Sonntag, 29. Dezember 2013

Libanon spielt ordentliches Jahr

Die libanesische Nationalmannschaft hat ein ordentliches Jahr hinter sich gebracht. In elf von 17 Spielen gelang es der Nationalmannschaft nicht als Verlierer vom Platz zu gehen. Die fünf Spiele die verloren wurden, wurden uns dreimal von Iran auf heftigster Art und Weise zugefügt.

In zwei Spielen in Teheran, der Hauptstadt Irans, bekamen wir gleich neun Gegentore ohne dabei ein einziges zu erzielen. Im November, als in Beirut eine Autobombe in die Luft ging und mehrere Menschen in der Nähe der iranischen Botschaft das Leben nahm, verlor unsere Nationalmannschaft vor leeren Rängen mit 1:4. Einziger Treffer machte an diesem Tag Al Ittihad Jeddah´s Mohamad Haidar.

Zwei weitere Niederlagen die uns zugefügt wurden, waren die knappen Spiele gegen Katar (0:1) und Usbekistan (1:0).

Was gewinnen angeht war unsere Nationalmannschaft nicht so stark wie unter Theo Bücker´s beste Zeiten, als man unter anderem Kuwait, Südkorea und Iran besiegte. Lediglich zwei Spiele wurden gewonnen. Einmal das torreiche Spiel in Beirut gegen Thailand, wo man mit 5:2 gewann und im Freundschaftsspiel gegen Syrien, welches mit 2:0 gewonnen wurde.

Insgesamt erzielte unsere Nationalmannschaft in diesem Jahr 13 Treffer. Die meisten wurden von Hassan Chaaito, Mohamad Haidar und Hassan Maatouk erzielt.

Torschützenliste:

3 Tore: Hassan Chaaito (Al Ahed), Mohamad Haidar (Al Ittihad/KSA), Hassan Maatouk (Al Fujairah/VAE)

1 Tor: Onika (Al Ahed), Soony Saad (Sporting KC/USA), Bilal Sheikh Najjarin (Al Dhafra/VAE), Mohamad Ghaddar (Kelantan/MAL)


Donnerstag, 26. Dezember 2013

Westasienmeisterschaft: Libanon mit Remis gegen Jordanien

Giuseppe Giannini ist mit der Nationalmannschaft in der Westasienmeisterschaft mit einem Remis gestartet. Gegen den Beinahe-Weltmeisterschaftsteilnehmer Jordanien gab es in Doha ein 0:0-Unentschieden. 

Giannini probierte sich in diesem Turnier fast nur mit einheimischen Spielern. Die einzigen die ausserhalb der libanesischen Liga kommen, sind Mohammed Ali Khan und Mohamad Kdouh gewesen. Kdouh durfte bei seiner ersten Nominierung nichtmals von Anfang an ran.

Das Spiel gestaltete sich eher nicht so nach Wünschen Gianninis. Man muss aber eingestehen, dass die Abwehr und dass zentrale Mittelfeld was er aufstellte defensiv sehr stark aufspielte und den sonst so starken Jordaniern nicht viele Chancen gab, wie man es sonst von ihnen gewohnt ist.

Von Anfang an debütiert hat einzig und allein Adnan Milhem von Racing Beirut, der aber im Sturm sehr unglücklich war, obwohl er sehr viel gelaufen ist. In der abgelaufenen Hinrunde der libanesischen Liga erzielte Milhem in 11 Spielen zehn Tore.

Im nächsten Spiel gegen Kuwait müsste es ein Sieg geben um noch an weitere Spiele ranzukommen. Gespielt wird am 29.12.2013 in Doha um 15:30 deutscher Zeit.

Aufstellung für heute: Lary Mehanna, Mohammed Ali Khan, Nour Mansour, Hassan Daher, Ali Hamam, Walid Ismail, Mohammad Shamas, Haitham Faour, Abbas Atwi, Hassan Chaaito (46. Hussein Awada), Adnan Milhem (86. Mohamad Kdouh)

Dienstag, 24. Dezember 2013

Einheimischer Kader für die Westasienmeisterschaft

Kdouh jetzt bei der A Nationalmannschaft
Nationalspieler Giuseppe Giannini wird bei der Westasienmeisterschaft fast nur auf einheimische Spieler setzen. Die einzigen Spieler die nicht im Libanon ihr Geld verdienen werden Mohammed Ali Khan von BK Häcken (Schweden) und Mohamad Kdouh von FK Suduva (Litauen) wird zum ersten mal sein Debüt für die A-Nationalmannschaft geben.

Neben Kdouh werden so einige neue Gesichter debütieren. Für einige werden die folgenden Namen im Kader neu sein. Viele der sonst bekannten Gesichter der Nationalmannschaft aus der heimischen Liga werden wir an diesem Turnier nicht sehen, wie zum Beispiel Abbas Onika Atwi.

Am 26.12 treffen unsere Jungs auf Jordanien und drei Tage später am 29.12 auf Kuwait. Beide Spiele finden in Doha, Katar statt.

Der Kader in der Übersicht:

Torhüter: Lary Mehanna (Al Ansar), Ahmad Taktook (Aleey)

Abwehr: Nour Mansour (Safa), Mohamad Zein Tahhan (Safa), Mohammed Ali Khan (BK Häcken/Schweden), Ali Hamam (Nejmeh), Walid Ismail (Nejmeh), Hassan Daher (Shabab Sahel), Hassan Hammoud (Al Ahed)

Mittelfeld: Haitham Faour (Al Ahed), Rabea Ataya (Al Ansar), Abbas Atwi (Nejmeh), Mohamad Shamas (Nejmeh), Youssef Bakri (Shabab Sahel) Mohamad Salem (Shabab Sahel), Hassan Al Anan (Nejmeh)

Sturm: Mahmoud Kojok (Al Ansar), Mony Chaaito (Al Ahed), Hussein Awada (Al Ahed), Mohamad Kdouh (Suduva/Litauen), Mohamad Maqsoud (Tripoli), Adnan Milhem (Racing Beirut)

Sonntag, 22. Dezember 2013

Bücker wird offiziell Nejmeh-Trainer!

Der ehemalige Nationaltrainer Theo Bücker wird mit Beginn der Rückrunde in der libanesischen Liga Trainer des aktuell leicht angeschlagenen Traditionsklub Nejmeh Beirut. Dies veröffentlichte die Club-Homepage des Vereins.

Bücker übernimmt den Platz von Moussa Hoijej der in seinen 2 1/2 Jahren bei Nejmeh keinen wichtigen Titel erringen konnte und mit dem Verein nur auf Platz 6 stand.

Das letzte Spiel der Hinrunde schaute sich Theo von der Bank, allerdings ohne zu dirigieren. Dies überließ er Ibrahim Itani, der mit Nejmeh 5:1 Al Ijtimaai Tripoli besiegte.

Im aktuellen Team sind folgende Nationalspieler: Abbas Atwi, Mohamad Shamas, Ali Hamam, Walid Ismail sowie die Ausländer Raja Rafe und Abdul-Nasser Al Hassan (beide Syrien).

Bücker wird das Team vorerst bis Ende der Rückrunde mit dem Armenier Armin Snemayian leiten.

Sonntag, 8. Dezember 2013

Shamsin überragt in Pandurii!

Sein zweites Ligaspiel hat lange auf sich warten müssen! Nationalspieler Feiz Shamsin der zum Anfang der neuen Saison die libanesische Liga und seinen Heimatverein Al Ijtimaai Tripoli in Richtung Rumänien zum Europa League Teilnehmer Pandurii Targiu Jiu verlassen hatte, war nach seinem ersten Einsatz in der Liga (28.09.13) nicht mehr zum spielen gekommen.

Warum der 21-jährige die letzten sechs Spiele nicht bestreiten konnte oder durfte ist uns nicht bekannt. Dafür aber dass er am 01.12.13 Pandurii einen Punkt gerettet hat. Im Spiel des 16.Spieltages musste sein Verein zu Corona Brasov und erwischte einen denkbar schlechten Start.

Nach nur vier Minuten nach Spielbeginn fing man sich einen Elfmeter ab, den der Gastgeber ohne sich zweimal bitten zu lassen versenkte. Feiz Shamsin, der zum ersten Mal in der Startaufstellung steht ließ die Antwort nicht lange auf sich warten. Nur elf Minuten später versenkte er das 1:1 per Rechtsschuss und trifft damit zum insgesamt vierten mal in allen Wettbewerben (3x Pokal, 1x Liga) für den rumänischen Club. Die Partie endete mit diesem Ergebnis. Nach 80 gespielten Minuten wurde Shamsin dann ausgewechselt.

Nur drei Tage später konnte Shamsin wieder ran. Allerdings nicht von Anfang an und auch nicht in der Liga. Sondern im Pokal gegen Dinamo Bukarest, einem der bekannteren Vereine des Landes. Shamsin wurde in der 67. Spielminute eingewechselt und konnte die knappe aber entscheidende 1:0 Niederlage nicht verhindern.

Ab Minute 02:06 wird das Tor in diesem unten stehenden Video angezeigt.

Sonntag, 1. Dezember 2013

Giannini´s Zeit wegen Bücker bald zu Ende?

Verlässt Giuseppe Giannini noch in diesem Jahr die libanesische Nationalmannschaft um den ehemaligen Coach Theo Bücker Platz zu machen? In einem Interview mit Al Mustaqbal hat sich Theo Bücker sehr stark für den Trainerposten gemacht, dabei zu Giannini eine Bemerkung abgegeben.

Sein Ausflug in die saudische Liga zu Al Ittifaq Dammam dauerte nur vier Monate an. Sollte Bücker tatsächlich in der nächsten Zeit Nationaltrainer werden, könnte er sein Trainerstab, den er in der Nationalmannschaft hatte, wiederbekommen. Torwarttrainer Christian Schweichler, der mit dem 65-jährigen Bücker in das saudische Königreich gewechselt ist, hat ebenfalls nach vier Monaten Al Ittifaq den Rücken gekehrt und der holländische Co-Trainer Peter Meindertsma ist aktuell beim libanesischen Aufsteiger Salam Zgharta als Trainer aktiv.

Zu Al Mustaqbal sagte Bücker:

"Ich liebe den Libanon, Ich wohne ja noch dort und ich habe mit keinem Probleme
. Und ich denke schon dass ich wieder Nationaltrainer werden kann. Denn ich kenne bereits alle Spieler und das Umfeld. Der libanesische Fussballverband und die Fans kennen mich. Die Weltmeisterschaftsqualifikation hat uns allen gezeigt was möglich ist. Wir könnten mehr erreichen. Zu Giannini kann ich da noch nicht viel sagen, eins aber: Er wird noch nicht als Trainer wahrgenommen."

Wird also Giannini bereits vor der Westasienmeisterschaft entlassen um für Theo Bücker Platz zu machen? Oder wird man dem Italiener, der bereits sieben Länderspiele mit dem Libanon absolviert hat, noch die letzte Chance auf die Qualifikation der Asienmeisterschaft geben, wo es dann im März im Fernduell mit dem Irak um den besten dritten Platz geht? Eins ist sicher, bei unseren Fussballverband kann man sich niemals sicher sein.