Montag, 30. September 2013

Lebanfootball und „Libanesische Nationalmannschaft“ sind zurück!

Nach einer kleinen Durststrecken ohne Informationen unsrerseits, die einem persönlichem Umzug geschuldet ist, sind wir mit unserem Blog und unserer Fanseite www.lebanfootball.blogspot.com wieder da. Wir versuchen ab jetzt regelmäßig euch über den Fussball im Libanon zu informieren. Hier die ersten Infos über unsere Nationalmannschaft, Legionären und der libanesischen Liga:

Feiz Shamsin is on fire! Der kürzlich in die rumänische Liga gewechselte Stürmer hat im rumänischen Pokal wohl seinen besten Abend als Profi erlebt. In der Partie Pandurii gegen Farul Constanta (4:0) traf der Nationalspieler gleich dreimal ins gegnerische Gehäuse. Der 21-jährige spielte, wie bei seinem Ligadebüt gegen Gaz Metan (1:2), von Anfang an und gehörte bei der Partie gegen Farul zum „Man of the Match“.

Neu-Nationalspieler Joan Oumari festigt seinen Stammplatz beim FSV Frankfurt. Oumari hat keine einzige Partie verpasst und steht mit seinem Verein auf einem sehr ordentlichen achten Platz. Neun 2.Bundesligapartien und zwei DFB-Pokalspiele stehen beim 25-jährigen zu Buche.

Auch bei Soony Saad läuft es rund. Bei Sporting Kansas City hat der 21-jährige Stürmer ligenübergreifend 24 Spiele gespielt und dabei sechs Treffer erzielt. Auch für Stürmer Mohamad Haidar beginnt es rund zu laufen. Nach einer Zeit ohne Spielpraxis wegen fehlender Spielgenehmigung, hat der Nationalspieler drei Spiele in der Saudi Pro League von Anfang an absolviert.

Seit zwei Wochen läuft auch der Ball in der libanesischen Liga. Überraschungsteam dabei ist, Al Ahli Akha Aleey. Mit zwei Siegen in zwei Spielen über Al Mabarrah und AC Tripoli steht Aleey auf dem ersten Tabellenplatz der libanesischen Liga. Sehr schwach sieht es hingegen bei Al Ansar Beirut aus. Für die grüne Mannschaft gab es eine Niederlage und ein Unentschieden. Bei Nejmeh hingegen gab es einen Sieg über Aufsteiger Salam Zgharta und ein eher überraschendes Unentschieden gegen Tadamoun Sour.

Die auf dem 120.Weltranglistenplatz rangierende libanesische Nationalmannschaft bereitet sich auch langsam aber sicher auf die Asienmeisterschaftsqualifikation. In gut zwei Wochen trifft der noch ungeschlagene Giuseppe Giannini auf Kuwait. Gewinnt dort unsere Nationalmannschaft, stehen die Chancen sehr gut aus, sich für die Asienmeisterschaft 2015 in Australien zu qualifizieren. Nach einem Sieg über Syrien und einem Remis bei den Kataris in den Freundschaftsspielen, steht Giannini kurz vor seinem ersten wichtigen Spiel wo es wirklich um alles oder nichts geht.

Montag, 16. September 2013

Giannini: "Italien gehört immer zu den Favoriten"

Wenige Spieler haben die Herzen der Fans durch ihr Wirken auf und neben dem Platz so sehr erobert wie der ehemalige Mittelfeldstar des AS Rom, Giuseppe Giannini, der mit der Squadra Azzurra bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Italien 1990 Dritter wurde. Aufgrund seiner begnadeten und eleganten Spielweise wurde Giannini von den Fans Il Principe, der Prinz, genannt. Für den AS Rom, SSC Neapel und US Lecce bestritt er 365 Spiele und erzielte 57 Tore. 

Als Trainer verschiedener kleinerer Klubs in Italien war Giannini nicht derselbe Erfolg wie als Spieler beschieden. Doch seit einiger Zeit ist er Nationaltrainer Libanons, das sich in der Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ zuletzt gut geschlagen hat.
FIFA.com traf den Prinzen von Rom und sprach mit ihm über seine Erfahrungen auf der internationalen Bühne, den italienischen Fussball, die kommende FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ und seinen neuen Posten.

Giuseppe Giannini, Sie haben eine beeindruckende Karriere erlebt. Was sind Ihre schönsten Erinnerungen als Spieler?
Zweifellos die 13 Jahre beim AS Rom, der mein Lieblingsklub ist. Ich würde auch die Länderspiele mit der italienischen Nationalelf nennen, in der ich das Glück hatte, neben Stars wie Baggio, Mancini, Vialli oder Donadoni zu spielen. Es war das goldene Zeitalter der Squadra Azzurra. Ich habe von diesen Spielern viel gelernt.

In Italien werden sie Il Principe genannt. Woher kommt dieser Spitzname und was bedeutet er Ihnen?
Mein Teamkamerad beim AS Rom, "Chieri" (Odoacre Chierico), gab mir diesen Spitznamen, um meine elegante Spielweise zu unterstreichen. In jener Zeit wurde Paolo Roberto Falcao in unserer Mannschaft der Göttliche genannt. Dieser Spitzname hat mich meine ganze Karriere lang begleitet und ist nun untrennbar mit mir verbunden. Ich persönlich mag ihn nicht so sehr, denn ich bevorzuge es, bescheiden zu bleiben. Dennoch bin ich stolz darauf. Die Römer ehren die Spieler mit diesen Spitznamen, das ist in der Gesellschaft ebenso üblich wie im Sport.

Sie folgten damals auf Carlo Ancelotti als Kapitän des AS Rom. Wie sind Sie mit diesem Druck umgegangen?
Ich war damals gerade 24 Jahre alt, und vor Ancelotti hatte Agostino di Bartolomei mit der Mannschaft die Meisterschaft gewonnen. Ich bin in Rom in einer exzellenten fussballerischen Umgebung aufgewachsen, mit all diesen Stars, von denen ich sehr profitiert habe. Ich habe gelernt, Verantwortung zu übernehmen, Ruhe zu bewahren und wie ich mich gegenüber den Verantwortlichen und meinen Kameraden zu verhalten habe.

Verfolgen Sie den AS Rom immer noch? Wie denken Sie über das aktuelle Niveau der Mannschaft?
Ich verfolge das Team nur, wenn ich in Italien bin, denn in Beirut habe ich dafür keine Zeit. Die Mannschaft ist besser als letztes Jahr. Die Spieler sind konzentrierter und man spürt das Bemühen, die Fehler des letzten Jahres vergessen zu lassen.

Wie bewerten Sie den Calcio im Vergleich zu den anderen großen europäischen Ligen? Welche ist für Sie die aufregendste?
In Italien entscheidet sich der Titel erst in den allerletzten Spieltagen und es herrscht ein harter Wettbewerb zwischen mehreren Mannschaften, an dem selbst einige aus dem Mittelfeld der Tabelle beteiligt sind. Ohne Roma und Lazio zu vergessen, ist die Fiorentina unter Vincenzo Montella zu einem Anwärter geworden neben den ewigen Favoriten Inter, AC Mailand, Juventus und Neapel. In den anderen Meisterschaften beschränkt sich der Wettbewerb auf zwei oder drei Klubs. In Spanien beherrschen Real Madrid und der FC Barcelona die Meisterschaft, selbst wenn Atletico Madrid oder Villarreal sie ärgern können. In England ist es gleich, nur Manchester United, Manchester City und Chelsea können nach dem Titel streben.

Sprechen wir über die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Italien 1990. Was sind Ihre Erinnerungen und warum ist es Ihrer Meinung nach wichtig, an einem solchen Ereignis teilzunehmen?
Es ist eine fantastische Erfahrung. Unser Trainingslager war bei mir in der Nähe, in Marino, und wir haben zwei Mal im Olympiastadion gespielt. Die römischen Anhänger haben mich enorm angefeuert und der Druck lastete sehr schwer auf unseren Schultern. Wir spielten in einer kochend heißen Atmosphäre, an die ich gewöhnt war.

Welches Spiel hat Sie am meisten geprägt?
(Lacht) Natürlich die Begegnung mit Argentinien im Halbfinale in Neapel. Es war eine schmerzhafte Niederlage, die schwer zu verdauen war. Schmerzhaft, weil uns nur noch eine Stufe fehlte, um nach einem Monat Wettbewerb das Finale zu erreichen. Doch man muss die positive Seite sehen: Wir haben den dritten Platz erreicht, ohne eine einzige Partie in der regulären Spielzeit verloren zu haben, während Argentinien im Finale eine Niederlage kassierte.

Welche Fehler hinderten die italienische Mannschaft daran, dieses Finale zu erreichen?
Wir haben in diesem Spiel keine direkten Fehler gemacht, doch wir hatten in der Gruppenphase viele Federn gelassen. Nachdem wir die ersten zwei Spiele gewonnen hatten, hätten wir in der Partie gegen die Tschechoslowakei mehrere Spieler schonen sollen. Doch wir gaben dem Druck nach und boten alle Stammspieler auf, um zu gewinnen. Diese Entscheidung mussten wir im Halbfinale teuer bezahlen.

In einem Interview vertraute uns Franz Beckenbauer kürzlich an, dass Deutschland froh darüber war, im Finale auf Argentinien zu treffen, denn Italien wäre ein sehr viel zäherer Gegner gewesen. Stimmen Sie ihm zu?
Na klar. Es ist immer schwierig, gegen eine Heimmannschaft zu spielen. Außerdem war unser Team gut organisiert und bestand aus Akteuren, die seit der U-21 zusammenspielten, wie zum Beispiel Mancini, Donadoni, Vialli, Maldini und Di Napoli. Außerdem war der Zusammenhalt untereinander sehr groß. Deutschland hätte alle Hände voll zu tun gehabt.

Brasilien richtet im kommenden Jahr die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft aus, und seine Nationalmannschaft gehört zu den Favoriten. Beschreiben Sie uns aus Ihrer eigenen Erfahrung, welcher Druck auf den Schultern einer Gastgebermannschaft lastet.
Die Mannschaft, die empfängt, muss aus dem Druck Gewinn ziehen und ihn in positive Energie umwandeln. Die Weltmeisterschaft dauert einen Monat, in dem man vollkommen konzentriert sein muss, um gute Ergebnisse in den Spielen zu erzielen, die sich alle ähneln. Alle Mannschaften, die zu Hause spielen, gehören zu den Favoriten. Doch das allein reicht nicht aus. Brasilien verfügt über Spieler von hoher Qualität, die das Team bis ins Finale führen können.

Italien hat sich letzte Woche für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014 qualifiziert. Wie weit wird das Team beim weltweiten Gipfeltreffen Ihrer Meinung nach kommen?
Im Allgemeinen gehören vier Mannschaften bei einer Weltmeisterschaft immer zu den Favoriten. Es handelt sich um Italien, Argentinien, Deutschland und Brasilien, auch wenn bestimmte Länder für eine Überraschung gut sind. Die aktuelle italienische Auswahl verfügt über die Fähigkeiten, um ein gutes Abschneiden zu erzielen, und unsere Spieler sind bei großen Turnieren immer zur Stelle. Für mich sind die Favoriten Brasilien, Deutschland, Italien, neben südamerikanischen Mannschaften wie Argentinien. Spanien ist momentan in nachlassender Form und zahlt den Preis für die letzten fantastischen Jahre mit zwei EM-Siegen und einer gewonnenen Weltmeisterschaft.

Auf der Trainerbank hatten Sie nicht denselben Erfolg wie als Spieler. Wir erklären Sie sich das?
Nach meinem Rücktritt entfernte ich mich zwei Jahre lang vom Fussball, um mal wieder richtig auszuspannen. Anschließend belegte ich Kurse, um meinen Trainerschein zu erlangen. Ich habe positive und negative Erfahrungen gemacht, die mir alle etwas gebracht haben. Mein Fehler war, dass ich nicht auf die richtige Gelegenheit gewartet habe. Nachdem ich zahlreiche Angebote erhalten hatte, trainierte ich unterklassige Klubs. Ich hätte mehr lernen können, wenn ich als Trainerassistent angefangen hätte, genau wie Mancini oder Ancelotti. Doch trotz dieser zweifelhaften Entscheidungen bereue ich nichts.

Wie entstand der Kontakt zu Libanon? Warum haben Sie diesen Posten akzeptiert?

Mein Freund Roberto Mancini stellte den Kontakt zu einem seiner libanesischen Freunde her. Anschließend habe ich im Winter mit dem Präsidenten des libanesischen Verbandes gesprochen. Ich habe mich über die Meisterschaft und die Nationalmannschaft informiert. Ihre zuletzt bemerkenswerten Ergebnisse waren bei meiner Wahl ein entscheidender Faktor. In dieser Region wird der Fussball immer populärer, und sie wird die Weltmeisterschaft 2022 ausrichten. Ich muss auch mein Englisch verbessern. (lacht)
Was sind Ihre Ziele?

Wie ich es als Spieler tat, setze ich auch als Trainer die Messlatte immer sehr hoch. Die nächste Begegnung mit Kuwait in der Qualifikation für den Asien-Cup ist sehr wichtig. Ich bereite die Mannschaft zurzeit auf diese Qualifikation vor. Sie hat unter Theo Bücker gute Resultate erzielt und es ist nicht leicht, die Spielweise eines Teams in so kurzer Zeit zu verändern. Alle Qualifikationsspiele zählen für uns, doch das Doppelduell gegen Kuwait in den nächsten zwei Monaten ist besonders wichtig. Ein Sieg in Beirut im ersten Spiel würde es uns erlauben, das zweite in Ruhe anzugehen.

Zahlreiche libanesische Spieler sind nunmehr im Ausland aktiv. Was sind die positiven Folgen für den nationalen Fussball?
Ich hoffe, dass die Zahl der im Ausland tätigen Spieler weiter steigt und sie mit Ernsthaftigkeit arbeiten, um ihren Kameraden, die in Libanon spielen, zu helfen. Es wird ihnen ermöglichen, Erfahrung zu sammeln und in der Nationalmannschaft bessere Leistungen zu erzielen.

Sie haben selbst für einen großen Klub gespielt und eine FIFA Fussball-Weltmeisterschaft bestritten. Was versuchen Sie Ihren Spielern zu vermitteln?
Unser Trainerstab besteht aus fünf Mitgliedern. Wir arbeiten zusammen, um den Spielern unsere Erfahrung zu vermitteln und unsere Ziele zu erreichen. Der vorherige Trainer, Theo Bücker, hat gute Arbeit geleistet, und die Ergebnisse, die wir bisher erzielt haben, verheißen Gutes.

Quelle: Fifa.com

Donnerstag, 12. September 2013

Zwei Atletico Beirut Spieler wechseln nach Prag

Die Atletico Beirut-Akademie verliert zwei weitere Spieler in den europäischen Ausland. Nach Phillipe Paoli, der ja in die U19 des renommierten und mehrmaligen französischen Meisters Olympique Lyon gewechselt ist, wechseln diesesmal Claudio Maalouf und Jack Mata in die zweite Mannschaft des tschechischen Erstligisten Dukla Prag.

Atletico ist ein Verein, der sich speziell nur auf die Jugend konzentriert. Spieler die es in der ersten libanesischen Liga probieren sollen werden meist in das Seniorenteam von Racing Beirut geschickt, wie Paoli vor seinem Wechsel zu Olympique Lyon. In einer Saison gelangen dem talentierten Stürmer sieben Treffer in nur neun Ligaspielen.

Mit dem Transfer von Maalouf und Mata wurde gleichzeitig eine Kooperation mit Dukla Prag eingegangen. Der Verein gewann mehrmals die tschechoslowakische Meisterschaft und den Pokal. In der ewigen Tabelle der Gambrinus Liga belegt er den vierten Tabellenplatz.

Beireits vor der Kooperation wurde ein achttägiges Trainingslager des libanesischen Vereins auf Dukla´s Trainingsgelände mit rund 50 libanesischen Jugendlichen abgehalten.

Mittwoch, 11. September 2013

Mexikaner in die Nationalmannschaft?

Amione im Dress der mexikanischen U23
Giuseppe Giannini hat anscheinend sein Auge auf einen weiteren libanesischstämmigen Fussballer geworfen. Diesesmal richten sich die Blicke in die höchste Liga Mexikos, der Liga MX Apertura/Clausura. Dort spielt der 23-jährige Jeromino Arturo Amione Cevallos, kurz Jeromino Amione, für den Traditionsclub CD Cruz Azul.

Amione ist 1,75 cm groß und hat in der bisher abgelaufenen Saison sieben Ligaspiele in der Arpertura gespielt und dabei ist ihm ein Tor gelungen. Bei Cruz Azul ist er meist der Joker, der in den letzten 30 Minuten zum Einsatz kommt. In der nordamerikanischen Champions League läufts für ihn deutlich runder. In zwei Spielen gelangen dem Stürmer ein Treffer und eine Torvorlage. Insgesamt absolvierte Amione 59 Spiele in der Liga MX. Insgesamt sind dabei zehn Treffer herausgesprungen.

Für Mexiko´s U23-Nationalmannschaft ist der Stürmer bereits elfmal (4 Tore) aufgelaufen. Giannini möchte ihn spätestens zum wichtigen Asienmeisterschaftsqualifikationsspiel am 15.10.2013 gegen Kuwait für die Nationalmannschaft gewinnen. Am bestem wäre es wohl wenn er bereits sieben Tage vorher schon am Freundschaftsspiel am 08.10.2013 in Beirut gegen Oman zum Team stoßen würde.


Montag, 9. September 2013

Giannini auch im zweiten Spiel ungeschlagen!

Die Nationalmannschaft hat ihr zweites Länderspiel unter dem Italiener ohne Niederlage abgeschlossen. Im heutigen Freundschaftsspiel gegen die katarische Nationalmannschaft in Doha endete das zweite Testspiel unter Giannini mit 1:1.

Unsere Mannschaft begann sehr ordentlich und ging in der ersten Halbzeit durch einem Hammertreffer von Al Dhafra Verteidiger Bilal Sheikh Najarin in der 33. Spielminute in Führung. Obwohl der eigentlich vorangegangene Freistoss irgendwie in die Hose ging, schaffte es Bilal den Ball doch noch einmal zu bekommen und schoss aus gut 30 Metern unhaltbar in die obere rechte Ecke. Der Ball hatte einen Drall den eigentlich nur Topspieler draufhaben. Von der Mitte aus schob sich der Ball immer weiter nach rechts, so dass der Torhüter Qasem Burhan keine Chance hatte an den Ball ranzukommen. Dank Najjarins Treffer ging man mit diesem Ergebnis in die Halbzeit.

Die zweite Halbzeit gestalteten unsere Jungs dann nicht mehr so dynamisch. Schon kurz nach dem Anpfiff mussten unsere Jungs leider einen Treffer der Kataris hinnehmen. Der 29-jährige Sebastian Soria, dessen Lieblingsgegner wohl unsere Nationalmannschaft ist, traf in der 48. Spielminute für den Gastgeber. Insgesamt taten sich unsere Jungs speziell in der zweiten Halbzeit sehr schwer und waren nicht mit so dynamisch wie in der ersten Halbzeit.

Insgesamt kann Giannini sehr zuversichtlich sein. Den Syrien und Katar waren in der Vergangenheit die viel stärkeren Mannschaften, die uns in einigen Partien auch mal drei, vier oder gar fünf Gegentore einschenkten. In der nächsten Partie geht es um alles oder nichts. Gewinnen unsere Männer gegen Kuwait in der Asienmeisterschaftsqualifikation, würde man einen Riesenschritt zu Platz zwei tun, der direkt zu der Asienmeisterschaft 2015 in Australien qualifizieren würden.


Sonntag, 8. September 2013

Shamsin endgültig bei Pandurii

Der 21-jährige Nationalspieler Feiz Shamsin wechselt zwei Tage vor Ende der rumänischen Wechselfrist in die höchste Liga Rumäniens zu Pandurii Targu Jiu. Shamsin wird mit seinem neuen Team in der Euro League spielen.

Die Saison in Rumänien ist bereits sechs Spieltage alt. Drei Spiele wurden gewonnen, eins Remis ausgespielt und zwei verloren. Aktuell befindet man sich mit zehn Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz.

Shamsin weilte sehr lange in Rumänien um mit dem Tabellenzweiten der abgelaufenen Saison zu verhandeln. Dadurch verpasste er das Freundschaftsspiel gegen Syrien wofür er eigentlich eingeladen war.

In der Euro League trifft Pandurii auf AC Florenz, wo aktuell der deutsche Nationalspieler Mario Gomez spielt, Dnipro aus Ukraine und den portugiesischen Verein Pacos de Ferreira.

So ergeht es aktuell unseren Libanesen im Ausland!

Soony Saad (Sporting KC): Der einmalige Nationalspieler ist bisher richtig stark drauf. In der Liga hat Saad bisher 18 Spiele gespielt und dabei viermal getroffen. Sein letzter Treffer war heute Abend beim 3:0 Sieg über die Columbus Crew. Aber auch in der nordamerikanischen Champions League läuft es für den 21-jährigen recht gut. Dort sind in zwei Spielen zwei Treffer gelungen. Hier der Treffer von Saad gegen Columbus Crew: http://www.youtube.com/watch?v=r17kAIb9CFQ

Joan Oumari (FSV Frankfurt): Bisher alle Spiele bei FSV Frankfurt von Anfang an mitgemacht. Dazu noch im DFB-Pokal eine Runde weiter. Dort erwarten die Frankfurter den FC Ingolstadt, der ein machbarer Gegner auf Augenhöhe ist. Nach dem Debütländerspiel gegen Syrien wird Oumari auch mit nach Katar fliegen um dort sein zweites folgen zu lassen.

Abbas Hassan (Elfsborg): Es ist sehr wichtig für ihn das er Spielpraxis hat. In der Liga kam er auf zwei Einsätze, auf einen in der CL-Quali und es könnte der zweite Einsatz in dieser Saison in Folge für ihn in der Nationalmannschaft kommen. Gegen Katar wird er ebenfalls mit an Bord sein.

Mohammed Ali Khan (BK Häcken): War sichtlich stolz bei seinem ersten Länderspiel für den Libanon. Der in Gelsenkirchen geborene Innenverteidiger musste von Mai an bis Anfang August auf Pflichtspiele verzichten, da er sich unglücklicherweise einen Wadenbeinbruch zuzog. In den letzten drei Ligaspielen war aber Ali Khan wieder fester Bestandteil der ersten Mannschaft und verhalf seinem Team zu zwei Remis und einem Sieg.

Adnan Haidar (Stabaek): Kommt nicht richtig in Tritt in der Adeccoligaen. Das Team hat sich zwar gefangen und ist auf direktem Aufstiegskurs, doch Adnan Haidar findet bisher nicht die richtige Position um den guten Spielmacher zu spielen. In insgesamt zehn gespielten Spielen (Liga&Pokal) für Stabaek hat er gerademal ein Törchen vorbereitet. Ob er gegen Kuwait mit dabei sein wird, ist unklar.

Roda Antar (Shandong): Der alte Hase weiß wie man kickt. Sechs Tore sind ihm bisher gelungen und hat die Ausländer, die um seinen Platz kämpfen alt aussehen lassen. Mit seinem Team festigt man gerade den zweiten Platz. Mit der Meisterschaft wird das aber wohl leider nichts mehr, da Guangzhou bereits mehr als 14 Punkte Vorsprung hat.

Mohamad Haidar (Al Ittihad): Er ist wirklich die ärmste Sau im Verein. Al Ittihad Jeddah soll massivste Geldprobleme haben, da der Besitzer des Klubs nicht mehr Geld in den Verein pumpen möchte. Al Ittihad hat seine ersten zwei Ligaspiele ohne einen einzigen Ausländer absolviert. Weder Mohamad Haidar noch die Brasilianer Fernando Baiano, Jobson und Leandro Bonfim haben auch nur eine Minute auf dem Platz verbracht.

Bilal Najarin, Mootazbellah Jounaidi, Hassan Maatouk: Die Saison für unsere Spieler in den Vereinigten Arabischen Emiraten geht erst Ende nächster Woche los.

Freitag, 6. September 2013

Libanon bezwingt Syrien im Test

So langsam geht es wieder richtig los. Nach dem Trainingslager der Nationalmannschaft in Italien vor gut drei Wochen und einigen Tests gegen italienische Clubs musste das Team von Giuseppe Giannini zum ersten offiziellen Testspiel gegen Syrien ran und gewann höchst verdient mit 2:0.

Für unsere Mannschaft trafen der bärenstarke Flügelflitzer Hassan Maatouk und der Saudi-Legionär Mohamad Haidar.

Auch setzte der Italiener, sehr zur Freude der libanesischen Fans, die neu in die Nationalmannschaft gewonnenen Innenverteidiger Mohamed Ali Khan vom schwedischen Erstligisten BK Häcken und Joan Oumari vom Zweitligisten FSVFrankfurt.

In drei Tagen treffen wir dann auf Katar im Freundschaftsspiel ehe es zum wichtigen Asienmeisterschaftsqualifikstionsspiel gegen Kuwait geht.

Aufstellung Libanon: Abbas Hassan, Mohamed Ali Khan, Bilal Najarin (Joan Oumari), Walid Ismail (Nour Mansour), Ali Hamam, Hamze Salameh, Abbas Atwi, Onika, Mohamad Haidar, Hassan Maatouk (Hussein Awada), Hassan Al Mohamad

Sonntag, 1. September 2013

Oumari und Ali Khan vor Debüt

http://www.spox.com/de/daten/pics/fussball/bilder/spieler/gross/121415.jpg
Joan Oumari, im Trikot von FSV Frankfurt.
Wie libanesische Medien erfahren haben sollen, hat Nationaltrainer Giuseppe Giannini für die Freundschaftsspiele am 6.9 und 9.9 gegen Syrien und Katar die Europa-Legionäre Joan Oumari (FSV Frankfurt/Deutschland) und Mohammed Ali Khan (BK Häcken/Schweden) eingeladen um über ihre Situation in der Nationalmannschaft zu sprechen.

Ali Khan und Oumari wurden bereits zum Trainingslager welches in Italien stattgefunden hatte, zu ersten Gesprächen gebeten.

Joan Oumari und Ali Khan spielen bei ihren jeweiligen Klubs als Stammkräfte. Ali Khan ist sogar Kapitän des Allsvenskan-Clubs. Oumari wechselte erst vor kurzem in die zweite Bundesliga und etablierte sich binnen kurzester Zeit zum Stammspieler.