Direkt zum Hauptbereich

Mohamad: „Ich danke Gott für dieses Tor!“


Er ist wieder da!

Kölns Ex-Kapitän Youssef Mohamad (30) hat sich beim 1:1 in Hoffenheim eindrucksvoll zurückgemeldet. Schockte die TSG mit seinem Tor zum Ausgleich (69. Minute) und rettete den FC.

„Für ihn freut mich das ganz besonders“, gratulierte Trainer Frank Schaefer und lobte Mohamad noch vor versammelter Truppe in der Kabine!

Kein Wunder – nach der Vorgeschichte...

Unter Soldo noch Kapitän, hatte Schaefer Mohamad im Winter plötzlich entmachtet. Der Libanon-Star war tief enttäuscht über die Art und Weise, dachte sogar über einen Blitz-Abgang nach. Entschied sich aber letztlich für den FC. Und versprach: „Ich gebe für den Klub weiter alles!“ (BILD berichtete).

Das hat er jetzt endgültig bewiesen!

„Ich danke Gott für dieses Tor“, sagte Mohamad gestern erleichtert zu BILD: „Es ist ein ganz besonderes für mich. Es ist viel passiert, und ich habe so lange nicht mehr getroffen. Ich bin einfach froh, dass ich der Mannschaft jetzt helfen konnte. Das Tor war gut für den FC und gut für mich!“

Mohamad ist wieder da. Nach einer schwierigen Hinrunde mit Blitz-Rot am 1. Spieltag. Entmachtung als Kapitän und ungewohnten Fehlern hat er 2011 zu alter Stärke zurückgefunden.

„Er ist mit Geromel ein Garant in der Abwehr. Es freut mich für Dodo sehr, dass er jetzt wieder Aufwind hat“, sagt Schaefer.

Nicht nur sein Tor zeigt, wie sehr sich Mohamad für den FC reinhängt. In Hoffenheim bekam er wieder einen Tritt auf den ohnehin lädierten Knöchel – und hielt bis zur 88. Minute durch.

„Die Schmerzen waren groß, aber ich wollte unbedingt weiterspielen“, sagt Mohamad. Gestern gaben die Ärzte Entwarnung: „Alles halb so wild. Bei mir ist nichts kaputt.“

Jetzt träumt Dodo von neuen Glanztaten: „Ich hoffe, ich treffe schon gegen Freiburg erneut!“

Quelle: Bild

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Hassan Oumari nach Saudi-Arabien !

Der Berliner Libanese Hassan Oumari löst seinen Vertrag bei Nejmeh Beirut im beidseitigen Einvernehmen auf und wird wohl noch in dieser Transferphase nach Saudi-Arabien wechseln. Den 31-jährigen Flügelverteidiger zieht es in die "Dawri Al Jameel", der ersten Liga des arabischen Königreiches.

Der Verein um den es sich handelt, heißt Al-Raed. Für Oumari wird es die ersten Stelle außerhalb des Libanons und Deutschland sein. Im Libanon spielte er für Tripoli, Safa und hauptsächlich Nejmeh. Bei Nejmeh hätte Oumari auf den legendären Trainer Theo Bücker treffen können, aber Oumari entschied sich für einen Wechsel in eine deutlich bessere und stärkere Liga.

Viele Medien und Fans im Libanon gaben an, dass Oumari den Verein eben wegen Theo Bücker verlassen wird, da er sich angeblich nicht gut mit dem Sauerländer verstehe. Was jedoch völliger Schwachsinn ist. Bücker und Oumari sollen laut sicherer Quellen sehr viel voneinander gehalten haben, nur brauchte Hassan Oumari noch einmal die…

Auflistung libanesischer Spieler im Ausland

Nach sehr langer Zeit listen wir wieder mal eine Liste libanesischer Spieler im Ausland auf. Der Beginn der Liste wird mit Spielern gefüllt, die entweder für den Libanon bereits gespielt haben oder aus der libanesischen Liga ins Ausland gewechselt sind. Die erwähnten Nicht-Nationalspieler außerhalb des Libanons müssen mindestens in der ersten Liga oder sie spielen mindestens in der 3.Liga Deutschlands, Englands, Italiens, Frankreichs und Spaniens und haben noch kein A-Pflichtländerspiel für ein anderes Land gemacht.

Einige Spieler die wir erwähnen werden, spielen für die U-Mannschaft oder Reserveteam der jeweiligen Mannschaft die wir dahinter genannt haben. Vollständig ist diese Liste natürlich nicht, da nicht immer libanesisch stämmige Spieler einen libanesischen Ausweis besitzen oder die bekannten Sportseiten wissen dass derjenige einen besitzt.

Joan Oumari (Al Nasr Dubai/VAE)
Bassel Jradi (Strömsgodset/Norwegen)
Daniel Zeaiter (MSV Duisburg/Deutschland)
Hilal El-Helwe (Hallescher FC/D…

Libanese im Talentschuppen von Standard Lüttich

Und wieder einmal haben wir ein libanesisches Talent in Europa gefunden. Es geht um Rabah Mazbouh, 17-jähriger Stürmer im Dienste vom 10-maligen belgischen Meister Standard Lüttich.

Rabah Mazbouh spielt seit Juli 2016 für Lüttich´s Jugendmannschaften. Seit dem Sommer 2017 spielt dieser als 17-jähriger in der U21, die in der höchsten Reserveliga Belgiens spielen. Und das ist schon bemerkenswert. Denn normalerweise spielen in der U21, so wie wir es in Deutschland kennen teilweise nur 19 bis knapp 21-jährige im Team.

Vor seiner Zeit in Lüttich spielte er für die Jugendmannschaften KV Oostende und FC Brügge. In der Saison 2014/2015 konnte er mit Brügge in der Jugend eine Meisterschaft gewinnen und hat so in Gesamtbelgien auf sich aufmerksam gemacht.

Die belgischen Fußballmedien im Internet geben leider sehr wenig Informationen über seine aktuellen Statistiken raus. Somit haben wir keine Informationen darüber wie seine Hinrunde verlief. Wir können aber sagen, dass er im letzten Spiel gegen…