Dienstag, 29. März 2016

Libanon enttäuscht auf ganzer Linie

Roda Antar, der heute sein letztes Länderspiel bestritt.

Im achten und letzten Gruppenspiel für die Qualifikation zur WM 2018 in Russland und der Asienmeisterschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten kam unsere Nationalmannschaft in Saida nicht über ein enttäuschendes 1-1 gegen Myanmar hinaus.

Radulovic schickte unsere Mannschaft in einem offensiven 4-5-1 aufs Feld. Als Spitze agierte Thailand-Legionär Soony Saad, der von Hassan Maatouk und Mohamad Haidar flankiert wurde. Zudem rückte Roda Antar wieder in die Startaufstellung, der die Mannschaft unter anderem als Kapitän anführte und am heutige Tag sein letztes Spiel im Trikot unseres Landes bestritt. Bis auf diese Veränderung, schickte Radulovic die selbe Mannschaft aufs Feld, die auch schon gegen Südkorea agierte.

Das Spiel begann schleppend. Unsere Jungs fanden in der Anfangsphase der Partie kein Mittel gegen die tiefstehenden Burmesen, die lediglich mit Kontern versuchten Nadelstiche zu setzen. Zu großen Teilen des Spiels waren wirklich 11 Burmesen hinter der Mittellinie und verteidigten mit Mann und Maus. Unsere Mannschaft hatte zwar erwartungsgemäß viel Ballbesitz, den man jedoch nicht in Chancen umwanden konnte. Wir haben es schlichtweg nicht geschafft Chancen zu kreieren. Im letzten Drittel der Hälfte fehlte unseren Spielern die entscheidende Aktion und stieß man immer wieder auf einen tiefstehenden Block von Myanmar-Verteidigern. Insgesamt eine ausgesprochen schwache erste Halbzeit. Zudem wirkte es, als dass unsere Mannschaft die Burmesen unterschätzt habe. Man hat sich das Spiel sicherlich leichter vorgestellt. Die erste Halbzeit lässt sich jedenfalls wie folgt zusammenfassen: Myanmar wollte nicht. Wir konnten nicht.

Die zweite Halbzeit begann und wir setzten uns noch tiefer in der Hälfte Myanmars fest, jedoch wieder ohne die eine zündende Idee, die den Myanmar-Block brechen könnte. Nun erspielten wir uns immerhin Chancen, die aber auch hier zu schlampig zu Ende gespielt wurden. Die Jungs im Zederntrikot vergaben Chance um Chance und waren einfach nicht konsequent genug in ihren Abschlüssen.

In der 57' Minute wurde zudem Roda Antar ausgewechselt, der, wie schon erwähnt, sein letztes Spiel für die Nationalmannschaft bestritt. Für ihn erhob sich das ganze Stadion und auch der Kommentator stimmte Lobeshymnen auf den wohl größten libanesischen Spieler aller Zeiten an, der mit 20 Länderspieltoren zudem der erfolgreichste Torschütze unseres Landes ist. An dieser Stelle wünschen auch wir alles, alles gute für den weiteren Weg!

Wieder zum Spiel - unser Spiel war, wie gewohnt, sehr auf die Flügel ausgelegt und so war es auch kein Wunder, dass immer wieder Hassan Maatouk gesucht wurde. Zu Maatouk kann man ohne schlechtes Gewissen sagen, dass er der einzige Spieler war, der konstant Gefahr ausstrahlte und von kaum einem Burmesen gestoppt werden konnte. Ihm fehlte lediglich das Glück. Sein Partner auf der anderen Seite, Mohamad Haidar, glänzte eher mit körperlosen und inkonsequenten Aktionen, auch wenn er teilweise gute Offensivaktionen hatte.

In der 73' Minute geschah das, womit keiner gerechnet hat. Die erste richtige Offensivaktion Myanmars führt gleich zum 0-1. Hier muss man den Burmesen aber auch Respekt zollen, die das Tor über eine starke Ballstafette eingeleitet hatten. Zum ersten Mal hat unsere Abwehrreihe geschlafen und direkt wurde das bestraft. Das ist Fußball und auch gegen Länder wie Myanmar darf man nicht schlafen. Die bis hierhin enttäuschende Leistung wurde also mit einem Gegentreffer gekrönt. Die Enttäuschung in Saida war förmlich spürbar. Wir lagen knapp 15 Minuten vor Ende der Partie gegen Myanmar zurück und das vor heimischer Kulisse. Unfassbar!

Kurz nach dem Gegentreffer wechselte Radulovic. Für den bis dahin sehr schwachen Adnan Haidar brachte er Wolfsburgs Hilal El Helwe und unsere Mannschaft warf inzwischen fast alles nach vorne, doch auch hier wieder ohne Glück und ohne Treffer. In der 86' Minute flog dazu noch ein Spieler Myanmars mit gelb-rot vom Platz. Wenn nicht jetzt, wann dann? Dann geschah es - in der 88' Minute setzte sich Hassan Maatouk auf der rechten Seite durch und brachte den Ball hoch in den 16er, wo Hilal El Helwe goldrichtig stand und sein erstes Tor für unsere Nationalmannschaft erzielte. Endlich! Besser spät als nie, aber ging da noch etwas? Doch bevor dies geschehen konnte, flog Joan Oumari mit glatt rot vom Feld. Er soll einen Spieler Myanmars mit der Hand im Gesicht getroffen haben und als dieser sich dann "schmerzverzerrt" auf dem Platz rollte und den Ball unter sich versteckte, kam Oumari und tritt gegen den Ball, um diesen aus der Umklammerung des Gegners zu lösen. Meine persönliche Meinung dazu? Der angebliche "Faustschlag" war ein Witz. Lächerliche Aktion des Burmesen, der versucht hat Zeit zu schinden, Andererseits auch nicht unbedingt clever von Oumari, der in dieser Situation etwas mehr Ruhe und Geduld hätte zeigen müssen.

In der 93' Minute erhielten wir schließlich noch einen Freistoß in aussichtsreicher Position, den Maatouk an die Latte hämmerte. Mensch, das wärs gewesen! Im Anschluss und auch schon vorher ließen sich die Burmesen nur noch fallen, um Zeit zu schinden, was wohl jede Mannschaft in der Situation getan hätte. Der Schiri pfiff nach 10 Minuten Nachspielzeit ab. 1-1 gegen Myanmar, wer hätte das vor dem Spiel gedacht? Der Ausgleichstreffer El Helwes wendete die ganz, ganz große Blamage ab, aber nichtsdestotrotz ist dieses Ergebnis eine unglaubliche Enttäuschung und von Blamage kann man immer noch durchaus sprechen.

Damit sind wir wohl raus aus dem Rennen für die WM. Wir werden uns wohl "nur" mit der Asienmeisterschaft begnügen müssen, wobei man auch nicht vergessen darf, dass auch dies für uns schon ein Erfolg ist. Schade und traurig ist es aber deshalb, da wir es im Grunde in der eigenen Hand hatten, uns es aber selber versaut haben. Das dumme Gegentor in der letzten Minute gegen Südkorea und diese katastrophale Vorstellung heute, haben uns aus dem Rennen für die WM geworfen.

Aufstellung:

Mehdi Khalil - Yousef Mohamad (98' gelbe Karte), Joan Oumari (92' rote Karte), Mohamad Zein Tahhan (19' gelbe Karte), Walid Ismail - Abbas Atwi, Roda Antar (C), Adnan Haidar, Hassan Maatouk, Mohamad Haidar (38' gelbe Karte) - Soony Saad

Wechsel:

57' Antar raus - Chaaito rein
77' Haidar raus - El Helwe (88' Tor) rein
81' Atwi raus - Al Kurdi rein

Montag, 28. März 2016

Kuwait behält seine Punkte

Schlechte Nachrichten für den libanesischen Fussball. Laut Al Jadeed und dem französischen Nachrichtendienst AFP (Agence France Press) wird Kuwait auch bei einer kompletten Suspendierung weiterhin seine Punkte behalten um ihnen die Chance, bei einer
zukünftigen Aufhebung der Sperre, an der Asienmeisterschaft teilzunehmen nicht wegzunehmen.

Da Kuwait auch seine letzte Partie nicht spielen kann, wird es bei seinen 10 Punkten bleiben. Wir haben allerdings mit einem Sieg morgen in Saida gegen Myanmar auf Platz 2 zu springen. Dieser wird uns allerdings leider nicht mehr viel bringen in Hinblick auf die weitere WM-Qualifikation.

Wir hätten nach einem Sieg über Myanmar zwar 13 Punkte, davon müsste man aber gleich wieder 6 abziehen, da wir diese gegen den Tabellenletzten Laos geholt haben. Um zu den vier besten Gruppenzweiten zu gehören hätten wir mindestens 11 Punkte gebraucht, die wir so leider nicht mehr hätten. Ein Platz als einer der vier besten Gruppenzweiten hätte uns die dritte Runde der WM-Qualifikation und gleichzeitig die direkte Teilnahme an der Asienmeisterschaft 2019 in den Vereinigten Arabischen Emirate gesichert.

So sieht es leider danach aus, dass wir 1. keine Chance mehr auf die WM in Russland haben und wir uns 2. nicht direkt für die Asienmeisterschaft qualifizieren werden. Wir werden direkt als Gruppenzweiter uns immerhin die Play-off´s der Asienmeisterschaftsqualifikation sparen und direkt in der dritten Runde starten.

Unser größtes Problem ist es, dass wir gegen Kuwait und Korea genug gepunktet haben. Lediglich 1 Punkt springt leider hier bei raus. Kuwait hingegen hat 4 Punkte gegen uns geholt und Südkorea bekanntlich alle 6. Gegen Myanmar, deren Spiele für uns in die Wertung miteinfließen werden, haben wir in einem Spiel 3 volle Punkte geholt. Drei weitere werden hoffentlich morgen noch folgen.

Sonntag, 27. März 2016

Libanon gegen Myanmar

WM/AFC Qualifikation

Libanon - Myanmar 14:00 UHR

Sender: beIN Sports 2HD

Das letzte Gruppenspiel steht uns bevor. Wir spielen am DIENSTAG (29.03.2016) gegen Myanmar um 14 UHR Mitteleuropäischer Zeit! Aktuell hat es OFFIZIELL nur beIN Sports auf seinen Tagesprogramm aufgenommen. Es wird aber mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit noch Al Kass übertragen. Die haben aber kein Wochenprogramm, sondern es entscheidet sich von Tag zu Tag was man sendet.

Für die nächste Runde der Asienmeisterschaftsqualifikation sind wir zu 100% weiter. Wie es mit der WM-Qualifikation, die ja einen der vier besten 2.Plätzen braucht, müssen wir abwarten. Alles hängt davon ab wie die FIFA und das IOC Kuwait behandeln. Alle Punkte von Kuwait abziehen und dafür statt 7 Punkte 12 für den Libanon?

Für diejenigen die zufällig im Libanon sind und sich das Spiel anschauen wollen. Es findet nicht im Beirut statt, da dort die Reperaturen nur schleppend vorangehen. Wie in den letzten Spielen wird das Stadion von Saida herhalten müssen.

Freitag, 25. März 2016

Gibt´s noch Chancen auf die WM?

Kann Libanon die dritte Runde der  FIFA WM Qualifikation noch erreichen?

Aktuell: Nein

Aber wenn die FIFA Kuwaits Ergebnisse annulliert, dann besteht die Chance die nächste Runde zu erreichen zu 90%.

Warum?
39 Mannschaften: 7 Gruppen mit á 5 Mannschaften, 1 Gruppe mit 4 Mannschaften.
Somit gilt für die Tabelle der vier besten Zweitplatzieren, dass die Resultate gegen den letzten nicht mitgerechnet werden.

Die 8 Gruppenersten & die 4 besten Zweiten kommen in die 3 Runde der WM Qualifikation und qualifizieren sich gleichzeitig für den Asien Cup 2019.

Mit einem Sieg gegen Myanmar am kommenden Dienstag hat Libanon 13 Punkte. ABER da wir 5 Mannschaften in der Gruppe sind, werden die beiden Siege gegen Laos nicht mit in die Tabelle der Zweitplatzierten einberechnet. Somit haben wir 7 Punkte und dies würde fürs weiterkommen nicht reichen.

Aber sollte wie gesagt Kuwaits Ergebnisse nicht gezählt werden, hat Libanon dann 12 Punkte (Myanmars Spiel mit Sieg einbezogen)

So hätte Libanon sehr gute Chancen weiterzukommen.

Warum 90%?
- Oman und China bereits raus (können maximal 11 Punkte erreichen)
- Syrien darf nicht gegen Japan in Japan gewinnen (Syrien hat 12 Punkte) und wir müssen eine bessere Tordifferenz haben.
-Jordanien darf nicht gegen Australien in Australien gewinnen (Jordanien 10 Punkte)

Donnerstag, 24. März 2016

Südkorea tötet libanesischen Traum in der Nachspielzeit

Im Rahmen der WM/AFC-Qualifikation kassieren unsere Jungs um Nationaltrainer Miodrag Radulovic vor 30.000 Zuschauern in Ansan, Südkorea eine überaus empfindliche und knappe 0:1-Niederlage, die man nach einem Kampf leider nicht erwartet hatte.

Radulovic setzte auf die Legionäre Hassan Maatouk, Soony Saad, Adnan Haidar, Walid Ismail und Joan Oumari die von Beginn an auf dem Platz standen. Auf der Bank fanden sich noch der Wolfsburger Hilal El-Helwe und Oldie Roda Antar. Als Kapitän führte uns Youssef Mohamad aufs Feld.

Südkorea war zwar von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft, doch unsere Jungs konnten sehr gut mithalten. Radulovic ließ wie erwartet sehr defensiv spielen um eben zumindest die Null zu halten der uns dann den wahrscheinlich auch nicht eingeplanten Punkt mitzunehmen. Südkorea erarbeitete sich hier und da ihre Chancen, aber die Abwehr und Torhüter Mehdi Khalil standen eigentlich die gesamten 90 Minuten ganz gut und ließen so die Südkoreaner zur Verzweiflung kommen.

Kommen wir zu den letzten Minuten, da uns leider auch die Kraft nach diesem unnötigen Gegentor über das Spiel noch ausführlicher zu unterhalten. Der Chinesische (!) Schiedsrichter Ma Ning ließ ganze vier Minuten nachspielen, obwohl es eigentlich bis auf eine ganz kurze Spielunterbrechung weder das Spiel unfair ablief noch es in unseren Augen ein Bedarf nach vier Minuten Nachspielzeit gegeben hätte.

Und es kam trotzdem wie es kommen musste, Adnan Haidar versuchte vor der eigenen Ecke Zeit zu schinden. Er verlor den Ball gegen zwei Koreaner und dieser trullerte weiter in Richtung Mohamad Zein Tahhan, dieser versuchte zu klären, aber leider landet sein kläglicher Klärungsversuch kurz vor dem eigenen 16er direkt in die Füße eines Koreaners, der es sich nicht nehmen lässt in das Strafraum reinzulaufen um dann zum Torschützen Lee Yeong Hyeop querzulegen, der dann den Ball flach in die rechte Ecke reinhaut.


Man fragt sich eigentlich warum gerade bei einem Spiel zwischen einem heimischen ostasiatischen Land dass gegen ein westasiatisches spielt, einen osasiatischen Schiedsrichter holt, statt einem Schiedsrichter aus Zentralasien oder Australien.

Wie dem auch sei, die Chancen auf die Weltmeisterschaft sind drastisch gesunken. Das liegt daran, dass wir nicht zu den besten Gruppenzweiten gehören. Außer alle Spiele Kuwait´s werden noch annuliert und wir dann 6 Punkte zusätzlich erhalten. Für die Asienmeisterschaft könnten wir, wenn wir uns nicht dumm anstellen, uns noch qualifizieren.

Aufstellung: Mehdi Khalil, Youssef Mohamad, Mootazbellah Jounaidi, Joan Oumari, Nour Mansour, Walid Ismail, Mohamad Zein Tahhan, Hassan Maatouk (90. Mohamad Sblini), Abbas Atwi (73. Roda Antar), Adnan Haidar, Soony Saad (80.Hilal El-Helwe)

Mittwoch, 16. März 2016

Roda Antar zu Heimatclub?


Es scheint so, als würde sich Roda Antar's lange internationale Karriere sich dem Ende zu neigen. So wollen es jedenfalls libanesische Insider erfahren haben.

Der 35-jährige Mittelfeldspieler soll laut den Quellen zurück zu seinem Heimatverein Tadamoun Sour wechseln und dabei dem Verein helfen wieder in die erste Liga aufzusteigen. Auch dabei helfen will Antar, dass in Sour sich mehr Leute im Fußball professionalisieren.

Anfang der 2000er Jahre als junger aufstrebender Nationalspieler aus Sour zum HSV gewechselt und vom damaligen Trainer Klaus Toppmöller zum ersten Mal in der Bundesliga am 11.08.01 gegen 1860 München eingesetzt. Seinen ersten Treffer feierte er am 02.03.02 gegen den 1.FC Nürnberg. Seine Karriere startete dort und sollte die erfolgreichste libanesische Fußballerkarriere werden.

Insgesamt kommen 187 Einsätze in der 1.&2.Bundesliga für Hamburg, Köln und Freiburg für Antar zu Buche. 35 Treffer und 15 Vorlagen konnte der Libanese beitragen.

Seinen größten Erfolg feierte er nicht in Europa, sondern in Fernost. Nach China wechselte Antar Anfang 2009 als es in Köln nicht mehr laufen sollte. Mit Shandong feierte er 2010 souverän die Meisterschaft und spielte mit diesem Team im Jahr danach in der AFC Champions League, dem höchsten asiatischen Wettbewerb.

In China kam Antar für Shandong, Jiangsu und zuletzt bei Hangzhou auf insgesamt 158 Spiele, 35 Toren und 4 Torvorlagen.

Auch sein Werdegang bei der Nationalmannschaft scheint geklärt zu sein. Laut unseren Informationen wird Roda Antar, soweit er in den Libanon zurückkehrt, entweder die Nationalmannschaftskarriere beenden oder als Back-up und nicht mehr so oft im Vordergrund für die "Zedern" auf dem Platz stehen.

Antar's Erfolge:
Aufstieg in die Bundesliga (1.FC Köln) 07/08
Chinesischer Meister (Shandong) 09/10
Asienmeisterschaftsteilnehmer (Libanon) 2000


Samstag, 5. März 2016

Schwere Zeiten für Oumari und Sivasspor

Seit seinem Wechsel von der zweiten Bundesliga in die SüperLig zu Sivasspor hat der libanesische Nationalspieler Joan Oumari alle möglichen Spiele von Anfang an gemacht. In diesen sieben gespielten Spiele für Sivas konnte Oumari und seine Mitspieler nur ein Spiel gewinnen und ein weiteres mit einem Unentschieden beenden.

Die restlichen fünf Spiele gingen alle verloren. Die herbste Niederlage war nicht die gegen Galatasaray (3:1) sondern zwei Wochen danach gegen Osmanlispor, wo man mit 4:0 unterging.

Aktuell belegt man einen Abstiegsplatz und ist 5 Punkte vom rettenden Ufer entfernt.

Zu türkischen Journalisten sagte Oumari, dass er sich in der Türkei sehr wohlfühle und seine Kollegen ihn auch dabei geholfen haben sich besser ins Team einzufügen. Er hofft dass in den nächsten Wochen er und sein Team noch das Ruder rumreißen können und hat die Fans gebeten die Mannschaft noch stärker zu unterstützen als sonst um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen.

In der Saison 2015/2016 hat Joan Oumari 12 Spiele in der zweiten Bundesliga gespielt, 2 Spiele im DFB Pokal gemacht und aktuell 7 in der SüperLig, der höchsten Liga der Türkei, gespielt.

Freitag, 4. März 2016

Vorläufiger Kader für Südkorea & Myanmar

Nationaltrainer Miodrag Radulovic hat 13 einheimische Spieler zu einem kleinen Trainingslager eingeladen um sie auf die Partien gegen Südkorea und Myanmar vorzubereiten. Das Training findet in Beirut statt und wird erstmal ohne die Spieler von Al Ahed und Tripoli stattfinden, da beide Teams noch am AFC Cup teilnehmen müssen.

Der Kader

Torhüter: Mehdi Khalil (Safa), Ahmad Taktook (Nejmeh)

Abwehr: Youssef Mohamad (vereinslos), Mootazbellah Jounaidi (Ansar), Mohamad Zein Tahhan (Safa), Hassan Oumari (Nejmeh), Mahmoud Kojok (Racing)

Mittelfeld: Ahmad Jaloul (Safa), Ghazi Hneineh (Racing), Mohamad Haidar (Safa), Abbas Atwi (Nejmeh), Omar Al Kurdi (Safa)

Sturm: Mahmoud Sblini (Nejmeh)

Nach den Partien von Tripoli und Al Ahed im AFC Cup werden auch die Spieler beider Clubs nachkommen. Die Legionäre aus dem Ausland werden ca. 10 Tage vor den Spielen eintreffen. Am 24/3 müssen unsere Jungs nach Südkorea und am 29/3 erwarten wir zuhause Myanmar.