Sonntag, 10. März 2013

Dyoub, El Ali und Moghrabi kämpfen um ihr Recht

Die lebenslanggesperrten Nationalspieler Mahmoud El Ali und Ramez Dyoub und der für zwei Saisons (im Libanon) gesperrte Akram Moghrabi haben in der Sendung von Joseph Abu Shahin über ihre Verbannung aus dem libanesischen Fussball gesprochen und sich vehement verteidigt.

Ramez Dyoub der aus Kuala Lumpur, Malaysia zugeschaltet worden war, sagte in der Sendung dass sich der libanesische Verband vorbereiten muss. Mahmoud El Ali und er wurden für Handlungen gesperrt, für die es keine handfesten Beweise gab. Über das Gegentor gegen Katar welches er verursacht hatte, sagte er sinngemäß: 
 
"Was ist mit Mohamad Baqir Younes (Al Ahed)? Er hat sich gegen Kuwait beim 2-2 doch ein Eigentor geleistet! Das ist auch bei einigen anderen von uns passiert! Als ich den Pass zu Ziad Al Samad spielen wollte, waren da noch meine Kollegen in der Nähe des 16-Meterraumes. Das Soria an mir vorbeirennt konnte ich nicht ahnen. Der Verband hat keine Beweise. Man hat uns willkürlich gesperrt. Abu Fares (Funktionär von Safa) wollte damals nicht dass ich nach Bahrder Rechain zu Al Shabab Manama wechsel. Als ich mein Recht vor der FIFA bekam, hatte er meinen Bruder angerufen und gesagt dass er es mir niemals verzeihen würde und er sich rächen wird! Ich sag euch eins: Sollte mir die FIFA wieder geben, werde ich jeden einzelnen im Verband verklagen der mich in Verruf gebracht hat!"

Auch Mahmoud El Ali war live aus Jakarta, Indonesien zugeschaltet. Dieser sagte zu den Vorwürfen:

"Ich wurde für Spiele unter Verdacht gestellt wo ich noch verletzt und somit nicht im Team war. Ich weiß gar nicht wie man auf solche Gedanken kommt. Als ich zu den Untersuchungen erscheinen sollte, habe ich gefragt wo den die offiziellen Einladungen seitens der FIFA sind, damit mein Verein Bescheid weiß, sagte man mir: Ob du kommst oder nicht, du wirst gesperrt werden. Trotzdem bin ich gekommen und dass obwohl es keine Beweise gab. Es wurde einfach wild vermutet und dann hat man mich und Ramez lebenslänglich gesperrt. Habe ich nicht gegen Kuwait und Südkorea mein bestes gegeben damit wir weiterkommen? Ich hab mehrmals gefordert mir die Beweise vorzulegen, bisher ist nichts passiert. Ich bin mir sicher dass ich an mein Recht kommen werde."

Akram Moghrabi, der in Beirut verweilt und im Studio war sagte zu diesen Vorwürfen: 
"Mein indischer Verein kam auf mich zu und fragte ob es den stimmt, dass ich was damit zu tun habe. Ich habe Ihnen Nein gesagt. Der Verein besorgte mir einen Anwalt, der mir dabei hilft die Sache vor der FIFA zu klären. Ich wollte eigentlich im Winter weg, aber als ich sah dass sich der Verein um mich kümmert, habe ich mich entschlossen in der nächsten Saison wieder für Churchill aufzulaufen. Eine Rückkehr in die libanesische Liga wird es nicht mehr geben. Ich werde sehr wahrscheinlich bis zur neuen Saison in Indien trainieren. Und obwohl ich den Vertrag von mir aus aufgelöst hatte, schrieben die indischen Medien dass ich wegen dem Manipulationsskandal im Libanon gefeuert wurde. Churchill hat dies mehrmals in irgendwelchen Pressekonferenzen verneint. In der Untersuchung befragte man mich zu Spielern die bei den überprüften Spielen gar nicht da waren oder wo ich nicht zum Einsatz kam. Immer wieder fragte ich, warum gefragt wird zu Spielen an denen ich oder diese Personen nicht teilnahmen. Jetzt warten wir ab was die FIFA dazu sagen wird. Ich bin mir aber sicher das wir da rauskommen werden. Ich bedanke mich nur für die Leute die unsere Namen aus reinster Willkür in diesen Dreck reingezogen haben."

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