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Radulovic: Nationalmannschaft ist das Gesicht eines Landes

Nationaltrainer Miodrag Radulovic kündigte Veränderungen in der Nationalmannschaft. Nach der Niederlage gegen Südkorea sagte der Montenegriner zu den Medien dass dies seine schwerste Station ist, bei der er jemals war.

Das Problem sieht Radulovic in der Vorbereitung. Beinahe ein Monat lang trainiert der 47-jährige nur potentielle einheimische Nationalspieler und dann eine Woche vor Beginn eines wichtigen Spiels verwandelt sich der Kader so extrem, dass man das was man sich vorher erarbeitet hatte kaputt geht. Gemeint ist das viele einheimische Spieler nicht nominiert werden können, weil dann die mittlerweile vielen Legionäre nachkommen. Er findet es gut dass Libanon mittlerweile viele Spieler im Ausland hat, allerdings findet er es schwer ihnen alles taktische innerhalb von nur 7 Tagen beizubringen.

Ein weiteres Problem ist, dass die Nationalmannschaft gegen Südkorea mit 3 vereinslosen Spielern im Kader antrat. Diese sind Youssef Mohamad, Feiz Shamsin und Hassan Chaaito. Für Radulovic muss sich diese Situation ändern. "Es ist nicht gut ohne Spielpraxis zur Nationalmannschaft zu kommen. Das ist schädlich. Die Nationalmannschaft ist das Gesicht eines Landes und da muss man sich in bester Verfassung präsentieren. Das kann man nur wenn man bei seinem Verein viele Spiele macht." so Radulovic.

Was Radulovic in seinen vier Monaten bei der Nationalmannschaft erkannt hat, ist dass einige Spieler sich wohl zu Schade wären 90 Minuten aus sich herauszuholen, weil man sonst eine Verletzung riskieren könnte. Für den Mann aus Montenegro ein Ding der Unmöglichkeit. Wenn jemand die Chance hat sein Land zu vertreten, dann sollte er diese Chance auch richtig nutzen. Egal wie stark mein Gegner ist.

Zu Beginn seiner Zeit als Trainer im Libanon soll der 47-jährige so ziemlich mit jeden Spieler guten Kontakt gehabt haben. Als er aber Anfing zu probieren um die bestmögliche Aufstellung zu finden, begannen die ersten Spieler sich beleidigt zu fühlen warum sie den nicht in der ersten Elf oder gar im Kader stehen. "Ich habe jetzt meine einheimischen Spieler auf die ich jetzt in jeder Partie setzen kann. Voraussetzung ist, dass sie in ihrer Mannschaft weiterhin spielen."

Radulovic wünscht sich beim Verband, dass der Beginn einer Meisterschaft oder wichtiger Ligaspiele im Libanon viel früher beginnen. Denn zum Beispiel gegen Südkorea hatte die Saison nicht begonnen gehabt und die meisten Spieler waren ohne den nötigen Spielrhytmus im Kader gewesen.

Aktuell befindet sich Radulovic im Libanon und schaut sich die Spiele des President Cup´s an um für das Spiel gegen Kuwait und Myanmar einen Kader zusammenstellen zu können.

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