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Moghrabis Blick in die Zukunft


Das erfolgreiche Abschneiden der libanesischen Nationalmannschaft in der dritten Runde der Asien-Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ liegt in mehreren Faktoren begründet.

Derzeit steht Libanon unmittelbar davor, in der Partie am 29. Februar gegen die Vereinigten Arabischen Emirate einen historischen Erfolg zu landen. Denn den Libanesen würde bereits ein Unentschieden reichen, um den Einzug in die vierte und letzte Qualifikationsrunde der Asien-Zone perfekt zu machen.

Diesem Auswärtsspiel sieht der libanesische Nationalstürmer Akram Moghrabi mit besonderer Spannung entgegen, zumal er es war, der im Hinspiel in Beirut den Siegtreffer für seine Mannschaft erzielte und damit den Beginn für deren Erfolgsserie markierte.

Im Exklusiv-Interview mit FIFA.com sprach Moghrabi über die Gründe für die überraschenden Leistungen seines Nationalteams sowie über die entscheidende Partie gegen die VAE.

Mannschaft ist hochmotiviert
Die libanesische Nationalmannschaft scheint fest entschlossen, ihren Weg in der Qualifikation für Brasilien 2014 fortzusetzen. Ihrem 26-jährigen Angreifer zufolge wollen die Libanesen auch das Rückspiel gegen die Vereinigten Arabischen Emirate gewinnen und so sicher die nächste Qualifikationsrunde erreichen.

"Wir haben eine 90-prozentige Chance, uns zu qualifizieren. Jetzt müssen wir uns aber erst einmal auf dieses Spiel konzentrieren. Und wir müssen auf Sieg spielen, damit unser Schicksal nicht vom Ergebnis der anderen Partie abhängt."

Moghrabi wünscht sich, in diesem entscheidenden Spiel erneut eine Schlüsselrolle spielen zu können. Andererseits ist er überzeugt, dass in erster Linie die Mannschaft als Ganzes über den Ausgang der Partie entscheiden wird.

"Mein Treffer war zwar wichtig, doch die Tore meiner Mitspieler sind es genauso. Es spielt keine Rolle, wer von uns im nächsten Spiel trifft. Was für uns zählt, sind der Sieg und das Weiterkommen."

Bei unserer Frage nach seinem Tor aus dem Hinspiel trat unserem Gesprächspartner sofort der Glanz in die Augen. "Ich fühlte mich wie im siebten Himmel, denn mit diesem Treffer habe ich meinen Beitrag zum Erfolg meines Landes geleistet."

Beachtliche Resultate
Die Siege der libanesischen Nationalmannschaft über die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und die Republik Korea kamen für viele überraschend. Moghrabi selbst sieht darin den Beginn einer neuen Ära des libanesischen Fussballs.

"Ehrlich gesagt haben mich unsere Siege nicht überrascht, da wir förmlich vor Selbstvertrauen strotzen und überdies die Unterstützung des Trainerstabs und des Verbandes besitzen. Die konkrete Unterstützung durch die höchsten Institutionen des Landes hat sich positiv auf die Nationalspieler ausgewirkt, die ihrerseits einen vorbildlichen Teamgeist unter Beweis gestellt haben."

Einige Beobachter ordnen die Erfolgsserie der Arbeit des deutschen Trainers Theo Bücker zu, über den Moghrabi voll des Lobes ist. "Theo Bücker hat einen hervorragenden Job gemacht und uns dahin geführt, wo wir heute stehen. Und er wird auch weiterhin alles daran setzen, mit uns die Qualifikation zu schaffen."

Zukunftsträume
Die fünf Begegnungen, die Libanon im Verlauf der dritten Qualifikationsrunde zu bestreiten hatte, gehören bereits der Vergangenheit an. Wohl auch deshalb lenkt der aktuell bei Al Nijmeh unter Vertrag stehende Angreifer seine Blicke schon mal in die Zukunft. Im Moment kreisen seine Gedanken einzig und allein um den Fortgang der laufenden WM-Qualifikation für Brasilien 2014.

"Wir hoffen, dass wir die vierte Qualifikationsrunde erreichen. Falls uns dies gelingt, werden wir entschlossener denn je unser Ziel, das Ticket nach Brasilien zu lösen, weiter verfolgen. Natürlich bleibt uns bis dahin noch eine Menge Arbeit. Wenn wir die WM-Qualifikation schaffen wollen, müssen wir mit der gleichen Entschlossenheit weitermachen wie bisher."

Im Übrigen bestätigte uns der 1,89 Meter große Nationalstürmer, dass er - dem Beispiel mehrerer seiner Teamkollegen folgend, die alle den Schwung der Nationalmannschaften nutzten - die Absicht habe, bald zu einem ausländischen Klub zu wechseln.

"Viele Nationalspieler haben von den guten Leistungen des Nationalteams profitiert und sind inzwischen als Profis im Ausland aktiv. Jetzt hoffe ich, dass man auch mir eine Chance gibt. Wenn sich die Gelegenheit dazu bietet, werde ich sie ergreifen. Ich denke, dass mich mein jetziger Klub Al Nijmeh auch gehen lassen wird."

Doch ob er nun ein Angebot aus dem Ausland bekommt oder nicht, in den kommenden Monaten werden Moghrabi und seine Nationalmannschaft so oder so von sich reden machen.

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