Sonntag, 28. Juli 2013

Giannini möchte gegen Sturm Graz spielen!

In einem Interview mit der österreichischen "Kleine Zeitung" sagte unser Nationaltrainer Giuseppe Giannini dass er gern für den 11/09/2013 ein Freundschaftsspiel gegen den Bundesligisten Sturm Graz absolvieren würde. Da sein damaliger bester Freund Darko Milanic dort der neue Trainer ist und zu dem Zeitpunkt in Österreich eine kleine Fussballpause eingelegt wird, möchte der Italiener gern dieses Freundschaftsspiel austraigen. Ob Beirut oder Graz ist ihm dabei egal.

Haben Sie auch von Sturms Waterloo gegen Breidablik gehört?
Ich habe ein paar Mal versucht, Darko Milanic telefonisch zu erreichen, aber er hat nie abgehoben. Jetzt kenne ich wohl den Grund.

Kein wirklich guter Einstieg für Ihren ehemals besten Freund und 24-Stunden-Dolmetscher?
Es braucht Zeit und Geduld, um ein Team zu formen. Das geht nicht von heute auf morgen. Leider will das keiner wahrhaben. Ich stehe im Nahen Osten vor derselben Herausforderung. Brasilien ist kein Thema mehr, Libanon ist Gruppenletzter. Ich soll eine neue Generation Spieler ausbilden - als Basis für eine bessere Zukunft.

Was wollten Sie von Milanic?
Ich wollte hören, wie es ihm geht und ob er Lust hat, gegen uns zu spielen. Wir brauchen für 11. September einen starken Gegner. In Österreich ist Länderspielpause - und Darko schuldet mir noch einen Gefallen.

Wo würden Sie spielen? In Graz oder in Beirut?
Das darf sich Darko aussuchen - aber mir wäre Graz lieber.
Deshalb das Testspiel gegen Sturm?
Ich reaktiviere mein internationales Netzwerk. Libanon ist eine technisch versierte und schnelle Mannschaft. Was uns fehlt, ist die taktische Erfahrung. Dafür braucht es Spiele, Spiele und noch einmal Spiele.

 Quelle: Kleine Zeitung 

Giannini: „Bomben sind ein Teil des Alltags“

1990 scheiterte „il principe“ (der Fürst), wie man ihn in Italien nannte, erst im WM-Halbfinale an Diego Maradonas Argentiniern. Mit Sturm Graz (1996/’97) gewann der ehemalige AS-Roma-Superstar lediglich den Supercup. Seit 1. Juli trainiert Giuseppe Giannini die libanesische Nationalmannschaft. Jetzt möchte der bald 49-Jährige endlich auch als Trainer auf sich aufmerksam machen.

KURIER: Complimenti! Wie wird man eigentlich Nationaltrainer des Libanon?
Giuseppe Giannini: Mein Haberer Mancini hatte mir den Tipp gegeben. Dann bin ich ein paar Mal nach Beirut und habe unterschrieben.

Sie meinen Roberto Mancini, den ehemaligen Meistertrainer von Inter Mailand und Manchester City?
Ja, Roberto ist hier gut verlinkt und genießt hohe Reputation. Youssef Mohamad, der Kapitän der Nationalmannschaft, ist beispielsweise ein enger Freund von ihm. Roberto war sechs Jahre mein Zimmernachbar im Nationalteam. Schon in der Unter-21-Auswahl, dann auch bei der Weltmeisterschaft 1990 in Italien.

Zwischen Bomben und Bällen – wie darf man sich Ihren Alltag vorstellen?
Ein Mann und drei Frauen fahren in einem offenen Auto jenseits der Damaskus-Straße durch die Trümmer Ostbeiruts – dieses preisgekrönte Foto, dieses Klischee hatte ich im Kopf, als ich herkam. Seitdem lerne ich jeden Tag dazu. Boulevards, enge Gasse, geschäftiges Treiben in den Teestuben – ich kenne das Zentrum von Beirut, das „Paris des Nahen Ostens“, jetzt ein bisschen. Den Rest muss ich erst kennenlernen. Ich freue mich auf jeden Fall auf diese einmalige Herausforderung.

Die Folgen des zweiten Libanonkriegs 2006 sind dennoch omnipräsent. Kann man in einem vom Bürgerkrieg zerrütteten Land überhaupt Begeisterung entfachen?
Ich war zuletzt in Doha beim Spiel Katar – Libanon. 3000 Libanesen waren vor Ort. Da ging die Post ab. Der Libanese ist sehr fußballverbunden. Als Libanon am 11. September 2012 den hoch favorisierten Iran 1:0 geschlagen hat, soll das Land kopfgestanden sein. Ein völlig neues Gefühl schwappte durch das Land: Nationalstolz.

Es heißt, der Fußball könne Brücken bauen. Glauben Sie daran?
Ich glaube an den Fußball als simples Spiel. Der Ball ist der kleinste gemeinsame Nenner und die einfachste Kommunikationsform. Er verbindet. Für den Westeuropäer ist die Realität hier schwer zu begreifen. Unruhen, ständige Unsicherheit, zig Religionsgruppen, Schiiten, Christen, Sunniten, um nur einige zu nennen – wie soll das gehen? Und dann noch unbekümmert Fußball spielen? Für die Menschen hier sind die Bomben jedoch Teil des Alltags. Genauso wie der Fußball. Der Fußball bietet den Libanesen die Chance, sich als Nation zu erleben.

Sind Sie auf einer Mission?
Aber wo! Ich habe einen Zweijahresvertrag. Ich will erfolgreich Fußball spielen.

Wie ist der Fußballer hier?
Technisch talentiert und sehr schnell. Ich möchte den Spielern vor allem helfen, sich taktisch weiterzuentwickeln.

Wie gehen Sie das an?
Ich baue auf meine Erfahrung und mein internationales Netzwerk. Anfang August werden wir unsere Zelte im Trainingslager Coverciano bei Rom aufschlagen. Dann wird gebüffelt. Taktik, Spielsystem, Laufwege.

In den 90er-Jahren haben Sie 60 Millionen Tifosi verzaubert. Als Vereinstrainer waren Sie vorrangig in der zweiten Liga tätig. Wie lautet Ihr Ziel als Teamtrainer?
Seitens des Verbandes gibt es keine Zielvorgabe. Brasilien ist kein Thema mehr: Wir sind Gruppenletzter. Ich soll jetzt eine neue Generation von Spielern ausbilden, welche die Basis für eine bessere Zukunft sind.

Was ist die nächste Herausforderung?
Wir spielen am 15. Oktober gegen Kuwait. Im Monat darauf gleich noch einmal. Die Spiele sind für die Qualifikation für den AFC-Asian-Cup 2015 ausschlaggebend.

Geben Sie die Anweisungen eigentlich auf Arabisch?
Nein, Italienisch, Englisch, manchmal Deutsch. Die Sprache des Fußballs ist international. Darüber hinaus gibt es Dolmetscher.

So wie damals bei Sturm Graz?
Bei Sturm war Darko Milanic mein 24-Stunden-Dolmetscher. Und Enzo Gambaro, der zweite Italiener. Mit Hannes Kartnig habe ich mich mit Händen und Füßen unterhalten.

Der ehemalige Präsident von Sturm Graz hat Sie 1996 als den schönsten Fußballer bezeichnet, den er je zu Gesicht bekommen hat. Sportlich war Graz nicht so erfolgreich.
Sturm war meine erste Auslandserfahrung nach 15 Jahren bei Roma. Ich war 32 und bin komplett ohne Vorbereitung in die Meisterschaft gegangen. In Italien beginnt die Saison im September, hier im Juli, also zwei Monate früher. Das war mein Handicap.

Bekommen Sie noch mit, was in Österreich passiert?
Ich weiß, dass Darko jetzt Sturm trainiert. Ich bin mit ihm in Kontakt. Darko schuldet mir einen Gefallen. Er ist mir noch einen Freundschaftsdienst schuldig: ein Testspiel gegen unsere Nationalmannschaft.

Quelle: KURIER

Donnerstag, 25. Juli 2013

Giannini´s Vorpremiere geglückt

Die Vorpremiere ist ihm gelungen. Nationaltrainer Giuseppe Giannini gewann mit der A-Nationalmannschaft mit 3:0 über die eigene U23-Auswahl. Das Spiel fand im Camille Chamoun Stadion statt. 

Um viel zu probieren spielten beide Mannschaften dreimal a 90 Minuten. Gefallen dürfte Giannini das Team der zweiten und dritten Halbzeit sein. Den in diesen Spielzeiten fielen alle drei Treffer.

Zweimal durfte Al Aheds Abbas "Onika" Atwi und einmal Mony Chaaito glänzen. Den ersten Härtetest erlebt das italienische Gespann im Freundschaftsspiel gegen den Oman. Es kann aber auch sein das es zu diesem Moment noch früher kommt. Denn es wurde bekanntgegeben, dass der libanesische Verband die irakische Auswahl zu einem Freundschaftsspiel nach dem Fastenmonat Ramadan eingeladen hat.

Dienstag, 23. Juli 2013

Giannini testet gegen U23


Der neue Nationaltrainer Giuseppe Giannini möchte noch in dieser Woche sein Team testen. Am Donnerstag wird auf dem Stadion von Safa Beirut gegen die eigene U23 gespielt. Das Spiel soll um 18 Uhr angepfiffen werden. Der Kader des ersten Teams besteht nur aus einheimischen Spielern.

Einziger Legionär der sich zum Team dazugesellt ist Hassan Maatouk, der immer noch keinen passenden Verein gefunden hat.Das Tor der A-Mannschaft wird sehr wahrscheinlich Lary Mehanna hüten, während der 21-jährige Mehdi Khalil für die U23 sein Können zeigen wird.

Neue Trainingsgäste der A-Nationalmannschaft sind Abbas Sheet (Shabab Sahel), Shadi Attiya (Al-Ansar) und der aus Berlin stammende Munier Raychouni (Safa Beirut).

Dienstag, 16. Juli 2013

Nejmeh rüstet auf

Nejmeh Beirut hat einen für libanesische Verhältnisse dicken Fisch geangelt. Der Vizemeister hat sich die Dienste des linken Aussenverteidigers Walid Ismael von Racing Beirut gesichert. Wieviel Nejmeh für den 28-jährigen Nationalspieler bezahlt hat ist unbekannt.

Ismael gehörte zu der Zeit unter Theo Bücker zu den Eckpfeilern in der libanesischen Nationalmannschaft. Seit Juni 2011 bestritt Walid 25 Länderspiele, davon die meisten von Anfang an. In der abgelaufenen Saison in der Lebanese Premier League absolvierte er 15 Spiele für Racing Beirut.

Ismael, der eine Zeitlang im Ruhrgebiet lebte, soll auch unter anderem das Interesse iranischer Vereine geweckt haben. Er ist der zweite Neuzugang Nejmeh´s nach der Verpflichtung des U20-Nationalspielers Shadi Skaf.

Montag, 15. Juli 2013

Al Mohamed wartet auf Guangzhou und Eriksson

Verlässt er den Libanon oder verlässt er ihn nicht? Der 24-jährige Nejmehspieler Hassan Al Mohamad soll laut libanesischen Medien bei den Verhandlungen mit Vereinen die im arabischen Ausland sind keinen Erfolg gehabt haben. Die Vereine Al Ettifaq, wo Theo Bücker unter Vertrag ist, und Al Oruba haben die Verhandlungen mit dem sechsfachen Nationalspieler abgebrochen. Nun Ruhen die Hoffnungen auf Sven-Göran Eriksson.

Auf ein Vertrag bei Al Ettifaq (Saudi-Arabien) soll Al Mohamed selbst kein Interesse gehabt haben, da Theo Bücker Trainer dort geworden ist. In der letzten Phase wo Bücker die Nationalmannschaft trainierte spielte der Stürmer überhaupt keine Rolle. Er war trotz Stürmermangels weder in der ersten Elf noch im 23 Mann Kader der Nationalmannschaft.

Nun Ruhen die Hoffnungen auf Sven-Göran Eriksson und den chinesischen Verein Guangzhou R&F FC. Als der Schwede Eriksson noch Manager in Thailand bei Tero Sasana war, lotste er den 24-jährigen Al Mohamed zu ihn. Da aber Al Mohamad noch vor Saisonbeginn den Vertrag, wegen internen Streitereien im Verein, nicht einhalten konnte und zurück zu Nejmeh zurückkehrte, wäre dies die erste richtige Auslandsstelle für ihn.

Eriksson scheint von Al Mohamed begeistert zu sein, wird Al Mohamad in so manchen Medien zitiert. Einziges Problem für Hassan Al Mohamed dürfte sein, dass der Kader des chinesischen Vereins bereits mit fünf Ausländern leicht überfüllt ist. Denn normalerweise dürfen nur drei Ausländer und ein Ausländer aus dem asiatischen Kontinent auf dem Platz sein. Guanghzou hat aber drei Brasilianer, einen Nigerianer und einen AFC-Ausländer der aus Australien stammt. Mit ihm hätte man gleich sechs Ausländer für vier Plätze.

In der abgelaufenen Saison erzielte er in der Lebanese Premier League neun Tore in 13 Einsätzen. Von den Leistungen her dürfte es für einen Vertrag im Ausland reichen, ob aber in China der Durchbruch gelingt ist zu bezweifeln.

Donnerstag, 11. Juli 2013

Libanon-Talent Skaf: „Möchte so werden wie Youssef Mohamad“

Shadi Skaf (Foto) ist Kapitän der libanesischen U20-Nationalmannschaft und steht beim libanesischen Erstligisten Al-Nejmeh unter Vertrag. Der 19-jährige Innenverteidiger heuerte 2012 nach erfolgreichen Probetrainings fast in Deutschland an, wurde jedoch von Visaproblemen ausgebremst. Skaf sprach mit Younes Simmo (patavino) über den Fußball in seinem Heimatland, sein Idol Youssef Mohamad und erklärt, wie Trainer Theo Bücker den Fußball im Libanon vorangebracht hat.

Transfermarkt.de: Wie haben Sie mit dem Fußballspielen angefangen und wer hat Sie gefördert?

Shadi Skaf: Ich spiele seit dem ich denken kann, doch im Jahr 2009 entdeckte mich Khalil Watfa. Er war von meinem Spielstil überzeugt und brachte mich zu Al Islah Burj Al Shamali, da der Verein nicht weit von unserer Ortschaft beheimatet ist. Ich begann erst in der U16 mit dem Vereinsfußball.

Transfermarkt.de: Herr Skaf, Sie haben in dieser Saison bei Al-Nejmeh unterschrieben. Was erhoffen Sie sich von diesem Wechsel?

Skaf: Ich hoffe, dass ich in Beirut große Schritte nach vorn machen kann. Ich möchte mich dort durchsetzen. Jeder kennt Nejmeh als besten Verein des Libanon. Es würde mit viel bedeuten, wenn ich mich als junger Spieler dort direkt durchsetzen kann. Als Al-Islah eine Saison lang in der Lebanese Premier League spielte, konnte ich schon damals an einigen Spielen teilnehmen.

Transfermarkt.de: Libanesische Medien berichteten davon, wie Sie 2012 versuchten, in Deutschland Probetrainings zu absolvieren. Was ist daraus geworden?

Skaf: Ja es stimmt, ich war dort. Ich habe auch bei einigen Vereinen vorgespielt und diese waren mit meinen Leistungen auch zufrieden. Man wollte mir auch eine Chance geben, aber ich hatte leider Probleme mit meinem Visum. Die Vereine konnten keinen Kontrakt mit mir abschließen. Kein Vertrag, ohne gültiges Visum. Der Rest ist Geschichte: Die Clubs hatten ihre Kader vollständig und mein Visum kam erst, als die ersten Partien bereits gespielt wurden. Mir blieb nichts anderes übrig, als wieder in den Libanon zu fliegen.

Transfermarkt.de: Sie sind aktuell Mitglied und Kapitän der U20-Nationalmannschaft. Wie ist das spielerische Niveau des Teams zu bewerten?

Skaf: Unsere Spieler werden immer besser. Natürlich fehlt es noch an einigen Kleinigkeiten, aber die meisten sind wirklich lernbereit und tun alles dafür, um erfolgreich zu sein. Nur muss man uns dabei richtig unterstützen. Der Verband hat uns einen ausländischen Trainer geholt, der uns dabei hilft, unseren Zielen näher zu kommen.

Transfermarkt.de: Was sind Ihre Stärken als Fußballer?

Skaf: Das sollen andere beurteilen, aber ich würde mal sagen, dass ich mich gut in den Zweikämpfen durchsetzen kann.


Transfermarkt.de: Die libanesische Nationalmannschaft hat unter Trainer Theo Bücker großartige Leistungen bei der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2014 gezeigt. Wie hat sich das Niveau in der Nationalmannschaft und der Liga unter Bückers zweijähriger Amtszeit verändert?

Skaf: Theo hat wirklich aus ganz wenig ganz viel gemacht. Der libanesische Fußball war vor zwei Jahren noch am Boden und wir hatten kaum Besucher in den Stadien. Viele wussten gar nicht, dass wir eine Nationalmannschaft haben. Bücker hat den Spielern die richtige Philosophie auf den Weg gegeben und das Niveau ist merklich gestiegen. Die Siege in Beirut gegen Südkorea und den Iran bestätigen das.


Transfermarkt.de: Welchem Fußballverein drücken Sie international die Daumen und wer ist ihr Lieblingsspieler?

Skaf: Ich mag den FC Bayern. Die Münchner spielen einen sehr dominanten Fußball und lassen ihre Gegner in den Spielen kaum zu Atem kommen. Mein Lieblingsspieler ist Ex-Kölner Youssef Mohamad. Er kam nach Deutschland ohne eine richtige fußballerische Ausbildung genossen zu haben. Er ist ein Defensivbollwerk und es freut mich, dass er der Kapitän der libanesischen Nationalmannschaft ist.

Transfermarkt.de: Roda Antar und Youssef Mohamad spielten lange in Deutschland und wurden zu den Aushängeschildern des Libanons. Sind sie die beiden trotz ihres fortgeschrittenen Alters immer noch die Stars des libanesischen Fußballs?

Skaf: Roda und Dodo sind die Spieler schlechthin im Libanon. Was beide erreicht haben, hat bisher keiner geschafft. Natürlich haben wir einige Kicker die mittlerweile im Ausland spielen, doch jeder definiert den Libanon mit Roda Antar und Youssef Mohamad, wenn es um Fußball geht.

Transfermarkt.de: Wo möchten Sie in fünf Jahren als Fußballer stehen?

Skaf: Ich möchte so werden wie Youssef Mohamad. Wenn ich es irgendwann schaffe im Ausland zu spielen und dabei erfolgreich zu sein, dann habe ich mein sportliches Ziel erreicht.


Quelle: transfermarkt.de

Montag, 8. Juli 2013

Raychouni thailändisches Angebot ab

Der 26-jährige Munier Raychouni hatte vor einigen Tagen ein Angebot aus der Thai Premier League erhalten. Der gebürtige Berliner war sogar in Thailand vor Ort um mit dem Verein "Pattaya United" zu verhandeln. Am Ende lehnte er trotz mitgespielter Trainingseinheiten doch ab.

Raychouni besitzt über einige Erfahrungen im asiatischen Fussball. In der Saison 2011 spielte er 31 Ligaspiele für den singapurischen Club Woodlands Wellington. In dieser kurzen Phase wurde Raychouni gegen Mitte der Saison sogar Kapitän des Clubs. Und in der Saison 2012/2013 spielte der Innenverteidiger 8 Ligaspiele und 5 weitere AFC Cup-Spiele für Meister Safa Beirut.

Wohin es ihn verschlagen wird, ist noch unklar.

Samstag, 6. Juli 2013

Al Saadi vor Wechsel nach Jordanien

Safa´s Nationalspieler Ali Al Saadi steht kurz davor in die jordanische Liga zu wechseln. Der 27-jährige Innenverteidiger ist laut einigen Medien in der jordanischen Hauptstadt Amman um mit Al-Ramtha zum Vertragsabschluss zu  kommen.

Zu einer Eingung soll es bereits gekommen sein. Safa Beirut scheint auch mit dem Wechsel einverstanden zu sein. Nur fehlt es noch an kleinen Details. Ob der Beiruter Verein für ihn eine Ablösesumme erhalten wird, ist nicht bekannt. Der torgefährliche Innenverteidiger kam in der abgelaufenen Saison in der Lebanese Premier League auf 13 Einsätze. Dabei gelangen Al Saadi sechs Saisontreffer. Auch in der Nationalmannschaft gelang Al Saadi während der WM-Qualifikation 3 Treffer, zuletzt ein sehenswerter Freistoss gegen die Nationalmannschaft Usbekistans.


Al Saadi trifft bei Al Ramtha auf den ehemaligen libanesischen Nationalspieler Mohamad Kassas.

Freitag, 5. Juli 2013

Erste Wechsel vollzogen: Najjarin zu Al Dhafra!

Nach dem kleinen Kracherwechsel innerhalb der libanesischen Liga von Hassan "Mony" Chaaito von Al Ahed zu Meister Safa Beirut hat nun auch der erste Libanese der im Ausland sein Geld verdient einen neuen Verein gefunden. Es handelt sich um Bilal Sheikh Najjarin. Aber auch andere aus der libanesischen Liga führen aktuell Verhandlungen mit arabischen und ostasiatischen Clubs.

Bilal Sheikh Najjarin verlässt Absteiger Al Fujairah in Richtung UAE-ProLeague Aufsteiger Al-Dhafra. Dort hat der 32-jährige einen Ein-Jahreskontrakt unterschrieben. Najjarin trifft auf dort auf den ehemaligen Nejmeh-Torschützenkönig Makethe Diop, der in der Saison 2009/2010 in der Liga mit 23 Toren für Furore sorgte. Für den Innenverteidiger ist es der dritte Profiverein, bei dem er spielt.

Er war schon eigentlich im Ausland, kehrte aber aufgrund von Meinungsverschiedenheiten nach weniger als einem Monat zurück in den Libanon. Die Rede ist von Hassan Al Mohamed. Der 24-jährige der im Winter 2013 eigentlich zu BEC Tero Sasana wechseln sollte nun aber wieder bei Nejmeh spielt, soll so einige Angebote erhalten haben. Er selbst sagte der er ein Angebot von Al-Ettifaq (Saudi-Arabien) auf offiziellem Wege erhalten hatte, da aber dort der neue Trainer Theo Bücker sein wird und er sich mit ihm überhaupt nicht verstand, wird er von diesen Verhandlungen Abstand nehmen. Dafür soll er ein Angebot von Sven-Göran Eriksson erhalten haben. Dieser hattte ihn schon damals nach Thailand gelotst. Eriksson ist aktuell Trainer des chinesischen Erstligisten Guangzhou R&F FC. Al Mohamed selbst würde gern unter ihm spielen und ist deswegen weiterhin in Verhandlungen mit dem chinesischen Club.

Wie es aber derzeit bei Hassan Maatouk und Youssef Mohamad aussieht unbekannt. Maatouk hatte aber kürzlich klargemacht dass er aufjedenfall seinen Weg im Ausland sieht und nicht zurück in die libanesische Liga kehren wird. Bei Dodo muss man erst die Verletzung abwarten, ehe man über einen Vertrag sprechen kann.

Donnerstag, 4. Juli 2013

Fussball im Libanon

Kurz vor Beginn des Fastenmonat Ramadan hat sich im Libanon einiges was den Fussball betrifft bewegt. Es gibt einen kleinen Top-Transfer innerhalb der libanesischen Liga, die U20 wird an einem Fussballturnier teilnehmen und der neue Nationaltrainer Guiseppe Giannini lädt die heimischen Nationalspieler zum ersten Training ein.

- Die libanesische U20 Nationalmannschaft wird an den "Jeux de Francophonie 2013", den Frankophonenspiele in Nizza/Frankreich teilnehmen. Es ist eine Art Olympaspiele für Staaten die eine Vergangenheit mit dem Staat Frankreich haben. Die Nationalmannschaft trifft am 07.09. auf Haiti, am 09.09 auf Senegal und am 10.09 spielt man gegen Gabun.

- Hassan "Mony" Chaito verlässt Al Ahed für 35000 US Dollar Richtung Meister Safa. Der 24-jährige war eines der Stammkräften unter Theo Bücker. Chaito erzielte in der letzten Saison sieben Saisontreffer und konnte speziell beim 5:2 Sieg über Thailand in der Asienmeisterschaftsqualifikation mit zwei Treffern glänzen.

- Der U20-Nationalspieler Shadi Skaf, der im Libanon für Al Burj Al Shamali aktiv war, wird in diesen Tagen einige Probetrainings im süden Deutschlands bestreiten. Bei den meisten Vereinen soll es sich um Regionalligisten handeln. Er soll sich laut Quellen in Konstanz aufhalten, wo er auch ohne Probleme bei Vereinen der Schweiz vorspielen kann, da die Stadt direkt an die schweizerische Eidgenossenschaft grenzt.

- Der neue Nationaltrainer Guiseppe Giannini bittet am Freitag die Nationalspieler die im Libanon spielen zum ersten Training. Der Italiener möchte sich und sein Trainerteam den Spielern vorstellen. Der Verband gab bekannt dass man versucht ein Freundschaftsspiel gegen eine größere Fussballnation zu organisieren. Das Freundschaftsspiel soll noch vor den Vorbereitungstagen im Oktober auf Kuwait in der Asienmeisterschaftsqualifikation stattfinden.

- Roda Antar soll ein Angebot aus der katarischen Liga erhalten haben. Der ehemalige Nationalspieler würde wieder gern näher am Libanon und Sierra Leonen (Geburtsland) sein. Um welchen Verein es sich handelt ist uns bisher nicht bekannt.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Najjarin oder Hamam zu Al-Ettifaq?

Wie libanesische und saudische Medien vermelden soll der ehemalige Nationaltrainer der libanesischen Nationalmannschaft, Theo Bücker, Interesse an Ali Hamam (Nejmeh) und Bilal Sheikh Najjarin (Al Fujairah/VAE) haben.

Unter Theo Bücker, der jetzt Trainer bei Al-Ettifaq ist, gehörten Ali Hamam und Bilal Najjarin zum Stammpersonal der Nationalmannschaft. Während Najjarin seine ersten Erfahrungen im Ausland bereits sammeln konnte, war Ali Hamam bisher nur im Libanon aktiv.

Najjarin (32 Jahre) spielte in der abgelaufenen Saison elf Ligaspiele in den Vereinigten Arabischen Emirate für Al Fujairah, wo ihm ein Tor gelang und 15 weitere für den indischen Meister Churchill Brothers wo Bilal ebenfalls ein Tor gelungen ist.

Ali Hamam hingegen spielte in dieser Saison 18 Spiele für Vizemeister Nejmeh Beirut. Dabei ist dem 26-jährigen Defensivmann ein Treffer gelungen.

Der Favorit auf einen Vertrag dürfte wohl Najjarin, wegen seinen Erfahrungen in den Emiraten und Indien sein. Da er aber auch gute sechs Jahre älter ist als Hamam, könnte sich Theo für die frischere Jugend entscheiden.

Ebenfalls auf dem Weg nach Westasien scheint Roda Antar zu sein. Angeblich verhandeln katarische Klubs mit dem ehemaligen Nationalspieler. Um welche Klubs es sich dort aber handelt, wissen wir nicht.

Montag, 1. Juli 2013

Köln wartet auf Ablösezahlung für Mohamad

Fußball-Zweitligist 1. FC Köln muss weiterhin um die Zahlung der Ablösesumme für den früheren Kapitän Youssef Mohamad kämpfen.

Köln - Fußball-Zweitligist 1. FC Köln muss weiterhin um die Zahlung der Ablösesumme für den früheren Kapitän Youssef Mohamad kämpfen. Dies berichtet die Bild-Zeitung, Der Libanese war im August 2011 zu Al Ahli Dubai gewechselt. Die Araber sind noch immer eine Million Euro schuldig, behaupten aber, das Geld gezahlt zu haben.
Die Kölner schalteten die Deutsche Fußball Liga (DFL) und den Weltverband FIFA ein, bekamen schließlich vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS recht. Dennoch wartet der finanziell nicht auf Rosen gebettete Klub aber weiter auf das Geld.

Quelle: RAN

Italienischer Trainingsstab für den Libanon

Der neue Nationaltrainer Guiseppe Giannini ist heute in Beirut gelandet um den libanesischen Fussballverband seinen kleinen Trainerstab vorzustellen. Giannini und sein Team werden für einige Tage im Libanon sein.

Der Co-Trainer soll laut unbestätigten Quellen der 49-jährige Alberto di Chiara sein. Dieser hat als Spieler seine ganze Karriere in Italiens höchsten Ligen verbracht. Zu den Vereinen auf seiner Vita gehören Fiorentina, AS Rom und FC Parma. Als Trainer oder Co-Trainer ist er bisher nicht in Erscheinung getreten. Damit dürfte es die erste Station als Co-Trainer für die Chiara sein.

Der Torwarttrainer wird der 51-jährige Giovanni Cervone sein. Dieser verbrachte als aktiver Spieler seine erfolgreichste Zeit bei AS Rom. Von 1989 bis 1997 stand dieser im Tor der Römer. Mit ihnen durfte er den Pokalsieg 1991 feiern. Dieser scheint auch keine Erfahrung im Trainerbereich zu haben.

Angeblich soll es neben Kandidaten Giannini und Henri Michel noch einen deutschen Trainer slowakischen Ursprungs gegeben haben, den aber der Vorstand nicht einmal die Chance gab sich vorzustellen. Es handelt sich um den ehemaligen Co-Trainer des 1.FC Köln Jan Kocinar. Dieser hat als Trainer bereits Erfahrung in der Bundesliga, Tschechien, Österreich, China und Hong Kong gesammelt. Warum man ihm keine Chance gab, ist unbekannt.