Freitag, 17. Februar 2012

Dodo zu Besuch am Geißbockheim


"Schaue mir viele FC-Spiele an"

Youssef „Dodo“ Mohamad spielte von 2007 bis 2011 für den 1. FC Köln und bestritt insgesamt 129 Pflichtspiele für den FC. Am Mittwoch, 15. Februar 2012, besuchte der Spieler von Al-Ahli seine ehemaligen Kollegen am Geißbockheim. fc-koeln.de sprach mit ihm.



fc-koeln.de: Dodo, willkommen zurück in Köln. Wie geht es dir?
Youssef Mohamad: „Dankeschön, mir geht es gut. Ich bin nach Köln gekommen, um meine alten Kollegen zu besuchen. Ich vermisse sie. Und ich vermisse den FC, deshalb bin ich hier. Ich bin seit gestern Morgen in Köln und fliege heute Abend zurück nach Dubai.“

Du lebst nun in Dubai. Wie fühlst du dich dort?
„Es läuft gut. Jeder weiß, dass es ausschließlich familiäre Gründe waren, weshalb ich den 1. FC Köln im Sommer verlassen habe. Ich kann nun zusammen mit meiner Familie leben und sie häufig sehen. Wir wohnen nun nicht mehr so weit voneinander entfernt.“

Wie läuft es sportlich?
„In der Hinrunde ist es nicht so gut gelaufen, wir hatten einige Probleme. Dann wurde der Trainer gewechselt, wir werden nun vom Spanier Quique Flores trainiert. Jetzt läuft es besser, wir spielen guten Fußball und konnten auch in der Tabelle einige Plätze gut machen. Wir haben eine gute Mannschaft, in der ich beispielsweise auch mit dem Brasilianer Grafite zusammenspiele, der lange beim VfL Wolfsburg war.“

Verfolgst du die Spiele des 1. FC Köln?
„Ich schaue mir viele FC-Spiele an. Dubai Sport zeigt die Bundesliga und ich bin dort oft als Experte für Interviews im Einsatz. Wenn der 1. FC Köln verliert, bin ich enttäuscht. Ich spiele zwar nicht mehr für den FC, aber ich bin immer noch stark mit dem Club verbunden. Mein Herz gehört dem 1. FC Köln und das rede ich nicht nur so daher. Ich war vier Jahre hier, liebe den Verein und seine Fans. Es war eine tolle Zeit beim FC!“

Hast du noch Kontakt zu den FC-Spielern?
„Ja, natürlich. Vor allem mit Macka (Anm. Red.: Kevin Mc Kenna) bin ich sehr häufig in Kontakt. Auch mit anderen Spielern telefoniere ich, zum Bespiel mit Alexandru Ionita. Mit meinen Freunden rede ich sehr häufig über den 1. FC Köln.“

Wie bewertest du die Spielzeit für den 1. FC Köln bisher?
„Ich habe viele gute Spiele sehen können, die Hinrunde lief mit 21 Punkten sehr gut für den FC. Die Rückrunde ist leider mit einigen Niederlagen gestartet, aber ich bin sicher, dass der FC in den restlichen Spielen die nötigen Punkte holen wird, um eine gute Position zu erreichen. Der FC hat eine gute Mannschaft mit viel Qualität. Es gibt eine gute Basis, damit man auf Dauer erfolgreich sein kann.“

Du hast dich entschieden, wieder für die libanesische Nationalmannschaft zu spielen. Wie kam es dazu?

„Ich habe sehr lange nicht für mein Land gespielt. Vor der WM-Qualifikation gab es einen Trainerwechsel. Wir werden nun vom Deutschen Theo Bücker trainiert, der schon lange im Mittleren Osten arbeitet, er kennt mich sehr gut. Er fragte mich, ob ich mein Comeback in der Nationalmannschaft geben möchte und ich habe zugestimmt, weil es mein Land ist. Wir sind Zweiter in unserer Gruppe, punktgleich mit Südkorea. Wir haben eine große Chance, uns für die nächste Runde zu qualifizieren. Wir benötigen nur noch einen Punkt im letzten Gruppenspiel gegen die Vereinigten Arabischen Emirate.“


Quelle: 1.FC Köln

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