Dienstag, 4. März 2014

Libanesen immer gefragter!

Seit gut 2 1/2 Jahren befindet sich der libanesische Fussball auf einem guten Weg. Und auch mittlerweile scheinen die Spieler die im Libanon ihr Geld verdienen immer gefragter zu sein. Immer mehr Spieler wechseln aus dem Libanon in finanzkräftigere Ligen Asiens.

Speziell die arabische Halbinsel findet gefallen an unseren Kickern, da es ihnen meist nicht schwer fällt sich in die dortige Kultur einzugewöhnen. Aber auch Vereine aus Ostasien gucken ab und an zu unseren Jungs rüber.

Aktuell spielen in der arabischen Halbinsel mit Mohamad Haidar (Saudi-Arabien), Mootazbellah Jounaidi, Hassan Maatouk und Bilal Sheikh Najjarin (alle VAE) gleich vier Spieler. Davon wurden alle Spieler im Libanon fussballerisch ausgebildet.

In Ostasien finden sich gerade mit Munier Raychouni (Thailand), Mohamad Ghaddar (Malaysia), Roda Antar und Mohammed Ali Khan (beide China) ebenfalls vier Spieler libanesischen Ursprungs. Davon im Libanon ausgebildet wurden nur Mohamad Ghaddar und Roda Antar der aber schon seit 2001 in der Bundesliga spielt.

In Europa spielen gerade mit Abbas Hassan (Schweden), Mohamad Kdouh (Litauen), Philippe Paoli (Frankreich), Feiz Shamsin (Rumänien), Nader Matar (Portugal) und Joan Oumari (Deutschland) sechs Spieler die im Nationalkader der libanesischen Nationalmannschaft standen. Lediglich Kdouh und Paoli haben im Libanon Fussball gelernt.

Auf dem amerikanischen Kontinent findet sich Nationalstürmer Hassan Saad aka Soony Saad von Sporting Kansas City die in der MLS, der höchsten Liga der USA, kicken.

Lediglich in Südamerika und Afrika befinden sich aktuell keine libanesischen Nationalspieler. Beinahe hätte es aber Ali Hamam in die DR Kongo zu TP Mazembe geschafft.

Die Erfahrungen die die Spieler im Ausland sammeln, macht sich auch bei der Nationalmannschaft bemerkbar. Spiele die gegen arabische Nationen früher klar verloren gingen, werden heute nicht mehr so leichtsinning hergegeben.

Und auch kann es sich die Nationalmannschaft mittlerweile leisten, mit einem B-Team gegen schwache Teams anzutreten und dabei zu gewinnen, wie zuletzt gegen Pakistan, welches mit 3:1 gewonnen wurde.

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