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Libanon in Topf 3 !

Bei der Auslosung der Gruppen für die zweite Runde der WM-Qualifikation 2018 in Russland, ist die libanesische Nationalmannschaft auf Topf 3 gesetzt worden. Am 14.04.2015 werden in Kuala Lumpur, der Hauptstadt Malaysias, die endgültigen Gruppen für alle Nationalmannschaften ausgelost.

Wir haben uns für euch die möglichen Szenarien ausgedacht um euch zu veranschaulichen welche die schwerste und welche die einfachste Gruppe für uns wäre.

Schwer wäre es für uns, wenn wir man am Ende der Auslosung mit Japan (1), Saudi Arabien (2), Indonesien (4) und Malaysia (5) in einer Gruppe wären. Zu Japan braucht man nicht viele Worte verlieren. Wer auf Spieler wie Kagawa, Okazaki oder Honda setzen kann, der ist im asiatischen Raum immer eine Macht. Saudi Arabien stellt in dem Fall ein Problem dar, da sie immer wieder für Überraschungen gut sind und wir traditionell Schwierigkeiten mit den Golf-Staaten hatten. Indonesien und Malaysia stellen in ihren jeweiligen Töpfen, die größte Bedrohung dar, da beide Nationen stets sehr Heimstark waren und Zuhause auch blind auf die Unterstützung ihrer Anhänger setzen können. Hier erinnere man sich an das U23-Länderspiel zwischen Libanon und Malaysia im Jahre 2011, welches in Malaysia stattfand und bei dem über 40.000 fanatische Anhänger Malaysias ihre Mannschaft unterstützten.

Eine vermeintlich einfache Gruppe würde wir uns wohl mit den VAE (1), Vietnam (2), Bhutan (4) und Guam (5) teilen. Gegen all diese Nationalmannschaften würde unsere Nationalmannschaft mehr oder weniger problemlos bestehen. Die VAE stellen selbstverständlich eine starke Nationalmannschaft, die allem voran durch Spieler wie Omar Abdulrahman oder Ali Mabkhout glänzt und auch beim letzten Asien Cup den dritten Platz belegte. In Topf 1 gibt es eigentlich keinen leichten Gegner aber sahen wir in der Vergangenheit gut gegen die Emiratis aus. In der Vergangenheit sahen wir auch häufig gut gegen die Vietnamesen aus. Hierbei spricht zwar für die Vietnamesen ihre natürliche Athletik und sicherlich ist das Klima in Vietnam anders aber gingen wir in der Vergangenheit häufig als Sieger aus diesem Duell hervor. Bhutan und Guam sind absolute No-Names. Zu diesen beiden Nationen ist es schwer etwas gescheites zu sagen. Beide Länder gehören, bei allem Respekt, klar und deutlich besiegt und sollten auf keinen Fall jegliche Gefahr darstellen.

Die zweite Gruppenphase verbirgt auch etwas Interessantes. Denn der asiatische Fussballverband hat es mit der Qualifikation zur Asienmeisterschaft angeknüpft. Hier listen wir euch mal alle Regeln zum Weiterkommen auf:

- Die Gruppensieger und die vier besten Zweitplatzierten, also insgesamt 12 Teams, qualifizieren sich sofort für die Asienmeisterschaft 2019 und sind sofort in der letzten Qualifikationsrunde für die WM 2018 in Russland.

- Die nächsten 24 besten Teams der zweiten Gruppenphase nehmen an einem separaten Wettbewerb teil, in dem die letzten 12 Plätze ausgespielt werden. Dieser separate Wettbewerb unterteilt die restlichen 24 Mannschaften in sechs 4er Gruppen, in denen die ersten Zwei aus jeder Gruppe es in den Asien Cup schaffen.

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Hassan Oumari nach Saudi-Arabien !

Der Berliner Libanese Hassan Oumari löst seinen Vertrag bei Nejmeh Beirut im beidseitigen Einvernehmen auf und wird wohl noch in dieser Transferphase nach Saudi-Arabien wechseln. Den 31-jährigen Flügelverteidiger zieht es in die "Dawri Al Jameel", der ersten Liga des arabischen Königreiches.

Der Verein um den es sich handelt, heißt Al-Raed. Für Oumari wird es die ersten Stelle außerhalb des Libanons und Deutschland sein. Im Libanon spielte er für Tripoli, Safa und hauptsächlich Nejmeh. Bei Nejmeh hätte Oumari auf den legendären Trainer Theo Bücker treffen können, aber Oumari entschied sich für einen Wechsel in eine deutlich bessere und stärkere Liga.

Viele Medien und Fans im Libanon gaben an, dass Oumari den Verein eben wegen Theo Bücker verlassen wird, da er sich angeblich nicht gut mit dem Sauerländer verstehe. Was jedoch völliger Schwachsinn ist. Bücker und Oumari sollen laut sicherer Quellen sehr viel voneinander gehalten haben, nur brauchte Hassan Oumari noch einmal die…

Auflistung libanesischer Spieler im Ausland

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Libanese im Talentschuppen von Standard Lüttich

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