzten Spieltag der AFC Champions-League in der Gruppe G unterlag Shandong Luneng auswärts Cerezo Osaka klar mit 4-0. Nach dieser Niederlage ist das Team aus dem Turnier ausgeschieden.

Cerezo Osaka beherrschte von Minute 1 die Partie. Shandong musste aber gewinnen um weiter zukommen. Doch ein gutes Spiel gelang ihnen überhaupt nicht. Das Team musste 5 Minuten vor Ende der ersten Halbzeit ein Gegentor von Rodrigo Pimpao hinnehmen.

Und nur eine Minute nach dem Beginn der zweiten Halbzeit konnte Osaka wieder nachlegen. Hiroshi Kiyotake hatte nach dem 2-0 alles klar gemacht. Takashi Inui und Shu Kurata bescherten mit weiteren Toren einen rabenschwarzen Tag.

Shandong beendet somit als Tabellendritter die Gruppenphase und fliegt somit aus dem Turnier.

Roda Antar spielte die gesamten 90 durch.

Samstag, 7. Mai 2011

Der FC bleibt erstklassig!


Der 1. FC Köln hat den Klassenerhalt durch einen 2:0-Sieg bei Eintracht Frankfurt gesichert und bleibt somit weiter erstklassig! Adil Chihi und Lukas Podolski (Foulelfmeter) erzielten in der ausverkauften Commerzbank-Arena die Treffer für den FC.

FC-Startelf unverändert

Während Volker Finke die selbe Startelf wie beim 2:0-Heimsieg gegen Leverkusen auf den Platz schickte, musste Frankfurt-Trainer Christoph Daum umstellen: Für die fehlenden Sebastian Rode (Rotsperre) und Ricardo Clark (Muskelfaserriss) rückten Caio als hängende Spitze und der erst 18-jährige Bundesligadebütant Julian Dudda als Innenverteidiger in die Frankfurter Auswahl. Marcel Heller und Martin Fenin erhielten den Vorzug vor Halil Altintop und Alexander Meier.

Kontrollierte Offensive

Der FC begann zurückhaltend und ließ Frankfurt kommen. In der zweiten Minute rettete Youssef Mohammad Kopf zur ersten Ecke für Frankfurt, die den Hessen nichts einbrachte. Mit jeder Minute kam der FC besser ins Spiel. Er störte das Frankfurter Aufbauspiel meist schon an der Mittellinie. Doch zunächst prägten Ballverluste auf beiden Seiten das Spiel. Die erste gute Möglichkeit für den FC, ein Freistoß von Lukas Podolski in der siebten Minute, landete direkt bei Frankfurts Schlussmann Ralf Fährmann. Die Eintracht hatte zwar deutlich mehr Ballbesitz, kam aber gegen dicht stehende Kölner nicht zum Abschluss. Lange Bälle, die aber wenig präzise und damit ungefährlich waren, blieben das Frankfurts einziges Mittel. Der FC setzte auf eine kontrollierte Offensive.

1:0-Führung durch Chihi

Der FC wurde sicherer, versuchte mehr schnelle Kombinationen nach vorne. In der 24. Minute zahlte sich das aus, Nova flankte in den Rücken der Frankfurter Abwehr auf Adil Chihi. Der Außenbahnspieler netzte den Ball per Kopf an Fährmann vorbei zur 1:0-Führung ein. Die Eintracht wirkte jetzt verunsichert, in der Vorwärtsbewegung funktionierte wenig. Köln bewahrte Ruhe und machte die Räume eng. Für Michael Rensing im Kölner Tor war es ein ruhiger Nachmittag, eine Ecke in der 34. Minute parierte er souverän. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit wurde es dann doch nochmal brenzlig: Nach einem Freistoß kam Gekas an den Ball, den Geromel unglücklich ins eigene Tor beförderte. Doch Gekas hatte zuvor im Abseits gestanden - kein Tor.

Doppelchance Novakovic

Die zweite Halbzeit begann furios mit einer Doppelchance für den FC: Nach einem langen Abschlag von Rensing in der 51. Minute stand Novakovic vorne goldrichtig, scheiterte aber zuerst am Frankfurter Schlussmann, lupfte anschließend die sich bietende Nachschusschance über den Kasten. Nur kurze Zeit später tauchte Podolski allein vor Fährmann auf, doch sein Heber landete direkt in den Armen vom Schlussmann. Die Kölner überließen den Frankfurtern die Spielgestaltung und konzentrierten sich weiter auf die Verteidigung des 1:0 und auf ihre eigenen Konterchancen. Dem Spiel der Eintracht fehlte es an Kreativität und guten Ideen. Ihre Angriffsbemühungen bestanden weiterhin vor allem aus langen Bällen, die wirkungslos verpufften. Vor allem Youssef Mohamad und Pedro Geromel waren in dieser Phase des Spiels die Türme in der Schlacht. In der 74. Minute hatte der FC erneut eine gute Möglichkeit: Podolski schob einen Eckball zurück auf Petit, Chihi sah Podolski in guter Position, der die Kugel aus 15 Metern über das Tor jagte.

Zwei Abseitstreffer

Beide Mannschaften wirkten jetzt müde, doch der FC kam nochmal zu guten Möglichkeiten. In der 82. Minute wurde ein Treffer von Podolski nicht anerkannt, weil Vorbereiter Novakovic bei der Ballannahme im Abseits stand. In der 87. Minute tauchten Podolski und Adil Chihi allein vor Fährmann auf, Podolski legte quer, doch der Frankfurter Schlussmann hielt auf der Linie. Nur wenig später klärte die Kölner Abwehr einen der seltenen Frankfurter Angriffe souverän. Beim anschließenden Konter scheiterte der eingewechselte Sanou einmal mehr an Fährmann. In der 90. Minute war es Podolski, der bei dem Pass von Sanou im Abseits stand und erneut einen Treffer nicht anerkannt bekam.

Elfmeter für den FC

In der Schlussphase hatte der FC deutlich die Oberhand, Podolski rauschte allein mit dem Ball in den Frankfurter Strafraum, wo Fährmann in Bedrängnis den Kölner Kapitän zu Boden riss. Schiedrichter Brych entschied auf Elfmeter. Podolski verwandelte den Strafstoß sicher zum 2:0-Endstand und besiegelte damit den Klassenerhalt. 41 Punkte hat der FC jetzt auf dem Konto und steht auf dem 13. Tabellenplatz. Auf den FC wartet das vierte Jahr Bundesliga in Folge, Frankfurt rutscht auf Platz 17 ab.

1. FC Köln: Rensing - Brecko (71. Andrezinho), Mohamad, Geromel, Eichner - Pezzoni, Petit (78. McKenna) - Chihi, Podolski, Jajalo - Novakovic (86. Sanou)

Eintracht Frankfurt: Fährmann - Jung, Dudda, Russ, Köhler - Schwegler - Ochs, Heller - Caio (89. Altintop) - Gekas, Fenin (75. Amanatidis)

Tore: 0:1 Chihi (24.), 0:2 Podolski (90. FE)

Zuschauer: 51.500 (ausverkauft)

Schiedsrichter: Dr. Felix Brych

Gelbe Karten: Chihi (38.), Novakovic (62.), Petit (64.) - Ochs (8.), Fenin (28.), Caio (89.)



Shandong gewinnt wieder


Am sechsten Spieltag der Chinese Super League bezwang Roda Antars Team zuhause Jiangsu Juntian mit 1-0 dank einem herrlichen Freistoss von Deng Zhuoxiang der in den letzten Minuten erzielt werden konnte.

Shandong ist insgesamt stotternd in die Saison gestartet. Der Meister der letzten Saison steht mit 10 Punkten nach sechs Spielen auf Platz 6.

Roda Antar hat die gesamten 90 Minuten absolviert. Das nächste Spiel findet in der AFC Champions League am 10/05/11 gegen Cerezo Osaka aus Japan statt.

Mohamad: Ich habe keinen Ärger gemacht


Er hat monatelang geschwiegen. FC-Star Youssef Mohamad (30) – jetzt spricht er in BILD über Stress im Team und seine Zukunft!

BILD: Herr Mohamad, fühlen Sie sich wohl in Köln? Mohamad: „Nach dem Sieg gegen Leverkusen ist die Situation wieder viel besser.“

BILD: In der Liga oder in der Mannschaft? Mohamad: „In der Liga und in der Mannschaft. Die Stimmung im Team ist viel besser. Davor haben wir nicht als Team zusammengearbeitet. Da hat es nicht funktioniert. Jetzt kannst du es fühlen, dass es auf und neben dem Platz besser ist.“

BILD: Aber es kann doch nicht sein, dass nur gute Stimmung und Zusammenhalt herrscht, wenn Köln gewinnt... Mohamad: „Es ist doch immer so: Wenn du gewinnst, ist alles gut. Der Druck von außen ist sehr hoch, besonders von euch Medien.“

BILD: Die Medien gewinnen und verlieren keine Spiele... Mohamad: „Das stimmt. Aber in Köln ist eine besondere Situation. Das kenne ich aus Freiburg nicht. Ich lese auch keine Zeitung.“

BILD: Niemals? Mohamad: „Nein, niemals. Weder Boulevardblätter noch Fachzeitungen.“

BILD: Auch dieses Interview nicht? Mohamad: „Mal schauen...“

BILD: Aber es ist doch Ihr Job, sich mit Fußball auseinanderzusetzen. Dazu gehört auch die Zeitungslektüre! Mohamad: „Mein Job ist es, Fußball zu spielen. Wenn schlecht über mich geschrieben wird, sagen mir das Freunde.“

BILD: Zuletzt hat die Mannschaft Morddrohungen von Fans erhalten. „Wenn Ihr absteigt, schlagen wir euch tot“, stand auf einer Werbebande. Haben Sie Angst vor den eigenen Fans? Mohamad lächelt: „Dass mich die Fans killen? Nein, das waren keine Fans, das war eine Minderheit. Und ich habe keine Angst.“

BILD: Im Winter haben Sie gesagt: „Im Fußball ist alles möglich, was meine Zukunft betrifft.“ Trotz Vertrages... Mohamad: „Das sage ich immer noch. Alles ist möglich. Man kann nicht sagen, dass man für immer in einem Klub spielt.“

BILD: Bleiben Sie zu 100 Prozent beim FC? Mohamad: „Das habe ich nicht gesagt, aber ich habe einen Vertrag bis 2013 und den respektiere ich. Ich habe niemals gesagt, dass ich gehen werde.“

BILD: Haben Sie noch Angebote? Mohamad: „Ja, wie seit vier Jahren. Da habe ich nur nie darüber gesprochen. Die Leute aus Dubai haben mich oft kontaktiert. Es gibt auch Angebote aus Katar.“

BILD: Würden Sie auch in der 2. Liga in Köln bleiben? Mohamad: „Wir steigen nicht ab! Also, nächste Frage.“

BILD: Sind Sie noch sauer, weil Sie die Kapitänsbinde verloren haben? Mohamad: „Mir ist egal, ob ich Kapitän bin oder nicht. Ich habe auch vorher schon ohne Binde gut Fußball gespielt. Es war nicht das Problem, dass man mir die Binde abgenommen hat.“

BILD: Sondern? Mohamad: „Es ging um die Art und Weise. Das hatte etwas mit Respekt zu tun. Deshalb gab es Probleme mit Frank Schaefer. Es gab sehr viel Stress. Nach einem Gespräch mit ihm war aber alles geklärt – ob man mir das glaubt oder nicht. Ich habe zuletzt nicht geschmollt oder Ärger in der Mannschaft gemacht. Das sind Lügen! Fragen Sie ruhig Herrn Schaefer. Ich habe mit niemandem in diesem Team ein Problem!“

BILD: Jetzt ist Finke da. Ist das gut für Sie? Mohamad: „Ja, das ist viel besser für mich. Er kennt mich aus Freiburg, ich kenne ihn. Er gibt alles für diesen Job.“

BILD: Es heißt, Sie und ein paar Spieler hätten sich bei Finke beschwert, weil Podolski als Kapitän nicht mit zum Wolfsburg-Spiel gefahren ist. Stimmt das? Mohamad: „Nein, nein, das stimmt überhaupt nicht. Das ist, was mich hier so stört. Es wird immer irgendetwas erzählt, was überhaupt nicht stimmt. Das habe ich in Freiburg so nie erlebt. Da konnte man sich nur auf Fußball konzentrieren.“

BILD: Gibt es in dieser Mannschaft zu viele Grüppchen? Mohamad: „Das ist doch Quatsch! Es ist normal, dass man nicht mit jedem eng befreundet ist. Das ist in jeder Mannschaft so und kein Problem des 1. FC Köln.“

BILD: Immer wieder Abstiegskampf. Träumen Sie nicht auch mal von der Europa-Liga oder der Champions League? Mohamad: „Natürlich tue ich das – wie jeder Spieler. Am liebsten mit dem 1. FC Köln. Aber bis dahin ist es ein langer Weg.“


Quelle: BILD

Donnerstag, 5. Mai 2011

Raychouni verliert wieder


In der S-League hat es für Mounier Raychouni abermals eine Klatsche gegeben. Der Libanese musste sich am 12. Spieltag mit 1-4 vor ca. 700 Zuschauern zuhause gegen Hougang United geschlagen geben.

Das Spiel war eigentlich sehr früh entschieden. Das Auswärtsteam konnte schon nach 20 Minuten mit 0-2 führen. Das dritte Tor folgte dann Mitte der zweiten Halbzeit. Das 1-3 von Alimran Lomri war eigentlich nur Ergebniskosmetik.

Nach 11 gespielten Spielen befindet sich Woodlands weiterhin auf dem vorletzten Platz. Mounier Raychouni kassierte in der 82. Minute eine gelbe Karte. Das nächste Spiel findet am Dienstag gegen Albirex Niigata statt.

Informationen der letzten Tage


Da ich in der letzten Woche gar nichts über den libanesischen Fussball berichtet habe, hier eine kleine Zusammenfassung der letzten Wochen:


Roda Antar

Für Roda Antar sind die letzten beiden Spiele mehr als unglücklich verlaufen. In der Liga musste man sich Shanghai Shenua 1-0 und in der AFC CL gegen Jeonbuk Motors aus Südkorea mit 2-1 geschlagen geben. Bei der 1-0 Niederlage auswärts gegen Shanghai spielte der Libanese die gesamten 90.Minuten, während er gegen Jeonbuk total enttäuschte und nach 62. Minuten gegen Wang Tong ausgetauscht wurde.

In der CL muss Shandong im direkten Duell gegen Cerezo Osaka aus Japan aufjedenfall gewinnen, sonst bleibt dem Verein nur der dritte Platz übrig. Das nächste Pflichtspiel findet in der Liga am 07/05/11 gegen Jiangsu Juntian statt.

Youssef Mohamad

Nach der 4-1 Schlappe bei Wolfsburg konnte sich das Team von Youssef Mohamad rehabilitieren und 2-0 im Rheinderby gegen Bayer Leverkusen gewinnen. Beide Tore wurden von Milivoje Novakovic geschossen. Sollte Köln das nächste Ligaspiel auswärta bei Eintracht Frankfurt erfolgreich bestreiten, steht dem Klassenerhalt nichts mehr im Weg.

Youssef Mohamads Leistung war gerade mal in Ordnung. Der Libanese hat in dieser Saison nicht wirklich an die Leistungen der letzten Saison knüpfen können.

Mounier Raychouni

Mounier Raychouni hat mit seinem Team wieder verloren. Dieses mal war es eine 1-0 Heimniederlage gegen Gombak United. Raychouni selbst bringt die guten Leistungen immer hervor. Es liegt nicht wirklich an ihm dass Woodlands so weit unten steht.

All seine Spiele hat der Defensivallrounder durchgespielt. Das nächste Spiel findet heute gegen Sengkang Punggol statt.

AFC CUP

Al Ahed musste eine fiese Klatsche gegen Arbil einstecken. Man verlor auswärts mit 6-2. Trotz einer 1-2 Führung wurde das Team überraschenderweise "auseinandergenommen". Die Tore für Al Ahed schossen Mahmoud El Ali und Hussein Dakik.

Will Al Ahed seine Chance aufs Weiterkommen wahren, so muss man im nächsten Spiel ein Torfeuerwerk anzünden, damit man den zweiten Platz erreichen kann. Der Gegner in Beirut wird Al Oruba (Oman) sein.

Al Ansar Beirut spielte in Usbekistan bei Nasaf Qarshi. Man verlor gegen den Tabellenführer der Gruppe mit 4-1. Das Unglückliche für Al Ansar war, dass die drei letzten Tore ALLE in der 90.Minute fielen. Den Ausgleichstreffer schoss Ali Nasseredinne.

Al Ansar hat mehr als Al Ahed Chancen auf ein Weiterkommen. Das Team hat mit Dempo SC ein eher leichtes Spiel vor sich. Sollte Al Ansar mindestens ein Unentschieden erreichen, so ist das Weiterkommen so gut wie sicher.