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Al Mohamed wartet auf Guangzhou und Eriksson

Verlässt er den Libanon oder verlässt er ihn nicht? Der 24-jährige Nejmehspieler Hassan Al Mohamad soll laut libanesischen Medien bei den Verhandlungen mit Vereinen die im arabischen Ausland sind keinen Erfolg gehabt haben. Die Vereine Al Ettifaq, wo Theo Bücker unter Vertrag ist, und Al Oruba haben die Verhandlungen mit dem sechsfachen Nationalspieler abgebrochen. Nun Ruhen die Hoffnungen auf Sven-Göran Eriksson.

Auf ein Vertrag bei Al Ettifaq (Saudi-Arabien) soll Al Mohamed selbst kein Interesse gehabt haben, da Theo Bücker Trainer dort geworden ist. In der letzten Phase wo Bücker die Nationalmannschaft trainierte spielte der Stürmer überhaupt keine Rolle. Er war trotz Stürmermangels weder in der ersten Elf noch im 23 Mann Kader der Nationalmannschaft.

Nun Ruhen die Hoffnungen auf Sven-Göran Eriksson und den chinesischen Verein Guangzhou R&F FC. Als der Schwede Eriksson noch Manager in Thailand bei Tero Sasana war, lotste er den 24-jährigen Al Mohamed zu ihn. Da aber Al Mohamad noch vor Saisonbeginn den Vertrag, wegen internen Streitereien im Verein, nicht einhalten konnte und zurück zu Nejmeh zurückkehrte, wäre dies die erste richtige Auslandsstelle für ihn.

Eriksson scheint von Al Mohamed begeistert zu sein, wird Al Mohamad in so manchen Medien zitiert. Einziges Problem für Hassan Al Mohamed dürfte sein, dass der Kader des chinesischen Vereins bereits mit fünf Ausländern leicht überfüllt ist. Denn normalerweise dürfen nur drei Ausländer und ein Ausländer aus dem asiatischen Kontinent auf dem Platz sein. Guanghzou hat aber drei Brasilianer, einen Nigerianer und einen AFC-Ausländer der aus Australien stammt. Mit ihm hätte man gleich sechs Ausländer für vier Plätze.

In der abgelaufenen Saison erzielte er in der Lebanese Premier League neun Tore in 13 Einsätzen. Von den Leistungen her dürfte es für einen Vertrag im Ausland reichen, ob aber in China der Durchbruch gelingt ist zu bezweifeln.

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