Montag, 28. Mai 2012

Libanons verlorene Söhne kehren zurück



Als 1976 der Film "Die Rückkehr des verlorenen Sohnes" des ägyptischen Filmemachers Youssef Chahine in die Kinos kam, machte der libanesische Fussball eine schwere Zeit durch. Der blutige Bürgerkrieg im Land brachte jede fussballerische Entwicklung zum Stillstand.

Glücklicherweise haben sich die Zeiten seitdem geändert. Gut 20 Jahre nach dem Ende des Konflikts ist den Libanesen nun der Vorstoß in die vierte und letzte Runde der Asien-Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ gelungen. Allerdings treffen sie in der schweren Gruppe A auf die Republik Korea, Iran, Usbekistan und Katar. Es wird also nicht leicht für die Schützlinge des deutschen Trainers Theo Bücker, der sich entschloss, die erfahrenen Spieler Mohamed Ghaddar und Zakaria Charara zurück ins Team zu holen.

Schwere Aufgaben
Ghaddar gehörte dem Team zu Beginn der dritten Qualifikationsrunde an, in der die Libanesen auch schon gegen Südkorea und außerdem gegen Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate antraten. Der 28-jährige Stürmer spielte beim Auftaktsieg der Libanesen gegen die VAE im vergangenen September in Beirut eine Schlüsselrolle. Er erzielte den ersten Treffer für sein Team, das sich letztlich mit 3:1 durchsetzte. Mit diesem Sieg legte das Team den Grundstein für das Erreichen des zweiten Platzes in der Gruppe. In den folgenden Spielen musste er allerdings seinen Platz in der Stammformation für Mahmoud El Ali räumen. Und noch vor dem letzten Gruppenspiel auswärts in den VAE im Februar war Ghaddar ganz aus dem Kader gefallen.

Doch dann zog sich El Ali eine ernste Verletzung zu, während Ghaddar bei seinem malaysischen Klub Kelantan glänzte und sieben der zehn Tore des Teams in der Gruppenphase des AFC Asien-Pokals 2012 erzielte. Diese Leistungen blieben natürlich auch Bücker nicht verborgen, der sich daraufhin entschloss, Ghaddar nun wieder zurückzuholen. Der Spieler zeigte sich darüber im Gespräch mit FIFA.com sehr erleichtert: "Natürlich will jeder für sein Land spielen, und ich hoffe, dass ich jetzt noch bessere Leistungen zeigen kann, als zuvor."

Auf die Frage, ob er die durch El Alis Fehlen entstehende Lücke füllen könne, antwortete er: "Natürlich wird uns Mahmoud sehr fehlen. Man muss sich ja nur einmal seine bisherigen Leistungen ansehen. Ich hoffe, dass ich wir ihn ersetzen können, egal ob durch mich oder einen anderen Spieler. Es kommt darauf an, die Aufgabe im Team und für das Team zu erledigen."

Ghaddar bestritt sein erstes Länderspiel bereits 2005. Seitdem wurde er in zahlreichen Länderspielen eingesetzt. Er ist überzeugt, dass die aktuelle libanesische Spielergeneration das Zeug dazu hat, etwas ganz Besonderes zu schaffen. "Wir bilden einen verschworenen Haufen und wollen dieses Abenteuer gemeinsam weiter bestehen", sagte er. "Wir haben schon jetzt eine ganze Menge erreicht, und ich habe das Gefühl, dass wir den ganzen Weg schaffen können, umso mehr, weil wir die letzte Etappe dieses Weges nun zu Hause vor unseren eigenen Fans beginnen. Daraus müssen wir den größtmöglichen Vorteil ziehen. Wir werden uns stets auf das nächste Spiel konzentrieren. Das Auftaktspiel gegen Katar steht jetzt kurz bevor, und wir haben durchaus das Zeug dazu, es zu gewinnen. Bisher ist alles hervorragend gelaufen. Wir müssen die drei Punkte einfahren und damit die Weichen für die dann folgenden Aufgaben stellen."

Rückkehr aus der Wildnis
Ghaddars Teamkamerad Charara wurde noch länger nicht berücksichtigt. Er spielte letztmals in der zweiten Runde der Qualifikation für Brasilien 2014 für Libanon, damals noch unter Bückers Vorgänger Emile Rustom. Seitdem zeigte der 26-jährige Angreifer von den Tigers Kuala Lumpur in der malaysischen Liga durchweg starke Leistungen, die ihm nun eine erneute Berufung in den libanesischen Kader für das Auftaktspiel gegen Katar am kommenden Sonntag einbrachten.

Er sagte zu seiner Zwangspause in der Nationalmannschaft: "Das war schon hart für mich, denn jeder Spieler will seinem Land zum Erfolg verhelfen. Natürlich habe ich die Spiele ganz genau verfolgt und freue mich sehr, dass wir uns [für die vierte Runde] qualifiziert haben. Es ist mir sehr wichtig, dass ich in die Mannschaft zurückkehre, die jetzt unter den zehn besten Teams Asiens steht", fügte er hinzu. "Da ich als Profi im Ausland spiele, stehe ich unter besonders intensiver Beobachtung. Ich sehe dies als Chance, einen guten Eindruck zu hinterlassen."

Genau wie Ghaddar begann auch Charara seine Karriere beim Beiruter Klub Al Nijmeh. Auch er ist überzeugt, dass sich Libanon gerade eine historische Chance bietet und dass im Fussball nichts unmöglich ist: "Wir sind nicht die Favoriten, aber wir sind enorm motiviert und genau das hat uns geholfen, überhaupt so weit zu kommen. Wir können den ganzen Weg schaffen, doch wir dürfen unsere Gedanken nicht zu weit in die Zukunft schweifen lassen sondern müssen voll konzentriert bleiben. Wir haben schwere Aufgaben vor uns und müssen uns gegenüber der vorherigen Runde weiter steigern."

Auf der gleichen Wellenlänge
Ghaddar und Charara haben schon zahlreiche Meisterschafts- und Länderspiele gemeinsam bestritten und kennen sich daher sehr gut. Vor Auswärtsspielen der Nationalmannschaft teilen Sie so oft wie möglich das Zimmer. Das fast blinde Verständnis zwischen den beiden konnte man auch am vergangenen Sonntag beim Vorbereitungsspiel gegen Oman erkennen, als sie erstmals unter Bücker zusammen für ihr Land spielten. So war es Charara, der die Flanke hereinbrachte, die Ghaddar per Kopf vorbei an Omans Nationaltorhüter Ali Al Habsi in die Maschen beförderte.

"Zakaria ist weit mehr als ein Teamkamerad in der Nationalmannschaft. Er ist für mich wie ein kleiner Bruder", so Ghaddar. "Wir sind auch während unserer Zeit in Malaysia stets in engem Kontakt geblieben. Ich hoffe, dass die ganze Mannschaft jetzt von unserem guten Verständnis profitieren kann." Charara seinerseits fühlt sich Ghaddar ähnlich eng verbunden: "Wir sind mehr als nur Kameraden in der Nationalmannschaft. Er ist einer der besten Spieler, die ich kenne und die Chemie zwischen uns stimmt einfach. Ich hoffe, dass wir gemeinsam mit dem Rest des Teams etwas wirklich Großes erreichen können."

Auf dem Weg nach Brasilien hat das Team Libanons noch zahlreiche Hürden zu überwinden. Doch unter Trainer Bücker und den zurückgekehrten Schlüsselspielern Ghadar und Charara könnte die Mannschaft trotz ihrer Außenseiterrolle am Ende des Rennens um die Qualifikation vielleicht doch noch ein Wörtchen mitzureden haben.

Quelle: Fifa.com

Libanon trennt sich Remis vom Oman

Die libanesische Nationalmannschaft hat ihr gestern ihr drittes Vorbereitungsspiel auf die WM-Qualifikation auswärts im Oman gegen den Gastgeber mit 1:1 beendet. Dabei begann das Team von Theo Bücker im Sultan Qaboos Stadion viel, viel agiler als die omanische Mannschaft.

Die libanesische Nationalmannschaft begann die erste Halbzeit sehr ordentlich. Man ließ sich nicht anmerken dass Spieler wie Hassan Maatouk, Roda Antar, Youssef Mohamad und Abbas Atwi fehlten. Nur die Legionäre Ramez Dyoub, Nader Matar, Zakaria Charara und Mohamad Ghaddar waren im Team von Bücker.

In der 23. Minute zeigte Charara eine technisch sehr edle Aktion. Er vernaschte seinen gegnerischen Spieler auf der linken mit einem Übersteiger und flankte genau auf der Grenze zum Strafraum. Dort war Mohamad Ghaddar vom Mittelfeld herangepirscht und köpfte dann den Ball unhaltbar hart in die untere linke Ecke. Mit diesem Ergebnis gingen dann auch beide Mannschaften in die Halbzeit.

Was Bücker freute, war dass die Offensive sich langsam aber sicher findet, während die Abwehr hin und wieder mal Schwächen zeigte. Dort merkt man dass im Zentrum der Abwehrreihe ein Spieler der die Klasse von Youssef Mohamad hat.

Nichtmals 10 Minuten wurden in der zweiten Halbzeit gespielt, schon musste Ziad Al Samad hinter sich greifen. Nach einem Abwehrfehler traf der Omani Walid Al Saadi in der 54. Minute. Die libanesische Mannschaft versuchte trotzdem einige Akzente nach vorn zu setzen, die ab und an gut aussahen, doch es brachte nichts.

Mit diesem Ergebnis trennten sich dann auch beide Mannschaften. Nach der 1:4-Niederlage gegen Ägypten und der knappen 1:2-Niederlage gegen Jordanien zeigte die Nationalmannschaft die erwartete Leistungssteigerung.

Aufstellung: Ziad Al Samad, Bilal Najjarin, Hussein Dakik, Walid Ismail (64. Ali Al Saadi), Ramez Dyoub, Ahmad Zreik, Haitham Faour, Hassan Chaaito (70. Mohamad Shamas), Zakaria Charara (30. Mohamad Al Hassan), Nader Matar (90. Minute Akram Moghrabi), Mohamad Ghaddar (79. Amer Khan)

0:1 Mohamad Ghaddar 23
1-1 Walid Saadi 54

Sonntag, 27. Mai 2012

Serge Said in Probetrainings


Racing Beiruts Nationalspieler Serge Said war bis vor kurzem im Probetraining beim englischen Premier League Team FC Fulham. Dort soll er eine gute Zeit gehabt haben. Unterschreiben kann er aber leider nicht, weswegen er jetzt mit anderen Teams aus Italien weitere Probetrainings plant.

In England darf er leider nicht unterschreiben, da ein Spieler aus dem Ausland mindestens 70% der Länderspiele seines Heimatlandes in den letzten 24 Monaten absolvieren muss. Also wenn der Libanon in 2 Jahren 20 Länderspiele hätte, müsste Said mindestens 15 mitgespielt haben. Natürlich gibt es für einige Spieler Ausnahmeregelungen, aber die gelten meistens für Länder die der britischen Krone unterstehen.

Jetzt versucht sich der 26-jähjrige Mittelfeldmann bei italienischen Clubs. Interessent sollte ja mal Siena gewesen sein. Möglicherweise macht er dort sein erstes Training.

Freitag, 25. Mai 2012

Müssen die Spiele verlegt werden?

Wegen der unsischeren Lage im Libanon, versuchen der Weltfussballverband FIFA und der libanesische Fussballverband neue Pläne zu erstellen, damit der Spielbetrieb für die Nationalmannschaft sichergestellt wird.

Katar hat als erstes sein Bedenken ausgesprochen. Erst ging es um den Stadion, was aber seit kurzem fast vollständig FIFA-gerecht verbessert wurde. Jetzt geht es um die Sicherheit im Zedernland.

Man hat sich drei Länder ausgesucht, die die Länderspiele des Libanons austragen könnten, sollte es der Libanon wegen der politischen Lage nicht können.

Angeboten haben sich Katar, Jordanien und die Vereinigten Arabischen Emirate, die sich schon früher auch unter anderem den Spielbetrieb der palästinensischen Nationalmannschaft aufrechterhielten.

Sollte es wirklich so kommen, wäre es wirklich schlimm für die Nationalmannschaft. Man hätte quasi nur noch Auswärtssspiele, die Stimmung würde dann nicht mehr so schön sein wie sie es in Beirut war.

Dienstag, 22. Mai 2012

Zwei Länderspiele sind geplant !

Der libanesische Verband hat zwei weitere Freundschaftsspiele geplant. Das eine dient als Vorbereitung auf die Gruppenphase der WM Qualifikation und das andere dient als Leckerbissen für die Fans im Libanon. Die Gegner werden Oman und, der WM-Teilnehmer von 2006, Australien sein.

Im dritten Vorbereitungsspiel für die WM-Qualifikation trifft die libanesische Auswahl in Muscat, der Haupstadt Omans, auf die Gastgeber. Gespielt wird am Sonntag, den 27-05.

Ein weiteres Freundschaftsspiel findet gegen Australien statt, dem WM-Teilnehmer von 2006. Dieses Spiel wird am 6-09 stattfinden, gespielt wird im Sports City Stadium in Beirut. Das Spiel dient als Leckerbissen für die Fans und in dem Spiel wird das Stadion aller Voraussicht nach rappelvoll sein !

In dem Spiel werden alle verletzten Leistungsträger (wie z.B. Mahmoud El Ali) wieder mit von der Partie sein. Das beste vom besten, was der libanesische Kader zu bieten hat, wird dort spielen. Da das Spiel erst im 9. Monat dieses Jahres stattfinden wird und bis zu diesem Termin alle Pflichtspiele schon beendet sein werden. Außerdem wird an dem Spiel auch Tarek Elrich teilnehmen, für ihn ist dieses Spiel sicherlich Motivation genug. In dem Spiel trifft er auf das Land, indem er aufgewachsen ist und sein ganzes Leben verbracht hat und wo er heute auch noch seine Fußballschuhe schnürrt.

Beide Spiele werden höchstwahrscheinlich auf Al Jadeed TV übertragen. Der Kader wird im Spiel gegen Oman in etwa aus den gleichen Spielern bestehen, die auch gegen Ägypten und Jordanien mit von der Partie waren. Eventuell wird es 1-2 Veränderungen geben. Aber großartig verändert wird nichts. Wie der Kader gegen Australien aussehen wird, muss man abwarten. In diesen drei Monaten bis zu dem Spiel kann viel passieren...

Die Bilanz unser Nationalmannschaft in den Testspielen sieht zwar echt düster aus, jedoch darf man diese Spiele auch nicht überbewerten. Sie dienen nur als Test und sollen dem Team helfen sich wieder einzuspielen, die alles entscheidenden Spiele folgen erst später gegen Katar, Iran, Südkorea und co..

Antar endgültig nach Saudi-Arabien?

Wie es scheint, wird der Wechsel von Roda Antar nach Saudi-Arabien bald unter Dach und Fach sein. Wie einige chinesische Medien mitteilten, hat der Kapitän der libanesischen Nationalmannschaft die Vertragsauflösung bei Shandong Luneng unterschrieben.

Als heissester Anwärter auf Antar´s Unterschrift gilt Al Ittihad Jeddah. Der Klub soll dem Spielmacher ein sehr gutes Angebot gemacht haben. Auch an dem 31-jährigen Mittelfeldmann war der katarische Klub Al Sadd interessiert.

Antar hat in seiner bisherigen Karriere zwei Titel gewinnen können. Den DFL-Supercup 2003 mit dem Hamburger SV und die chinesische Meisterschaft mit seinem jetzigen Klub Shandong Luneng. Mit Al Ittihad hat er jetzt nochmal die Möglichkeit den einen oder anderen Titel zu gewinnen.

Sonntag, 20. Mai 2012

Ghaddar holt ersten Titel im Ausland

Ghaddar wird Pokalsieger! Der Kelantanstürmer bezwang im FA Cup Finale den Zweitligisten Sime Darby mit 0:1. Vorher bezwang Kelantan im Viertelfinale Kuala Lumpur mit 5:0 nach Hin- und Rückspiel und im Halbfinale 3:3 gegen Kedah. Dort kam man aber aufrund der Auswrärtstore weiter.

Bisher gewann der Nationalstürmer alle seine Titel im Libanon. So wurde er fünfmal libanesischer Meister und einmal Pokalsieger. Zu seinen persönlichen Erfolgen war es, dass Ghaddar beim AFC Cup im Jahre 2007 die Torjägerkanone erhielt.

Und nun hat Ghaddar auch den malaysischen Pokal in der Hand. Nach den Stationen Al Shabab (Bahrain), Al Ahly (Ägypten), Tishreen & Al Jaish (beide Syrien) hat er nun sein Glück bei Kelantan gefunden. Er konnte mit dem Treffer des Tages alles Perfekt machen.

Dass Ghaddar nun auch in Malaysia Meister werden könnte, ist sehr wahrscheinlich. Das Team ist Tabellenzweiter hat 16 Spiele und 37 Punkte, während der Tabellenerste 21 Spiele und nur vier Punkte mehr auf dem Buckel hat.

Samstag, 19. Mai 2012

Libanon gegen Jordanien (Wiederholung)

Al Saadi nach Indien?

Angeblich ist ein indischer Verein an Nationalspieler Ali Al Saadi interessiert. Der Innenverteidiger vom Meister Safa Beirut spielt schon lange mit den Gedanken den Libanon zu verlassen.

Der indische Verein soll Al Safa 140.000 US Dollar für den Transfer bieten. Und auch Safa scheint nicht wirklich abgeneigt zu sein, nur fordert der Meister anscheinend mehr als diese 140.000 US Dollar. Es sollen aber auch aus anderen Ländern Angebote geben, nur ist das der Inder das momentan beste was das Angebot angeht.

Ali Al Saadi gehört zu den besten Verteidigern der libanesischen Liga. In der abgelaufenen Saison spielte Al Saadi 21 Spiele und erzielte 6 Tore. Und auch in der WM-Qualifikation hat er bereits zwei Tore für den Libanon geschossen.

Ali Al Saadi Statistik 2011/2012:

Liga: 21 Spiele / 6 Tore
AFC Cup: 6 Spiele / 1
Nationalmannschaft:  13 Spiele / 2 Tore

Freitag, 18. Mai 2012

Libanon unterliegt Jordanien

In einem Freundschaftsspiel vor ca. 10.000 Zuschauern in Saida zwischen dem Libanon und Jordanien endete 1:2. Dabei probierte es Nationaltrainer Theo Bücker heute mit den Legionären Hassan Maatouk, Abbas Atwi, Nader Matar in der Startaufstellung und Zakaria Charara von der Bank aus. Wegen einem Abspielfehler im Mittelfeld musste unsere Nationalmannschaft bereits nach sieben Minuten einen Rückstand hinterher rennen.

Das Spiel an sich gestalteten beide Teams recht ausgeglichen. Doch nach einem Abspielfehler im Mittelfeld zwischen Ali Hamam und Ahmad Zreik konnte Jordaniens Hintermannschaft schnell reagieren und ihren Stürmer Hamza Dardour bereits nach sieben Minute gekonnt in Aktion bringen. Die Hintermannschaft von Najjarin und El Samad hatte dann nur das Nachsehen gegen diese konterstarke Mannschaft.

Ansonsten standen sich beide Teams in nichts nach. Libanon versuchte zu drücken. Nur ihr Problem war es, dass die Durchschlagskraft nicht gegen diese gut aufgestellte jordanische Auswahl. Und so ging man dann auch mit dem 0:1 in die Halbzeit

Die zweite Halbzeit hingegen gehörte den Libanesen. Nationaltrainer Bücker muss den Spielern in der Halbzeit wohl die Ohren gewaschen haben. Denn von da an spürte man eine Leistungsexplosion der Libanesen. Allein Hassan Maatouk hatte drei wunderbare Chancen ein Tor zu erzielen. Leider hat er alle seine 100% verspielt. Und auch einen Freistoss von Abbas Atwi, der wohl in den Winkel geflogen wäre, hält der jordanische Goalie.

Es gibt ein Sprichwort dass besagt: "Wer seine Chancen nicht nutzt, bekommt selbst noch einen rein." Und so kam es dann auch. Obwohl die Libanesen wie verrückt das Tor wollten, musste man wieder ein Gegentor hinnehmen. Und diesesmal war es wieder Hamza Dardour in der 77.Spielminute , der ein starkes Spiel machte. In der 82. Spielminute konnte dann auch mal ein Libanese glänzen. Hassan Maatouk schlug einen mustergültigen Eckball den Ali Ali Saadi gekonnt mit dem Kopf in die Maschen setzen konnte.

Der beste Libanese war klar Hassan Maatouk. Was dieser für das Spiel tat, war sehr lobenswert. Einziges Manko war die Chancenverwertung. Maatouk hatte drei 100% Chancen, keine davon ging rein. Einzig sein Eckball den Al Saadi fand, konnte Maatouk als persönlichen Erfolg ansehen.

Insgesamt wäre wohl ein Unentschieden mehr als nur verdient gewesen.

Aufstellung: Ziad El Samad, Hussein Dakik, Bilal Najjarin, Ali Hamam (Mootazbellah Jounaidi 46´), Walid Ismail (Ali Al Saadi 72´), Abbas Atwi, Haitham Faour, Hassan Maatouk, Nader Matar (Akram Moghrabi 79´), Hassan Chaaito (Zakaria Charara 46´), Ahmad Zreik

0:1 Hamza Dardour 7´
0:2 Hamza Dardour 77´
1:2 Ali Al Saadi 82´

Karten: Akram Moghrabi (gelb/90´)

Roda Antar in die Wüste?

Wechselt Roda Antar zur neuen Saison nach Arabien? "Lebanonsports" berichtet davon, dass der saudische Klub Al Ittihad Jeddah an den Spielmacher der Shandong Luneng interessiert ist. Als weiterer Interessent wurde noch Al Sadd aus Katar, wo jetzt der Ex-Schalker Raul spielt, erwähnt.

Roda Antar selbst will noch bei seinen 31 Jahren 4 bis 6 Jahre spielen. Seine letzten würde er gern bei Tadamoun Sour oder Nejmeh Beirut verbringen. Der Wechsel jetzt nach Saudi-Arabien könnte aber sehr gut möglich sein. Denn in China hat er bereits die Meisterschaft einmal erreichen können. In der AFC Champions-League hingegen ist man immer wieder abgesoffen, während Al Ittihad immer und immer wieder die nächsten Runden erreichte.

Al Ittihad hat die saudische Meisterschaft 8-mal und die Champions League 2-mal, zuletzt 2005, gewonnen. Wenn Al Ittihad Ausländer verpflichtet, sind es meist Araber. Die fügen sich dem Team meistens gut ein, da die meisten Wissen was ihnen dort erwartet. Momentan spielen dort der Ägypter Hosny Abd Rabo, der Marokkaner Abdelghani Faouzi, der Bahraini Abdulla Omar und der Kongolese Fabrice Ondama.

Kontakte zwischen den Spieler und Verein soll es schon gegeben sein. Man soll schon sehr weit sein. Es fehlen nur noch die letzten "Geld-Details".

Vorraussichtliche Aufstellung

So oder so ähnlich wird Theo Bücker heute beim Freundschaftsspiel um 20 Uhr gegen Jordanien seine Mannschaft auflaufen lassen. Diesesmal sind auch die Legionäre Hassan Maatouk und Abbas Atwi mit von der Partie, die dem libanesischen Spiel ein wenig mehr Flair einhauchen können.

Auch Nader Matar wurde für die Partie mit einberufen. Wahrscheinlich werden Zreik und er die Flügel besetzen, während Maatouk dann als "Zehner" das Spiel leiten kann.

Vorraussichtliche Aufstellung: Ziad Samad, Ali Hamam, Bilal Najjarin, Hussein Dakik, Walid Ismael, Haitham Faour, Abbas Atwi, Nader Mater, Hassan Maatouk, Hassan Chaaito, Ahmed Zreik

Dienstag, 15. Mai 2012

Gegen Jordanien mit zwei Legionären!

Das Länderspiel welches am Freitag zwischen den Libanon und Jordanien stattfindet, wird in Begleitung zweier libanesischer Legionäre ausgetragen. Dies hat bereits Theo Bücker bestätigt.

Die Rede ist von Hassan Maatouk (Ajman) und Abbas Atwi (Dubai CSC). Beide trainieren in Beirut bereits mit. Nach dem Spiel soll es aber direkt in die Emirate gehen, da ihre Teams sie noch erwarten.

Das letzte Länderspiel verlor der Libanon in Tripoli ohne Legionäre mit 1:4 gegen Ägypten.

Aufstellung gegen Ägypten

So sah die Aufstellung der libanesischen Nationalmannschaft, die Theo Bücker bei der 1:4-Niederlage in Tripoli gegen Ägypten auf den Platz schickte:

Hassan Moghnieh (Mohamad Hammoud 40´), Bilal Najjarin (Hussein Dakik 46´), Ali Al Saadi, Ali Hamam (Mootazbellah Jounaidi 55´), Walid Ismail (Rabea Ataya 83´), Haitham Faour, Mohamad Shamas (Akram Moghrabi 46´), Amer Khan, Ahmad Zreik, Hussein Chaaito (Mohamad Haidar 66´), Hassan Al Mohamad (Ahmad Al Nabloussi 61´)

Tore:

0:1 Saeed Ouka 4´
0:2 Ahmad Mekki 18´ Elfmeter
1:2 Ahmad Zreik 22´ Elmeter
1:3 Ahmad Temsah 44´
1:4 Ahmad Kheiri 53´

Freitag, 11. Mai 2012

Ägypten besiegt Libanon klar und deutlich!

Die libanesische Nationalmannschaft unterlag der ägyptischen Nationalmannschaft in Tripoli vor ca. 8.000 Zuschauern mit 1:4. Das war ein wirklich schwacher Start in die Freundschaftsspiele für den Libanon, auch wenn beide Teams mit ihren "B-Teams" angetreten sind.

Allein in der ersten Halbzeit merkte man die Spielstärke Ägyptens an. Sie dominierten von Sekunde eins an die Partie. Das Team von Theo Bücker hatte seine Mühe um mitzuhalten. Bereits nach 45 Minuten führte der Gast 3:1. Nur Ahmad Zreik von Al Ahed konnte wenigstens das Spiel mit seinem Elfmetertor schöner gestalten.

Auch danach dominierte das Team vom US-Amerikaner Bob Bradley das Spielgeschehen. Das 4:1 wurde dann auch noch hingenommen. Bücker´s Jungs können von Glück reden, dass es nicht noch höher ausgegangen ist. Viel mehr zu erzählen gab es dann auch nicht.

Natürlich haben Hassan Maatouk, Ramez Dyoub, Mohamad Ghaddar, Roda Antar und Youssef Mohamad gefehlt, aber dennoch darf man sich nicht so präsentieren. Ägypten gehört klar zur Spitze des afrikanischen Fussballs, aber eine in letzter Zeit aufstrebende libanesische Mannschaft darf sich nicht so abschlachten lassen. Dennoch dürfen wir diese Partie nicht zu hoch wiegen. Es ist nur ein Freundschaftsspiel. Die Jungs brauchen diese Spiele um weiterhin Spielpraxis zu haben.



Donnerstag, 10. Mai 2012

Die Kader im Überblick


Der 18-Mann-Kader der ägyptischen Nationalmannschaft für das Freundschaftsspiel gegen den Libanon:

Torwart: Essam El-Hadary (Ittihad Alexandria); Ahmed El-Shennawey (Masry)

Abwehr: Bassem Ali (Arab Contractors); Ahmed Hegazy (Ismaily); Ahmed Said Okka (Haras El-Hodoud); Ahmed Dwidar (Ittihad El-Shorta); Saad Samir (Masry); Islam Ramadan (Haras El-Hodoud); Mahmoud Alaa (Haras El-Hodoud); Ali Fathy (Arab Contractors)

Mittelfeld: Ahmed Khairy (Ismaily); Mohamed El-Nenny (Arab Contractors); Hossam Hassan (Masry) Mohamed Salah (Arab Contractors); Ashour El-Taky (Wadi Degla)

Angriff: Ahmed Hassan Mekky (Haras El-Hodoud); Marawan Mohsen (Petrojet); Ahmed Temsah (Dakahliya)



Der Übersichts halber hier nochmal der Kader unserer Nationalmannschaft:

Torhüter: Ziad El Samad (Safa Beirut), Mohamad Hammoud (Al Ahed), Hassan Moghnieh (Al Ansar)

Abwehr: Bilal Sheikh Najjarin (Nejmeh), Ali Hamam (Nejmeh), Mootazbellah Jounaidi (Al Ansar), Walid Ismail (Racing Beirut), Ali Al Saadi (Safa), Hussein Dakik (Al Ahed)

Mittelfeld: Mohamad Shamas (Nejmeh), Rabieh Attiah (Al Ansar), Amer Khan (Safa), Ahmad Zreik (Al Ahed), Hassan Chaaito (Al Ahed), Haitham Faour (Al Ahed)

Sturm: Akram Moghrabi (Nejmeh), Hassan Al Mohamad (Nejmeh), Mohamad Haidar (Safa)

Beide Länder treten ohne ihre Auslands-Legionäre an, es werden nur Spieler spielen, die in der jeweiligen heimischen Liga spielen.

Quelle: www.nilesports.com

Mittwoch, 9. Mai 2012

Ansar holt sich den Pokal !

Das "El Clasico" des Libanons, Nejmeh vs. Ansar. So hieß heute auch das Finale des Libanesischen Pokals in dem sich die beiden erfolgreichsten Teams des Libanons gegenüberstanden. Das Spiel fand in Saida statt und sollte Anfangs ohne Zuschauer ausgetragen werden, Grund dafür waren die Ausschreitungen während des Ligaspiels zwischen Nejmeh und Safa, wo die Fans sich gegenseitig mit Steinen beworfen hatten. Letztlich fanden doch einige Fans den Weg ins Stadion, wobei es bei weitem nicht so viele waren wie beim Ligaspiel zwischen Nejmeh und Ansar, damals waren es weit über 10.000 Zuschauer. Noch zum Schluss zu erwähnen ist, dass das Spiel von einem Zypriotischen Gespann geleitet wurde.

Zum Anfang des Spiels zeigte sich Nejmeh doch gut erholt von der bitteren Niederlage gegen Safa und drängte Ansar sofort in die eigene Hälfte. Ansar anfangs auf Konter fixiert, spielte sehr defensiv. Dennoch schaffte es Nejmeh oft vors Tor zu stoßen, doch immer wieder vereitelte Hassan Mognieh, im Tor von Ansar, Chance für Chance.

In der zweiten Halbzeit nahm Ansar am Spiel teil und setzte Nejmeh sehr unter Druck und hatte plötzlich selbst Chancen über Chancen, doch ohne das nötige Quäntchen Glück. Nach einer kurzen Drangphase Ansars übernahm Nejmeh wieder das Kommando und schaffte es in der 70. Minute in Person von Hassan Mohammad Hassan Mognieh zu überwinden. Bei einem flachen Pass in die Mitte reagierte Hassan Mohammad am schnellsten und haute den Ball ins Tor, keine Chance für Mognieh. Die Führung war verdient, nun müsste Ansar wieder das Spiel an sich reißen und das taten sie auch. Ansar Defensive stand sehr hoch und dadurch tauchten Nejmehs Stürmer häufig vor Mognieh auf, doch der wuchs in dem Spiel über sich hinaus und klärte ein Ball nach dem anderen. Schließlich gelang Ansar in der letzten Minute der Nachspielzeit das lang ersehnte 1-1. Ansars-Stürmer Mohammed Atwi drosch den Ball aus circa. 20 Meter in den Winkel, danach wurde nicht mehr angepfiffen. Der Gesichtsausdruck von Nejmeh-Coach Moussa Hojeij sprach für sich...

In der Verlängerung blieb das Spiel weiterhin sehr spannend und Chancen gab es auf beiden Seiten. Während Ansar den letzten Pass bzw. die letzte Aktion nie richtig ausspielen könnte, scheiterte die Offensive Nejmehs ein ums andere mal an Hassan Mognieh, der in diesem Spiel der Albtraum jedes Nejmeh-Spielers werden sollte. Schüsse fielen im Minutentakt auf das Tor von Hassan Mognieh, doch der fischte jeden Ball aus der Ecke und kratze jeden Ball von der Linie. In der 109. Minute wurde dann Rabih Ataya im Strafraum von den Beinen geholt und dessen Teamkollege Mohammed Hammmoud verwandelte den Elfmeter sicher in der linkeren oberen Torecke. Somit hieß es 2-1 für Ansar !

Im weiteren Spielverlauf scheitere Nejmehs-Offensive gefühlte 100x an Hassan Mognieh, der wohl das Spiel seines Lebens machte. Wirklich jeden Chance klärte Mognieh und lieferte auch insgesamt ein überragendes Spiel ab. Und somit hieß das Endergebnis logischerweise auch 2-1 für Ansar !
Dieser Pokalsieg ist der Cleverness Ansars und der genialen Leistung Mogniehs zu verdanken.

Für Nejmeh ist es natürlich doppelt bitter. Erst gab man den Ligatitel an Safa ab, indem man selbst eine Negativ-Serie hinlegte, wohingegen Safa ein ums andere Spiel gewann und nun verlor man das Pokalfinale gegen den Erzrivalen, obwohl man das bessere Team war. Aber ein altes Fußball-Sprichwort sagt:" Wer seine Chance nicht macht, der wird dafür bestraft.". Und dieses Sprichwort bewahrheitete sich heute wieder.

Ansar hat sich damit für den AFC-Cup qualifiziert, hoffen wir, dass sie den Libanon dort gut vertreten werden !

Unser Kader gegen Ägypten

Der Nationalmannschaftskader der libanesischen Nationalmannschaft gegen Ägypten wird folgendermaßen aussehen:

Torhüter: Ziad El Samad (Safa Beirut), Mohamad Hammoud (Al Ahed), Hassan Moghnieh (Al Ansar)

Abwehr: Bilal Sheikh Najjarin (Nejmeh), Ali Hamam (Nejmeh), Mootazbellah Jounaidi (Al Ansar), Walid Ismail (Racing Beirut), Ali Al Saadi (Safa), Hussein Dakik (Al Ahed)

Mittelfeld: Mohamad Shamas (Nejmeh), Rabea Attiah (Al Ansar), Amer Khan (Safa), Ahmad Zreik (Al Ahed), Hassan Chaaito (Al Ahed), Haitham Faour (Al Ahed)

Sturm: Akram Moghrabi (Nejmeh), Hassan Al Mohamad (Nejmeh), Mohamad Haidar (Safa)

Bückers Team besteht hauptsächlich aus Nejmeh, Safa, und Al Ahedspielern. Wobei Bücker nicht mehr wie am Anfang auf nur Al Ahed Spieler setzt wie zuvor in den anderen Freundschaftsspielen. Den dort ist er manchmal mit neun Spielern des Tabellendritten angetreten!

Neu im Team ist der aus Deutschland zurückgekehrte Amer Khan und der U23 Nationalspieler von Al Ansar Rabea Attiah.

Die vorraussichtliche Aufstellung könnte so aussehen:

----------Moghrabi-----------------
---------------Al Mohamad-----------
Zreik---------------------------Haidar
-----------Faour---Khan--------------
Dakik--Al Saadi----Najjarin---Jounaidi
------------------Samad----------------

Wichtigste Entscheidungen des Verbandes

Hier haben wir für euch die wichtigsten Entscheidungen des libanesischen Fussballverbandes vom gestrigen Tag zusammengefasst:

1. Am 11/05 soll das Freundschaftsspiel zwischen dem Libanon und Ägypten in Tripoli um 16 Uhr MEZ stattfinden.

2. Am 31/05 und 02/06 finden zwei Freundschaftsspiele der U22 Nationalmannschaften zwischen dem Libanon und Syrien. Gespielt wird in Jounieh.

3. Vorher wird die U22 am 27/05 ein Freundschaftsspiel in Amman gegen Jordanien bestreiten.

4. Verlegung des Finalspiels Ansar gegen Nejmeh von Beirut nach Tripoli. Das Spiel wird ohne Fans stattfinden.

5. Safa Beirut und Nejmeh werden mit 500.000 Libanesische Pfund bestraft. Grund sind die Ausschreitungen am letzten Spieltag, wo es um die Meisterschaft ging.

Sonntag, 6. Mai 2012

Libanon bekommt seine Gruppe ausgelost!


Die libanesische Nationalmannschaft hat heute ihre Gruppe für die Arabienmeisterschaft ausgelost bekommen. Dabei treffen wir auf eine asiatisch und zwei afrikanisch Arabische Mannschaften.

Das Team von Nationaltrainer Theo Bücker wurde in die dritten Gruppe mit Ägypten, Sudan und dem Irak zugelost. Die erste Gruppe besteht aus Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirat, Palästina und Kuwait und die zweite Gruppe aus Lybien, Marokko, Bahrain und dem Jemen.

Das Turnier findet vom 22 Juni bis zum 5 Juli in Saudi Arabien statt. Spielorte sind Jeddah und Al Taif. Allein für die Teilnahme erhält der libanesische Fussballverband 200.000  US Dollar. Sollte uns der Titel gelingen, wären weitere 1 Million US Dollar drin.

Pokalfinale soll ohne Fans stattfinden

Das Pokalfinale zwischen Ansar und Nejmeh Beirut soll ohne Fans stattfinden. Das gab der Verband bekannt. Wegen den Auschreitungen im Ligafinale kurz vor Beginn der zweiten Halbzeit zwischen den Safa und Nejmeh Fans, will der Verband deswegen weitere Ausschreitungen vermeiden.

Doch beide Vereine halten dagegen. Das Finale soll und muss mit den Fans stattfinden. Notfalls werden beide gar nicht antreten. Der Verband bereits den Spielort verlegt. Nicht Beirut soll der Spielort sein, sondern Saida.

Nejmeh und Al Ansar haben mit Abstand die meisten Fans im Libanon. Im Stadion würde man mit mindestens 15.000 Zuschauer rechnen. Allein am letzten Spieltag waren ca. 10.000 Nejmawiye und ungefähr 1.000 Safa Fans.

Im Pokalfinale werden die Zuschauereinnahmen an beide Vereine 50:50 verteilt. Man stelle sich vor 15.000 Zuschauer bezahlen mindestens 10.000 Libanesische Pfund, was ca. 5 €uro ausmachen. Das würde ca. 75.000€ einbringen. 37.000€ würde jedem Verein zustehen. Das sind für libanesische Verhältnisse echtes Geld, womit man seine Spieler und Angestellten bezahlen kann.

Deswegen muss es ein Finale geben, wo die Zuschauer mit dabei sein können.

Malaysia-Duo soll wieder in die Nationalmannschaft


So wie es libanesische Insider bekanntgeben, sieht es so aus als würden die beiden Malaysia Legionäre Mohamad Ghaddar von Kelantan FA und Zakaria Charara von Kuala Lumpur FA wieder in die Nationalmannschaft aufgenommen.

Ghaddar und Charara haben in den letzten Wochen enorme Steigerungsleistungen erlebt, deswegen sollen beide wieder mal die Chance haben im Kader zu stehen. Ghaddar schoss allein im AFC CUP 7 Tore in 5 Spiele. Und auch in der Liga und im Pokal läufts wieder aufwärts. Insgesamt gelangen Ghaddar 11 Tore wenn man Liga, Pokal und AFC Cup zusammenzählt. Der Stürmer soll wohl den verletzten Mahmoud El Ali ersetzen, der momentan seine Reha in Katar fortsetzt.

Charara hingegen spielt wirklich alle Spiele. Nur sein Problem ist, dass er zum absoluten Abstiegskandidaten ausgeliehen wurde. Kuala Lumpur hat gerade mal 2 Punkte nach bereits 15 gespielten Spielen! Er hat wirklich kaum Chancen sich auszuzeichnen. Wahrscheinlich ist Charara ersteinmal für die Bank gedacht.

Endgültige Tabellen und Listen

Die erste libanesische Liga ist seit gut zwei Tagen zu Ende und wir möchten euch deswegen die endgültigen Tabellen zeigen. Abgestiegen in die zweite Liga sind Al Mabarrah und Al Ahli Saida. International spielen wird Safa und der Sieger des Pokalfinals zwischen Al Ansar und Nejmeh Beirut.

Tabelle


Torschützenliste  


Sünderkartei



Freitag, 4. Mai 2012

Safa ist zum ersten mal Meister!

Safa schreibt Geschichte!!! Das Team vom irakischen Trainer Akram Salman sichert sich die libanesische Meisterschaft der Saison 2011/2012. Für das Team ist es die erste überhaupt! Vor ca. 10.000 Zuschauern in Saida waren Nejmeh und Safa die in etwa gleichstarken Mannschaften, doch Safa´s Offensive machten den einen kleinen Unterschied.

In der ersten Halbzeit gestalteten beide Teams das Spiel sehr ausgeglichen. Die Chancen waren rar, doch ab und an konnte beide ihr können aufblitzen. Das Spiel an sich lebte von der Spannung. Safa reichte das 0-0 der ersten Halbzeit vollkommen aus. Den Nejmeh musste den Anfang machen. Das Team von Moussa Hojeij konnte nur mit einem Sieg die libanesische Meisterschaft klarmachen.

Kurz bevor die zweite Halbzeit vom zypriotischem Gespann angepfiffen werden konnte, kam es auf der Tribüne zu Schlägereien und Steinwurfen zwischen den Fans von Nejmeh und Safa. An der Grenze zwischen den beiden Fans waren bis zu dem Zeitpunkt keine Sicherheitsleute aufgestellt. Erst fünf Soldaten konnten die Situation beruhigen.

Die zweite Halbzeit waren wieder beide Teams geleichstark. Nur Safa war das entschlossenere Team. Die Offensive um Zein Tahan, Mohamad Haidar und dem Nigerianer Ngo Samuel Oshina drückte mehr auf das Tempo und brachte somit die Abwehr des siebenmaligen Meisters durcheinander. Mitte der 50. Minute traf dann Tahan per Kopfball, den eigentlich Torhüter Mohamad Dakramanji halten konnte.

Ca. 10 Minuten danach versuchte sich Spielertrainer Moussa Hojeij mit einer mustergültigen Flanke die aber den heranstürmenden Hassan Mohamad nicht erreichen konnte.

Alles in einem war es eine verdiente Safa-Meisterschaft. Das Team hat in der Rückrunde fast alle Spiele gewonnen, während Nejmeh sich immer wieder mit Unentschieden zufrieden gegeben hab. Fast die ganze Saison war Nejmeh erster und ließ sich nun zwei Spieltag vor Ende der Saison die Meisterschaft aus der Hand nehmen. Für Safa ist es jetzt die erste Meisterschaft. Das Team qualifiziert sich somit für den AFC CUP.

Nejmeh Beirut muss jetzt wenigsten den Pokal holen. In gut einer Woche geht es gegen Ansar um den libanesischen Pokal.

Nejmeh gegen Safa Beirut!

Das Spiel Nejmeh gegen Safa Beirut dürft ihr hier unter diesem Link angucken. VIEL SPASS DAMIT!


http://www.elahmad.com/tv/newtv.php

Donnerstag, 3. Mai 2012

Serge Said morgen in England

Neu-Nationalspieler Serge Said wird morgen in England sein um ein Probetraining beim Premier League Team Fulham zu bestreiten! Nach längeren Gerüchten um Said nach Siena, ist dies durch eine libanesische Quelle bekannt geworden.

Serge spielt im Mittelfeld für Racing Beirut. Die Saison schloss er mit seinem Verein auf einem Mittelfeldplatzplatz.

Said selbst spielte in dieser Saison 20 Ligaspiele und erzielte dabei einen Treffer. Für die Nationalmannschaft debütierte er gegen den Irak. Bei der 4-2-Niederlage gegen die Emirate saß er allerdings nur auf der Bank.

Offiziell beschlossen: Libanons Trainingslager im Oman


Der libanesische Fussballverband hat es heute offiziell beschlossen. Die libanesische Nationalmannschaft wird ihr Trainingslager vom 21/05 bis zum 31/05 im Sultanat Oman halten. Dort soll es dann auch ein Länderspiel gegen den Oman geben.

Der Libanon trifft bereits zuhause am 11/05 auf Ägypten, am 18/05 auf Jordanien und danach wird man möglicherweise noch ein Länderspiel gegen die Jordanier bestreiten, ehe man sich in Richtung Oman begiebt.

Somit wären drei Freundschaftsspiele im Rahmen der WM-Qualifikation geplant.

Statistiken im Libanon


Kurz vor Ende des 22. und letzten Spieltages haben wir für euch die wichtigsten Daten zusammengefasst:

Torschützenliste
12 Tore: Mohamad Haidar (Safa Beirut)
10 Tore: Oliseh Diallo (Shabab Sahel/Mali), Ngo Oshina Samuel (Safa Beirut/Nigeria)
09 Tore: Abbas Atwi (Nejmeh/jetzt VAE), Hassan Chaito (Al Ahed)
08 Tore: Ibrahin Sweidan (Tripoli/Palästina)
07 Tore: Mahmoud El Ali (Al Ahed), Mahmoud Kojok (Al Ansar), Mohamad Nassar (Salam Sour)

Meiste Tore: Safa Beirut 49
Wenigste Tore: Tadamoun Sour 15

Meiste Siege: Nejmeh & Safa 16
Wenigste Siege: Al Ahli Saida 2

Meiste Remis: Tadamoun Sour 11
Wenigste Remis: Al Nejmeh 3

Meiste Niederlagen: Al Ahli Saida 16
Wenigste Niederlagen: Safa 1

Unfairster Spieler: Mohamad Matar (Racing Beirut) 6 gelbe Karte / 2 rote Karten

Alles oder nichts

Morgen geht es in der ersten libanesischen Liga heiß her. Es geht um den Titel. Safa gegen Nejmeh, 0 Titel gegen 7 Titel, wenig Fans gegen Libanons größten Verein. Doch in der Tabelle führt Safa vor Nejmeh mit einem Punkt. Das morgige Spiel zeigt gleich für Safa zwei Vorteile auf.

Den Safa muss nicht unbedingt dieses Spiel gegen den direkten Tabellennachbarn gewinnen. Es reicht auch ein Unentschieden und die Blau-Gelben wären zum ersten mal in ihrer Geschichte libanesischer Meister.

Nejmeh hingegen hat es verpasst seine fast einjährige Tabellenführung zu verpassen. Während der 7-malige Meister in der letzten Zeit von Unentschieden zu Unentschieden rannte, holte Safa in den ganzen Nachholspielen die sie wegen dem AFC CUP nachholen mussten die fetten Big Points.

Die Anspannung bei den Nejmeh Fans ist zu spüren. Es werden diesesmal ca. 10.000 Nejmehfans erwartet. Während man bei Safa nicht so genau weiß wieviele da sein werden. Und genau das könnte Nejmeh´s größtes Faustpfand sein: Die Fans!

Denn die haben über die gesamte Saison gesehen die meiste Stimmung gemacht. Ihre Spiele waren im Vergleich zu allen anderen Teams immer am besten besucht.

D.h. will Nejmeh wirklich Chancen auf den Titel haben müssen Moussa Hoijej´s Spieler einen guten bis sehr guten Tag gegen diese spielerisch starken Safaspieler haben und die Fans sollten den Rest der Motivation besorgen.

Mittwoch, 2. Mai 2012

Dani Schahin kein Libanese!

Neu-Düsseldorfer Dani Schahin ist doch kein Libanese! Der 22-jährige Stürmer im Dienste von Greuther Fürth soll nach langen Recherchen aus Russland und einem anderen Nachbarland kommen. Somit ist er nicht für den Libanon spielberichtigt.

Schahin´s Vater soll aus dem Palästina stammen, während seine Mutter eine Russin ist. Dies fand der libanesische Fussballsender "Offside" von Al Jadeed heraus.

Roda Antar im Offside Interview

Nationalspieler Roda Antar hat im telefonischen Interview mit "Offside" bekannt gegeben, dass er wohl nicht operiert werden muss. Doch die endgültige Entscheidung erwartet er noch aus der Schweiz.

 Hier das Interview.

Staat will weniger für Sports City ausgeben

Der libanesische Staat und der Minister für Sport und Jugend wollen für die Reparaturen am Camille Chamoun Sports City Stadion statt den geplanten 4 bis 6 Millionen US Dollar nur 600.000 US Dollar zur Verfügung stellen.

Sports City ist das einzige Stadion im Libanon in dem man offizielle Länderspiele austragen kann. Nur mit diesen geplanten 600.000 US Dollar kann man wahrscheinlich gerade mal die ca. 10.000 kaputten Sitzschalen des 48.000 Zuschauerfassenden Stadions reparieren.

Vor ein paar Wochen wurde noch über die komplette Innensanierung geredet, wie z.B. neue Kabinen, neue TV-Plätze usw. Doch dies scheint nicht machbar zu sein.

Dienstag, 1. Mai 2012

Nun wieder doch: Libanon gegen Ägypten

Wie "Al-Liwaa" bekannt gab, wird das Freundschaftsspiel zwischen dem Libanon und Ägypten, welches mehrmals verschoben und abgesagt wurde, nun doch ausgetragen.

Libanesische und speziell ägyptische Sponsoren wollten unbedingt dass dieses Spiel stattfindet. Einer der Sprecher der ägyptischen Sponsoren Omar Afifi sagte, dass die ägyptische Nationalmannschaft bereits am 09.05.12 im Libanon sein wird.

Das Länderspiel wird dann am 11. des Monats stattfinden. Ca. drei Tage später kehrt die ägyptische Nationalmannschaft in ihre Heimat zurück.

Somit wird dieses Länderspiel, dass erste Spiel welches als richtiges Vorbereitungsspiel für die vierte Runde der WM-Qualifikation gelten.

Ghaddar trifft wie er will


Im malaysischen Pokal hat der Torhüterschreck Malaysia´s zugeschlagen. Kelantan, welches auswärts bei Kedah ranmusste lag bis zur 60. Spielminute mit 2-1 hinten. Und dann schlug der Fanliebling zu.

Mohamad Ghaddar konnte eine Unaufachtsamkeit des Gegner´s gekonnt nutzen und ließ sich dafür von den Fans feiern.

"Wenn es gut läuft, ist es nur ein Monat"

Roda Antar´s schwere Verletzung am Knie könnte vielleicht doch gut enden. Der Kapitän könnte bei einem guten Heilungsverlauf in gut einem Monat wieder auf dem Platz stehen. Ob er aber es dann schafft alle drei Partien durchzuspielen, ist mehr als nur fraglich.

Antar selbst meinte"Wenn es gut läuft, ist es nur ein Monat. Wenn nicht, zwei Monate". Wenn sein Körper es schafft sich schnell zu heilen, könnte er möglicherweise von der Bank aus für die für den Libanon so wichtigen Spiele gegen Katar und Usbekistan. Und selbst das nur Antar bei uns auf der Bank sitzt, ist ein Gewinn.