Mittwoch, 8. April 2015

Giannini´s Zeit läuft ab

Seine Zeit ist wohl abgelaufen: Giuseppe Giannini
Die Zeit von Noch-Nationaltrainer Giuseppe Giannini scheinen im Libanon bald gezählt zu sein. Laut libanesischen Quellen soll man sich dazu entschlossen haben Giannini und sein Team vor die Tür zu setzen.

Der 50-jährige Italiener der den Posten der Nationalmannschaft seit Juli 2013 übernommen hat, brachte leider bisher nicht dass erhoffte was man sich noch unter Theo Bücker aufbaute. Eher im Gegenteil. Die frische, wilde und mutige Jugend die unter Bücker spielerisch aufmuckte schien sich bei Giannini nicht ordnungsgemäß entwickelt zu haben. Einzig und allein spricht das 2:2-Unentschieden gegen die brasilianische U21 Nationalmannschaft für den Italiener. Ansonsten hat die ehemalige Roma-Legende nicht dass gebracht was man sich im Libanon von ihm erhofft hat.

In 14 offiziellen A-Länderspielen gelang unter Giannini der A-Nationalmannschaft 3 Siege, 6 Unentschieden und 5 Niederlagen. Darunter die harte Niederlage im Freundschaftsspiel gegen Katar Ende 2014. Auch als er die U23-Nationalmannschaft übernommen hat, lief es katastrophal. Bis auf die Siege gegen Kuwait (4:0) im Freundschaftsspiel, die Malediven (2:1) und ein Remis gegen Bahrain (0:0) in der Qualifikation gab es insgesamt vier Klatschen, davon einige deftige.

Giannini´s Vertrag läuft noch bis Ende Juni 2015 aus. Der libanesische Verband will ihn aber gar nicht mehr als Teamleiter haben. Angeblich soll Giannini im Monat 25.000 US Dollar verdient haben. Flüge von & nach Italien und Hotel sind hier nicht mitgezählt. Sein Co-Trainer Alberto di Chiara und der Torwarttrainer Giovanni Cervone bekommen jeweils 7.000 US Dollar im Monat. Auch hier sind die Flüge und die Hotelunterbringung nicht mitgezählt.

Im Verband um Präsident Hashem Haidar überlegt man das Trio zu beurlauben. Allerdings müsste man alle drei noch bis Ende Juni monatlich entlohnen. Glaubt man der Quelle hat der Verband für alle drei mehr als 750.000 US Dollar in zwei Jahren "geblecht" haben. Finanziert wurde es vom Verband und einigen privaten Sponsoren.

Als Nachfolger wird von vielen Theo Bücker genannt, der es aber wohl selber nicht mehr möchte. Einheimischer Favorit ist die Ansar Legende Captain Jamal Taha. Auch wird vom Rumänen Valeriu Tita gesprochen, der im Libanon Safa übernommen hat und mit ihnen 2013 SuperCup Sieger geworden ist.

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