Samstag, 31. Januar 2015

Mahmoud El Ali hofft auf Begnadigung

Der lebenslang gesperrte ehemalige Nationalspieler Mahmoud El Ali hofft auf eine Begnadigung um endlich wieder Fussball spielen zu können. Laut einem Sportportal soll sich der heute 30-jährige bereit erklärt haben, dem Verband zu erzählen wie es dazu kam.

Ramez Dyoub und Mahmoud El Ali sollen, die Länderspiele Bangladesh - Libanon (2:0-Niederlage) und das so eminent wichtige Qualifikationsspiel gegen Katar (0:1-Niederlage) für Geld manipuliert haben. Dass Spiel gegen Katar wird Ramez Dyoub angehaftet, während man dass eher unwichtige Spiel gegen Bangladesh -da Libanon bereits im ersten Spiel mit 4:0 gewann- Mahmoud El Ali ankreidet.

Nun soll sich der ehemalige Al Ahed & Persiba Balipkapkan (Indonesien) Spieler tatsächlich mit Leuten vom libanesischen Verband getroffen haben um über eine Begnadigung zu sprechen. Dafür müsste aber wohl El Ali sehr viele interessante Sachen über die Drahtzieher erzählen können.
Dyoub und El Ali sind seit dem April 2013 lebenslang gesperrt.

Montag, 26. Januar 2015

Wasserpfeife, Feiern und "Mostik"

Er ist eines der wichtigsten Personen im libanesischen Sport. Ihn jubeln die Fans zu bei jedem Zweikampf, bei jedem Tor, bei jeder Heldentat. Er wird von seinen Leuten zum Hero gemacht, was aber in der Wirklichkeit nicht ist. Gemeint ist der libanesische Fussballer. Ein libanesischer Verbandsverantwortlicher veröffentlicht einer heimischen Zeitung von seinem sehen in der libanesische Nationalmannschaft.

Kurz bevor die Nationalmannschaft 2012 nach Saudi-Arabien flog, um an der Arabienmeisterschaft teilzunehmen, hielt man noch einige Trainingseinheiten in Beirut ab. Trainer zu dem Zeitpunkt war Theo Bücker. Dieser trichtete den Nationalspielern beinahe jeden Tag gebetsmühlenartig, dass man bitte pünktlich zum Training erscheinen sollte. Einige Spieler haben es sofort verstanden, einige brauchten Zeit und einige wollten wohl gar nicht mitziehen. Jedenfalls, ist an einem dieser Tage Trainer Bücker der Kragen geplatzt: Einen zu spät erscheinenden Spieler hat Bücker gar nicht mehr am Trainingsbetrieb teilnehmen lassen. Der Spieler konnte die Welt nicht verstehen und rebellierte öffentlich gegen Bücker. Bücker ließ ihn daraufhin auch nicht mehr zur Arabienmeisterschaft fahren.

Bücker dann zu den Verantwortlichen: "Wer sich nicht an unsere einfachen Regeln hält, der fliegt ganz schnell." Und zu spät kommen gehörte wohl dazu.

Eine zweite dieser eher unrühmlichen Aktion passierte nach der 0:1-Niederlage in Doha gegen Katar in der WM-Qualifikation. Im Flughafen Doha auf dem Weg nach Beirut, wollten sich zwei Spieler einfach nicht mehr finden lassen. Das Team und die Flugzeugcrew gab den Spielern die Chance noch den Flieger zu erreichen. Doch diesen schafften sie gar nicht mehr. Beide Kicker wollten in eines der landestypischen katarischen Wasserpfeifen Cafés, was sie dann auch wirklich durchsetzten. Sie flogen dann später nach.

Der Verantwortliche sieht das Hauptproblem aller libanesischen Kicker in: Wasserpfeife, dem abendlichen Feiern und den Rollern, gennant "Mostik".

Viele Trainer, darunter auch Theo Bücker, beklagten dass die Spieler nach dem Training sofort eine Shishabar aufsuchten um "den Kopf wieder vollzutanken". Auch das Ess- und Schlafverhalten soll ein sehr, sehr großes Problem gewesen sein. So haben die Spieler morgens sich mit Foul und Manakisch vollgeschlagen und sind erst gegen 3 Uhr nachts schlafen um dann um 9 Uhr morgens wieder ihrer Arbeit nachzugehen.

Der Verantwortliche: "Die Spieler haben sich in den Trainingseinheiten wenn unsere Profis da waren nicht was abgeschaut. Wenn Spieler wie Roda Antar, Youssef Mohamad, Abbas Hassan usw. da waren, hat man merkliche Unterschiede erkennen können, wie unterschiedlich die Spieler das Training oder das Verhalten wahrnehmen."

Die Profis sind nach dem Training meist direkt nach Hause gegangen oder sind zum Physiologen gegangen, während die einheimischen direkt mit den Rollern die Cafes aufsuchten.

Auch ist beim Training der Jugendnationalmannschaft ein Spieler umgekippt. Nach dem Aufstehen hatte man ihn gefragt was er morgens gegessen habe. So antwortete er: "Bis auf ein Eis vom Kiosk gar nichts."

Was Organisation angeht soll es auch nicht besonders ordentlich gelaufen sein, so der Verantwortliche: "Der Trainer wollte dass alle Spieler zusammen irgendwo treffen und dann gemeinsam zum Länderspiel fahren, da dem Verband Geld für einen Bus fehlte. Gekommen ist es ganz anders. Jeder ist alleine mit seinen Rollern gekommen. Die Spieler der Gast-Nationalmannschaft haben sich vor der Partie über die Aktion wie die Spieler zum Spiel erschienen sind ziemlich lustig gemacht."

Die Spieler seien nur Profis im Aufbau der Wasserpfeife sonst nichts, so der Verantwortliche. Es gibt ganz wenige Spieler die beinahe jeden Tag 60 bis 90 Minuten für sich trainieren um aus sich selbst noch was zu machen.

Samstag, 24. Januar 2015

Ali Khan wechselt zu Halmstad !

Ali Khan im Dress von Häcken
Er kehrt wieder nach Europa zurück. Nach nur einer Saison im fernen China bei Tianjin Teda kehrt der libanesische Nationalspieler Mohammed Ali Khan zurück in seine Wahlheimat Schweden zu Halmstad BK.

In einem kleinen Interview mit der Webseite der schwedischen Allsvenskan sagte Ali Khan zu seiner Zeit in China, dass es die schwerste Zeit war die er bisher fussballerisch erlebt hatte. Er und seine Familie kamen weder mit dem Zusammenleben noch mit dem fussballerischen klar. Deswegen war es für ihn klar, dass er seinen eigentlich zweijährigen Vertrag nicht erfüllen möchte.

Er sei sehr froh wieder in Schweden zu sein. Den Verein kennt er aus vielen Ligaduellen als er noch bei BK Häcken unter Vertrag stand.

Halmdstad ist ein Verein mit kleinem Stadion und kleinem Budget aus Südschweden. Beim viermaligen Meister erhofft sich Ali Khan einen Stammplatz schnell ergattern zu können.

Für schwedische Vereine absolvierte der 29-jährige Innenverteidiger 71 Erstligaspiele, 7 Pokalspiele, 5 Reservespiele und 2 Europa League Quali-Spiele. Ein Treffer ist Mohammed dabei gelungen.

Sonntag, 18. Januar 2015

Was machten Hassan & Haidar in Nordeuropa?

Abbas Hassan im Kampf um den Ball
Die Ligen in Nordeuropa, in denen einige unserer Libanesen spielen, sind seit einiger Zeit zu Ende. Wir wollten mal nachschauen was die Nationalspieler Abbas Hassan (Elfsborg Boras/Schweden) und Adnan Haidar (Byrne/Norwegen) in der Saison 2014 geleistet haben.

Abbas Hassan: Wenn man es genau nimmt, waren es in der Saison 2014 gerade mal vier Einsätze im Seniorenbereich. Dreimal stand der heute 29-jährige in der Allsvenskan zwischen den Pfosten und einmal in der Euro-League Qualifikation gegen den aserbaidschanischen Vertreter Inter Baku. Ansonsten hielt sich der Nationalkeeper meistens mit Ligaeinsätzen in der Reserve fit. Mit Elfsborg beendete Hassan die Saison auf einem vierten Tabellenplatz.

Adnan Haidar für Byrne am Ball
Adnan Haidar: Eine ganze Weile lang stand der Mittelfeldmann mit seinem Club auf den Abstiegsplätzen der zweiten norwegischen Liga. Doch eine ordentliche Rückrunde konnte das Team noch von Platz 15 auf 9 hochbringen. Für den 25-jährigen selbst lief es aber mit Beginn der Rückrunde immer schlechter. War er noch zu Beginn seines Starts bei Byrne FK noch Stammspieler wurde er nach und nach Ersatzspieler, so dass er in den letzten Partien der Saison nur noch für ganz wenige Minuten oder erst gar nicht reinkam.

Zu erwähnen ist noch, dass Adnan Haidar bei knapp 100 Spielen für norwegische Teams immer noch kein Pflichtspieltreffer gelungen ist. Einzig sein Treffer für den Libanon gegen Oman zählt als Seniorentreffer.

Samstag, 17. Januar 2015

Al Ahed wartet auf 50.000 US Dollar!

Zaki im Dress von Wigan
Der dreimalige libanesische Meister Al Ahed Beirut hat einen Antrag gegen den ehemaligen Premier League-Kicker Amro Zaki (31 Jahre) beim Weltfussballverband FIFA gestellt. Grund ist, dass als Zaki für Al Ahed unterschrieben hatte eine Vorauszahlung von 50.000 US Dollar bekam.

Zaki der im August seinen Wechsel für die Saison 2014/2015 zu Al Ahed bekannt gab, aber im September bereits den Vertrag auflöste ohne ein einziges Spiel für den Beiruter Club gespielt zu haben, soll bis heute die Vorauszahlung nicht zurückgezahlt haben. Al Ahed hat bereits mehrmals den Spieler und seinen Berater erfolglos kontaktiert.

Nach gut vier Monaten ohne Rückantwort seitens Zaki stellt Al Ahed nun den Antrag bei der FIFA um sein Geld wieder zurückzubekommen. Al Ahed hatte sich mit dem Transfer von Amr Zaki einen enormen Erfahrungsschub zu erhalten. Leider nahm Zaki auch an ganz wenigen Trainingseinheiten teil, so dass er nie wirklich Teil des Teams war.

Zaki sollte für eine Saison im Libanon knappe 150.000 US Dollar bekommen. 50.000 $ bekam er bereits im Voraus. Nur mal im Vergleich: Ein einfacher libanesischer Kicker in der ersten Liga bekommt 400$ im Monat, 4800$ im gesamten Jahr. Allein mit der Vorauszahlung die der ehemalige Wigan Athletic Stürmer bekam, hätte man mindestens 10 libanesische Kicker für ein ganzes Jahr bezahlen können.

Aktuell hat der 31-jährige Stürmer keinen Verein vorzuweisen.

Freitag, 16. Januar 2015

Antar wechselt !

Der 34-jährige Kapitän der Nationalmannschaft Roda Antar verlässt nach nur einer Saison Jiangsu Sainty. Der Spielmacher bleibt aber dem fernen Osten und China treu. Er wechselt ablösefrei zu Hangzhou Greentown.

Für Antar ist es die dritte Station aber die bereits sechste Saison in China. Begonnen hatte es mit Shandong Luneng und der chinesischen Meisterschaft. In der letzten Saison gab es noch Einsätze für Jiangsu Sainty. Und nun soll Antar für Greentown auf Punktejagd gehen.

Roda Antar bestritt bisher 131 Spiele in der Chinese Super League. 34 Tore und mindestens 4 Torvorlage stehen ihm zu Buche.

Sein Trainer ist der zum Islam übergetrene Trainer Philippe Omar Troussier. Troussier ist der Trainer der Asienmeister 2000 mit Japan in Beirut wurde. Auch sonst besitzt der Franzose sehr viel Erfahrungen. So trainierte er neben Japan, Burkina Faso, Südafrika, Katar, Marokko und andere Vereine auf dem europäischen, asiatischen und afrikanischen Kontinent.

Antar unterschreibt einen Vertrag für die bald in China beginnende Saison + Option auf eine weitere.

Dienstag, 13. Januar 2015

Nejmeh und Zgharta im AFC CUP

An dem diesjährigen AFC Cup werden aus libanesischer Sicht der Meister Nejmeh Beirut und der Pokalsieger Salam Zgharta teilnehmen. Während Nejmeh in der Gruppenphase startet muss Zgharta in der Qualifikation ran.

Wie es beim asiatischen Verband üblich ist, werden die Gruppen bereits vorher ausgelost um den Vereinen klar zu machen wo sie hinfliegen müssen, da die meisten Vereine die an dem Turnier teilnehmen nicht besonders gut betucht sind.

Der Pokalsieger Zgharta muss am 17.02.2015 in der zweiten Runde auf den Gewinner des Spiels Khayr Vahdat (Tajikstan) gegen Sheikh Russel (Bangladesh) aus der ersten Runde ran. Gewinnt Zgharta die Runde würde man das von Peter Meindertsma geleitete Team in eine rein arabische Gruppe reinpacken mit Al Wehdat (Jordanien), Al Nahda (Oman) und Al Wahda (Syrien).

Meister Nejmeh hingegen bekam vom AFC grünes Licht an der Champions League Qualifikation teilzunehmen. Vorraussetzung war aber die Modernisierung des Stadions, die Bereitstellung eines Ortes für Pressetermine und die Sicherstellung der Sicherheit. Der Verband forderte noch einige Sachen mehr, die es für Nejmeh aufgrund des sehr kleinen Budgets nicht zu stemmen sind. Deswegen entschied man sich weiterhin nur am AFC Cup teilzunehmen.

Mit Nejmeh in die Gruppe kommen Al Kuwait (Kuwait), Al Riffa (Bahrain) und der Gewinner aus der Qualifikationsrunde.

Der größte Erfolg Nejmeh´s ist das Erreichen des Finales 2005 wo man sich Al Faisaly aus Jordanien im Hin- und Rückspiel geschlagen geben musste. Für Zgharta ist es die erste Teilnahme überhaupt.

Welcher Libanese hat welche Spieler gewählt?

Wir haben nachgeschaut welche Spieler unser Kapitän, ein Reporter und unser Nationaltrainer bei der Ballon D'or Wahl 2014 gewählt haben.

Interessant ist erstmal dass als Kapitän Lary Mehanna von Al Ansar Beirut ausgesucht wurde, statt Youssef Mohamad oder Roda Antar.

Dieser entschied sich genauso wie die Auswahl am Ende auch ausgegangen ist. An erster Stelle Cristiano Ronaldo, an zweiter Lionel Messi und an dritter Stelle Weltmeister Manuel Neuer.

Genauso wie Lary Mehanna entschied sich auch der Italiener Giuseppe Giannini. 

Der Reporter Fawaz Mohammed gab Neuer sogar seine erste Stimme. Cristiano Ronaldo und Lionel Messi landeten direkt dahinter.

Erfreulich ist, dass alle drei unsere deutschen Kicker nicht vergessen haben. Von Giuseppe Giannini hätten wir eher erwartet dass er jemanden wie Pogba aus der italienischen Serie A auswählt statt Neuer.

Wer sich anschauen will was die anderen Länder gemacht haben, kann es hier tun:
http://resources.fifa.com/mm/document/ballon-dor/playeroftheyear-men/02/50/58/45/fboaward_menplayer2014_neutral.pdf

Sonntag, 11. Januar 2015

Vergessener Spieler: Bilal Aziz

Aziz im Dress von Osnabrück
Heute stellen wir euch mal einen Spieler vor, den wir vor sehr langer Zeit öfters hier genannt hatten, er uns aber aus den Augen ging, weil er sich teilweise in den Niederungen der türkischen Ligen befand.

Die Rede ist von Bilal Aziz Özer. Der in Beirut geborene Mittelfeldspieler kam in Deutschland und der Türkei schon bei einigen Vereinen unter.

So galt der heute 29-jährige zu seinen Anfangszeiten beim FC Schalke 04 als hoffnungsvolles Talent für die Zukunft. Zwar trainierte Aziz mit der ersten Mannschaft, doch zu einem Einsatz in der 1.Bundesliga reichte es nie. Stammspieler war er aber immerhin in der Zweitvertretung der Königsblauen. So wurden aber auch die Scouts von VFL Osnabrück auf Aziz aufmerksam.

In seiner Debütsaison in der 2.Bundesliga kam Aziz, der die Staatsangehörigkeiten der Türkei und des Libanos besitzt, auf 22 Einsätze und 5 Torvorlagen. Im DFB Pokal gelang Aziz sogar ein Treffer und zwei Torvorlagen.

Seine Leistungen verfolgten die türkischen Vereine aufmerksam, so dass ihn der damalige Erstligist Kayserispor ihn sofort verpflichtete. Mit Kayseri avancierte sich der Flügelspieler zu einer echten Stammkraft. 37 Einsätze in der Liga, 1 im UEFA Cup und 6 weitere im türkischen Pokal ließen in Kayseri aufhorchen.

Gerade im Höhepunkt der Spielerlaufbahn angekommen, knallt es auch schon wieder direkt. Bilal Aziz wird 2010 nachgesagt er hätte ein Spiel manipuliert. Es handelt sich um die Partie Kayseri gegen Eskisehir. Laut Ermittlern soll Aziz Geld dafür bekommen haben, das Spiel zu verlieren. An dem Tag aber gewann Kayseri und Bilal gehörte zu denen die eine ordentliche Partie gespielt hatten.

Dies hielt aber nicht den türkischen Verband daran den linken Aussenspieler für 18 Monate zu sperren. Noch am Flughafen von Adana wurde er von den türkischen Behörden festgenommen. Und das obwohl die Hinweise sich nicht als Wahrheit herausgaben.

2012 begann Aziz wieder mit dem Fussball. Über die Stationen Selcukluspor, Konyaspor und Erciyespor ist er heute beim Zweitligisten Osmanlispor unter Vertrag.

Warum der libanesische Fussballverband bis heute nicht auf ihn aufmerksam geworden ist, ist unklar. An Passangelegenheiten könnte es nicht liegen, da zu dem Zeitpunkt die libanesische Regierung zu dem Zeitpunkt als Aziz angefangen hat Profifussball zu betreiben, den gesamten Sport im Libanon mit Einbürgerungen (siehe Basketball) helfen wollte.

Aziz hat laut transfermarkt.de in seiner bisherigen Karriere bereits über 46 Tore geschossen und noch dazu 20 vorbereitet. Zu seinen Erfolgen zählen die U19-Meisterschaft mit dem FC Schalke, der Aufstieg und die Meisterschaft mit dem Zweitligisten Erciyespor.

Samstag, 10. Januar 2015

Maatouk trifft gegen Werder Bremen!

Ein in Belek stattfindendes Freundschaftsspiel zwischen dem Bundesligisten Werder Bremen und den emiratischen Club Al Fujairah endete für unseren Landsmann Hassan Maatouk sehr erfreulich.

Bei der 3:1-Niederlage Al Fujairah's konnte der Flügelflitzer seine Qualitäten unter Beweis stellen und brachte sein Team bereits nach 30.Minuten in Führung.

Dass das Spiel dann aber mit der Niederlage beendet wurde, konnte Maatouk auch nicht mehr verhindern. Die Tore für Bremen machten Izet Hajrovic und zweimal Felix Kroos.

Freitag, 9. Januar 2015

Saad offiziell bei BEC Tero Sasana

Der 22-jährige Stürmer Hassan Ali Saad aka Soony Saad wechselt nun offiziell von MLS-Club Sporting Kansas City zu BEC Tero Sasana in die thailändische Liga. Gestern wurde Saad vorgestellt.

Bei seiner Vorstellung sagte Saad, dass er schon sehr heiß auf den Saisonbeginn ist. Das Niveau zwischen den USA und Thailand sieht der Neuzugang als in etwa gleich. Nur dass in den USA mehr auf die physischen Attribute geachtet werde als in seinem neuen Heimatland.

Einer der Gründe für den Wechsel nach Thailand ist für Saad, dass das Team gute Chancen hat sich für die übernächste Champions League-Saison zu qualifizieren.

Er ist auch nach Thailand gewechselt um ein wenig näher an der libanesischen Nationalmannschaft zu sein, so Saad gegenüber dem Interviewer. Beim 5:2-Sieg über Thailand war Saad nicht mit von der Partie gewesen.

Ausländer im Team neben Saad werden der Südkoreaner, Son Dae-Ho, der Ghanaer Gilbert Koomson und der Brasilianer Rodrigo Dias sein.

Laut Wikipedia ist der technische Direktor von BEC Tero Sasana niemand geringeres als der Israeli Avraham Grant, der mit Chelsea im Champions League Finale 2007/2008 nur als zweiter Sieger vom Platz ging.

Donnerstag, 1. Januar 2015

Maatouk ist traurig

Nationalspieler Hassan Maatouk ist kurz vor Beginn der Asienmeisterschaft 2015 in Australien am 9.Januar sehr traurig, dass die libanesische Nationalmannschaft nun doch nicht dabei ist. Er sagte gegenüber einem emiratischen Sender dass es sehr knapp war und man sich eigentlich sehr gut geschlagen habe.

Maatouk, der seit über drei Jahren in den Vereinigten Arabischen Emirate spielt, wünscht sich nichts anderes als dass es wieder Länderspiele mit der Nationalmannschaft gibt. Er hofft, dass die Nationalmannschaft mit Beginn der WM-Qualifikationsspiele, die gleichzeitig auch die Asienmeisterschaftsqualifikation ist, der Libanon sofort da ist und sich zumindest für die Asienmeisterschaft 2019 qualifiziert.

Für die Asienmeisterschaft wünscht er sich dass sich die arabischen Nationen gut schlagen. Den meisten Erfolg wünschte er sich den VAE, da er seitdem er dort spielt sich sehr wohl fühlt.