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Ali Khan sehr unglücklich in China

Hier war noch alles gut: Ali Khan bei BK Häcken
Libanons Nationalspieler Mohammed Ali Khan scheint seit seinem Wechsel in die chinesische Super League zu Tianjin Teda sehr unglücklich zu sein. Dem schwedischen Fussballportal Aftonbladet sagte er über ein Telefoninterview dass die Lage für ihn persönlich sehr ungemütlich ist in Fernost.

Woran das liegen könnte, erklärte Ali Khan so: "In der Mannschaft sprechen nur wenig Leute englisch. Und obwohl ich darum gebeten habe, bei Auswärtsspielen ein Zimmer mit einem englischsprachigen zu teilen wurde mir aus Trotz der Ersatztorwart zugeteilt, der kein einziges Wort englisch versteht. Auch außerhalb des Fussballs gibt es für mich und meiner Familie sehr wenig Aktivitäten für englischsprachige. Wir sind vollkommen isoliert."

Auch hätte er niemals gedacht dass es so schwer sein wird auf die chinesische Kultur klarzukommen: "Selbst im Training ist es anders. Wenn hier ein chinesischer Trainer auf die anderen Spieler zukommt verhalten die sich ganz anders, als ich das von Schweden kenne. Selbst im täglichen Miteinander klappt bis heute nicht alles."

"Manchmal ist alles Geld der Welt nichts wert gegen ein glücklicheres Leben. Ich verdiene in China sehr gut, aber was bringt es mir wenn alle unglücklich sind?! Ich versuche spätestens im Dezember China zu verlassen. Den Vertrag werde ich also sehr wahrscheinlich nicht erfüllen." so der Innenverteidiger weiter.

Wegen einer heftigen Gehirnerschütterung konnte Ali Khan die ersten Spiele der Saison nicht mitspielen. Aktuell hat der 28-jährige fünf Ligaspiele hinter sich gebracht. Zu ihnen werden in der Zukunft wohl nicht viele dazukommen, da er sich mit dem Trainer und Management angelegt hat.

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