Mittwoch, 20. April 2016

Maatouk zu Al Nasr?

In den emiratischen und saudischen Sportportalen brodelt die Gerüchteküche um unseren Flügelflitzer Hassan Maatouk. Der 28-jährige Libanese steht dem Vernehmen nach kurz vor einem Wechsel zu Al Nasr aus Riad.

Maatouk spielt bereits seit Mitte 2012 in den Vereinigten Arabischen Emiraten und hat sich im arabischen Golf einen Namen gemacht. In den vier Jahren für Al Shaab, Ajman und Al Fujairah kam er auf 95 Spielen in der Gulf Pro League. Dabei kam er auf 22 Treffer. Ob nach dem Ende der Saison Maatouk weiterhin in den VAE auf Torejagd geht ist sehr unwahrscheinlich, da auch noch sein Vertrag in diesem Sommer auslaufen wird und sein Team kurz vor dem Abstieg steht.

Zu den Gerüchten selbst sagte Maatouk: "Bitte haltet mich aus den Gerüchten raus. Wir haben hier noch drei Spiele mit Al Fujairah zu absolvieren. Die sind lebenswichtig. Wir müssen diese Gewinnen um den Abstieg zu vermeiden. Was danach kommt werden wir dann sehen."

Maatouk wurde zu Beginn seiner Karriere in den Emiraten immer wieder mit europäischen Vereinen in Verbindung gebracht. Bei den Deutsch-Libanesen hielt sich damals das Gerücht um einen Wechsel Maatouk zum BVB sehr hartnäckig. Auch Vereine wie Olympique Marseille sollen damals interessiert gewesen sein.

In Saudi-Arabien hingegen ist man sich sicher, dass Maatouk den Platz des AFC-Ausländer´s bei Al Nasr belegen wird. Sollte er mit Al Fujairah den Klassenerhalt nicht sichern, ist es wohl sehr wahrscheinlich, dass er ins saudische Königreich wechseln wird.

Sonntag, 10. April 2016

Unsere Chancen auf die Teilnahme zum Asian Cup

Die WM-Qualifikation ist leider für uns nicht so gelaufen wie wir es uns gewünscht hatten und müssen und nun unseren ganzen Fokus auf die Teilnahme zur Asienmeisterschaft richten. Bisher ist es unserer Mannschaft nur ein einziges Mal gelungen an diesem Kontinentalwettbewerb teilzunehmen.

2000 war man Gastgeber und konnte sich somit die Gruppenphase sparen. Diesesmal aber will der Libanon es aus eigener Kraft schaffen sich für den größten asiatischen Wettbewerb zu qualifizieren.

Unser Vorteil

Unser Vorteil besteht aktuell darin, dass wir nicht in die Play-Offs für die Asienmeisterschaftsqualifikation müssen. Da wir den zweiten Platz belegt haben, kommen wir direkt in die dritte Runde dieser Qualifikation rein.

Ein weiterer und vermutlich der größte Vorteil ist, dass wir in den nächsten Runden nicht auf Asiens Top Fussballnationen treffen können. Damit steigt aber auch unsere Chance erheblich 2019 in VAE dabei zu sein.

Die Nationen die sich bereits direkt qualifiziert haben und somit nicht auf unsere Jungs treffen sind: VAE (Gastgeber), Katar, Südkorea, Japan, Australien, Syrien, Iran, Thailand, Saudi-Arabien, Usbekistan, Irak und China

Kenner der asiatischen Fussballszene wissen, dass diese aufgeführten Nationen in der Regel den Fussball in Asien mitbestimmen. Thailand und Syrien jetzt vielleicht mal ausgenommen.

Unser Nachteil

Der größte Nachteil besteht wohl darin, dass wir unsere Legende Roda Antar verloren haben. Auch wenn er mittlerweile ein sehr hohes Fussballalter erreicht hat, war er immerhin im zentralen Mittelfeld für die Stabiliserung der Defensive zuständig. Die Hoffnung, dass der Verband in den nächsten Monaten Spieler wie Amin Younes und andere dauerhaft an sich bindet ist nicht sehr hoch, aber der Verband muss sein möglichstes tun, um der Nationalmannschaft einen neuen Level geben zu können.

Auf diese Gegner könnten wir mit Pech treffen und dann doch noch rausfliegen, sollten wir uns wirklich dumm anstellen: Bahrain, Jordanien, Kuwait, Nordkorea, Oman und sogar Palästina, die seit dieser Qualifikation Palästinenser aus Südamerika nominieren.

Gedankenspiele

In der dritten Runde werden insgesamt 24 Nationen sein, die in 6 Gruppen aufgeteilt werden. Von jeder Gruppe qualifizieren sich zwei Nationen für die Asienmeisterschaft. Wir wissen nicht nach welche Kriterien die AFC die Gruppen aufteilt, aber eine vermeintlich einfache wäre es mit Ländern wie Jemen, Timor Leste und Bhutan in einer Gruppe zu sein. Allein wenn man sich die Namen nur mal anhört, rechnet man fest mit einen der ersten beiden Plätze. Das wichtigste ist, dass sich unsere Jungs für Asien qualifizieren. Wie, ist egal.

Freitag, 1. April 2016

Kdouh zieht weiter

Mohamad Kdouh, der vor einigen Jahren noch als großes Talent galt - gemessen an libanesischen Verhältnissen - kommt weiter in der Welt rum. Nach zwei Jahren bei FK Suduva (Litauen) und weiteren Stationen bei FC Ilves (Finnland) und KF Vlaznia Shkoder (Albanien), ist er nun bei Persela Lamongan in Indonesiens erster Liga gelandet.

Wie schon erwähnt galt Kdouh während seiner Zeit als Jugendspieler für Nejmeh als großes Talent. In einem internationalen Turnier, an dem unter anderen der FC Bayern München und Chelsea London teilnahmen, glänzte Kdouh mit guten Leistungen. Seine bisher einzigen beiden Länderspiele absolvierte er übrigens während der Westasienmeisterschaft 2013 in Katar.

Nach knapp 3 Jahren in Europa zieht es Kdouh also wieder nach Asien. In der indonesischen Liga sind bisher 2 Spiele gespielt. Kdouhs neues Team konnte ein Spiel für sich entscheiden, wohingegen das zweite Spiel verloren wurde.

Seine eindeutig beste Zeit hatte er bei Suduva in Litauen. Wir hoffen, dass er daran wieder anknüpfen kann und dass er endlich sein Glück findet.

Leistungsdaten:

2011-2013 Al Nejmeh SC (Libanon) - 7 Einsätze - 1 Tor
2013-2015 FK Suduva (Litauen) - 37 Einsätze - 11 Tore
2015-2015 FC Ilves (Finnland) - 7 Einsätze - 1 Tor
2015-2016 KF Vlaznia Shkoder (Albanien) - 4 Einsätze - kein Tor

Nationalmannschaft - 2 Einsätze - kein Tor