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Khalil: Würde gern in der Zukunft im Ausland spielen

Nationaltorhüter Mehdi Khalil ist aktuell auf dem Höhenflug. Mit der Nationalmannschaft seit vier Spielen ohne Gegentreffer und auch mit Safa Beirut aktuell nach sechs Spieltagen auf Platz eins in der libanesischen "Alfa Premier League". In einem Interview mit "kooora" unterhielt sich der 24-jährige über seine jetzige Zeit im Libanon, der Nationalmannschaft und auch über Mehdi´s Träume für die Zukunft.

Mehdi Khalil über seine aktuelle Zeit im Libanon: Ich kam damals von Sierra Leone in den Libanon weil, Roda Antar es mir empfohlen hatte. Er sagte zu mir, wenn du dich hier durchsetzt, wirst du schnell beobachtet. Ich unterschrieb Anfang 2013 bei Safa Beirut, war mir aber der Lage bewusst dass ich den damals bärenstarken und überall beliebten Ziad Al Samad vor mir hatte. Was ich auch akzeptierte. Ich dachte mir, versuch von ihm zu lernen, was man als Torhüter noch besser machen könnte. Wir qualifizierten uns darauf für den AFC Cup. Unsere Coaches machten es dann so, dass Ziad in der Liga und im libanesischen Pokal im Tor steht und ich meine Einsätze über den AFC Cup bekomme. Irgendwann verließ Ziad den Club nach Oman und ich sollte meine Chance bekommen. Doch bei meinem Glück bekam ich einen Kreuzbandriss der mich für´s erste außer Gefecht setzte. Ich kämpfte mich wieder zurück, so dass ich jetzt die aktuelle Nummer 1 im Verein und Nationalmannschaft geworden bin.

Khalil über die Nationalmannschaft: Ich hatte schon damals unter Giannini die Chance gehabt im Kader zu sein. Allerdings war zu dem Zeitpunkt Abbas Hassan, die klare Nummer 1. Er kam noch mit viel Spielpraxis aus Schweden in die Nationalmannschaft. Von da war es klar, dass er die Nummer 1 im Team ist. Dazu hat er viele gute Spiele für den Libanon gemacht. Ich glaube der 1:0-Sieg über den Iran wird noch vielen in Erinnerung sein. Das brachte ihm auch viel Kredit bei den Fans ein. Aber auch jeder hat seine Schwächen. So habe ich unter dem neuen Trainer Radulovic direkt meine Chance genutzt. Er hat mir in den letzten vier Spielen sein Vertrauen gegeben und ich habe es viermal "zu Null" zurückgezahlt. Und davon zweimal gegen Gegner die entweder auf unserem Niveau (Kuwait) oder sogar darüber sind (Mazedonien).

Khalil über seine Zukunft: Obwohl ich Libanese bin und in der libanesischen Liga spiele, habe ich keinen "unbefristeten Vertrag",da ich ja wie bekannt aus Sierra Leone komme. Mein Kontrakt endet zum Ende dieser Saison. Mein Traum wäre es natürlich irgendwann im Ausland zu spielen. Ich habe nicht nur national sondern auch über die Nationalmannschaft international auf mich aufmerksam gemacht, dass ich nicht so schlecht sein kann. Von daher wäre es schon ein guter Schritt irgendwann mal ausserhalb des Libanons zu spielen.

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