Samstag, 29. September 2012

1.Spieltag

Im Libanon ist die Saison 2012/1013 gestartet. Zur Saisoneröffnung trafen sich Al Ahly Aleey und Meister Safa. Safa verlor mit 0-1 nach einem Tor vom Brasilianer Conceicao Eduardo. Hier die Übersicht des Spieltages:

28/09/12
Aleey - Safa 1-0
Toschütze: Conceicao Eduardo (1)

29/09/12
Al Ahed 2-1 Al Ijtimaai
Torschützen: Onika, Hussein Dakik / Feiz Shamsin

Shabab Ghazieh 1-7 Al Nejmeh
Torschützen: Hassan Mohamad (4x), Fabio (2x), Zakaria Charara (alle für Nejmeh)

30/09/12
Shabab Sahel 1-0 Racing Beirut
Torschütze: Oliseh Diallo

Tadamoun Sour 3-1 Salam Sour
Torschützen: Mohammed Faour, Konan Richmond und Adji Taazan / Mohamad Naser

Tripoli 1-1 Al Ansar
Torschützen: Wisdom Agblexo (Ansar)

Die anderen Torschützen konnten wir leider noch nicht identifizieren.

Dienstag, 25. September 2012

Nejmeh verpflichtet Torwart aus Italien

Nejmeh hat für die kommende Spielzeit den Torwart Abdullah Hamidou verpflichtet. Der 21-jährige Libanese lebte bis vor kurzem noch in Italien und soll in einer Turiner Fußballschule ausgebildet worden sein.



Er trainiert auch schon mit der Mannschaft mit und wird am morgigen Tag auch schon im Tor stehen, beim Arab Champions-League-Spiel gegen den jementischen Vertreter Al Sh´aab Ibb.

Samstag, 22. September 2012

Ansar holt sich den Supercup !

Heute fand das Finale um den libanesischen Supercup statt. Im Camille Chamoun Sports City Stadium standen sich der Vorjahres-Meister Safa, sowie der Vorjahres-Pokalsieger Ansar gegenüber.

Lange Zeit sah es danach aus als würde es in die Verlängerung gehen, doch in der 83' Minute geschah es dann doch noch. Nasrat Al Jamal, absolute Ansar-Legende, meldete sich zu Wort und erzielte den einzigen Treffer an diesem Tag.

Damit fährt der nächste Titel in Richtung Trophäenhalle Ansar. Hier mal eine Auflistung der bisherigen Titel:

13x Meisterschaften (Rekord!)
13x Pokalsiege (Rekord!)
5x Supercup-Sieger (Rekord!)
2x Elite-Cup-Sieger

Außerdem stellt Ansar den weltweiten (!) Rekord als einzige Mannschaft der Welt, die 11 Meistertitel in Folge gewonnen zu haben.

Freitag, 21. September 2012

Charara back to the roots?

Kehrt Charara in die libanesische Liga zurück? Angeblich vermelden dies libanesische Medien. Der 26-jährige Flügelspieler der zuletzt bei Kelantan unter Vertrag stand, soll zurück zu Al Nejmeh Beirut.

Seit Charara seine Auslandskarriere bei Al Karmel (Jordanien) begonnen konnte sich der ehemalige Nationalspieler nicht wirklich durchsetzen. Weder bei Al Shabab (Bahrain), Ermis Aradippou (Zypern), Kuala Lumpur noch bei Kelantan (beide Malaysia), wo er zuletzt unter Vertrag stand.

Ein Wechsel in die erstarkte libanesische Liga wäre für Nejmeh und Zakaria eine Art Win-Win Aktion. Der Verein hat einen starken Spieler im Mittelfeld hinzugewonnen und Charara muss sich nicht an das Umfeld gewöhnen, da er es seit Jahren kennt.

Donnerstag, 20. September 2012

Historischer Sieg Libanons gegen den Iran: "Heute ist ein Nationalheld geboren"

Von Helen Staude / Fotos von Björn Zimprich


Der Libanon hat das Unmögliche möglich gemacht und schlägt den Iran mit 1:0. Damit ist die Mannschaft von Trainer Theo Bücker der Weltmeisterschaft in Brasilien einen großen Schritt näher gekommen. Eine Teilnahme wäre eine Sensation.

Noch vor einem Jahr galt Basketball als der beliebteste Sport des Landes. Aber dann kehrte der deutsche Trainer Theo Bücker zurück zum Amt des Nationaltrainers und verwandelte das Land in wenigen Wochen in einen Hexenkessel. Es ist das erste Mal, dass sich der Libanon in der letzten und entscheidenden Qualifikationsrunde einer Weltmeisterschaft befindet. Nachdem die Mannschaft 2011 erst 6:0 gegen Korea verlor, marschierte sie danach fast lässig in die letzte Runde auf dem Weg nach Brasilien. Im Januar kam dann der Schock: Spielmacher und Kapitän Roda Antar (ehemalig 1.FC Köln) verletzte sich während eines Spiels in der chinesischen Liga und fiel für die ersten drei Spiele aus. Keines konnte das Team gewinnen, klebte mit nur einem Punkt als Gruppenletzter in der Tabelle. „Es ist schwer zu sagen, ob die Spiele anders verlaufen wären, wenn ich auf dem Platz gewesen wäre. Ich weiß nur, dass ich jetzt alles geben werde, damit wir siegen werden“, sagte Roda Antar kurz vor dem Spiel in einem Interview zu Spiegel Online. Der 31-Jährige schwärmt indes von der Leistung Bückers. „Was er in unserem Land erreicht hat, ist unglaublich. Wir haben eine richtig gute Mannschaft zusammen bekommen.“

Kapitän Antar trifft, Torwart Abbas wird zum Held



Vor dem Stadion feiern die Fans bereits vor dem Anpfiff. Ali ist sich sicher, dass Rodas Fehlen der Grund für das bisherige Scheitern war. „Mit Roda Antar ist das Team 200 Prozent besser“, sagt der 21-Jährige aus Sur, dem Süden des Landes. Seinen Kopf ziert ein Hut in den Farben des Libanons, eine Flagge hängt um seine Schultern. Seit Wochen fiebert er mit seinen Cousins dem Spiel entgegen. Dennoch wird es schwierig gegen das Team Melli aus dem Iran zu bestehen. Der Iran gehört zu den Schwergewichten im Asiatischen Fußball, konnte sich bereits dreimal für eine WM qualifizieren, zuletzt 2006.

Die Spieler des Libanons haben aber auch mit Problemen zu kämpfen, die ihre Gegner nicht kennen. Der heimische Fußball sei nicht professionell genug, um davon gut Leben zu können. Viele Spieler haben noch einen anderen Beruf, um Geld zu verdienen. Es gibt kaum vernünftige Plätze zum trainieren. Gerade in der Phase vor dem wichtigen Spiel gegen den Iran, war der Rasen im Sports City Stadion in Beirut plötzlich von einem Pilz befallen. Das Training musste in Saida, einer knappen Autostunden von Beirut, oder auf Kunstrasenplätzen stattfinden. Der Rasen ist mittlerweile notdürftig geflickt, professionell kann man das dennoch nicht nennen. Es ist aber das einzige Stadion im ganzen Land, das den Sicherheitsbestimmungen der FIFA genügen würde. Irans Trainer Carlos Queiroz zeigte Unverständnis: „Ich verstehe nicht, warum wir bei einem so wichtigen Spiel auf einem schlechten Rasen spielen müssen, wenn es einen bessern gibt.“ Schlimmer erachtete der Portugiese, der einst Real Madrid und die portugiesische Nationalmannschaft trainierte, allerdings die Uhrzeit. Um 17 Uhr Ortszeit ist Anpfiff. „Wenn sich die Spieler um vier aufwärmen, sind sie doch bis zum Anpfiff ko. Die Uhrzeit macht das ganze Spiel kaputt, verringert die Leistung der Spieler, die Schnelligkeit des Spiels.“

Während Theo Bücker nur einen Tag zuvor noch die Bälle flachhielt und versuchte, die Euphorie etwas zu bremsen, zeigte seine Elf von der ersten Minute an, dass sie gewinnen wollten. Iran spielte aggressiv nach vorne, kam aber nur schwer an der gut organisierten Abwehr vorbei. Einer der herausragenden Spieler hier war neben Youssef Mohamed (ehemals 1.FC Köln) Haitham Faour. Es sollte aber der Abend eines einzigen Spielers werden: Torwart Abbas Hassan. Küsste der Schützling von Torwarttrainer Christian Schweichler noch betend die Torpfosten vor Spielbeginn, musste der 26-Jährige bereits in der ersten Minute einen leichten Ball halten. Und so ging es weiter: gelingt den Iranern der Weg durch die libanesische Abwehr, steht dort immer Abbas Hassan. In Minute 20 tauchen endlich einmal die Libanesen vor dem gegnerischen Strafraum auf, Torwart Seyed Rahmati klärt, Libanon bleibt am Ball schießt aber übers Tor. Nur acht Minuten später bekommt der Libanon erneut einen Freistoß: Mohamed Haidar schlägt den Ball auf den langen Pfosten, dort steht Kapitän Antar; dieser köpft den Ball eiskalt ins Tor. 1:0 für den Libanon.


Spieler feiern als hätten sie die WM schon gewonnen.


Das Publikum tobt, Jubelrufe und Sprechgesänge übertönen Hupen und Tröten. Waren am Anfang die wenigen iranischen Fans die lautesten, verstummen sie plötzlich. Die Party auf den Rängen kennt keine Grenzen mehr. Das iranische Team wird zunehmend nervös, kann einen Freistoß kurz vor Abpfiff nur knapp übers Tor schießen. In der zweiten Halbzeit bleibt der Libanon weiter gefährlich, den Spielern fehlt aber die letzte Konsequenz im Abschluss. Zwar gelingen ihnen zahlreiche Kontermöglichkeiten über Mohamed Haidar, keiner konnte jedoch abgeschlossen werden. Die Iraner setzten alles, die libanesische Betonmauer zu durchbrechen, schickten alle Männer in die Offensive. Früh fangen die Libanesen an auf Zeit zu spielen, das 1:0 nicht mehr aus den Händen zu geben. Am Ende wird es noch einmal richtig spannend: der Iran will nicht sieglos vom Platz gehen und startet das gegnerische Tor zu attackieren. Aber dort steht Abbas Hassan und hält einen Ball nach dem anderen. Vier Bälle pariert er, verteidigt den Sieg wie kein anderer. Wenige Momente vor Abpfiff bekommen die Iraner noch einen Freistoß im Strafraum zugesprochen, die Spannung unter den Zuschauern steigert sich ins unermessliche. Als die Pfeife des Schiedsrichters die Libanesen erlöst, rennen die Spieler jubelnd über das Spielfeld als hätten sie gerade die Weltmeisterschaft gewonnen.

Torwart Abbas Hassan wirft enthusiastisch seine Handschuhe und Turnschuhe ins jubelnde Publikum, auf Socken rennt er weiter über den Rasen. Irans Trainer Carlos Queiroz beschreibt das Spiel in wenigen Worten: „Heute Abend ist ein Nationalheld geboren. Abbas hat am Ende gegen den Iran gewonnen. Was kann ich machen, wenn ein Torwart vier Bälle hintereinander hält?“ Die Fans widersprechen dem nicht, sie kennen an diesem Abend nur einen Namen: Abbas. Für Trainer Queiroz wird es jetzt ernst. Die Qualifikation des Irans ist gefährdet. Von Verantwortung will er nichts hören, Schuld war der Rasen, die Schiedsrichter und eben Abbas. Für die Libanesen ist all das nicht wichtig. Es geht jetzt nicht um Brasilien, sondern nur um diesen einen Sieg und der wird jetzt gefeiert.

Dieser Artikel ist am 13. September 2012 bereits auf 11FREUNDE erschienen.

Mittwoch, 19. September 2012

Der Libanon schafft es auf die Konsole ! (Teil II)

Das offizielle Cover von PES 2013.
Wie ihr sicherlich mitbekommen habt, haben wir schon am 12. September darüber berichtet, dass die libanesische Nationalmannschaft dieses mal in Pro Evolution Soccer 2013 (kurz: PES 2013), der Konami-Fußballreihe, vertreten und spielbar sein wird. Da das Spiel schon morgen offiziell in den Handel kommt veröffentlichen wir hier nun den offiziellen libanesischen Kader, der im Spiel sein wird. Die Spieler der libanesischen Nationalmannschaft werden zwar zunächst falsche Namen haben aber diese kann man ganz einfach durch den Editor-Modus bearbeiten und das garantiert dann auch vollen Spielpaß !

Position - Nummer - falscher Name - richtiger Name

TW - 1 - Ei Temat - Ziad EL SAMAD
IV - 3 - Montumud - Youssef MOHAMAD
IV - 16 - En Wajjarn - Bilal NAJARIN
RV - 5 - Dorabou - Ramez DYOUB
LV - 18 - Iswahali - Walid ISMAIL
DMF -15 - Fatihan - Haytham FAOUR
DMF - 20 - Ansar - Roda ANTAR (C)
AMF - 10 - Asba Madwi - ABBAS ATWI
AMF - 11 - Zamarhek - Ahmad ZREIK
ST - 7 - Mouseek - Hassan MAATOUK
ST - 17 - Elalimaaf - Mahmoud EL ALI
TW - 21 - Hamelhalil - Mohammed HAMMOUD
TW - 23 - Habussein - Abbas HASSAN
IV - 6 - Kaitan - Abbas KENAAN
IV - 2 - Salimadi - Ali AL SAADI
RV - 4 - Youbaquif - Mohammed Baqir YOUNES
DMF - 12 - Chapahar - Mohamad CHAMASS
ZMF - 8 - Daresik - Hussein DAKIK
AMF - 19 - Madertan - Nader MATAR
HS - 13 - Mokhram - Akram MOGHRABI
HS - 14 - Chasinto - Hassan CHAAITO
CF - 22 - Gheradam - Mohamad GHADDAR
CF - 9 - Halmil - Mohamad HAIDAR

Freitag, 14. September 2012

Hassan Maatouk: „Es ist cool, wenn die Fans meinetwegen kommen“


Interview von Helen Staude / Foto Björn Zimprich



Hassan Maatouk ist Nationalspieler im Libanon. Gerade unterschrieb er einen neuen Vertrag in Dubai, spielt jetzt für Emirates Club. Mit uns sprach er kurz vor dem Sensationssieg gegen den Iran warum Fans so wichtig sind und, dass Libanon den Iran schlagen kann.

Nahost Fußball: Hassan Maatouk, im Libanon sind die Menschen derzeit verrückt nach Fußball. Sie haben aber  libanesische Fans auf der ganzen Welt, vor allem auch in Deutschland. Was bedeutet das für Sie?

Hassan Maatouk: Die Nationalmannschaft spielt in letzter Zeit richtig gut. Letztes Jahr haben wir uns für die letzte Runde der WM qualifiziert und auch jetzt spielen wir konstant gut. Das liegt natürlich auch an den Fans, im Stadion und vor dem Fernseher. Sie unterstützen uns. Es ist enorm wichtig, dass unsere Fans zu jedem Spiel kommen um uns anzufeuern.

 Sie kommen aus dem Süden des Landes. Kommen zu den Spielen nach Beirut auch viele Anhänger von dort?

Aber klar! Gerade von dort.

Ihre Mannschaft hat gegen Australien 3:0 verloren. Wie wollen Sie es schaffen, gegen den Iran zu bestehen?

Zuerst einmal: wir können es machen, wir können gegen den Iran gewinnen. Wir haben schon gegen viele gute Mannschaften gewonnen. Gegen Australien haben Spieler auf dem Platz gestanden, die vorher noch nie mit der Nationalmannschaft gespielt haben. Für sie war es neu, Theo Bücker hat einfach ausprobiert. Das wir verloren haben ist kein Problem. Natürlich ist der Iran eine starke Mannschaft, aber wir auch. Unser Trainer hat die Spiele der Iraner gesehen, er hat sie studiert. Er kennt die Stärken und Schwächen der Spieler und hat uns auf alles vorbereitet. Viel wichtiger ist aber, dass wir das Spiel gewinnen müssen. Wir brauchen die drei Punkte, ansonsten ist es wahrscheinlich jetzt schon vorbei. Wir werden alles daran setzen, mit drei Punkten vom Platz zu gehen.

Vor einem Jahr sind sie nach Dubai gegangen. Warum haben Sie die libanesische Liga verlassen?

Für mich ist es sehr wichtig, professionell Fußball zu spielen. Das ist wichtig für meine Entwicklung, für meine Karriere. Ich will immer besser werden. Im Libanon haben wir einfach das Problem, dass die Ligen nicht gut genug sind. Sie sind nicht professionell. Das muss sich unbedingt ändern. Wenn man eine professionelle Liga hat, können sich die Spieler endlich nur auf Fußball konzentrieren. Einige Spieler hier haben doch noch andere Jobs um mehr Geld zu verdienen.

Und das ist in Dubai anders?

Natürlich! Dort haben sie professionellen Fußball, sie haben sehr gute Ligen und einfach zu viel Geld. Ich brauche keinen Job mehr um mehr Geld zu verdienen, ich verdiene ja genug. Ich kann mich nur aufs Spiel konzentrieren und darauf, besser zu werden.

Wir haben über die Fans im Libanon gesprochen. Wie ist es in Dubai?

In den Emiraten ist das anders. Hier kommen nicht viele Fans in die Stadien. Sie gucken Fußball lieber vor dem Fernseher. Allerdings kommen viele Libanesen, die in den Emiraten wohnen, um mich zu sehen. Das ist total cool, wenn die Leute nur meinetwegen kommen!

Quelle: www.nahostfussball.com

Donnerstag, 13. September 2012

Nejmeh nach Jemen

Für Nejmeh Beirut geht es in diesem Jahr international los. So fliegt die Mannschaft um Trainer Moussa Hoijej in den Jemen um am 18.09.2012 seinen Gegner in der ersten Runde der arabischen Champions League zu treffen. Gegner wird Shaab Al Ibb sein.


Einzig Abbas Atwi, der noch einige Details mit dem Vorstand klären möchte, werden die Nationalspieler, die beim Sieg über Iran mit dabei waren, fliegen. Diese sind Ali Hamam, Hassan Al Mohamad und Mohamad Shamas.

Im letzten Test vor dem Abflung trennte man sich vom syrischen Club Al Shorta 1:1.


Moussa Hoijej reist mit folgendem Kader:

Torhüter: Nazih Assaad, Mohamad Dakramanj

Abwehr: Ali Hamam, Fabio, Khaled Hamiye, Hussein Hamdan, Samer Zeinedinne, Ahmad Tehmaz

Mittelfeld: Mohamad Shamas, Ahmad Moghrabi, Ali Remmal, Mohamad Kassem, Kassem Zein, Ali Fahs

Sturm: Hassan Al Mohamad, Mohamad Kdouh, Khaled Takkaji, Osama Saad, Mohamad Jaafar, Ibrahim Bahsoun


Al Nejmeh wird dann sehr wahrscheinlich mit folgender Aufstellung antreten:
Asaad, Hamam, Fabio, Hamdan, Hamiye, Shamas, Kassem, Al Mohamad, Jaafar, Takkaji, Saad

Mittwoch, 12. September 2012

Der Libanon schafft es auf die Konsole !

Cover von PES 2013
Gestern Abend fragten wir aus eigenem Interesse bei der offiziellen Facebook-Seite von Pro Evolution Soccer 2013 nach, ob es im neuen Spiel eventuell die libanesische Nationalmannschaft geben wird und genau das wurde uns mir folgenden Worten bestätigt:



Leider können wir das Bild nicht größer machen, da es sonst den Rahmen sprengen würde. Außerdem haben wir auch aus eigenem Interesse Name, sowie das Bild "zensiert".

Zwar werden die libanesischen Spieler im Spiel falsche Namen haben aber diese kann man ganz einfach editieren und somit verspricht es für einen selbst eine Menge Spielspaß. Das Spiel soll am 25. September offiziell in den Läden erhältlich sein.

Tag der Außenseiter in Asien



Die Überraschung des Tages
Libanon – Iran 1:0
Tor: Roda Antar (28.)

Ein weiteres Mal war Kapitän Roda Antar der große Held auf Seiten Libanons beim völlig überraschenden 1:0-Heimsieg gegen Iran. Der Mittelfeldspieler vom chinesischen Klub Shandong Luneng, der morgen seinen 32. Geburtstag feiert, köpfte nach Freistoß von Mohamad Haidar den Ball zum einzigen Treffer der Partie in die Maschen. In den ersten drei Spielen der laufenden Runde hatte er wegen einer Verletzung gefehlt. Es war nicht nur der erste Sieg der Libanesen gegen Iran, sondern auch das Ende einer langen Serie Irans, das in der WM-Qualifikation 13 Spiele in Folge ungeschlagen geblieben war.

Die Gastgeber konnten sich zudem bei ihrem Torhüter Abbas Hassan bedanken, der mit einer herausragenden Leistung maßgeblichen Anteil am Triumph hatte. Nach einer Stunde hielt der Schlussmann vom schwedischen Klub IFK Norrköping einen gefährlichen Kopfball von Mohamed Noori und in der Schlussphase verhinderte er gleich zwei Mal den drohenden Ausgleich durch Irans Kapitän Javad Nekounam. Libanon hat nun vier Punkte auf dem Konto und liegt damit gleichauf mit Iran und Katar hinter der Republik Korea.

Quelle: fifa.com

Dienstag, 11. September 2012

Libanon schlägt den Iran sensationell mit 1-0 !

Yousef Mohamad und Ali Daei bei einem Freundschaftsspiel im Jahre 2004.

Vor ca. 20.000 Zuschauern stieg am heutigen Nachmittag das vierte WM-Qualifikationsspiel in Beirut. Gegner war der dreimalige WM-Teilnehmer Iran. Die Jungs von Theo Bücker gingen als glasklare Außenseiter in diese Partie, ein wenig Hoffnung machte aber, dass man vor heimischer Kulisse spielt...

Das Spiel begann und beide Mannschaften versuchten krampfhaft das Spiel irgendwie in die Hand zu nehmen. Die Iraner versuchten dies mit einem halbwegs gepflegten Ball und die Libanesen versuchten es, wie in den vorherigen Spielen, mit Kampf und Krampf. Über weite Strecken ein langweiliges Spiel, die Iraner greifen an, die Libanesen fangen ab und wenn der Konter scheitert, irgendwie den Ball vom eigenen Tor fern halten. Doch in der 28 Minute geschah dann das, was sich nur die wenigsten vorstellen konnten. Aber ganz langsam... also, die libanesische Mannschaft erhielt so ca. 19 Meter vor dem gegnerischen Tor einen Freistoß zugesprochen und dann geschah es, Mohamad Haidar schlug den Ball auf den langen Pfosten und wer stand da ?! Genau, unser Kapitän Roda Antar und genau dieser Roda Antar köpfte das Ding in die lange Ecke. 1-0 für den Libanon. Das Stadion, die Stadt, das gesamte Land steht Kopf !
Absolvierte heute wieder ein großartiges Spiel und erzielte auch den Siegtreffer !
Nach dieser Führung merkte man bei einigen Spielern sofort das die Nerven flatterten, wie z.B. bei Hassan Maatouk der die Nr. 9 des Irans, Mohammad Khalatbari, völlig unbedrängt "umsäbelte". Dafür gab es leider zurecht auch die gelbe Karte. Ansonsten gab es in der ersten Halbzeit nur eine halbwegs nenneswerte Aktion auf unserer Seite, nämlich als Haidar einen Verteidiger Irans austanzte und den Abschluss suchte, doch das war nichts. Keine Gefahr für das Tor des Irans. Jedoch hielt man das Ergebnis und man überstand die erste Halbzeit fehlerlos und ohne Gegentor. Teil 1 der Mission Iran ist abgeschlossen. Nun stand die zweite Halbzeit an, Freund und Feind fragte sich, wie werden die Libanesen nun auftreten? Weiterhin auf die totale Defensive oder doch eher etwas höher stehen und mit einem möglichen 2-0 die Iraner endgültig auszuknocken?

Und dann gings auch in die zweite Halbzeit, der Iran packte sofort die Brechstange aus und schickte fast alle Mann in die Offensive. Der Libanon antwortete mit absolutem Beton, man konzentrierte sich nur auf die Verteidigung und wenn man den Ball in den eigenen Reihen hatte, dann ging fast alles über den starken Mohamad Haidar. Der packte sich mehrere mal den Ball und forderte immer und immer wieder den iranischen rechts-Verteidiger heraus. Dadurch gewann man natürlich Zeit und das nahm auch den Druck von den Mitspielern. Mit der Zeit bekamen die Iraner immer mehr Ecken und diese Ecken spielten sie eigentlich ziemlich gut aus, aber Gott sei dank nur eigentlich, denn Abbas Hassan rettete uns heute mind. 3, auf deutsch gesagt "den Arsch". Mit Abstand sein bestes Spiel im Dress der Nationalmannschaft, einfach eine großartige Leistung !

Der Schiri pfeift ab, der Druck fällt ab und die Sensation ist perfekt. Keiner, wirklich keiner hat es der libanesischen Mannschaft zugetraut und genau jetzt strafen sie die Kritiker. Der Libanon schlägt absolut unerwartet und sensationell den haushohen Favoriten aus Iran mit 1-0 !

Man of the Match: Abbas Hassan
Unsere Aufstellung:

Abbas Hassan - Ali Hamam, Bilal Najjarin, Yousef Mohamad, Walid Ismail - Haitham Faour, Roda Antar (C), Hassan Chaito, Abbas Atwi, Mohamad Haidar - Hassan Maatouk

Auswechslungen:

70' Minute
Roda Antar - raus
Mohammed Shamas - rein

72' Minute
Hassan Chaito - raus
Mahmoud El Ali - rein

89' Minute
Abbas Atwi - raus
Amer Khan - rein

Hier könnt ihr euch das Tor von Antar und die Glanzparaden von Abbas Hassan anschauen:

Montag, 10. September 2012

Nader Matar fällt gegen den Iran aus


Nader Matar wird höchstwahrscheinlich für das Spiel gegen den Iran ausfallen, der 20-jährige Mittelfeldspieler zog sich bei einer heutigen Trainingseinheit eine schwere Schulterverletzung zu.

Der, in Abidjan (Elfenbeinküste) geborene, libanesische Nationalspieler wurde sofort ins Krankenhaus gefahren und behandelt, dort stellte man schließlich fest, dass er für das morgige WM-Qualifikationsspiel gegen den Iran aufjedenfall ausfallen wird.

Damit wird Theo Bücker eine gute Alternative fehlen. Nader Matar ist zwar kein Stammspieler in der Nationalmannschaft aber immer wieder eine gute Option, wenn es mal in der Offensive nicht so läuft.

Von dieser Stelle aus wünschen wir Nader alles gute !

Sonntag, 9. September 2012

Libanon gegen Australien: Stimmung aus der Dose


Von Björn Zimprich

Am Donnerstag absolvierten der Libanon und Australien ein glanzloses Freundschaftsspiel. Highlight des Abends war ein Stromausfall, der das Spiel für zehn Minuten zum erliegen brachte.

Donnerstagabend, 6.September. Ort Saida, Libanon. Die libanesische Nationalmannschaft spielt heute ein Vorbereitungsspiel gegen die „Socceroos“ aus Australien. Es ist kein Unbekannter Gegner. 2006 schafften sie es ins Achtelfinale der Weltmeisterschaft und waren den schwachauftretenden Italienern überlegen. Durch einen unberechtigten Elfmeter schummelten sich die Italiener damals  dann doch noch ins Viertelfinale. Der Rest ist Geschichte. Fußball ist nicht gerecht.

Zumindest fairer sollte es heute ablaufen. 7000 Fans haben sich im Rafik Hariri Stadion versammelt. In traumhafter Fußballkulisse: Das Stadion liegt direkt am Mittelmeer. Kurzfristig wurde das Spiel von Beirut nach Saida verlegt, der Rasen soll angeblich von einem Virus befallen sein. Lediglich für 22600 Fans ist in Saida Platz, halb soviel wie im Beiruter Hauptstadion. Für das Spiel gegen Australien reicht dies aber. Zwischen 2,50 Euro und 7,50 Euro kosten die Karten. Die Armee sorgte von Außen für Sicherheit, hielt sich aber auch während des Spiels hauptsächlich vor den Toren auf. Die libanesischen Fans haben gleich den Beiruter Straßenlärm aus der Hauptstadt nach Saida mitgebracht. Dutzende Stadion-Dosen-Hupen sorgen für eine lautstarke Kulisse. Wer braucht da noch ausverkaufte Ränge. Die Fußballstimmung im Land ist ohnehin seit einem Jahr im Aufwind. Das Land macht sich Hoffnungen, sich für die WM 2014 in Brasilien zu qualifizieren. Zum ersten Mal in der Geschichte des kleinen Landes hat sich der Libanon für die vierte und entscheidende Runde qualifiziert. Aber um nach Brasilien zu dürfen, müssen noch einige Siege her. Noch sind sie mit einem Punkt Letzter in ihrer Gruppe. Am Dienstag kommt mit dem Iran ein regionales Fußballschwergewicht für das nächste Qualifikationsspiel ins Land. Das Freundschaftspiel gegen die international Erfahrenen „Socceroos“ ist daher ein willkommener Test.

Dodo sitzt verletzt auf der Bank

20:45 – Anpfiff. Theo Bücker nutzt das Spiel, um sich in der Aufstellung auszuprobieren. Youssef Mohamed musste auf der Bank bleiben. Während des Trainings zwei Tage zuvor verletzte er sich am Fuß. Für ihn lief Hassan Mazher in der Verteidigung auf. Mit dem 17-jährigen Stürmer Philip Paoli wagte er eine weitere Neuerung auf dem Platz, wenn auch erst im späteren Spielverlauf.

Libanon beginnt verhaltend. Die Männer des deutschen Nationaltrainers Theo Bücker fangen an zu kombinieren. Versuchen aus dem Mittelfeld Druck gegen die Australier aufzubauen. In den ersten Minuten kommen Sie aber kaum in Strafraumnähe. Gleichzeitig schaffen es die Australier Akzente zu setzen, sie tauchen mehrmals vor Torwart Abbas Hassan auf.

Plötzlich ertönt ein lauter dumpfer Knall. Das strahlende Scheinwerferlich wird matt. Die Hälfte der Stationbeleuchtung ist mit einem Schlag weg. Das Land produziert nur Zweidrittel seines benötigten Stroms. Der Strom wird in regelmäßigen Abständen in allen Landesteilen abgestellt. Wer es sich leiten kann, hat einen Generator. Libanesen sind Stromausfälle gewöhnt. Der Schiedsrichter nicht. Er unterbricht die Partie, hofft auf volle Beleuchtung. Das Gegenteil passiert. Totalausfall. Das Stadion mit der libanesischen und australienschen Nationalsmannschaft sowie den 7.000 Fans versinkt in kompletter Umnachtung. „Welcome to Lebanon“!

Die Gastgeber nehmen es mit Humor. Die Fans lachen und grölen, wollen mit ihren Handytaschenlampen Licht spenden. Nach ein paar Minuten geht es mit einer Notbeleuchtung weiter. Gewöhnung oder nicht. Der Stromausfall irritierte die libanesischen Spieler mehr als die angereisten Australier. Diese gehen in die Offensive, Tim Cahill köpft unhaltbar für Libanons Torwart Abbas Hassan zum 0:1 in der 20 Minute. Abwehrmann Hassan Mezher verpasste seinen Einsatz als Abwehrspieler, ließ Cahill ungehindert in den eigenen Strafraum eindringen und das Tor erzielen.

Nach dem 0:1 lassen die libanesischen Spieler die Arme hängen. Bis weit in die eigene Hälfte können sich die australischen Spieler vorwagen, bevor sie überhaupt attackiert werden. Die Libanesen üben sich in passiver Abwehr, aber nicht in Angriff. Dies wurde schon drei Minuten später bestraft. Auch Matt Mckay fand ungehindert seinen Weg vorbei an Hassan Mezher und traf zum 0:2. Abbas Hassan war noch knapp am Ball, konnte das Tor aber nicht mehr verhindern.

Rodar Antar bleibt stärkster Spieler

Nach dem 0:2 sieht das Spiel entschieden aus. Australien spielt seine internationale Erfahrung aus. Die „Socceroos“ wirken abgeklärt. Haben die Partie im Griff. Selbst bei Ballbesitz rücken die libanesischen Spieler nicht auf. Eine geballte Abwehrkette von bis zu sechs Spielern soll Schlimmeres verhinden. Druck nach vorne kann so kaum entwickelt werden.

Es dauert bis zur 25 Minute bis Mohamed Haidar durch ein starkes Dribbling im australischen Strafraum spielerische Akzente setzt und den libansischen Angriff belebt. Die Fans im Rafik Hariri Stadion sind wieder da. In den folgenden Minuten nimmt sich auch Roda Antar des Spiels an. Der 31 Jahre alte Fürhungsspieler ist in Deutschland durch seine Einsätze beim HSV und dem 1 FC Köln bekannt. Der defenisve Mittelfeldspieler versucht es mit einem Distanzschuss. Nur eine Minute später kommt er wieder zum Schuss vor dem Kasten des australischen Keepers Mark Schwarzer. Roda Antar ist in Höchstform und holt sich fürs Meckern gleich eine gelbe Karte ab. (38 Minute)

Die Stimmung kocht wieder. Es wird gehubt. Geht heute in Saida vielleicht doch noch was?  Die Mannschaft hat den Schock des 0:2 Rückstand überstanden. Die Fans auch!

Zur Halbzeit steht es 0:2 für Australien.

Zur zweiten Hälfte wechselt Theo Bücker den wenig glänzenden Rechtsaußenverteidiger Hassan Mezher aus. Knappe zwanzig Minuten später muss auch Roda Antar vom Platz. Ganz sicher aber nicht wegen mangelnder Leistung. Theo Bücker will seinen Schlüsselspieler für das Pflichtspiel am Dienstag gegen den Iran schonen.

Mit der Auswechslung von Roda Antar nahm Bücker aber die Wucht aus dem libanesischen Spiel. Der Mittelfeldspieler tritt als Führungsspieler auf. Übernahm Verantwortung mit seinen Distanzschüssen und sorgte für die wenigen gefährlichen Momente des libanesichen Spiels. Einsatz und Laufbereitschaft sind bei den meisten der anderen Spieler heute Mangelware. Die Stimmung im Stadion ebbt ab, die Fans werden leiser, hören auf die Spieler anzufeuern.

In der 88 Minute schießt Australien das 0:3. Das Spiel ist längst entschieden. Die Fans verlassen schon vor Abpfiff in Scharen das Stadion. Australien gewinnt 0:3 gegen den Libanon.

Hassan Jaber ist dennoch nicht niedergeschlagen. „Der Trainer hat neue Kombinationen ausprobiert“ sagt der Fan aus Nabatieh. Für die zahlreichen Gegentore macht er die schwächen der Innenverteidigung verantwortlich. „Wir haben diesmal ein recht solides Kurzpassspiel gezeigt. Aber mir fehlte die Spielinteligenz“. Für Dienstag, dem Qualifikationsspiel gegen den Iran, hofft Jaber auf eine deutliche Leistungsteigerung. Der Rest des Landes sicher auch.

Quelle: Nahostfussball.com

Freitag, 7. September 2012

Libanon unterliegt starken Australiern

Die libanesische Nationalmannschaft hat ihr Vorbereitungsspiel gegen die Nationalmannschaft Australiens mit 0:3 verloren. Vor 7.000 Zuschauern im Rafic Al Hariri Stadion in Saida kamen nach ihrer langen Verletzung Roda Antar und Mahmoud El Ali zu ihren Comebacks.

Das Team von Theo Bücker gestaltete das Spiel am Anfang der Partie ganz gut mit. Man konnte flüssig nach vorne spielen ohne aber Mark Schwarzer, der zu seinem 100. Länderspieleinsatz kam, unter Druck zu setzen. Bücker probierte in dieser Partie mit einigen neuen Spieler. Er spielte zum Beispiel mit Al Ahed´s Hassan Mezher, ließ aber Youssef Mohamad komplett draussen. Auch der 17-jährige Stürmer "Phillipe Paoli", der in der Akademie von Atletico Beirut spielen soll, wurde Mitte der zweiten Halbzeit zum ersten mal eingesetzt. Paoli soll vor ca. zwei Monaten das Interesse von Olympique Lyon geweckt haben.

Ein wenig kurios war der Stromausfall, der für ca. 10 Minuten das Stadion verdunkelte. Dann aber, wo es weiterging, machten die Australier Druck und konnten so in Form von Tim Cahill in der 20. Minute per Kopfball das erste Tor der Partie. Hassan Mezher, den Bücker für diese Partie ausprobierte ließ Cahill einfach springen ohne wenigstens Gegenwehr zu spüren.

Das zweite Gegentor fiel bereits drei Minuten nach dem ersten Gegentreffer. Wieder einmal konnte Hassan Mezher den entscheidenden Zweikampf nicht für sich entscheiden. Carney konnte mehr oder weniger ungehindert den Ball Richtung Elfmeterpunkt spielen, wo dann Matt McKay den Ball in den Kasten von Abbas Hassan reinbugsierte. Hassan war zwar noch dran, doch verhindern konnte er das Ding nicht mehr.

Mit dem Ergebnis von 0:2 ging man dann in die Halbzeit. Hätte sich die Abwehr geschickter angestellt, hätte man wohl zu diesem Zeitpunkt mindestens ein Gegentor weniger.

Danach schaltete Australien ein bis zwei Gänge zurück und der Libanon kam so zu einigen Torchancen. Roda Antar und Hassan Maatouk versuchten viel, doch es kam sehr wenig fruchtbares bei raus.

Den dritten Treffer kassierte man vom einzigen Spieler im australischen Kader, der auch wirklich in der Heimat spielt. Drei Minuten vor dem offiziellen Ende der Partie konnte Archie Thompson ganz einfach zwei Innenverteidiger ausspielen und so Abbas Hassan wieder einmal machtlos aussehen lassen.


Jetzt muss Bücker es schaffen das Team auf die Iraner vorzubereiten. Verliert man wieder, ist die WM-Qualifikation für sehr wahrscheinlich zu Ende, da nach dem Iranspiel der Libanon fast nur noch Auswärtsspiele zu bestreiten hat.

Libanon - Australien (0:2) 0:3
Rafic Al Hariri Stadion, Saida (7.000 Zuschauer)

0:1 Tim Cahill 20.
0:2 Matt McKay 23.
0:3 Archie Thompson 87

Aufstellung Libanon: Abbas Hassan, Hassan Mezher (46.Ali Hamam), Mootazbellah Jounaidi, Bilal Sheikh Najjarin, Walid Ismail (74.Hussein Dakik), Abbas Atwi (68.Mohamad Shamas), Roda Antar (63. Nader Matar), Haitham Faour, Hassan Maatouk, Akram Moghrabi (58. Phillipe Paoli), Mohamad Haidar (72. Mahmoud El Ali)



Donnerstag, 6. September 2012

Libanon bei der Westasienmeisterschaft


Die libanesische Fussballnationalmannschaft nimmt im Zeitraum vom 8. Dezember bis zum 20. Dezember an der Westasienmeisterschaft teil. Dies ist jetzt offiziell bekannt geworden. Das Turnier wird in Kuwait City, Kuwait ausgetragen.

Der Libanon ist im Topf 3 mit den Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain. Am 16.09.2012 werden dann die drei Gruppen ausgelost.

In den vier vorherigen Teilnahmen an der Westasienmeisterschaft konnte der Libanon nicht ein einziges mal die Gruppenphase überstehen. Die vermutlich einfachste Gruppe für uns wäre mit folgenden Nationalteams Kuwait, Oman, LIBANON und Palästina oder Yemen.

Sollten wir es aber faustdick abbekommen, könnten wir auf Iran, Saudi-Arabien, LIBANON und Syrien treffen.

Topf 1: Kuwait, Iran, Irak
Topf 2: Jordanien, Oman, Saudi-Arabien
Topf 3: Bahrain, VAE, LIBANON
Topf 4: Syrien, Palästina, Yemen

Mittwoch, 5. September 2012

Tarek Elrich wird vermutlich nie für den Libanon auflaufen dürfen !


Tarek Elrich, der am 20 April dieses Jahres an einem (inoffiziellen) Länderspiel der libanesischen Nationalmannschaft gegen den libanesischen Erstligisten Al Akhaa Al Ahli Aley teilnahm, wird vermutlich nie in einem offiziellen Pflichtspiel für die libanesische Nationalmannschaft auflaufen dürfen.

Im April lud der libanesische Verband Tarek Elrich für zwei Wochen nach Beirut ein, um mit ihm über seine internationale Laufbahn zu sprechen und schließlich überzeugte man ihm und er entschloss sich fortan für den Libanon aufzulaufen.

Doch nun schickte die Fifa Tarek Elrich eine "Warnung", in der sie ihm mitteilten, dass er wohl nie für den Libanon auflaufen dürfte, da er 2009 während eines Asien-Cup-Qualifikationsspiels gegen Indonesien auf der australischen Bank saß. Er wurde zwar in diesem Spiel nicht eingewechselt aber dieses Spiel wird wohl der Knackpunkt in dieser Affäre sein, die den Plan, Elrich für den Libanon zu gewinnen, zum einstürzen bringt. Alleine schon die Berufung scheint der Fifa Grund genug zu sein, um ihn für die libanesische Nationalmannschaft als nicht "spielberechtigt" abzustempeln.

Er entschied sich zwar für den Libanon aufzulaufen, doch wird es allem Anschein nach bei diesem einem Freundschaftsspiel bleiben. Wenn die Fifa nicht ihren Segen gibt, dann gibts da nichts zu machen.

Hier mal ein paar Aussagen Elrichs:

"Als Kind wollte ich immer internationalen Fußball spielen. Oberste Priorität hatte die australische Nationalmannschaft."

"Mein Bruder Ahmad hat schon für die australische Nationalmannschaft gespielt, ich wollte in seine Fußstapfen treten. Ich spielte auch schon für die U-20, sowie für die U-23 Australiens, doch in die A-Nationalmannschaft habe ich es leider nie geschafft."

"Es war nicht so, dass meine Seele und mein Herz 100% für den Libanon schlugen aber ich bin schon Mitte-20 und ich muss auf meine Karriere schauen und ich fragte mich, was für meine Karriere am besten wäre und daher entschied ich mich für den internationalen Fußball, der bei mir an erster Stelle steht."

"Nach der Saison flog ich mit meinen Eltern in den Libanon und wir klärten alle Formellen Dinge. Danach waren wir im Heimatdorf meiner Eltern, ich trainierte mit der Nationalmannschaft mit und der Trainer der Nationalmannschaft (Theo Bücker) war sehr froh darüber."

"Aber sie sagten mir, da ich in diesem einen Spiel für Australien auf der Bank saß, würde man mir es nicht gestatten für den Libanon aufzulaufen."

"Um ehrlich zu sein bin ich mir nicht sicher ob es das letzte Wort schon gesprochen ist aber es machte den Eindruck als würde man mir mitteilen wollen, schau mal "Für den Libanon zu spielen wird sehr schwer."."

Schließlich fügte er noch hinzu:

"Ich hatte eine tolle Zeit im Libanon. Dort gibt es zwar politische Probleme aber als ich dort war, war das Wetter herrlich, die Leute dort waren großartig, die Strände, die Restaurants waren super. Ich würde sehr gerne wieder hierher zurückkehren."

Zum Schluss erzählte er noch ein darüber, dass wenn alle Verletzten wieder an Bord sind, der Libanon eine qualitativ starke Truppe hat, die sich im Freundschaftsspiel gegen Australien sicherlich gut präsentieren wird und dadurch auch Selbstvertrauen für das Spiel gegen den Iran sammeln möchte.

Elrich selber möchte sich nun voll auf seinen neuen Arbeitgeber, den Western Sydney Wanderers, konzentrieren.

Samstag, 1. September 2012

Beiruter Stadion befallen

Das Freundschaftsspiel zwischen dem Libanon und Australien am 06.09.2012 sollte ja eigentlich in Beirut stattfinden. Doch wegen eines Virus der den Rasen des Camille Chamoun Stadions befallen hat muss man umziehen.

Der Virus hatte vor ca. drei Wochen angefangen den Rasen des Nationalstadions zu befallen. Mit einigen Mitteln versuchte der Verband das bis zum Länderspiel unter Kontrolle zu bekommen, doch dies gelang gar nicht.

Nun wird man dieses große Länderspiel in Saida ausspielen.