Dienstag, 28. August 2012

Al Saadi wird aus dem Team geworfen

Nationalspieler Ali Al Saadi ist vorerst nicht mehr Teil der libanesischen Nationalmannschaft. Dies soll Nationaltrainer Theo Bücker entschieden haben. Er wird damit das Freundschaftsspiel gegen Australien und das wichtige Qualifikationsspiel gegen Iran verpassen.

Angeblich soll Al Saadi durch wiederholtes Fehlverhalten aufgefallen sein. Der Innenverteidiger von Meister Safa Beirut gehört was der Leistung anbetrifft immer zum Stamm der Nationalmannschaft. Was genau passiert ist, wissen wir leider nicht.

Sonntag, 26. August 2012

Al Sailiya interessiert an Youssef Mohamad




Wie libanesische Medien, u.a. Al Mustaqbal, berichten ist der katarische Aufsteiger Al Sailiya SC an Youssef Mohamad interessiert.

Der Verein aus Doha, der Hauptstadt Katars, beendete die letzte Saison auf dem ersten Platz und sicherte sich damit den Aufstieg. Für die kommende Saison verpflichtete man mit Aruna Dindane, einem langjährigen Europa-Legionär (Anderlecht, Portsmouth, Lens), mit Khaled Korbi einen tunesischer Nationalspieler und mit Moumouni Dagano einen weiteren Nationalspieler, sowie Europa Legionär (Genk, Guingamp, Sochaux). Schließlich plant man den letzten freien asiatischen-Platz mit Youssef Mohamad auszufüllen.

Für einen Wechsel sprechen sicherlich die enorm gute Bezahlung. "Dodo" ist mit seinen 32 Jahren nicht mehr der jüngste und mit diesem Vertrag in Katar würde er nochmal ordentlich verdienen. Außerdem ist das Niveau der Liga jetzt nicht grad das höchste, dadurch könnte Dodo mit weniger Aufwand das doppelte verdienen.

Youssef Mohamads Statistik:

Safa SC - 25 Spiele/2 Tore
Tripoli SC - 7 Spiele/1 Tor
SC Freiburg - 87 Spiele/9 Tore
1. FC Köln - 120 Spiele/10 Tore
Al Ahli - 13 Spiele/3 Tore

Libanesische Nationalmannschaft - 40 Spiele/2 Tore

Youssef Mohamads Erfolge:

Libanesischer Meister (Olympic Beirut) - 2003
Libanesischer Pokalsieger (Olympic Beirut) - 2003
Etisalat Emirates Cup (Al Ahli Dubai) - 2012

Samstag, 25. August 2012

Al Ahed zieht ins Finale!



Abbas Onika Atwi hat Al-Ahed ins Elite Cup Finale geschossen. 
Im Halbfinale vor mehr als 3000 Zuschauern bezwang man Al-Nejmeh nach Rückstand mit 2:1 (0:1).

Hassan Al-Mohamad markierte das 0:1 für Nejmeh. 
Nachdem Seitenwechsel traf Onika zum 1:1 in der 60.Minute.
Erst kurz vor Schluss erlöste der Mann des Tages Abbas Onika Atwi Al-Ahed mit dem entscheidenden Treffer.

   Morgen findet das 2.Halbfinalspiel statt zwischen Al-Ansar und Safa.

Donnerstag, 23. August 2012

Walid Ismail bezieht Stellung

Walid Ismail im Nationaldress.

In letzter Zeit gab es immer wieder Gerüchte darüber, dass der libanesische Nationalspieler Walid Ismail zu Nejmeh wechseln soll. Doch nun meldete sich der 27-jährige selbst zu Wort und teilte mit, dass er lediglich ins Ausland wechseln, oder zu einer asiatischen Mannschaft die an der AFC Champions League teilnimmt.

Im Moment spielt Ismail (noch) bei Racing Beirut. Jedoch ist Racing selbst im Libanon nur Mittelmaß und durch seine Leistungen in der Nationalmannschaft ist er für andere Vereine, der mit Abstand interessanteste Spieler in seiner Mannschaft.

Walid Ismail ist inzwischen ein fester Bestandteil der libanesischen Nationalmannschaft geworden. Er ist als Linksverteidiger gesetzt und überhaupt nicht mehr wegzudenken.

Bücker gibt Kader bekannt

Theo Bücker hat für die anstehenden Freundschafts- und WM-Qualifikationsspiele gegen Australien und Iran seinen Kader bekanntgegeben. Dabei flogen die Legionäre Mohamad Ghaddar, Zakaria Charara und überraschenderweise Ramez Dyoub aus dem Kader des 64-jährigen Deutschen.

Neu im Team ist Lary Mehanna, der lange Zeit verletzte Kapitän Roda Antar, Mahmoud El Ali und der Jungspund Mahmoud Kojok von Al Ansar.

Torhüter: Ziad Al Samad (Safa), Lary Mehanna (Al Ansar), Abbas Hassan (Norköpping/Schweden)

Abwehr: Ali Hamam (Nejmeh), Hussein Dakik (Al Ahed), Ali Al Saadi (Safa), Mootazbellah Jounaidi (Al Ansar), Walid Ismail (Racing Beirut), Youssef Mohamad (Al Ahli/VAE), Bilal Najjarin (Churchill Brothers/Indien)

Mittelfeld: Amer Khan (Safa), Haitham Faour (Al Ahed), Mohamad Shamas (Nejmeh), Hassan Chaaito (Al Ahed), Abbas Atwi (Nejmeh), Mohamad Jaafar (Nejmeh), Ahmad Zreik (Al Ahed), Nader Matar (Canillas/Spanien), Hassan Maatouk (Emirates/VAE), Roda Antar (Shandong Luneng/China)

Sturm: Hassan Al Mohamad (Nejmeh), Mahmoud Kojok (Al Ansar), Mohamad Haidar (Safa), Mahmoud El Ali (Al Ahed), Akram Moghrabi (Churchill Brothers/Indien)

Mittwoch, 22. August 2012

Die libanesische Nationalmannschaft trifft auf Aley




Der Libanon wird in den nächsten Tagen in einem Testspiel auf den libanesischen Erstligisten Al Akhaa Al Ahli Aley treffen. Dies bestätigte Nationaltrainer Theo Bücker.

Das Spiel dient als Test für das Freundschaftsspiel gegen Australien, das wiederum als absoluter Härtetest für das WM-Qualifikationsspiel gegen den Iran ist. In dem Spiel soll die Mannschaft sich einspielen und jeder soll wieder in etwa das Gefühl für den Mitspieler entwickeln. Die Mannschaft hat immerhin seit ca. 2 Monaten nicht mehr miteinander gespielt. Hin und wieder trainierte man miteinander aber nicht geht über die Spielpraxis. 

Für die Mannschaft ist es, auch wenn man jetzt mit Aley auf keinen großer Kaliber trifft, doch ein guter Test.

Samstag, 18. August 2012

Hussein Dakik weckt Interesse aus Griechenland !

Hussein Dakik (im gelben Trikot) hier während eines AFC-Cup Spiels.
Laut der libanesischen Sportseite "Liban4Sports" ist Ahmed Zreik inzwischen wieder im Libanon und wartet nun auf ein Angebot vom griechischen Erstligisten APO Levadiakos. Zreik sagt selber, dass es ein gutes und erfolgreiches Probetraining war, doch wie es scheint ist Levadiakos nun an einem ganz anderen Libanesen interessiert.

Der Spieler, der nun plötzlich das Interesse des griechischen Erstligisten auf sich gezogen hat ist der 23-jährige Teamkollege von Ahmad Zreik, sowie Nationalspieler Hussein Dakik. Dakik kann, genau wie Ahmad Zreik, beide Außenpositionen im Mittelfeld bekleiden und kann dazu auch noch die Rolle des linken Außenverteidigers einnehmen. Eventuell spielt genau das ihm in die Karten. In der Vergangenheit wurde Hussein Dakik auch schon vom Bundesligisten SC Freiburg beobachtet, aber es wurde nichts draus.

Wie es zum plötzlichen Interesse kommt ist ein Rätsel. Ahmad Zreik war in Griechenland, hat am Probetraining teilgenommen und scheint sich gut präsentiert zu haben aber anscheinend scheint jetzt Hussein Dakik, ohne Vorkenntnisse zum Spieler selbst, im Fokus zu stehen.

Der Linksfuß absolvierte in der abgelaufenen Saison 21 Spiele für Al Ahed und konnte dabei 2 Treffer erzielen. Für die Nationalmannschaft absolviert er bisher 8 Länderspiele in denen er kein Tor erzielen konnte aber 1 Tor vorbereite.

Freitag, 17. August 2012

Libanon-Coach Schweichler über Torwarttraining, WM-Quali & Fans

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Transfermarkt.de führte ein Interview mit unserem Towarttrainer Christian Schweichler.


Christian Schweichler (Foto) ist seit April 2012 Torwarttrainer der libanesischen Nationalmannschaft. Zuvor war der 33-Jährige mit Michael Krüger (ehemals Eintracht Braunschweig) im Sudan tätig. Schweichler sprach mit Sven Bauer über seine Arbeit und das Leben im Libanon, gewährt tiefe Einblicke ins professionelle Torwarttraining und verrät, was die Niederländer den Deutschen in Sachen Torhüter-Ausbildung voraus haben.


Transfermarkt.de: Herr Schweichler, Sie sind seit Mitte April 2012 Torwarttrainer des Libanon. Wie kam es dazu?

Christian Schweichler: Die libanesische Nationalmannschaft hat im letzten Jahr unter der Leitung von Trainer Theo Bücker ihren größten Erfolg gefeiert und steht in der finalen, asiatischen Qualifikationsrunde zur WM 2014. Der Verband möchte diesen Erfolg nachhaltig nutzen und sich auf allen Ebenen weiter professionalisieren. Dazu zählt insbesondere der Torwartbereich. So wurde ein Torwarttrainer mit Auslandserfahrung gesucht, der nicht nur die Torhüter der Nationalmannschaft trainiert, sondern auch über Erfahrungen im Aufbau einer Torwartakademie verfügt und Lehrtätigkeiten vorzuweisen hat. Bei dieser Suche empfahl mich Michael Krüger, mit dem ich in Afrika tätig war. Michael Krüger und Theo Bücker kennen sich als international tätige Trainer seit Jahren und tauschen sich regelmäßig aus.

Transfermarkt.de: Was hat Sie an der Aufgabe gereizt und was für Ziele verfolgen Sie im Libanon?

Christian Schweichler: Eine Nationalmannschaft zu trainieren ist immer reizvoll. Ein solches Angebot erhält man nicht alle Tage. Reizvoll ist zudem die Kombination aus Trainingsarbeit mit dem Team und konzeptioneller Arbeit für den Verband. In diesen beiden Schwerpunkten liegen auch meine persönlichen Ziele. Mit der Nationalmannschaft möchte ich selbstverständlich die Qualifikationsrunde so positiv wie möglich absolvieren. Zudem bin ich bestrebt, mit dem Aufbau der Torwartakademie Strukturen zu schaffen, die das Torwartspiel langfristig auf ein höheres Niveau heben.

Transfermarkt.de: Sie bilden ein Gespann mit den international sehr erfahrenen Trainern Theo Bücker und Peter Meindertsma. Wie läuft die Zusammenarbeit ab und wie wird Ihre Arbeit von der Mannschaft, aber auch vom Verband und den Fans bewertet?

Christian Schweichler: Die Zusammenarbeit läuft ausgesprochen positiv. Ich denke, die holländische Spielkultur, die Peter Meindertsma einbringt, das deutsche Torwartspiel, für das ich stehe und die enorme Erfahrung und Anerkennung von Theo Bücker im arabischen Fußball, sind gute Grundlagen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Theo Bücker ist zudem eine echte Persönlichkeit auf und neben dem Platz, von dem sich jeder junge Trainer etwas abschauen kann. Mannschaft und Fans achten und unterstützen unsere Arbeit. Sie genießen die letzten Erfolge und wollen jetzt den nächsten Schritt machen. Es gilt nun aber auch, geweckte Erwartungen und erforderliche Veränderungen in Einklang zu bringen und mit Geduld und Seriosität weiterzuarbeiten. Den Rahmen dafür zu schaffen, wird Aufgabe des Verbandes sein.

Transfermarkt.de: Verbringen Sie mittlerweile mehr Zeit im Libanon als in Deutschland?

Christian Schweichler: Mein Hauptwohnsitz ist Libanon. Umfang und Intensität meiner Tätigkeit würden überhaupt keine andere Möglichkeit zulassen. In der Hauptstadt Beirut finden Training und Spiele statt. Ich wohne in einem ruhigen Vorort und genieße dort in meiner Freizeit den Blick auf die Berge und das Meer sowie viele weitere Annehmlichkeiten.

Transfermarkt.de: Wie schätzen Sie das Niveau der Mannschaft und das der Torhüter ein?

Christian Schweichler: Mit Abbas Hassan steht ein Torwart im Kader, der in Europa seine Ausbildung genossen und bereits U21-Länderspiele für Schweden bestritten hat. Er ist eine feste Größe in seinem Verein in der höchsten schwedischen Liga und bringt alles mit, was einen guten Torwart ausmacht. Bei den übrigen libanesischen Torhütern steht auf Grund der Altersstruktur ein Generationswechsel an. Es gibt einzelne hoffnungsvolle Talente, die nun an das gewünschte Leistungsniveau herangeführt werden müssen.

Transfermarkt.de: Gibt es Spieler, die sich Ihrer Meinung nach in Deutschland durchsetzen könnten? Wenn ja, wer und in welcher Liga?

Christian Schweichler: Mit Roda Antar und Youssef Mohamad stehen zwei erfolgreiche, ehemalige Bundesligaspieler im Kader. Dazu kommen Spieler, die in Malaysia und den Vereinigten Arabischen Emiraten für Ihre Clubs am Ball sind. Sie sind Vorbilder für die jungen Spieler, von denen sicherlich einzelne in der Lage wären, sich in den obersten Ligen Deutschlands durchzusetzen. Durch die Erfolge der Nationalmannschaft machen die Spieler nun natürlich auf sich aufmerksam. 

Transfermarkt.de: Mit dem Libanon spielten Sie bis in der vierten Qualifikationsrunde des AFC-Verbandes. Wie zufrieden sind Sie mit dem Ergebnis?

Christian Schweichler: Das Erreichen der finalen Qualifikationsrunde ist für das Team und das gesamte Land ein großer Erfolg. Mit Tabellen- und Punktestand in dieser letzten Qualifikationsrunde können wir jedoch noch nicht zufrieden sein. In den ersten drei Spielen war mehr drin, als der bisher errungene Punkt. Individuelle Fehler und mangelnde Erfahrung haben ein besseres Abschneiden unserer jungen Mannschaft bisher verhindert. Jedes Spiel ist jedoch für das Team ein Lernprozess und bringt es nach vorne. Ich bin mir sicher, dass wir noch weitere Punkte sammeln werden. 

Transfermarkt.de: Wie sieht Ihr Fazit nach den ersten Monaten aus? Was läuft gut, wo gibt es noch Steigerungspotenzial?

Christian Schweichler: Die Mannschaft macht im Training und Spielen kontinuierlich Fortschritte. Jeder Einzelne muss begreifen und verinnerlichen, dass auf diesem internationalen Level oftmals nur Nuancen über Sieg und Niederlage entscheiden. Wer die Endrunde einer Weltmeisterschaft erreichen will, der muss seinem Sport alles unterordnen. Das gilt auf und insbesondere neben dem Platz. Hier ist sicherlich noch Steigerungspotenzial.

Transfermarkt.de: Sprechen wir kurz über die politischen Lage. Wie sieht diese derzeit im Libanon aus?

Christian Schweichler: Die Lage im Libanon ist stabil. Sollte sich an dieser Situation etwas ändern, werde ich frühzeitig und umgehend vom Verband und der deutschen Botschaft informiert. 

Transfermarkt.de: Bis zu Ihrem Engagement waren Sie zusammen mit Michael Krüger im Sudan aktiv. Wie kam es dazu?

Christian Schweichler: Ich wurde von Michael Krügers Berater kontaktiert. Dabei hatte ich das Glück, mit Udo Schräder und seiner Agentur StarKick einen lizenzierten und seriösen Partner an meiner Seite zu haben, dem ich gerade bei einem solchen Auslandsengagement voll vertrauen konnte. 

Transfermarkt.de: Mit Al Merreikh Omdurman qualifizierten Sie sich unter anderem für die afrikanische Champions League und gewannen den Landespokal. Wie verlief ihr Engagement? Konnten Sie die Entwicklung der Torhüter vorantreiben?

Christian Schweichler: Die Torwartausbildung in Afrika lässt leider noch immer zu wünschen übrig. Die ideale Ausführung torwartspezifischer Grundtechniken sowie ein taktisch optimal ausgerichtetes Positionsspiel, insbesondere in der Strafraumbeherrschung, stellt viele Torhüter vor große Probleme. Ein regelmäßiges, individuelles Torwarttraining auf qualitativ hochwertigem Niveau kann jedoch zu einer positiven Entwicklung auch in kurzer Zeit führen. Ich denke, die erzielten Erfolge und Leistungen der Torhüter bestätigen dies.

Transfermarkt.de: Wie darf man sich den Fußball im Sudan vorstellen, wo und wie oft wurde trainiert?

Christian Schweichler: Der afrikanische Fußball hat seine eigene Faszination. Das ist im Sudan nicht anders. Die Menschen leben mit und für ihre Clubs. Die beiden Topvereine Al Merreikh und Al Hilal sind professionell geführt und auch international erfolgreich. Ein, zwei Trainingseinheiten pro Tag sind die Regel. Allerdings finden diese oft auf Grund der hohen Temperaturen von bis zu 45 Grad in den Morgen- beziehungsweise Abendstunden im Stadion statt. 

Transfermarkt.de: Sie haben im Sudan gearbeitet und nun im Libanon. Wie unterscheidet sich das dortige Leben im Vergleich zu Deutschland?

Christian Schweichler: Die Menschen im Libanon sind weltoffen und pflegen einen westlichen Lebensstil. Speziell Beirut ist mit seinen vielen kulturellen und gastronomischen Angeboten ein Ort, der viele Menschen aus der Region anzieht. Klima und Landschaft sind weitere Pluspunkte, mit denen das Land glänzen kann. Ich kenne beispielsweise kaum einen anderen Ort auf der Welt, an dem man auf einem Berg Ski fahren und eine Stunde später im Meer baden gehen kann. Der Sudan ist äußerst stark vom Islam geprägt. Dies zieht sich durch sämtliche Lebensbereiche und wird von westlichen Besuchern oft als einschränkend empfunden. Die Familie steht im Mittelpunkt eines jeden Sudanesen, die ich als hilfsbereit, freundlich und humorvoll kennengelernt habe.

Transfermarkt.de: Wie kamen und kommen Sie mit der Mentalität der Menschen zurecht und welche Erkenntnisse konnten sie gewinnen?

Christian Schweichler: Die Sitten und Gebräuche in der arabischen Welt sind sehr speziell. Ich bin Gast in dieser Welt und verhalte mich dementsprechend. Wer mit den guten alten deutschen Tugenden aufgewachsen ist, der muss oft Geduld beweisen, lernt jedoch viel dazu und erkennt gelegentlich, dass auch andere Wege zum Ziel führen. Ein wichtiger Mensch in meinem Leben hat mir ein Zitat mit auf den Weg gegeben, das sich immer wieder bestätigt und dem nichts hinzuzufügen ist: „Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“

Transfermarkt.de: Wann entschiedenen Sie sich für den Job des Torwarttrainers?

Christian Schweichler: Ich habe mich bereits als aktiver Torwart für Trainingsgestaltung und Trainingsplanung interessiert. Zu Beginn meines Sportstudiums habe ich mich dann dazu entschlossen, mich auf die Tätigkeit des Torwarttrainers zu fokussieren.

Transfermarkt.de: Jeder Trainer hat seinen eigenen Stil, seine eigene Philosophie. Wie sieht Ihre aus?

Christian Schweichler: Die besondere Stellung des Torwarts im Fußball macht ein regelmäßiges und systematisches Training unverzichtbar. Grundlage eines erfolgreichen Trainings ist ein sportliches Konzept mit Schwerpunkten und Leitlinien. Mein persönliches Konzept für ein erfolgreiches Torwart-Training basiert auf der aktuellen Spielphilosophie (mitspielender Torwart) des deutschen Fußballbundes, neuesten sportwissenschaftlichen Erkenntnissen, persönlichen Erfahrungen als Torwart sowie als Torwarttrainer im Junioren, Senioren, Amateur und Profifußball. Die Entwicklung und stetige Verbesserung torwartspezifischer Grundtechniken und Kondition sind für mich ebenso Schwerpunkte eines erfolgreichen Torwart-Trainings, wie eine zielgerichtete Taktik-Schulung und die Auseinandersetzung mit mentalen Anforderungen an das Torwartspiel. Von großer Bedeutung ist mir bei der Umsetzung von Schwerpunkten und Leitlinien im Torwart-Training, eine optimale Anpassung an die individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse des Torhüters. 

Transfermarkt.de: Vor allem bei Torhütern ist man auch als Psychologe gefragt. Wie nehmen Sie den Spielern den Druck und die Angst vor Fehlern?

Christian Schweichler: Jeder Torwart hat seine Charakterzüge und geht mit diesem Thema anders um. So gilt es zunächst, sich auf jeden Torwart individuell einzustellen, um ihm passende Lösungsansätze bieten zu können. Grundsätzlich hilft es jedoch, mit vielen kleinen Mitteln das Selbstvertrauen des Torwarts immer weiter aufzubauen. Ein Mittel ist beispielsweise, stets Übungen und Trainingseinheiten mit einem positiven Erlebnis enden zu lassen.

Transfermarkt.de: Als Torwarttrainer haben Sie sowohl die Lizenz in den Niederlanden als auch beim niederrheinischen Fußballverband gemacht. Wie darf man sich das vorstellen, wie lange und was genau muss man dafür tun?

Christian Schweichler: In Deutschland habe ich einen der ersten Lehrgänge dieser Art absolviert. Der von den Verbandssportlehrern gut organisierte und durchgeführte einwöchige Lehrgang bestand aus theoretischen und praktischen Inhalten und schloss mit einer Lehrprobe ab. Begrüßenswert ist meiner Meinung nach eine noch intensivere Ausbildung, wie sie mit der neuen Torwarttrainerlizenz des DFB angestrebt wird. Die Torwarttrainerausbildung beim niederländischen Fußballverband ist wesentlich umfangreicher. Sie besteht aus einem Basiskurs und einem Aufbaukurs. Beide Kurse bestehen aus mehrwöchigen Lehrgängen, Praxis und Theorieeinheiten, Hospitationen bei Clubs und Abschlussprüfungen. Speziell die niederländische Torwartschule mit ihrem Schwerpunkt des „mitspielenden Torwarts“ gibt einem die Möglichkeit auf dem neuesten Stand des so genannten „modernen Torwartspiels“ zu sein und sich diesbezüglich weiterzubilden.

Transfermarkt.de: Was tun Sie, um sich weiterzubilden?

Christian Schweichler: Ich denke, der Austausch mit Torhütern, Trainerkollegen, Hospitationen und Spielanalysen ist hier ebenso hilfreich, wie die Sichtung von Fachmedien. Für wichtig halte ich auch die ständige Überprüfung, Anpassung und Weiterentwicklung eigenständig entwickelter Trainingsinhalte.

Transfermarkt.de: International haben Sie von sich reden machen können, nur in Deutschland haben Sie im bezahlten Fußball noch nicht gearbeitet…

Christian Schweichler: Ich habe mit 30 Jahren meinen ersten Trainerjob im professionellen Fußball angenommen. Dies ist ein sehr junges Alter für einen Trainer, insbesondere für einen Torwarttrainer. Da ich jedoch bereits seit zehn Jahren als Torwarttrainer tätig war, habe ich mich bewusst für diesen Schritt entschieden. Dass mich dieser Schritt ins Ausland und nicht zu einem Club in Deutschland geführt hat, war sicherlich nicht planbar.

Transfermarkt.de: Könnten Sie sich ein Engagement in Deutschland vorstellen? Welche Perspektive müsste man Ihnen bieten?

Christian Schweichler: Selbstverständlich könnte ich mir auch eine Tätigkeit in Deutschland vorstellen. Erste Anfragen diesbezüglich hat es bereits gegeben. Wenn man jedoch im Ausland um Meisterschaften und Titel spielt, sich international beweisen kann und dabei die Welt kennenlernt, müsste ein Engagement in Deutschland schon reizvoll sein, um zurückzukehren. 

Transfermarkt.de: Was machen Sie, wenn Sie nicht gerade auf dem Fußballplatz stehen?

Christian Schweichler: Ich betreibe in Deutschland noch eine Sportschule für Kinder und Jugendliche, die ich bereits während meines Studiums gegründet habe. Um die unternehmerischen und administrativen Aspekte kümmere ich mich, soweit es die Zeit zulässt, noch selbst. Zudem reise ich gerne und bin interessierter Beobachter von Land und Leuten. Mit einem guten Buch oder dem Notebook und einer schnellen Internetverbindung halte ich es aber auch auf der Couch aus.

Transfermarkt.de: Bitte erzählen Sie von einem Erlebnis aus Ihrem Fußballerleben.

Christian Schweichler: Bei meinem ersten Training in Afrika wies mich der Trainer daraufhin, dass mehr Zuschauer als in Deutschland das Training verfolgen würden und alle dem anstehenden Champions-League-Spiel entgegenfiebern würden. Dass jedoch gleich 10.000 Fans mit Pauken und Trompeten ein Training nur in Zeichensprache möglich machen würden, war dann doch etwas gewöhnungsbedürftig. Auch in den folgenden Tagen nahm die Zuschauerzahl und Stimmung beim Training nicht ab. Meine Begeisterung für den afrikanischen Fußball nahm mit diesem Erlebnis allerdings immer mehr zu…

Transfermarkt.de: Wir bedanken uns recht herzlich für das Gespräch und wünschen Ihnen alles Gute für Ihre Zukunft.


Donnerstag, 16. August 2012

»Ich bin ein Zauberer!«

Dieses Interview mit Theo Bücker, geführt von 11Freunde.de wurde vor sechs Tagen herausgegeben. Bücker deutet auf die massiven Problemen der Libanesen hin.

Unter dem deutschen Trainer Theo Bücker hat die Nationalmannschaft des Libanon erstmals die Chance, sich für die WM 2014 zu qualifizieren. Wir sprachen mit Bücker über nervige Verbandsfunktionäre und zu wenig Schlaf.

Theo Bücker, 64, ist einer jener Handlungsreisenden in Sachen Fußball, die seit Jahren überall auf der Welt exotische Vereine und Mannschaften trainieren. Weil für ihn, wie er sagt, »Fußballer wichtiger ist als Wasser«. Aktuell steht Bücker mit der libanesischen Nationalmannschaft in der 4. Qualifikationsrunde zur Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. So gut war der Libanon noch nie. In einer Gruppe mit Südkorea, Iran, Katar und Usbekistan ist seine Mannschaft allerdings krasser Außenseiter, nach drei Spielen steht Bückers Auswahl mit einem Punkt auf dem letzten Platz.

Theo Bücker, nachdem Sie bereits 2001 die Nationalmannschaft des Libanon trainierten, sind Sie seit August 2011 erneut im Amt und sollen das Land nun erstmals zu einer Weltmeisterschaft führen. Wie sind Sie an den Job gekommen?
Vor neun Monaten zwang mich der Generalsekretär des Verbandes mehr oder weniger dazu, die Nationalmannschaft zu übernehmen. Er hat mich angerufen: »Hör zu Theo, du bist unser Freund. Du weißt, dass du uns helfen musst. Du musst die Nationalmannschaft übernehmen. Aber du weißt, wir können dir nichts bezahlen.« Ich habe trotzdem zugesagt. Fußball ist mein Leben. Fußball ist für mich wichtiger als Wasser und Brot. 

Und Sie hatten Erfolg: Zum ersten Mal steht der Libanon in der letzten Qualifikationsrunde für die Weltmeisterschaft. Dennoch halten sich die Gerüchte, dass Sie die Nationalmannschaft bald verlassen wollen. 
Ja, das könnte passieren. Aber als wir immer erfolgreicher wurden, kamen die Männer aus dem Vorstand und wollten sich als Väter des Erfolges feiern lassen. Alle Verantwortlichen sind seit über 25 Jahren dabei, aber keiner ist auch nur jemals zu einem Spiel gekommen! Und die versuchen mir nur zu erklären, wie das Spiel funktioniert. Der Erfolg der vergangenen Monate ist ausschließlich auf meinem und dem Mist der Spieler gewachsen. Wenn ich morgen hinschmeiße, dann bricht hier alles zusammen wie ein Kartenhaus. Aber wenn sich nicht entscheidende Dinge ändern, dann hat es für mich keinen Sinn mehr weiterzumachen.

Was fordern Sie von den libanesischen Verbandsfunktionären?
Die sollen nur die Klappe halten. Macht das, was ihr bisher auch gemacht habt: Sitzt da und sagt nix. Ich bin ja nicht gegen euch. Ich bin nur dagegen, dass ihr von den Toten aufersteht und mir das Spiel erklärt!

Wie hoch schätzen Sie die Chancen Ihrer Mannschaft ein, sich für die WM zu qualifizieren?
Alle anderen Verbände sind uns um Lichtjahre voraus. Wir sind der einzige Verband, der überhaupt kein Geld hat. Der keine Basis und keine Struktur in der Liga hat. Als Nationaltrainer kann ich ja eigentlich nur Spieler nominieren, die täglich in ihren Klubs gut trainieren und arbeiten, die im ständigen Wettbewerb stehen. Das gibt es im Libanon alles nicht. Ich bin ja ein Zauberer. Das, was ich hier mache, geht eigentlich gar nicht. 

Zurück zur Frage...
Wir haben kein Recht, uns mit den Gruppenfavoriten Südkorea oder dem Iran zu vergleichen. Die Weltmeisterschaft 2014 darf eigentlich nicht unser Ziel sein, nur unser Traum. Wunder passieren, aber nicht jeden Tag. Das Wunder ist, dass wir jetzt hier sind. Die Verantwortlichen müssen das verstehen. Das wäre mehr Wert, als nach Brasilien zu kommen. Wenn wir nach Brasilien kommen sollten, müssen wir uns ja auch fragen, ob das gut für uns ist. Wir könnten ja auch demoliert werden. Das heißt, ein vernünftiger Aufbau wäre für uns mehr wert als ein Schuss ins Fußballweltall, der uns auseinander reißen könnte.

Sie haben 1983 Ihre Spielerkarriere bei Schalke 04 beendet und sind 2001 das erste Mal Trainer im Libanon geworden. Warum ausgerechnet der Libanon?
Ich bin durch den Unwillen des Lebens hierhin gespült worden. Schon 1997 wollte man mich als Nationaltrainer verpflichten, aber das Angebot überzeugte mich nicht. Ich lebte damals schon viele Monate im Jahr im Nahen Osten, doch meine Frau bat mich dann, in Deutschland zu bleiben. Wir führten gemeinsam ein Geschäft. Nach dem plötzlichen Tod meiner Frau habe ich alles verkauft, einen Strich unter das Kapaitel Deutschland gezogen und habe das neue Angebot aus dem Libanon angenommen. 

Wie waren die sportlichen Voraussetzungen, als Sie vor elf Jahren Ihre Arbeit begannen?
Ich stellte fest, dass der Libanon tatsächlich einige fußballerische Goldklumpen zu bieten hatte. Die mussten nur noch gefunden, sauber gemacht und poliert werden. Das war meine Aufgabe. So wie bei Youssef Mohamad und Roda Antar, die ich beide nach Deutschland vermittelt habe. 

Zwischen 1969 und 1973 haben Sie 112 Spiele für Borussia Dortmund absolviert. Momentan ist der BVB unter Jürgen Klopp das Maß aller Dinge. Können Sie von Klopp noch was lernen? 
Nein, nicht wirklich. Das, was Klopp tut, mache ich schon seit vielen Jahren. Es gibt keinen »modernen Fußball«. Modern ist immer nur das Ergebnis. Jeder Trainer hat die Aufgabe, mit seiner Mannschaft Spiele zu gewinnen, mehr Tore zu schießen, als der Gegner. Und das geht nur, wenn ich den Ball habe. Was wiederum bedeutet: Als Trainer setze ich alles daran, dass meine Spieler so häufig wie möglich in Ballbesitz sind und den Ballbesitz nutzen, um Tore zu schießen. Und in dem Moment wo der Ball die Seite wechselt, verlange ich von meinen Spielern, dass sie sich körperlich und geistig voll darauf einstellen, den Ball wiederzubekommen. Das ist alles, worum es im Fußball geht. Jeder Trainer, der etwas auf sich hält, lässt seine Mannschaften so spielen.

Gibt es Dinge, die Sie anders machen, als Ihre Kollegen in Deutschland?
Wenn ich nach Deutschland komme, laufen die Spieler immer durch den Wald. Man lernt Fußball nicht, wenn man durch den Wald läuft. Die meisten Trainer üben nur, trainieren aber nicht. Ich versuche, die Grundelemente des Fußballs, Angreifen und Abwehr, so zu trainieren, dass es allen Spaß macht. Und ich will meinen Spielern vermitteln, dass das Defensivspiel keine Strafe ist, sondern eine Belohnung. Nur wer den Ball bekommt, kann Tore schießen. So einfach ist das. 

Was fehlt den Nationalspielern im Libanon zur Weltspitze?
Ausdauer, basierend auf professionellem Training. Die Spieler hier wissen wenig von den Vorteilen gesunder Ernährung und ausreichend Schlaf. Sie bekommen in ihren Klubs einfach nicht die nötige Ausbildung und das nötige Wissen vermittelt. Ich behaupte, dass es in der gesamten afrikanischen und arabischen Welt keinen Fußballer gibt, der absolut fit ist! 

Was verleitet Sie zu dieser Behauptung?
In der afrikanischen und arabischen Welt ist es ganz normal, dass sich ein großer Teil des Lebens in der Nacht abspielt. Fußball wird aber am Tag gespielt. Und ich bin ja nicht in der Lage, eine ganze Stadt oder einen ganzen Staat rechtzeitig ins Bett zu schicken. Wenn mir das mit meiner Mannschaft gelingt, wäre das schon ein Erfolg. 

Sie haben die fehlende finanzielle Unterstützung im libanesischen Fußball angesprochen. Wie steht es konkret um die Finanzen Ihrer Spieler?
Ein Fußballer verdient hier im Verein durchschnittlich um die 2000 US-Dollar pro Monat, inklusive Prämien. Für libanesische Verhältnisse ist das zwar viel Geld, aber mit dem europäischen Fußball natürlich nicht zu vergleichen. Außerdem werden die Spieler vom Verband häufig ausgetrickst. Eigentlich bekommt ein Nationalspieler für jedes Spiel seiner Nationalmannschaft einen Festbetrag von 500 Dollar plus Prämien, ob er nun gespielt hat oder nicht. Doch die Funktionäre habe lange Zeit einfach nicht gezahlt und jetzt, wo man in der Qualifikation so weit wie noch nie gekommen ist, weigern sich die Verantwortlichen weiterhin standhaft dagegen, die Fußballer zu bezahlen. Dass das zu Streitigkeiten zwischen Spielern und Verband führt, ist doch klar. 

Bis vor einigen Monaten gab es im libanesischen Fußball so gut wie keine nationale Fankultur. Aufgrund heftiger Ausschreitungen und Rivalitäten zwischen Vereinen und den Fans waren Zuschauer sogar jahrelang gar nicht zu Spielen zugelassen. Der aktuelle Erfolg der Nationalmannschaft scheint das nun zu ändern.
Lange Zeit war Basketball der beliebteste Sport im Libanon. Nun hat ihn der Fußball mit weitem Abstand hinter sich gelassen. Über Jahre hingen hier nur Flagenn von italienischen, spanischen und deutschen Klubs auf den Balkonen. Das zeigte die tiefe Liebe des Libanesen zum Fußball. Den Menschen fehlte aber eine Heimat für ihre fußballerischen Zuneigung. Das hat sich nun verändert.

Abschließende Frage: Der Libanon leidet seit Jahren unter den religiösen Spannungen im Land. Glauben Sie, eine WM-Teilnahme des Libanon könnte dazu beitragen, die Bevölkerungsschichten miteinander zu versöhnen?
Davon bin ich sogar überzeugt. Die Liebe zum Fußball ist im Libanon größer als die Liebe zur Politik. Vielleicht sogar größer als zur Religion.

Quelle: 11Freunde & Nahostfussball.com

Mittwoch, 15. August 2012

Zreik zurück im Libanon

Nationalspieler Ahmad Zreik ist wieder zurück im Libanon. Nach einem Probetraining und einer Verhandlungsrunde beim griechischen Erstligisten Levadiakos ist der Flügelflitzer in Beirut angekommen.

Zreik sagte den Reportern im Libanon dass das Probetraining gut abgelaufen ist. Man warte jetzt nur noch auf ein offizielles Angebot an Al Ahed. Der Beiruter Club hat seinem Spieler versprochen ihm keine Steine in den Weg zu legen, sollte Levadiakos bereit sein die geforderte Summe zu bezahlen.

Es ist davon auszugehen dass Al Ahed ca. 200.000 US Dollar fordern wird. Ob das Team von Trainer Georgios Paraschos bereit ist die Summe zu bezahlen, wird sich in den nächsten Tagen herausstellen.r


Dienstag, 14. August 2012

Libanon bezwingt Safa im Trainingsspiel




Die Nationalmannschaft gewinnt mit 2:1 (1:0) gegen den libanesischen Meister Safa. Die Nationalmannschaft gewann durch die Tore von Mahmoud Kojok und Hassan Chaito gegen den Gastgeber.

Trainer Theo Bücker verzichtete auf alle Legionäre und setzte somit alle im Libanon spielenden Spieler ein. Bereits nach sechs Minuten spielte Atwi einen herrlichen Ball vors Tor, den Kojok eiskalt zum 1:0 verwertete!

Safa begann nach dem Gegentreffer das Spiel zu bestimmen und es ging fast nur in eine Richtung. Jedoch war es Ihr Manko Tore zu schießen und so wurde der Torhüter „berühmt“ geschossen, jedoch ohne Torerfolg und somit ging es mit 1-0 für den Libanon in die Pause.

Nach der Pause wechselten beide Mannschaften munter durch. Die Partie flachte etwas ab und so kam es auch zu Fehlern und Strafraumszenen, wie in der 79.Minute als Kojok frei vor Safa-Kepper Dura auftachte, der aber den Schuss aus sechs Metern großartig parieren konnte und postwendend den Konter starten konnte, der zum Torerfolg beitragen konnte durch Ali Ismael.

In der 85. Minute dann der Siegtreffer. Hassan Chaito setzte sich energisch durch und haute den Ball zum Siegtreffer ins Netz.

Durch das viele Wechseln beider Teams wurde das Spiel immer schwächer. Es kam kaum noch zu flüssigen Spielsszenen.

Aufstellung: Larry Mehanna , Ali Hamam, Ali Al Saadi, Hussein Dakik, Walid Ismail, Haitham Faour , Abbas Atwi, Mohammed Shamas , Hassan Chaaito, Mahmoud Kojok, Mohammed Jaafar, Hassan Al Mohamad, Moutazbillah Jounaidi

Safa: Ziad Samad (45.Min Mohammed Dura), Aamir Khan, Mohammed Kourhani, Mohammed Zain, Samuel Uche, Mahmoud Zoughby, Noor Mansour, Hamza Salame, Ibrahim Kheirdinne, Tarek Omrati, Hamza Abdo, Mohamed Haidar, Hassan Hazime, Mounir Raychouni, Ahmed Khatib, Omar Kurdi, Ali Ismael, Ronny Azar und zwei neue ausländische Testspieler, deren Namen Unbekannt sind.




Montag, 13. August 2012

Die Ergebnisse des Elite Cups

Al Ahed, der Sieger des letzten Jahres.
Der Elite Cup wird von den Top-6 der Liga ausgetragen. Gespielt wird in 3er-Gruppen, gegen jeden Gegner wird lediglich 1x gespielt. Die ersten beiden kommen weiter und spielen dann das Halbfinale aus und dann selbstverständlich das Finale.

Die (bisherigen) Ergebnisse des Elite Cups:

Gruppe A:

1. Safa - 2 Siege - 0 Remis - 0 Niederlagen - 6:3 Tore
2. Ahed - 1 Sieg(e) - 0 Remis - 0 Niederlagen - 2:0 Tore
3. Aley - 0 Siege - 0 Remis - 1 Niederlage(n) - 1:6 Tore

1. Spieltag: Safa 0:2 Ahed
2. Spieltag: Safa 6:1 Aley
3. Spieltag: Ahed  :  Aley (wird noch ausgespielt)

Gruppe B:

1. Ansar - 1 Sieg(e) - 1 Remis - 1 Niederlage - 3:2 Tore
2. Sahel - 1 Sieg(e) - 1 Remis - 1 Niederlage - 1:1 Tore
3. Nejmeh - 0 Sieg(e) - 1 Remis - 1 Niederlage - 1:2 Tore

1. Spieltag: Sahel 1:1 Ansar
2. Spieltag: Ansar 2:1 Nejmeh
3. Spieltag: Sahel  :  Nejmeh (wird noch ausgespielt)

Sonntag, 12. August 2012

Ansar und Nejmeh verpflichten Afrikaner

Für die kommende Saison haben sich Ansar und Nejmeh jeweils mit einem Afrikaner für die kommende Saison verstärkt. Einer der beiden neuen Afrikaner ist sogar Kapitän seines Landes...

Moses Chavula im Trikot der malawischen Nationalmannschaft.

Für Nejmeh verlief die Saison lange Zeit einfach großartig. Man hatte einen riesigen Vorsprung auf die Verfolger und man war auf dem direkten Weg ins Pokalfinale. Ehe man plötzlich einsackte und man plötzlich die starke Form der vorherigen Spiel nicht halten konnte. Man selber ließ oft wichtige Punkte liegen und Verfolger Nr. 1 Safa legte eine unglaubliche Siegesserie hin. Schließlich wurde Nejmeh vom Platz an der Sonne geschubst und Safa sicherte sich mit einer sensationellen Aufholjagd ihre erste Meisterschaft in der Vereinsgeschichte. Aber für Nejmeh gab es noch den Pokal, damit könnte man die Fans halbwegs versöhnen, doch das ging auch schief. Im Finale unterlag man dem Erzrivalen Ansar mit 1-2 nach Verlängerung. Die Saison begann und verlief auch lange zeit einfach perfekt, besser ging es nicht aber schließlich ging man leer aus... 

Damit sowas nicht nochmal passiert verstärkt man sich natürlich. Für die kommende Saison verpflichet man Moses Chavula. Der 27-jährige links-Verteidiger ist seit 2003 im Aufgebot seines Heimatlandes und mit der Zeit wurde ihm die Ehre zuteil, seine Kollegen als Kapitän aufs Feld zu führen. Er absolvierte bisher 45 Länderspiele für sein Land, in denen er 5 Tore erzielen konnte.

Im Jahre 2005 wechselte er aus seiner Heimat Malawi nach Südafrika. In Südafrika verbrachte er den Großteil seiner Karriere. Die abgelaufene Saison verbrachte Chavula beim AmaZulu FC in der ersten südafrikanischen Liga. Er absolvierte 12 Spiele für die Zulus, in denen er aber keine Treffer erzielen konnte.

Wisdom Agblexo im Trikot von Ansar.

Ansar konnte die letzte Saison lediglich auf dem 4. Platz abschließen, etwas ernüchternd aber man konnte im Pokalfinale den Erzrivalen Nejmeh mit 2-1 nach Verlängerung schlagen und sich somit den Pokal sichern. Dadurch hat man sich auch für den AFC-Cup qualifiziert und die Saison noch gut beenden.

Ansar verpflichtet für die kommende Saison den ghanaischen Stürmer Wisdom Agblexo. Der 25-jährige Rechtsfuß kann in seiner Karriere einen einjährigen Aufenthalt in der ersten belgischen Liga vorweisen. Agblexo absolvierte von 2008 bis 2009 24 Spiele für Lierse, in denen er 6 Treffer erzielten konnte. Im Jahre 2009 wechselte er dann zu Wadi Degla in die ägyptische Liga. Für Wadi Degla absolvierte er 64 Spiele, in denen er 14 Treffer erzielen konnte.

Für Ansar ist das nach Sebastião der zweite Ausländer im Team, somit wäre noch ein Platz frei, den man auch sicherlich noch besetzen wird. Sebastião kickt inzwischen schon sein drittes Jahr bei Ansar, solch treue ausländische Spieler gibt es nicht oft im Libanon.


Das "El Clásico" des Libanons - Nejmeh vs. Ansar

Heute steigt im Elite Cup das "Battle of Lebanon". Es treffen Ansar und Nejmeh aufeinander. Die beiden neuen Afrikaner werden aber wahrscheinlich noch nicht mit von der Partie sein.

Für Ansar ist es das zweite Spiel im Turnier. Im ersten Spiel konnte man sich gegen Shabab Sahel nicht durchsetzen und spielte nur ein 1-1. Für Nejmeh ist es das erste Spiel im Turnier und das gleich in so einem Prestige-Duell.

In der anderen Gruppe konnte sich Safa eindrucksvoll zurückmelden. Am ersten Spieltag verlor man noch mit 0-2 gegen Ahed und gestern schoß man Al Akhaa Aley mit 6-1 aus dem Stadion.

Donnerstag, 9. August 2012

Al Nasr an Roda Antar dran!

Der emiratische Club Al Nasr ist offenbar an den Kapitän der libanesischen Nationalmannschaft interessiert. Dies gab der emiratische Internetportal gulfnews.com bekannt.

Roda Antar soll jedoch nicht der einzige sein der auf dem Zettel des Clubs ist. Auf der Liste sollen auch der Iraner Mojtaba Jabbari (Esteghlal) und der Australier Alex Brosque (Shimizu) sein.

Für Roda Antar könnte dieser Wechsel sehr sinnvoll erscheinen. Seit seiner Knieverletzung mit Shandong kam der Spielmacher nicht mehr in Tritt. Kein einziges Spiel hat er seitdem für die erste Mannschaft gespielt. Lediglich ein paar Meisterschaftsspiele mit der zweiten Mannschaft kamen seiner Vita hinzu. Angeblich soll es dem stark lädierten Knie doch nicht so gut gehen, wie am Anfang gedacht.

Sollte es Al Nasr jedoch schaffen Roda Antar wieder fit zu bekommen, wäre dies ein großartiger Gewinn für den Verein und Liga. Er wäre mit diesem Wechsel der dritte Libanese in der UFL für die Saison 2012/2013 nach Hassan Maatouk und Youssef Mohamad.

Mittwoch, 8. August 2012

Ghaddar erscheint nicht zum Training ?!

Ghaddar, der hier seinen Gegner keine Chance lässt.

Beim malaiischen Meister, sowie Pokalsieger Kelantan sollte das Training für Mohamad Ghaddar eigentlich schon am 5. August beginnen, doch erschien Ghaddar erst gar nicht.

Der Top-Torjäger der abgelaufenen Saison verabschiedete sich nach Abschluss einer äußerst erfolgreichen Saison von der Mannschaft in den durchaus verdienten Urlaub aber erschien er bisher immernoch nicht in Malaysia. Der libanesische Nationalstürmer teilte dem Verein am Montag mit, dass sein Onkel verstorben sei und er deshalb nicht wieder vor Ort sein könne.

Mohamad Ghaddar teilte dem Verein mit, dass er am Sonntag wieder in Malaysia sein wird, er am Montag dem Verein genau schildern wird, was vorgefallen ist und er ab Montag wieder wie gewohnt am Trainingsbetrieb teilnimmen wird.

Dienstag, 7. August 2012

γειά σου Αθήνα

Wie "sportkello" berichtet sind die Verhandlungen mit dem libanesischen Nationalspieler Ahmad Zreik und dem griechischen Club Levadiakos sehr weit vorangeschritten. Der 22-jährige Flügelflitzer soll heute Mittag in Athen landen um in den nächsten Tagen nochmal mit dem Team aus der höchsten Liga Griechenlands zu trainieren.

Die Gerüchte über diesen Transfer nach Griechenland halten schon seit ca. 2 Monate. Ahmad Zreik hat sich durch seine Leistungen in der Nationalmannschaft einen guten Ruf im arabischen Raum gemacht.

Für Zreik wäre es aber nicht der erste Auslandsaufenthalt. Im Januar 2010 ging er für ein paar Monate zu seiner Familie in die Vereinigten Staaten und spielte dort in Detroit, Michigan. Der Wechsel nach Griechenland wird wohl einige Nummern größer sein, als das was er in den USA erlebt hat.

Sollte er wirklich wechseln, hätte der Libanon aktuell zwei Legionäre die im europäischen Kontinent spielen.

Montag, 6. August 2012

Libanesische Nachwuchsspieler in Deutschland

In der Bundersrepublik Deutschland leben schätzungsweise ca. 40.000 bis 50.000 Libanesen. Natürlich spielen davon eine Menge Fußball aber der Weg zu einer großen Jugendmannschaft ist schwer aber haben es einige geschafft. Der eine hat den Sprung in die zweite Mannschaft geschafft und ein anderer steht sogar im Aufgebot des Bundesligakaders. Diese möchten wir euch hier vorstellen:

Yusef Allouche hier noch im Trikot von Rot-Weiß Essen.
Fangen wir mit Yusef Allouche aus dem Ruhrgebiet an. Der 17-jährige Stürmer erzielte in der abgelaufenen Saison in 17 Spielen 6 Tore für die Rot-Weißen aus Essen. Er hätte sicherlich mehr Einsätze absolvieren, dazu mehr Tore erzielen können, doch eine Verletzung legte in für lange Zeit außer Gefecht. Aber das der junge Mann ein enormes Talent besitzt, dass wussten nicht nur die Verantwortlichen aus Essen. Mit der Zeit kamen Angebote vom FC Schalke 04 und kam sogar ein Angebot aus den Niederlanden, Twente Enschede war an Allouche interessiert. Jedoch wollte er noch nicht wechseln und blieb in Essen.

Am Ende dieser Saison bekam Yusef Allouche ein Angebot aus Leverkusen. Bayer Leverkusen, bekannt für ihre gute Jugendarbeit, hat Interesse gezeigt. Nach einer kurzen Überlegungszeit überzeugten die Verantwortlichen schließlich Yusef und seine Familie, dadurch kam es auch zum Wechsel. Inzwischen hat er sich von seiner Verletzung erholt und nimmt nun auch an der Vorbereitung zur kommenden Saison teil.


Gazi Siala im Trikot seines neuen Klubs.

Gazi Siala - 17 Jahre - Defensives Mittelfeld - Hannover 96 U19 - A-Jugend Bundesliga Nord/Ost

Weiter gehts etwas nördlicher, nämlich in Wolfsburg bzw. Hannover. Der 17-jährige Gazi Siala ist im defensivem Mittelfeld Zuhause und spielte bis vor kurzem noch beim VFL Wolfsburg. Dort konnte er sich aber nicht durchsetzen und wechselte nach Hannover zur 96. In der abgelaufenen Saison konnte  er leider nur 4 Kurzeinsätze im Trikot der "Wölfe" verbuchen. Natürlich stimmt ihn das nicht zufrieden und das war sicherlich auch ein Grund für den Wechsel, ein anderer war sicherlich die Nähe zur seiner Heimatstadt Hildesheim.


Amin Younes hier im Dress der Borussia.

Amin Younes - 19 Jahre - Rechtes Mittelfeld - Borussia Mönchengladbach - 1. Bundesliga

Und weiter gehts ins Rheinland. Hier befassen wir uns mit Amin Younes. Der 19-jährige hat in der letzten Saison in der Regionalliga West bei der zweiten Mannschaft der "Fohlen" fur Furore gesorgt und das hat natürlich Lucien Favre, Trainer der ersten Mannschaft, auf den Plan gerufen. Am 01.04.2012, den 28. Spieltag der Bundesliga dürfte Younes sogar sein Bundesliga-Debüt geben. Er wurde in der 84. Minute für Tony Jantschke eingewechselt und dürfte die Parite zu Ende spielen. Amin Younes hat auch schon etliche Jugendmannschaften der deutschen Nationalmannschaft durchlaufen. Unter anderem war er gesetzter Stammspieler in der U17, U18 und in der U19, wo er insgesamt 7 Tore erzielen konnte. Erst vor kurzem hat Lucien Favre den 19-jährigen über den grünen Klee gelobt, weil er auch in der Vorbereitung einer der auffälligsten war und für eine Menge Furore sorgte.

Ihab Darwiche im Trikot der "Königsblauen".
Ihab Darwiche - 19 Jahre - Außenmittelfeld - FC Schalke II - Regionalliga West

Und wieder gehts ins Ruhrgebiet. Jetzt ist Ihab Darwiche an der Reihe. Anfang der Saison schaffte Ihab Darwiche den Sprung aus der A-Jugend der Schalker in die zweite Mannschaft, die in der Regionalliga West tätig ist. Für den Sprung in die erste reichte es leider nicht aber das schaffen auch nur sehr wenige, pro Jahr schaffen es vielleicht 1-2 Spieler. In der letzten Saison noch in der A-Jugend Bundesliga und nun in der Regionalliga West. Den ersten Spieltag konnten die zweite Mannschaft der Schalker mit 1-0 für sich entscheiden, Darwiche kam aber leider nicht zum Zug.

Aber im laufe der Saison wird er höchstwahrscheinlich seine Einsätze bekommen, wir persönlich rechnen mit mind. 10 Einsätzen im Laufe der Saison.

Daniel Zeaiter im Trikot von Mainz 05.
Daniel Zeaiter - ?? Jahre -  Torwart - 1.FSV Mainz 05 - A-Jugend Bundesliga Süd/Südwest

Schließlich sind wir in Rheinland-Pfalz. Leider konnten wir auf keiner Seite sein wahres Alter herausfinden aber er wird wohl aller wahrscheinlichkeit nach 17 Jahre alt sein. Seine Aufgabe ist es die Schüsse des Gegners abzuwehren und daraus lässt sich schließen, dass er Torwart ist. In der abgelaufenen Saison absolvierte er 7 Spiele für die B-Jugend des FSV Mainz. Zum Anfang dieser Saison kam er in die A-Jugend und hat dort mit drei weiteren Torhütern eine große Konkurrenz. Mit seinen 1,89 cm ist er sehr groß und das verschafft ihm evtl. den ein oder anderen Vorteil.

Zum Schluss wünschen wir natürlich allen Spielern eine erfolgreiche und hoffentlich verletzungsfreie Profi-Karriere. Inschallah, so Gott will !

Samstag, 4. August 2012

Vorschau: Libanon gegen Australien

In gut einem Monat treffen sich die libanesische und die australische Nationalmannschaft zu einem Vorbereitungsspiel in Beirut. lebanfootball hat für euch einige Informationen über die Socceroos "rausgefischt".

- Der höchste Sieg Australiens ist ein 31-0 gegen Amerikanisch-Samoa. Auch Weltweit der höchste Sieg der Geschichte

- Rekordnationalspieler ist Torhüter Mark Schwarzer mit 98 Länderspielen. Bis heute ist er noch im Kader der Nationalmannschaft

- Stars der aktuellen Nationalmannschaft sind Mark Schwarzer (Fulham), Tim Cahill (NY RedBull/zuletzt FC Everton) & Luke Wilkshere (Dynamo Moskau)

- Badawi Farah, Michael Reda und Tarek Elrich sind libanesische Spieler aus Australien. Tarek Elrich war zuletzt beim Training der libanesischen Nationalmannschaft

- Libanon und Australien haben noch nie gegeneinander gespielt

- Im akutellen Kader der Australier spielen Robbie Kruse (Fortuna Düsseldorf), Nikita Rukavitsya (Hertha Berlin) & Mitchell Langerak (BVB) in den ersten beiden deutschen Ligen

Freitag, 3. August 2012

Die Spieltage im Libanon stehen fest

Der libanesische Fussballverband hat vor einigen Tagen die Spielpaarungen der höchsten libanesischen Liga veröffentlicht. Dabei kam heraus dass die Liga nun doch mit 12 statt mit 10 Teams an den Start gehen wird.

Nur steht noch nicht fest wer die zwei Aufsteiger aus der zweiten Liga sind. Die zwei freien Plätze werden in einer Relegation ausgespielt. Meister Safa Beirut wird in seinem ersten Spiel auf Al Ahly Akha Aleey treffen.

So sieht der erste Spieltag aus:

Racing Beirut - Shabab Sahel
Al Ahed - 1. Platz Relegation
Aleey - Safa
Tadamoun Sour - Salam Sour
Tripoli - Al Ansar
2. Platz Relegation - Nejmeh