Donnerstag, 15. Dezember 2011

Libanon gegen die Elfenbeinküste!



Mitte Januar sollen sich Theo Bücker's Auswahl die der ivorischen Auswahl, die Spieler wie Yaya Toure, Didier Drogba und Habib Kolo Toure besitzt, stellen.

Das hat fifa.com auf dem libanesischen Spielekalender aktualisiert.

Für Bucker ist das der wahrscheinlich letzte Test uns dem so wichtigen spiel gegen die Emiraten.

Gespielt soll am 17.01.2012 im Libanon. Beide Teams würden zum ersten mal gegeneinander antreten.Für den Libanon wird es ein toller Test sein. Selbst wenn die Ivorer nur mit einer besseren B-Elf antreten.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Maatouk erzielt Siegtreffer!


Hassan Maatouk hat Ajman gerettet. In der Liga musste sein Team gegen Emirates Club ran. Der libanesische Nationalspieler schaffte seinen zweiten Saisontreffer und gleichzeitig den einzigen Treffer der Partie zu erzielen.

Der Stürmer kommt immer mehr zurecht bei seinem neuen Team. Sollte es so weiterlaufen sieht es mit einer festen Verpflichtung Maatouks gut aus.

Sollte es ein Video geben, werden wir euch auf facebook bekanntgeben.

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Kein Libanese mehr in Europa!


Zakaria Charara verlässt den zypriotischen Erstligisten Ermis Aradippou in Richtung Mohamad Ghaddar.Der Offensiv-Allrounder wechselt im Januar offiziell in die malaysische Liga zu Kelantan, dort wo auch schon Ghaddar unterschrieben hatte.

Charara hat nur fünf Spiele gespielt. Nach diesen Spielen wollte Charara eigentlich in die libanesische Liga zurück zu Nejmeh Beirut kommen, doch es kam nicht dazu. Bis zu Ende diesen Monats bleibt Charara der einzige libanesische Nationalspieler auf europäischem Boden.

Im Januar gesellt er sich dann zu Youssef Mohamad, Roda Antar, Ramez Dyoub, Mohamad Ghaddar, Hassan Maatouk und -noch nicht Nationalspieler- Munier Raychouni.

Allein jetzt spielen schon vier Libanesen in Ostasien!

Sonntag, 4. Dezember 2011

Libanon dank Bücker im Aufwind



Noch vor vier Monaten hätten nicht einmal die kühnsten Optimisten unter den libanesischen Fans erwartet, dass ihre Nationalmannschaft in der Gruppe B der dritten Runde der Asien-Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ eine bessere Platzierung als Rang drei belegen könnte.

Wenn man bedenkt, dass die Libanesen inzwischen die schlechteste Platzierung in der FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste verzeichnet hatten und im April dieses Jahres bis auf Rang 178 abgerutscht waren, erscheint eine solch pessimistische Erwartungshaltung mehr als verständlich. Daher schätzte man die Chancen in der WM-Qualifikation im Vorfeld als äußerst gering ein.

Bückers Botschaft
Wenige Tage nach seiner Berufung zum libanesischen Nationaltrainer im August 2011 hatte Theo Bücker dazu in einem Exklusiv-Interview mit FIFA.com indes gesagt: "Im Fussball ist nichts unmöglich. Daher sind wir zuversichtlich, dass wir durchaus gute Leistungen bringen können."

Und tatsächlich: Seine Spieler hatten seine Botschaft offenbar gehört. Denn nach einer 0:6-Pleite gegen die Republik Korea am ersten Spieltag der WM-Qualifikation kam sein Team rasch wieder auf die Beine und landete in Beirut gegen die Vereinigten Arabischen Emirate einen deutlichen 3:1-Erfolg, der den slowenischen Gästetrainer Srecko Katanec seinen Posten kostete.

Die guten Resultate in der WM-Qualifikation führten dazu, dass sich Libanon in der September-Wertung der FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste um 14 Plätze verbessern und mit Rang 146 die beste Platzierung in diesem Jahr erreichen konnte.

Zufall oder Leistungsexplosion?
Viele betrachteten den Sieg über die Vereinigten Arabischen Emirate als Zufallsprodukt. Ihrer Meinung nach war Libanon noch immer nicht in der Lage, den Teams von Kuwait, Sieger beim Gulf Cup 2010, und der Republik Korea ernsthaft Paroli zu bieten.

Doch dann warfen die Schützlinge von Trainer Bücker sämtliche Prognosen über den Haufen, indem sie ein beständig hohes Spielniveau unter Beweis stellten. Nach einem verdienten Unentschieden in Beirut gegen Kuwait gelang den Libanesen gegen den gleichen Gegner ein überraschender 1:0-Auswärtssieg. Und mit dem unerwarteten 2:1-Erfolg über die Republik Korea im Rückspiel in Beirut setzte man dem Ganzen die Krone auf.

Dank dieser Ergebnisse kletterte Libanon in der FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste um weitere 35 Plätze nach oben und rangierte im November auf Position 111. Eine vergleichbare Platzierung hatten die Libanesen zuletzt im Januar 2007 inne gehabt, als sie auf Rang 110 standen.

Hoffnung auf weiteren Fortschritt
Von seiner bislang besten Platzierung - Rang 85 im Dezember 1998 - ist das libanesische Nationalteam noch ein Stück weit entfernt. Allerdings wecken die unter der sportlichen Leitung von Bücker gemachten Fortschritte berechtigte Hoffnungen auf weitere Verbesserungen im Klassement.

Als er von der jüngsten Wertung erfuhr, gestand der 63-jährige Trainer gegenüber FIFA.com: "Im Gegensatz zu dem, was ich vom Hörensagen kenne, befindet sich der libanesische Fussball auf einem guten Weg. Diesem Land mangelt es nicht an talentierten Spielern. Man muss sie nur gezielt betreuen und trainieren, um ihr ganzes Talent zu entfalten."

Der frühere Klubtrainer von Zamalek Kairo kam auch auf die Entwicklung seiner Mannschaft zu sprechen. "Da gibt es nichts Überraschendes, auch wenn ich nicht gedacht hätte, dass wir uns in so kurzer Zeit um 49 Plätze verbessern würden. Jetzt gilt es, diese Platzierung zu halten, was sicher alles andere als leicht sein wird."

Die Zauberformel
Die Erfolgsserie, auf die Libanons Nationalmannschaft seit dem Amtsantritt von Theo Bücker verweisen kann, gleicht beinahe einem Wunder. Fast möchte man glauben, dass das Geheimnis dieses Erfolgs in dem brasilianischen Armband liegt, das der deutsche Trainer trägt.

"Das habe ich von einem brasilianischen Freund geschenkt bekommen", so Bücker lächelnd. "Ich arbeite ganz einfach nach einem festen Plan, mit dessen Hilfe ich die Mannschaft voranbringen kann. Dazu kommt noch die Unterstützung seitens des libanesischen Fussballverbandes. Bevor ich hierher kam, habe ich in neun verschiedenen Ländern als Trainer gearbeitet. Und am erfolgreichsten war ich bislang in Libanon. Ich habe mir einfach klare Ziele gesetzt, die auch meine Mannschaft verinnerlicht hat. Genau darin liegt der Schlüssel zum Erfolg."

Wir wissen nicht, ob sein Armband tatsächlich verborgene Kräfte besitzt. Als sicher gilt indes, dass der Qualitätssprung der libanesischen Nationalmannschaft in der FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste in erster Linie Bückers Erfahrung und der Entschlossenheit seiner Spieler zu verdanken ist.

Die Lage in der Liga


Wir haben den sechsten Spieltag und für Al Ahed läuft es nicht wirklich rund. Der Meister der letzten Saison ist nur dritter hinter den Überraschungsmannschaften Aleey und Shabab Al Sahel.

Für Nejmeh hingegen könnte der sechste Spieltag etwas gutes mit sich bringen. Ein Sieg heute gegen Tadamoun Sour und man könnte einen der ersten beiden Plätze belegen.

Torschütze ist momentan Abbas Ahmad Atwi von Nejmeh und der Syrer Fahed Ouda von Aleey mit jeweils 4 Toren.

Samstag, 3. Dezember 2011

Für den Überblick


Munier Raychouni: Für Munier ist die Saison endlich zu Ende. Vereinsmässig lief es sehr grottig, während es persönlich sehr gut lief. Denn er kam aus den Oberligen Deutschlands und präsentierte sich in der S-League auf einem sehr ordentlichen Niveau. Es könnte gut möglich sein, dass Woodlands jetzt verlässt. Das Team gewann nur 3 von 33 Spielen. Dem 24-jährigen gelang leider kein Treffer, konnte aber 31 der 33 Spiele absolvieren.

Roda Antar: Roda Antar´s Shandong Luneng haben in jeder Lage enttäuscht. Der Meister der letzten Saison wurde nur fünfter, darf deswegen nicht an der AFC Champions League teilnehmen. Roda Antar selbst konnte als Mittelfeldstratege glänzen.

So gelangen dem 9 Tore in 30 Spielen. Als erfolgreichster Libanese ausserhalb der eigenen Grenzen kann sich Roda Antar ohnehin schon sehen. So gelangen ihm schon insgesamt 60 Tore für den Hamburger SV, SC Freiburg, 1. FC Köln und Shandong Luneng.

Ob es für Roda nach der verpatzten CL Teilnahme noch Reiz gibt in der CSL zu bleiben ist fraglich. Der 31-jährige könnte sich geographisch dem Libanon nähern in dem er im Emirat oder Katar spielen würde. So wäre er immer ganz in Reichweite der libanesischen Nationalmannschaft.

Youssef Mohamad: Dodo konnte nach seinem Wechsel nur eine Partie für Al Ahli Dubai spielen. Seit der Verletzung gegen den Kuwait in der WM Qualifikation läuft es für den 31-jährigen einfach nicht rund.

Sein Team befindet sich in der Liga momentan auf dem schwachen elften Tabellenplatz. Wann Dodo wieder zurückkehrt ist fraglich.

Hassan Maatouk: Die Leihgabe von Al Ahed steht momentan auch nicht besser als Al Ahli Dubai. Dennoch hat Hassan alle fünf Spiele mitmachen können. Ein Tor ist ihm dabei nicht gelungen.

Dass er oft in der ersten Mannschaft ist, ist ein gutes Zeichen für Maatouks Entwicklung. Denn nur so kommt man als Spieler weiter.

Mohamad Ghaddar: Das wichtigste hier ist, Ghaddar hat eine Liga gefunden die funktioniert. Der Stürmer hat Al Jaish für den malaysischen Verein Kelantan verlassen.