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Der Libanon fällt und fällt

Dem Fussball im Libanon geht es immer schlechter und schlechter. In der FIFA Weltrangliste ist der Libanon schon wieder um einige Plätze gefallen. Man befindet sich momentan auf Platz 172. Das ist die schlechteste Platzierung, die der Libanon je erreichen konnte.

Nachbarn in der Tabelle ist Lesotho, ein afrikanischer Staat, dessen Profis nur im afrikanischen Kontinent spielen und Pakistan. Dessen berühmtester Spieler ist vielleicht Adnan Ahmed, der bei Abu Moslem Khorasan im Iran spielt.


Das der Libanon, der den einen oder anderen Fussballer rausbrachte nun mit solchen Ländern zu vergleichen ist, ist mehr als nur traurig. Der libanesische Fussballverband besitzt kaum finanzielle Möglichkeiten um Länderspiele im Ausland auszutragen.

Das letzte offizielle Länderspiel ist fast ein Jahr her! Damals verlor der Libanon im Rahmen der Asienmeisterschaftssqualifikation 2011 sang- und klanglos mit 0-4 gegen Syrien.

Die letzten Länderspiele waren nur Qualifikationsspiele für die Asienmeisterschaft. D.h. der Libanon musste an diesen Länderspielen teilnehmen um sonst keine Strafen zu erhalten.

Freundschaftsspiele?

Da muss man schon ein wenig weiter nach hinten schauen. Das letzte Freundschaftsspiel fand noch im August 2009 statt. Gegner war wieder Syrien. Damals verlor man mit 1-0 in Indien. Davor gab es im gleichen Monat noch drei weitere Länderspiele. Diese Freundschaftsspiele fanden alle im Rahmen des von den Indern organisierten Wettbewerb, NEHRU CUP, statt.

Nur muss man sich fragen: Warum tut man nichts dagegen? Wir haben einige Spieler, die gern für unser Land spielen würden. Warum wird nicht in regelmässigen Abständen Länderspiele gegen arabische Nationalmannschaften geplant oder man von vorneherein versucht junge Libanesen aus dem Ausland in die Nationalmannschaft zu integrieren?

Warum vergrault man unsere einzigen Vollprofis Youssef Mohamad oder Roda Antar aus der Nationalmannschaft?

Youssef Mohamad hat mehrmals gesagt, dass er liebendgern für den Libanon spielen würde, doch man verbietet es ihm nur weil er sich beschwerte. Dodo wollte den Verband dazu anregen die Spielerverträge zu verändern und dass der Fussball im Libanon endlich mal professionalisiert wird.

1998, also kurz vor der Asienmeisterschaft 2000 im eigenen Land war der Libanon unter den 100 besten Nationen in der Weltrangliste aufzufinden! Heute ist können wir uns mit Mauretanien, Nepal, Pakistan und Belize vergleichen.

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