Dienstag, 25. Juni 2013

FIFA weitet Sanktionen gegen libanesische Spieloffizielle aus

Die FIFA hat die Sanktionen, die die asiatische Fussballkonföderation (AFC) gegen zwei libanesische Spieloffizielle im Rahmen von Ermittlungen wegen Spielmanipulationen verhängt hatte, weltweit ausgedehnt.  

Die AFC hatte die Schiedsrichterassistenten Ali Eid und Abdallah Taleb für jegliche Tätigkeit im Fussball provisorisch gesperrt, dies bis zum Entscheid der AFC-Disziplinarkommission zu den beiden Spieloffiziellen, die versucht hatten, im April ein AFC-Pokalspiel zu manipulieren. Die von der AFC verhängte provisorische Sperre gilt maximal 30 Tage (Art. 132 Abs. 1 des AFC-Disziplinarreglements) und kann nur einmal um 20 Tage verlängert werden (Art. 132 Abs. 2 des AFC-Disziplinarreglements).

Der Vorsitzende der FIFA-Disziplinarkommission hat die Gültigkeit der Strafen gemäss Art. 78 Abs. 1 lit. c und Art. 136 ff. des FIFA-Disziplinarreglements weltweit ausgedehnt. 

Die FIFA arbeitet bei der Bekämpfung von Spielmanipulationen eng mit ihren Mitgliedsverbänden und den Konföderationen zusammen. Im Rahmen der zehnjährigen Partnerschaft mit Interpol werden Ansprechpartner rund um die Welt bei Regionalseminaren geschult und mit Instrumenten zum Schutz der Integrität des Fussballs ausgestattet. 

Weitere FIFA-Initiativen sind die Unterzeichnung einer Leumundserklärung durch Offizielle, die Überwachung des Wettmarkts durch die FIFA-Tochtergesellschaft Early Warning System (EWS) sowie ein E-Schulungs-Ethiktool, eine Integritätshotline und -E-Mail-Adresse und ein vertrauliches Hinweisgebersystem.

Quelle: www.fifa.com

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