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"Kindergarten, was da abgelaufen ist"


Bereits am Sonntagabend berichtete RevierSport vom unglaublichen Tatort-Krimi nach dem Niederrheinliga-Spiel zwischen Viersen und Hönnepel-Niedermörmter.

Hönnepel-Torwart Christopher Möllering hatte Viersens Amin Fadel via RS beschuldigt, dass dieser ihn mit einer Schusswaffe bedrohte. "Er hielt mir die Waffe an den Kopf und sagte beim Durchladen: 'Pass auf, was du sagst, sonst drücke ich ab' ", lautet die Version des Opfers.

Auseinandersetzung mit dem Vater

Nun meldet sich Fadel zu Wort und der 21-Jährige wehrt sich vehement gegen die Anschuldigungen Möllerings. "Ich finde es unglaublich, was sich der Torhüter des SV Hönnepel-Niedermörmter zusammengereimt hat. Möllering habe ich nicht mal in die Augen gesehen. Ich zeige ihn wegen übler Nachrede an", sagt der ehemalige deutsche Junioren-Nationalspieler und schildert seine Sichte der Dinge: "Das war Kindergarten, was da abgelaufen ist. Nach dem Abpfiff sind unser Trainer Willi Kehrberg, der Torwart von Hönnepel und ich verbal aneinander geraten. Ich hab ihm auch Sachen wie Schwalbenkönig oder unfairer Sportsmann an den Kopf geworfen, nicht mehr. Das passiert beim Fußball", berichtet der Täter.

Nach dem Duschen trafen sich dann Möllering, seine Freundin, sein Vater und Fadel auf dem Parkplatz am Hohen Busch wieder. "Nach einer verbalen Auseinandersetzung mit seiner Freundin versuchte Möllerings Vater mir einen Stock ins Auto zu werfen, traf den Wagen aber nur von außen. Mein Mitspieler Daniel Leupers war mit ihm Wagen und kann das bezeugen. Daraufhin bin ich stehengeblieben, um nachzusehen, ob irgendwelche Schäden entstanden sind. Schon beim Aussteigen stand der Vater plötzlich vor mir und sagte: 'So etwas wie dich, hat es hier früher nicht gegeben'", sagt Fadel.

"Weiß nicht, was er da gesehen hat"

Kurios ist, dass sich nach Fadels Schilderung der ganze Vorfall eher um Möllerings Freundin und Vater drehte. "Nachdem ich wieder ins Auto einsteigen wollte, erinnerte ich mich daran, dass ich auf der Rückbank eine Spielzeugpistole meines Neffen liegen hatte. Diese wollte ich denen eigentlich erst einmal hinterher werfen, genau wie sie mir den Stock gegen das Auto geworfen hatten. Doch dann waren mir die vier Euro für die Spielzeugpistole zu schade. Dann habe ich die Pistole in die Hand genommen, hochgehalten und gesagt: 'Guck mal hier, was ich habe'" beschreibt Fadel, der bekräftigt: "Zu dem Zeitpunkt waren wir mindestens zehn Meter auseinander. Ich habe diese Waffe weder durchgeladen - das kann man bei einer Spielzeugpistole nämlich gar nicht - noch ihm die Pistole an den Kopf gehalten. Ich weiß nicht, was er da gesehen hat."

Quelle: reviersport.de

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