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Libanesische Vereine gehen international

Die libanesischen Vereine um Al Ahed Beirut und Tripoli AC dürfen in diesem Jahr den Libanon im diesjährigen AFC Cup 2016 vertreten. Und an diesem Dienstag (23/02) geht es bereits für beide mit einem Auswärtsspiel los.

Der nordlibanesische Verein Tripoli muss gegen den irakischen Club Naft Al Wasat. Da aber die Lage im Irak nicht ganz so stabil scheint, wird das Spiel in Teheran, der Hauptstadt des Iran stattfinden. Das Spiel findet um 12:30 Uhr im 8500-fassenden Shahid Dastgerdi Stadion statt. Um überhaupt in die Gruppenphase zu kommen musste Tripoli Vorarbeit leisten. In der Qualifiaktion zur Gruppenphase konnte man nach Elfmeterschiessen Alay Osh aus Kirgisistan schlagen.

Tripoli setzt dabei auf seine beiden Ausländer Michael Helegbe (Ghana) und Mohammed Estanbeli (Syrien). Helegbe hat Erfahrungen in Norwegen, Belgien, Frankreich und in seiner Heimat sammeln können. Estanbeli war in Saudi-Arabien, Irak und dem Iran aktiv.

Für den Beiruter Club Al Ahed hingegen geht die Reise nach Turkmenistan. Gegner dort wird Altyn Asir sein. Das Spiel findet um 13:00 Uhr statt. Al Ahed dürfte gegen den turkmenischen Verein der klare Favorit sein. Neben einigen Libanesen die regelmäßig in der Nationalmannschaft sind wie unter anderem Hussein Awada, Haitham Faour und Hussein Dakik setzt man auf drei weitere Ausländer. Diese sind: Abdulrazaq Al Hussein (Syrien), Youssef Mouhibi (Tunesien) und Mamadou Drame (Senegal). Vor allem Mouhibi sticht in diesem Dreierteam heraus, da er anscheinend für diese Spielzeit 300.000 US Dollar im Voraus von Al Ahed erhalten haben soll.

Obwohl man im Libanon in der Liga mit nur zwei Ausländern spielen darf, holte sich Al Ahed eine Sondergenehmigung, da man sehr gute Aussichten auf ein Weiterkommen hat.

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