Sonntag, 30. Dezember 2012

Mahmoud El Ali wehrt sich!

Mahmoud El Ali wehrt sich gegen die Manipulationsgerüchte die ihn seit Tagen belasten. Der libanesische Nationalstürmer der angeblich Spiele der libanesischen Nationalmannschaft "verkauft" haben soll will mit der Sache nichts zu tun haben.

Der 28-jährige Stürmer sagte einem Internetportal: "Wie soll ich es gewesen sein, wenn ich doch das entscheidende Tor gegen Kuwait geschossen hab? Und wie soll ich was mit der Sache zu tun haben, wenn ich doch den Elfmeter gegen Südkorea (Abbas Atwi traf) "besorgt" hatte? Ich kann mit reinem Gewissen sagen, dass ich nichts mit sowas zu tun hatte."

El Ali fuhr fort: "Das Verhältnis zwischen mir und Al Ahed ist seit langem schlechter geworden. Ich bekam ein Angebot von einem katarischen Klub.Al Ahed wurden 1.200.000 Millionen US Dollar angeboten und ich hätte viel mehr Geld als im Libanon verdient. Der Verein hat abgelehnt und ich habe es so akzeptiert wie es ist. Viele im Libanon denken ich würde ich richtig gutes Geld verdienen, ich wäre Millionär und sowas ähnliches. Das ist alles gelogen. Ich komme aus einer sehr armen Region, meine Eltern wohnen in einer politisch brisanten Ecke in Tripoli. Wäre ich Millionär dann würden sie dort niemals wohnen!"

"Jetzt habe ich ein Angebot aus Ostasien erhalten und diese Gerüchte um die Wettmanipulationen machen die Sache für einen Wechsel nicht wirklich einfacher. Ich will einfach nur Weg und Abstand gewinnen."

Freitag, 28. Dezember 2012

Ghaddar zu Felda United?

Bleibt Ghaddar nun doch ein weiteres Jahr in Malaysia? Der 28-jährige Stürmer, der in der letzten Saison noch beim Meister und Pokalsieger Kelantan unter Vertrag stand hat angeblich bei Felda United, die in der letzten Saison Zehnter wurden, unterschrieben.

Für Kelantan spielte Ghaddar insgesamt 32 Spiele und konnte dabei 21 Tore erzielen. Eigentlich sollte er noch ein weiteres Jahr bei Kelantan spielen, doch als es dann zu internen Problemen zwischen ihm und den Spielern des Vereins kam, gab der Verein bekannt die neue Saison ohne ihn zu planen.

Es ist mittlerweile die sechste Auslandsstation für Ghaddar. Sie begann bei Al Shabab (Bahrain), rüber zu Al Ahly (Ägypten), zurück in die Levante nach Syrien zu Tishreen und Al Jaish und dann bei Kelantan und jetzt bei Felda United in Malaysia.

Dienstag, 25. Dezember 2012

Was machen Libanesen im ausserhalb Deutschlands & Libanons?

Momentan in guter Verfassung:
Mohammed Ali Khan
Wir haben für euch gesucht und einiges gefunden. Hier die Spielstatistiken der libanesischen Spieler ausserhalb Deutschlands und Libanons:


Indien: Unsere beiden Libanesen spielen sehr erfolgreich in Indien. Churchill sind Tabellenzweiter in der Liga. Die Mannschaft von Najjarin und Moghrabi ist Tabellenzweiter hat aber ein Spiel weniger und könnte bei einem weiteren Sieg die Tabellenführung erklimmen. Beide sind unangefochtene Stammspieler.

Bilal Sheikh Najjarin (Churchill Brothers)
I-League: 10 Spiele / 1 Tor

Akram Moghrabi (Churchill Brothers)
I-League: 11 Spiele / 6 Tore

Norwegen: Die Saison ist in Norwegen zu Ende. Der Neunationalspieler Adnan Haidar musste mit seinem Team Stabaek, die in der abgelaufenen Saison ein EuroLeague-Teilnehmer waren, sang- und klanglos absteigen. Wie man aus Norwegen mitbekommen hat, will der Verein für den direkten Wiederaufstieg Haidar halten, wobei es wohl das bessere wäre, wenn er durchgehend Spielpraxis in der Tippeligaen (Höchste Liga Norwegen) erhält.

Adnan Haidar
Tippeligaen: 24 Spiele / 0 Tore
EuroLeague: 2 Spiele / 0 Tore
Norwegischer Pokal: 3 Spiele / 0 Tore

Schweden: Abbas Hassan war zu Beginn der Saison die Nummer 1 im Tor von Norköpping. Doch gegen Mitte der Hinrunde musste er sich einem jüngeren Torhüter geschlagen geben und ist nun nur noch die Nummer zwei. Ein anderer interessanter Libanese ist Mohammed Ali Khan von BK Häcken. Der in Gelsenkirchen geborene Verteidiger war die meiste Zeit in der Saison als Stammspieler unterwegs.

Abbas Hassan
Allsvenskan: 11 Spiele / 0 Tore

Mohammed Ali Khan
Allsvenskan: 26 Spiele / 1 Tor
Schwedischer Pokal: 1 Spiel / 0 Tore

Malaysia: Ramez Dyoub erlebte eine gute Saison in Malaysia. Mit Selangor erreichte der Verteidiger einen guten einstelligen Tabellenplatz. Der momentan von der Nationalmannschaft aussortierte Libanese wird sich wahrscheinlich ein weiteres Jahr in Malaysia geben.

Ramez Dyoub
Malaysia Super League: 19 Spiele / 3 Tore

China: Shandong musste lange Zittern. Ohne den am Knie verletzen Roda Antar war der Verein lange auf einem Abstiegsplatz. Doch als der 32-jährige Kapitän wieder da war, ging es bergauf. Man konnte mit dem Mittelfeldmann die Saison gerade noch retten.

Roda Antar
Chinese Super League: 13 Spiele / 4 Tore

Singapur: So gut begonnen und doch so schlecht abgeschnitten. Hussein Akil im Dienste von Woodlands Wellington, wo auch früher Munier Raychouni (heute Safa) unter Vertrag stand, beendete die Saison als Tabellenletzter. Doch persönlich lief es da besser. Er spielte fast alle Spiele mit und konnte 3 Saisontreffer erzielen.

Hussein Akil
S-League: 19 Spiele / 3 Tore

Vereinigte Arabische Emirate: Er hatte Anlaufprobleme beim neuen Klub, doch nun ist er endlich angekommen. Hassan Maatouk gelang seit seinem Wechsel zu Al Shaab nicht wirklich viel. Doch im November und Dezember spielte er wieder groß auf. Und auch Dodo spielt mit seinen 32 Jahren eine gute Rolle mit Al Ahli in der Liga.

Hassan Maatouk
Premier League: 12 Spiele / 2 Tore

Youssef Mohamad
Premier League: 12 Spiele / 0 Tore

Montag, 24. Dezember 2012

Bangladesh, Emirate und Katar...

Die Zeder im Herzen, das schnelle Geld im Kopf?

Mahmoud El Ali
Der libanesische Wettskandal wird immer klarer. Laut dem libanesischen Sender LBC wurden die Spiele gegen Bangladesh (0:2), Vereinigten Arabische Emirate (2:4) und das erste Spiel gegen Katar (0:1) verloren.

Die libanesische Facebookseite "Fadaeh Al Kura Al Lubnanya" soll auch herausgefunden haben, dass Ali Al Saadi von Safa Beirut das Spiel gegen den Sudan welches bei der Arabienmeisterschaft in diesem Jahr stattfand verkauft haben soll. Kurz nach dem fatalen Fehlpass von Al Saadi wurde er vom erbosten Theo Bücker vom Feld geschickt. Das Tor könnt ihr euch HIER ansehen.

Laut dieser Quelle wird auch gesagt dass fast alle der 12 Vereine mit ihren Spielern und Mitarbeitern an diesem Wettskandal beteiligt sind. Deswegen wird der "korrupte" libanesische Fussballverband wohl nicht viel machen können, ausser einige "Sündenböcke" zu sperren oder ihnen die Freigabe für Auslandswechsel erteilen, was mehr eine Belohnung als Bestrafung darstellt.

Das Traurige an dem allen ist, dass Leute wie Theo Bücker, Peter Meindertsma, Moussa Bezzaz und Christian Schweichler ihr bestes gegeben haben um aus der Nationalmannschaft mal was anständiges zu machen. Was die Spieler um El Ali daraus gemacht haben ist uns jetzt bekannt.

Mit welchem Kader Theo Bücker Mitte Januar gegen Gabun antritt ist unbekannt. Wahrscheinlich wird er auf all diese Leute verzichten und andere Spieler zurückholen, wie z.B. Mohamad Ghaddar, Zakaria Charara usw.



Sonntag, 23. Dezember 2012

Was machen die Libanesen in Deutschland?


Wir haben für euch versucht alle Libanesen von der 1. Bundesliga bis zur Oberliga Niederrhein zu finden und euch ihre Statistiken zum Ende der Hinrunde vorzustellen. Dabei haben wir eine große Menge an Spielern aus Regionalligen gefunden. Wahrscheinlich wird die Liste viel größer wenn wir weiter runtergehen würden. Überragende Statistiken weist der ehemalige Nationalspieler Issa Issa mit 20 Toren in 18 Spielen und das als Mittelfeldspieler.

1. Bundesliga

Amin Younes (Borussia Mönchengladbach)
1.Bundesliga: 0 Spiele / 1x im Kader
Euro League: 1 Spiel / 3x im Kader
Regionalliga West 10 Spiele / 1 Tor

3. Liga

Joan Oumari (Rot-Weiss Erfurt)
3.Liga: 17 Spiele / 1 Tor

Regionalliga West

Omar Allouche (FC Kray)
RL West:

Hussein Allouche (FC Kray)
RL West:

Ihab Darwiche (Schalke II)
RL West: 1 Spiel / 0 Tore

Regionalliga Nord

Mazan Moslehe (Goslarer SC)
RL Nord: 15 Spiele / 9 Tore

Muhamad Alawie (Goslarer SC)
RL Nord: 15 Spiele / 4 Tore

Moussa Alawie (SV Wilhelmshaven)
RL Nord: 15 Spiele / 1 Tor

Abdel Abou Khalil (Victoria Hamburg)
RL Nord: 11 Spiele / 2 Tore

RL Nordost

Ali Moslehe (1.FC Magdeburg)
RL Nordost: 12 Spiele / 1 Tor

Oberliga Niederrhein

Issa Issa (KFC Uerdingen)
OL Niederrhein: 18 Spiele / 20 Tore

Chamdin Said (VFB Homberg)
OL Niederrhein: 18 Spiele / 10 Tore

Mahmoud Najdi (Schwarz-Weiß Essen)
OL Niederrhein: 18 Spiele / 5 Tore

Moussa Saado (Rot-Weiß Oberhausen II)
OL Niederrhein: 1 Spiel / 0 Tore

Oberliga Westfalen

Ali Issa (SG Wattenscheid)
OL Westfalen: 14 Spiele / 0 Tore

Ali Abou Saleh (TUS Heven)
OL Westfalen: 13 Spiele / 2 Tore

Haben Nationalspieler Spiele manipuliert?

Seit der 0-1 Niederlage gegen den Katar wird gemunkelt. Haben unsere Nationalspieler tatsächlich für ein wenig Geld Pflichtspiele manipuliert? Am Anfang hieß es, es wäre nur Ramez Dyoub. Als nur der Verdacht im Raum stand, nominierte Theo Bücker den Verteidiger von Selangor (Malaysia) nicht mehr.

Doch nun sollen es noch mehr Spieler gewesen sein. Unter anderem Al Ahed Stürmer Mahmoud El Ali. Der El Ali, der mit der Nationalmannschaft in die vierte Runde der WM-Qualifikation gelangte und so mancher asiatischen Großmacht das Fürchten lehrte.

Doch nicht nur El Ali sollen es im Reihen von Al Ahed sein. Auch Ahmad Zreik, Hassan Mezher, Mohamad Hammoud und auch Haitham Faour sollen auf eigene Spiele getippt haben. Welche genau es sind, ist uns leider noch unklar. Al Ahed hat bereits El Ali aus dem Kader geschmissen. Dieser hat aber bereits ein Angebot aus Indien, Bahrain und ein anderes asiatisches Land erhalten und scheint auch jetzt im Winter gehen zu können.

Was aus Zreik und den anderen wird ist unklar. Das im Libanon laufend gewettet wird ist leider ein offenes Geheimnis. Jeder weiß davon nur was dagegen tun will offenbar keiner.


Warum diese Leute ihren eigenen Erfolg für einige Wetten verkaufen ist einfach unerklärlich. Fraglich ist ob Theo Bücker solche Leute überhaupt nochmal nominieren wird.

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Freundschaftsspiel gegen Gabun

Der libanesische Fussballverband hat verlauten lassen, dass es bereits im Januar mit der Nationalmannschaft weitergehen wird. Theo Bückers Jungs werden in Saida ein Freundschaftsspiel gegen Gabun bestreiten.

Wann genau es stattfinden wird ist unbekannt. Bücker wird dort sehr wahrscheinlich Mohamad Ghaddar testen, den er angeblich wieder zurückgeholt hat. Seine ersten Pflichtspiele wird dann auch Adnan Haidar, der im zweiten Länderspiel direkt ein Supertor geschosssen hatte, absolvieren.

Aber auch so wird die libanesischen Nationalmannschaft so einige Länderspiele bestreiten müssen. So erwarten uns im Februar bereits die ersten Länderspiele zur Asienmeisterschaftsqualifikation gegen Iran und im März gegen Thailand.


Der ungefähre Terminkalender Libanons:

Januar  
Libanon - Gabun (Freundschaftsspiel)

Februar 
06.02.13 Libanon - Iran (AFC-Quali)

März
22.03.13 Libanon - Thailand (AFC-Quali)
26.03.13 Usbekistan - Libanon (WM-Quali)

Juni
04.06.13 Libanon - Südkorea (WM-Quali)
11.06.13 Iran - Libanon (WM-Quali)

Oktober
15.10.13 Libanon - Kuwait (AFC-Quali)

November
15.11.13 Kuwait - Libanon (AFC-Quali)
19.11.13 Libanon - Iran (AFC-Quali)


Donnerstag, 13. Dezember 2012

Warum Antar die rote Karte kassierte

Roda Antar bekam im letzten Länderspiel gegen Palästina, welches mit 0-1 verloren wurde, die gelb-rote Karte. Abbas Hassan sagte nun in einem kleinen Interview dass die palästinensischen Spieler mehr oder weniger für das "rausschmeissen" Antar´s gesorgt haben.

Vor dem Spiel soll es zwischen Antar und mehreren palästinensischen Spielern heftige Diskussionen gegeben haben, worauf die Spieler aus dem Nachbarland unsere Spieler aufs übelste beleidigt haben sollen. Abbas Hassan, soll versucht haben zu schlichten worauf die Palästinenser mit noch heftigeren Beleidigungen reagierten.

Antar´s Gegenspieler sollen, immer wenn die Schiedsrichter die Augen nicht auf Antar hatten, seine Mutter und Schwestern aufs übelste beleidigt haben.

Unser Kapitän ist jedenfalls für zwei Spiele gesperrt. Gegen Kuwait wird er nicht mit von der Partie sein und sollten wir das Halbfinale erreichen, was durchaus noch möglich ist, könnte er auch dort nicht mitwirken.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Libanon unterliegt dem kleinen Nachbarn !



Am zweiten Spieltag der Westasienmeisterschaft musste die Mannschaft um Roda Antar eine böse Schlappe hinnehmen. Man ging als Favorit in die Partie. Mit dem Auftaktsieg gegen den Oman hatte man auch ordentlich Selbstvertrauen getankt, doch kam es anders als die meisten dachten...

Statt das die favorisierten Libanesen das Spiel in die Hand nahmen, stürzten sich die Palästinenser in jeden Zweikampf, rackerten und kämpften um jeden Grashalm. Alles in allem waren die Palästinenser einfach die "heißere" Mannschaft, die Mannschaft mit dem stärkeren Willen, mit mehr Entschlossenheit. Es war nicht so, dass wir uns keine Chancen herausspielen konnten, ganz im Gegenteil. Auf beiden Seiten gab es gute Chancen, zwar eher als Mangelware präsentiert, aber es gab Chancen. Einerseits scheiterte Hassan Chaaito am Pfosten, andererseits rettete Abbas Hassan das ein oder andere mal auf der Linie. Dann war es wieder Hassan Chaaito, der das Tor knapp verfehlte und dann auch noch Adnan Haidar mit einem Distanzschuss, den der Torwart abwehren konnte. Im Gegenzug kamen die Palästinenser immer wieder mit schnellen Kontern, konnten diese aber häufig nicht nutzen. Dann gab es noch in der Schlussviertelstunde einen Kopfball vom eingewechselten Mahmoud El Ali, den der Torwart ebenfalls abwehren konnte. Im nächsten Moment rattete es auch im Kasten von Abbas Hassan. In der 73' Minute  findet ein Außenrist-Pass seinen Weg in der 16er, der Palästinenser zieht in den Straufraum und haut den Ball gegen die Laufrichtung von Abbas Hassan. Schönes und vor allem verdientes Tor, hier konnte Abbas Hassan aber nichts machen. Gegen die Laufrichtung, da sieht ein Torwart immer schlecht aus.In der Nachspielzeit kamen nochmal die Palästinenser, jedoch konnte Abbas Hassan sensationell auf der Linie retten und in sprichwörtlich allerletzter Sekunde flog ein hoher Ball in den 16er  Palästinas, doch lenkte der Torwart den Ball über die Querlatte. Kurz darauf wurde das Spiel abgepiffen.

Außerdem kassierte Roda Antar in den letzten fünf Minuten eine rote Karte, dadurch fehlte der Mannschaft in den letzten Minuten der elfte Mann. Nach zwei Spielen ist dies die zweite rote Karte. Im Auftaktspiel gegen den Oman, flog schon Mohamad Haidar vom Platz und nun unser Kapitän.

Schlussendlich ein gerechter und vor allem verdienter Sieg Palästinas. Beide Teams hatten ihre Chancen, keiner Mannschaft war wirklich besser und die Mannschaft, die ihre Chancen nutzt, gewinnt auch verdientermaßen.

Unsere Startaufstellung:


------------------------- Abbas Hassan -------------------------
Nour Mansour - Ali Al Saadi - Mootazbillah Jounaidi - Walid Ismail
--------------- Adnan Haidar ----- Roda Antar ---------------
Hassan Chaaito ---------- Abbas Atwi ---------- Ahmad Zreik
------------------------- Feiz Shamsin -------------------------

Einwechslungen:

Mahmoud El Ali
Haytham Faour
Mahmoud Kojok

Ein Video zum Tor des Tages:

Sonntag, 9. Dezember 2012

Libanon startet mit Sieg!

Die libanesische Nationalmannschaft ist mit einem Sieg in die Westasienmeisterschaft gestartet. Das Team von Nationaltrainer Theo Bücker bezwingte im ersten Spiel den Oman mit 0-1. Torschütze des Tages war der "Mann aus Norwegen", Adnan Haidar, der einen herrlichen Treffer erzielen konnte.

Libanon ist mit einer ordentlichen Truppe aufgelaufen. Im Tor stand Abbas Hassan, im Mittelfeld agierten Abbas Atwi, Roda Antar und der zweimalige Nationalspieler Adnan Haidar. Oman hingegen ist mit seiner normalen Mannschaft aufgelaufen. Einzig der Premier League Stammkeeper Ali Al Habsi, der für Wigan Athtletic spielt, war nicht mit von der Partie.

Unser nächstes Spiel findet bereits am Dienstag gegen Palästina statt. Sollten wir dort gewinnen, sind wir sicher in der nächsten Runde.

Aufstellung: Hassan, Al Saadi, Jounaidi, Ismail (90. Chaaito), Antar, Atwi, Adnan Haidar, Zreik, Mansour (74. Mezher), Mohamad Haidar, El Ali (67. Shamas)

1-0 Adnan Haidar 11.


Samstag, 1. Dezember 2012

Hassan "Soony" Saad nun auch offiziell ein Libanese?

Hassan "Soony" Saad - hier im Trikot von Kansas City.



Auf Twitter und Facebook kursiert das Gerücht, dass Hassan "Soony" Saad die libanesische Staatsbürgerschaft erhalten hat und er damit bald zur libanesischen Nationalmannschaft zustoßen wird.

Der 20-jährige Stürmer ist in Dearborn, Michigan (USA) geboren und spielt seit Juli 2011 beim amerikanischen Erstligisten Sporting Kansas City. Bisher absolvierte er ein Spiel für die U20-Auswahl der Vereinigten Staaten von Amerika, in dem er ein Treffer erzielen konnte. In der bisherigen Saison kam "Soony" auf 2 Voll-, sowie 7 Kurzeinsätze (jeweils ca. 20 Minuten).

Anlass zu dieser Spekulation gaben, dass Hassan Saad auf seinem eigenen Twitter-Account folgendes Bild veröffentlichte:



Daraufhin fragte ihm "Lebanese Kooora" ebenfalls über Twitter, wie "nah" er (-> Saad) an der Nationalmannschaft ist. Daraufhin antwortete Saad, dass man nun versucht den Papierkram so schnell wie möglich zu erledigen und möglichst schnell, möchte er zur Nationalmannschaft zustoßen.


Mittwoch, 28. November 2012

Ziad Al Samad tritt zurück

Nationaltorhüter Ziad Al Samad wird sich mit Ende der WM-Qualifikation aus der Nationalmannschaft zurückziehen. Dies gab er in den letzten Tagen bekannt. Der 34-jährige Torhüter im Dienste von Safa Beirut war in so manchen Spielen der Nationalmannschaft der Garant für unsere Siege und Erfolgserlebnisse.

Unvergesslich die Siege gegen die Emirate (3-1), Kuwait (1-0) und Südkorea (2-1) wo Al Samad fast pausenlos angegriffen wurde und trotzdem die Nerven behielt.

Sein letztes Spiel war gegen Südkorea am 12.06.2012 wo man auswärts in der vierten Runde mit 3-0 unterging. Der Verlust des Stammplatzes war aber früher oder später wahrscheinlich eh gekommen. Spieler aus dem Ausland wie Abbas Hassan (Norköpping/Schweden) oder auch aus dem Inland wie Larry Mehanna (Ansar) drängten sich wieder in die Reihen und machten so Al Samad das Leben durch noch stärkere Taten das Leben schwer.

Seine internationale Karriere ist beendet, seine nationale aber noch nicht. Dort will er mit Safa wieder die Meisterschaft klar machen.

Im Libanon hat er sich durch diese Leistungen quasi zur lebenden Legende entwickelt. Überall wird er mit den starken Leistungen gegen die drei oben genannten Ländern in Verbindung gebracht.

Mittwoch, 14. November 2012

Libanon am Boden zerstört

Walid Ismail, der wohl beste Spieler des Tages

Die libanesische Nationalmannschaft traf am heutigen Tage im Rahmen der Weltmeisterschaftsqualifikation auf den Gastgeber Katar. Diesen musste man sich vor ca. 12.500 Zuschauer im Jassim Bin Hammad Stadion zu Doha mit 1:0 geschlagen geben.

Die erste Halbzeit in Doha gestaltete die libanesische Nationalmannschaft ganz gut mit. Man ließ in den ersten Minuten die Kataris eigentlich kaum atmen. Theo Bücker muss ihnen wohl gesagt haben, dass die ersten Minuten der Partie sehr wichtig sind und Antar & Co. es nicht so einfach hergeben sollten.

Unsere Mannschaft stand in den ersten 45. Minuten hinten sehr stabil. Bis auf eine Aktion in den letzten Minuten, als man den Ball und Gegner am 16er "vergaß". Diese Aktion wurde dann aber noch als Team gu gelöst. In der Offensive hatten wir drei gute und auch nennenswerte Chancen. Die erste war ein Volleyschuss von Mahmoud El Ali, den er aber früh in der Partie, zu weit am Tor vorbeischoss, die zweite ein Schuss von Abbas Atwi, der gut plaziert war, aber wohl zu schwach geschossen wurde und kurz danach ein ähnlicher Schuss von Ahmad Zreik, der vorher einige Kataris "cool" stehen ließ.

In der zweiten Halbzeit lief das Spiel eigentlich sehr verhalten ab. Das Problem an unserer Mannschaft war, dass die Torschüsse sehr halbherzig ausgeführt wurden, als hätte man vor etwas Angst. So musste es dann irgendwie geschehen, dass wir in der 75. Minute ein Gegentor kassierten. Sebastian Soria schlug aus gut 20 Metern den Ball halbhoch an unserem ein wenig zu weitstehenden Abbas Hassan ins Tor vorbei. Manche meinten er hätte ihn halten müssen, andere meinten Youssef Mohamad hätte vorher schon klären müssen. Naja wie dem auch sei: Soria ist leider der Spieler der uns in der gesamten Qualifikation den Kopf „abgehackt“ hat. Erst zerstört er unsere Träume in Beirut und nun hier in Doha.

Zwar ist der Weltmeisterschaftszug abgelaufen, doch wir können uns erhobenen Hauptes in Asien zeigen. Denn keiner aber auch wirklich keiner hätte damit gerechnet dass wir Nationen wie Kuwait, VAE, Iran und Südkorea besiegen könnten.

Dennoch geht für unsere Nationalmannschaft das Leben weiter. In weniger als einen Monat treffen wir auf den Oman und Palästina im Rahmen der Westasienmeisterschaft. Vielleicht können die Jungs sich von der wiedermal unnötigen ablenken.

Aufstellung: Hassan, Zreik, Najjarin, Mohamad, Ismail, Faour (86.Al Mohamad), Maatouk (76. Chaaito), Atwi (81.Shamsin), Antar, Haidar, El Ali

Dienstag, 13. November 2012

Nur noch ein Tag!

Man muss nur noch diese Nacht überstehen, dann ist es soweit. Die libanesische Nationalmannschaft trifft auswärts auf Katar. Viele unserer Nationalspieler wollen sich für die unverdiente Niederlage im Camille Chamoun Stadion rächen.

Gruppe A, in der unsere Nationalmannschaft drin ist, verspricht viel Spannung. Den an diesem Tag spielen nicht nur wir, sondern auch der Iran zuhause gegen Usbekistan. Sollten wir gewinnen und Iran und Usbekistan sich Unentschieden trennen, würden wir einen Sprung auf Platz drei machen. Nur dafür muss die Leistung morgen stimmen.

Die Form unserer Mannschaft ist gut. In den letzten drei Länderspielen erzielte unsere Nationalmannschaft zwei Siege (1:0 Iran, 2:1 Jemen) und eine Niederlage im Freundschaftsspiel gegen Australien (0:3).

Bücker hat folgende Spieler für das Spiel nominiert:

Tor: Abbas Hassan (Nörrkoping), Lary Mehanna (Ansar), Ziad Al Samad (Safa)

Abwehr: Youssef Mohamad (Al Ahli), Ali Al Saadi (Safa), Bilal Najjarin (Churchill), Mootazbellah Jounaidi (Ansar), Hassan Mezher (Al Ahed), Ali Hamam (Nejmeh), Walid Ismail (Racing)

Mittelfeld: Roda Antar (Shandong), Haitham Faour (Al Ahed), Abbas Atwi (Nejmeh), Mohamad Shamas (Nejmeh), Hassan Chaaito (Al Ahed), Ahmad Zreik (Al Ahed), Hassan Maatouk (Al Shaab), Mahmoud Kojok (Ansar)

Sturm: Mohamad Haidar (Safa), Mahmoud El Ali (Al Ahed), Faiz Shamsin (Al Ijtimaai), Phillipe Paoli (Atletico Beirut)

Auftreten wird Bücker wohl mit dieser Mannschaft: Hassan, Dodo, Al Saadi, Najjarin, Ismail, Antar, Atwi, Faour, Zreik, Maatouk, El Ali

Die Buchmacher geben auf einen Sieg unseres Landes eine Quote von 6,50, einem Unentschieden 4,00 und einer Niederlage 1,45. Das ist nichts neues. Bisher war es immer so, dass es auf einen Sieg Libanons extrem hohe Quoten gab.

Montag, 12. November 2012

Libanesen im Ausland: Von Fernost nach Skandinavien



Wie läufts momentan bei unseren Nationalspielern und anderen Libanesen im Ausland? Lebanfootball hat für euch das Internet durchforstet und nach einigen Ergebnissen für euch gesucht. Von China bis Skandinavien haben wir etwas für euch.



Adnan Haidar (Stabaek/rechts)
Hassan Maatouk (Al Shaab/VAE): Unser Flügelflitzer hat bisher 5 von 7 Spielen für seinen neuen Club gespielt. Doch so richtig wohl scheint er sich nicht zu fühlen wie bei Ajman in der letzten Saison wo er sechs Saisontreffer erzielen konnte. Ein Zeichen für die womöglich nicht funktionierende Kommunikation im Team könnten die vier Auswechslungen und eine Einwechslung sein.

Youssef Mohamad (Al Ahli/VAE): Die Gerüchte sind bis heute da. Angeblich will Nasser Al Khelaifi, der Besitzer von Paris St.Germain, ihn haben. In der laufenden Saison hat Dodo nur eine Partie verpasst. Momentan ist Al Ahli auf Platz 4.

Roda Antar (Shandong/China): Lang war er am Knie verletzt gewesen. Ohne den Kapitän lief es weder bei der Nationalmannschaft noch bei seinem Team Shandong Luneng. Die mussten ohne ihn zusehen wie man sich im Abstiegskampf schlägt. Als er aber dann wieder da war, konnte man sich noch in den letzten Spieltagen von den Abstiegrängen "raushauen". Die Saison beendete man auf einem natürlich enttäuschenden 10 Tabellenplatz. Roda erzielte in 13 Spielen 4 Tore. Es sieht sogar danach aus als würde er sich eine weitere Saison in Fernost gönnen zu wollen.

Mohamad Ghaddar (Kelantan/Malaysia): Obwohl er bei den Fans sehr beliebt ist, hat er die Lust an Malaysia wohl verloren. Mohamad Ghaddar, der mit Kelantan die Meisterschaft, den FA Cup und den SuperCup gewann und im AFC Cup sehr weit kam, musste in den letzten Wochen einiges einstecken. In den Spielen, sei es Freundschaftsspiele, Pokal- oder Ligaspiele wurde der libanesische Stürmer immer wieder von gegnerischen Spielern angefeindet. Es kam sogar soweit das ihn ein Gegner mit einem sehr heftigen Schlag zwischen den Beinen haute. Ghaddar lang minutenlang deswegen am Boden und konnte erst gar nicht aufstehen. Als dann Ghaddar seinen Daumen um den Hals zog um damit zu deuten das der Spieler nach der Partie "dran" ist, wurde dieser für einige Partien gesperrt. Dadurch wurde auch die Stimmung im Team ziemlich mies und Ghaddar verpasste wohl gewollt ein Pokalspiel. Der Verein belegte diese Aktion mit einer Geldstrafe. Ghaddar wird wohl im Januar schon bei einem neuen Team spielen, da er nicht mehr für Kelantan spielen will.

Ramez Dyoub (Selangor/Malaysia): Er hat eine ordentliche Saison hinter sich gebracht. An einem Wechsel denkt der Abwehrmann wohl nicht. In 19 Ligaspielen konnte er 3 Treffer erzielen. Für die Saison 2013 wird er dann wohl der einzige Libanese in Malaysia sein.

Abbas Hassan (Norrköping/Schweden): Obwohl er sich mit dem Spiel gegen den Iran in die Herzen der Fans spielte, läuft es im Verein eher unrund. Hassan spielte die ersten 11 Spiele als Stammtorhüter und musste sich dann den 6 Jahre jüngeren David Nilsson geschlagen geben. Momentan ist er also nur der zweite Torhüter.

Bilal Najjarin & Akram Moghrabi (Churchill Brothers/Indien): 5 Spiele sind bisher gespielt. Die zwei Libanesen scheinen ihr Glück in Indien gefunden zu haben. Beide sind Stammspieler und mit ihrem Team auf Platz 2 der aktuellen Tabelle. Akram Moghrabi sind sogar vier Treffer gelungen. Sollten die Leistungen anhalten, steht weiteren Nominierungen nichts im Wege.

Adnan Haidar (Stabaek/Norwegen): Das Debüt im Dress seines Heimatlandes ist gegen den Jemen gelungen. Im Spiel gegen Katar wird er aber leider nicht mitwirken können. Grund ist das noch einige wichtige Dokumente noch fehlen und diese wohl zu langsam von der FIFA bearbeitet werden. Haidar hätte neben Roda Antar wohl für noch viel mehr Stabilität im Mittelfeld gesorgt. Mit Stabaek steht der Abstieg aus der höchsten Liga Norwegens fest. Dafür lief es persönlich um einiges besser. Die meisten Partien hat der 23-jährige Mittelfeldmann gespielt und auch für einige Akzente gesorgt. Ein Verbleib bei Stabaek ist wohl unwahrscheinlich.

Sonntag, 11. November 2012

Nader Matar zu Real Madrid ?

Laut unbestätigten Quellen heißt es, dass Real Madrid Castilla am libanesischen Nationalspieler Nader Matar interessiert sei. Die zweite Mannschaft der Königlichen spielt in der Segunda Divison, der zweiten Liga und damit in der höchstmöglichen Spielklasse für eine zweite Mannschaft. Momentan belegt die Castilla den 13. Tabellenplatz und hält sich damit auch ganz ordentlich vom Abstiegskampf fern.

Der 20-jährige Mittelfeldspieler spielt momentan beim Clup Deportivo (kurz: CD) Canillas in der fünften spanische Liga. Klar hört es sich nicht sehr berauschend an, wenn man hört, dass der Klub in der fünften Liga spielt. Jedoch ist der Verein selbst in Madrid, der spanischen Hauptstadt, beheimatet und steht auch in enger Kooperation mit Real Madrid und das wird wohl der schlagende Punkt gewesen sein, wieso sie auf ihn aufmerksam geworden sind.

Jedoch ist dies, wie schon oben erwähnt, eine unbestätigte Quelle. Mit anderen Worten, was da oben steht, muss nicht stimmen !

Matars Vater ist Libanese, daher die Wurzeln. Seine Mutter ist aus Marokko, geboren ist er in Abdijan (Elfenbeinküste) geboren. Seine Jugend verbrachte er in Angola und in Portugal, ehe es ihn und seine Familie nach Spanien zog. Bisher absolvierte er fünf Länderspiele für die libanesische Nationalmannschaft und steht er momentan auch im Kader für die weitere WM-Qualifikation.

Mittwoch, 7. November 2012

Haidar darf nicht mitspielen !

Adnan Haidar hier im Trikot von Stabaek IF.


Wie schon bekannt ist, versucht der libanesische Verband seit einigen Wochen den in Norwegen geborenen Mittelfeldspieler Adnan Haidar für die Nationalmannschaft zu gewinnen. Nach einer Einladung hin nahm er am 16. Oktober auch an einem Freundschaftsspiel gegen den Jemen teil. So weit so gut...

... nun versuchte man auch, dass Haidar eine Spielerlaubnis für das wichtige WM Qualifikationsspiel gegen Katar erhält. Heute wurde leider bekannt gegeben, dass Haidar keine Spielerlaubnis erhalten wird und damit ist er gegen den Katar auch nicht spielberechtigt.

Für Haidars Internationale Karriere selbst ist dies ein herber Rückschlag aber auch für die Nationalmannschaft ist dies ein Rückschlag. Mit Haidar hätte man eine weitere starke Alternative und dabei einen Legionären, der sein Handwerk in der norwegischen Liga gelernt hat.

Nach Tarek Elrich, der ebenfalls von der Fifa keine Erlaubnis bekam um die Nationalmannschaft zu "wechseln", ist dies schon der zweite Spieler dem es verwehrt wurde zur Nationalmannschaft zu stoßen.

Böse Zungen behaupten, dass der katarische Verband dafür gesorgt hat, dass Haidar die Spielerlaubnis nicht erhält. Jene böse Zungen behaupten auch, dass die Kataris die Fifa bezahlt haben sollen. Man weiß es nicht und das hier soll auch nicht heißen, dass die Kataris dies wirklich gemacht haben aber bei den Kataris ist dieser Generalverdacht immer da...

Freitag, 2. November 2012

Newcomer der ersten Spieltage

Die libanesische Liga ist gerademal vier Spieltage alt, schon haben sich die ersten Spieler ausgezeichnet. Allen voran der 20-jährige Deutsch-Libanese Feiz Shamsin, der momentan seine Schuhe für Al Ijtimaai Tripoli schnürt.

Der junge Stürmer, der in Hamburg aufgewachsen ist, spielte in der Jugend für die zwei Hamburger Fussballgrößen Hamburger SV und FC St. Pauli. Danach wechselte er in die Reservemannschaft von Bundesligist Hannover 96. Insgesamt konnte er 6 Regionalliga Nord-Einsätze verbuchen. Doch so richtig glücklich wurde er nicht.

Erst mit dem Wechsel in den Libanon. Er unterschrieb für eine Saison beim Aufsteiger aus Tripoli. In den ersten vier Spielen gelangen Shamsin bereits vier Tore. Noch dazu berief ihn Theo Bücker zum Freundschaftsspiel gegen den Jemen. Und selbst da konnte er den 2-1 Siegtreffer erzielen.

Und seit kurzem soll bekanntgeworden sein, dass der aktuelle Meister Safa Beirut ihn für ca. 30.000 US Dollar verpflichtet haben soll. Dort wird er dann in der Saison 13/14 noch mehr im Fokus sein, wenn Safa dann im AFC Cup gegen andere asiatische Größen antreten muss.

Feiz Shamsin
12.07.1992
184 cm
Stürmer
Deutschland/Libanon

1 Länderspiel / 1 Tor

Mittwoch, 31. Oktober 2012

PSG an Mohamad dran?

Nasser Al Khelaifi, Gönner vom neureichen Klub Paris St. Germain, soll angeblich ein Auge auf unseren Abwehrmann Youssef Mohamad geworfen haben. So berichten emiratische und französische Medien.

Mohamad, der mittlerweile 32 ist, könnte also neben seiner Deutschlandkarriere noch eine weitere europäische Fussballnation kennenlernen.

Doch dafür fehlt es an der Zustimmung seines Klubs Al Ahli Dubai. Diese wollen ihren wichtigsten Verteidiger nicht einfach so hergeben.

Warum Al Khelaifi Mohamad überhaupt will ist fraglich. Paris hat in der bisherigen Saison nach 10 Spielen gerademal 5 Gegentreffer hinnehmen müssen. Möglicherweise plant man ihn als starken Backup für die bisherigen Stammspieler des Pariser Vereins.

Denn an Erfahrung dürfte es kaum mangeln. Dodo kann auf 207 Profispiele und 19 Tore vorweisen.

Al Kehalifi soll sich privat mit dem Innenverteidiger getroffen haben und sich bereits geeinigt haben. Nur für welche Summe Al Ahli ihn gehen lassen würde ist hier die Frage.

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Al Mohamad wechselt nach Thailand !

Hier sehen wir Hassan Al Mohamad neben dem technischen Direktor seines neuen Klubs, dem ehemaligen englischen Nationaltrainer Sven-Göran Eriksson.
Nach 3 gespielten Spieltagen nun noch ein echter Paukenschlag in der libanesische Liga. Der 24-jährige Nationalspieler Hassan Al Mohamad wechselt mit sofortiger Wirkung zum zweimaligen thailändischen Meister BEC Tero Sasana.

Al Mohamad selbst werden wohl vor allem die finanziellen Aspekte überzeugt haben.In Thailand wird er wahrscheinlich das 3, oder 4, wenn nicht das 5-fache seines Nejmeh-Gehalts beziehen. Eine stolze Summe für einen Spieler, der bisher nur in der libanesischen Liga die Fußballschuhe geschnürt hat. Außerdem ist es kein Geheimnis das in Thailand gut bezahlt wird.

Der Verein ist in Thailands Haupstadt Bangkok beheimatet und gewann bisher zweimal die thailändische Meisterschaft. Außerdem erreichte man im Jahre 2003 das Finale der AFC Champions League.

In Bangkok trifft Al Mohamad auf Arzu (131 Einsätze in der Primera Divison) und auf den ehemaligen englischen, sowie ivorischen Nationaltrainer Sven-Göran Eriksson.

Hassan Al Mohamad absolvierte bisher 5 Spiele für die libanesische Nationalmannschaft. Im Jahre 2011 stoß er zum Kader von Nejmeh hinzu und erarbeitete sich auf Anhieb einen Stammplatz und avancierte auch sofort zum absoluten Leistungsträger. Er erhielt Angebote aus China und dem Iran, diese lehnte er aber ab. Doch nun schien es wohl zu passen.

Wir wünschen Hassan in Thailand natürlich alles gute, das er weiterhin erfolgreich Fußball spielt, das er  unserer Nationalmannschaft erhalten bleibt und das er für diese viele starke Spiele und viele Tore schießt !

Hier nochmal das sensationelle Tor von Al Mohamad gegen Al Ahed im Pokal:

Dienstag, 16. Oktober 2012

Die Nationalmannschaft mit einem weiteren Sieg !

Feiz Shamsin feierte heute sein Debüt in der Nationalmannschaft und konnte gleich sein erstes Tor erzielen.
Am heutigen Nachmittag fand das Freundschaftsspiel gegen den Jemen statt. Die anderen Länder die an der vierten WM-Qualifikationsrunde teilnehmen, bestritten heute ihre Quali-Spiele aber da der Libanon "frei" hatte organisierte man dieses Testspiel. Gespielt wurde im Nationalstadion von Saida, ca 40km südlich von Beirut. Die Jungs von Theo Bücker präsentierten sich einer guten Verfassung und schlugen die Auswahl des Jemen mit 2-1.

Das Spiel begann absolut schlecht. Nach 3' Minuten erhielten die Jemeniten eine Ecke, diese Ecke kam halbhoch in den 16er, Abbas Hassan kam aus dem Tor gestürmt und versuchte den Ball wegzufausten. Jedoch war der Spieler des Jemens schneller am Ball und köpfte den Ball ins Tor. Ein denkbar schlechter Start.

Doch sofort nach diesem Rückschlag fing sich die Mannschaft. Man ließ Ball und Gegner laufen, der Gegner wurde in seine eigene Hälfte gedrückt und kam kaum noch raus. Die Offensive um Hassan Maatouk und Mahmoud El Ali lieferte Chancen im Minutentakt. In der 11' Minute kam dann der hochverdiente Ausgleich. Ein abgefälschter Schuss von Abbas Atwi lenkte ein Jemenite unfreiwillig zu Mohammad Haidar, der nahm den Ball nicht mal an, sondern lupfte direkt und elegant über den Kopf des Torwarts. Absolut verdient !

Im Laufe der ersten Halbzeit erspielte man sich weiterhin Chancen um Chancen, doch konnte man dieses nicht in Tore umwandeln. Aber dennoch eine verdammt starke erste Halbzeit.

In der Halbzeitpause wechselte Theo Bücker wild durch und brachte den Debütanten und Ex-Hamburger Feiz Shamsin, Mahmoud Kojok von Ansar, Ali Al Saadi von Safa, Akram Moghrabi von Nejmeh und den 17-jährigen Stürmer Phillipe Paoli.

Man bestimme weiterhin das Spiel. Man behielt die Oberhand. Die Jemeniten kamen in der zweiten Halbzeit mit schnellen Kontern gelegentlich gefährlich vor den 16er des Libanons, könnten aber nicht richtig den Abschluss finden und so blieb es alles in allem ein ruhiger Arbeitstag für Abbas Hassan, lässt man den Patzer aus der 3' Minute weg.

Wie schon erwähnt, behielt man ansonsten die Oberhand. Es lief genau wie in der ersten Hälfte ab, man hatte Chancen, konnte diese aber nicht nutzen. Doch dann geschah es in der 62' Minute und man konnte endlich durchatmen. Feiz Shamsin traf gleich in seinem ersten Länderspiel für den Libanon und machte auch sonst ein bärenstarkes Spiel. Hassan Maatouk ließ auf der rechten Seite zwei Gegner stehen und legte in die Mitte zurück. Mahmoud El Ali traf den Ball nicht richtig und verlängerte den Ball unfreiwillig zu Shamsin und der traf den Ball zwar nicht richtig, der Torwart kam mit einer Hand noch dran, doch der Ball landete schließlich doch im Netz. Da war eine Menge Glück dabei aber zum Fußball gehört bekanntlich das Glück.

Auch nach dem Führungstreffer ließen die Mannen von Theo Bücker nicht locker. Die Jemeniten igelten sich weiterhin in ihre Hälfte ein und man selbst drückte und drängte weiterhin auf einen weiteren Treffer. Schließlich kam es zu einer verdammt strittigen Szene. Hassan Maatouk, der auch sonst die gegnerische Abwehr ein ums andere mal schwindlig spielte, zog in den 16er und wurde von den Beinen geholt, alle rechnen mit einem Elfmeter, doch der Schiri zeigte ihm die gelbe Karte. Der Schiri dachte anscheinend, dass Maatouk sich fallen ließ und da war die Wut auf Seite der Libanesen verständlich.

Abe auch nach diesem verweigerten Elfmeter gab man sich keine Blöße und behielt die Oberhand. Schlussendlich konnte man das Ergebnis über die Zeit bringen und man schlug den Jemen völlig verdient mit 2-1. Es hätte ruhig auch höher ausfallen können. Aufjedenfall eine sehr ansehnliche Leistung !

Zu den zwei Debütanten Adnan Haidar (Stabaek IF/Norwegen) und Feiz Shamsin (Al Ijtimaai Tripoli/Libanon) muss man sagen, dass beide eine starke Partie abgeliefert haben. Adnan Haidar zeigte eine starke Leistung, leitete viele Spielzüge ein. Der Kommentator lobte ihn über den grünen Klee und sagte, dass man froh sein kann, das man nun einen Spieler wie Adnan Haidar hat. Auch wenn Roda Antar nicht da ist, lenkt und kann, wenn nötig, einer das Spiel beruhigen und das ist dann halt Adnan Haidar. Dieser meinte aber nach dem Spiel selbstkritisch, dass er es noch besser kann und er es noch besser machen wird. Feiz Shamsin kam zur Halbzeit ins Spiel und lieferte von der ersten Sekunde an neuen Schwung ins Spiel und wurde auch schließlich mit seinem ersten Treffer im ersten Spiel belohnt.

Aufstellung:

------------------------ Hassan -------------------------
Hamam ----- Jounaidi ----- Mohamad ----- Ismail
---------- Faour ----- Adnan Haidar ----------
Maatouk ---------- Abbas Atwi ---------- Mohammad Haidar
-------------------- Mahmoud El Ali --------------------


Einwechslungen: Ali Al Saadi, Hassan Chaaito, Feiz Shamsin, Phillipe Paoli, Akram Moghrabi

1-1 - 11' Mohammad Haidar



2-1 - 62' Feiz Shamsin

Montag, 15. Oktober 2012

ZDF-Bericht über Theo Bücker und die libanesische Nationalmannschaft

Wie schon erwähnt lief gestern in der ZDF Sportreportage ein ca. 10-minütiger Bericht über unseren deutschen Nationaltrainer Theo Bücker und über die Nationalmannschaft. Darin wurde das Land selbst auch kurz vorgestellt und unserer Meinung nach werden die Probleme gut dargestellt und das zeigt auch wieder, dass das Land einen langen Weg vor sich hat.



Hier haben wir für euch nochmal den gestrigen Bericht, viel Spaß !

Die Szenen aus den Spielen gegen den Iran und Australien können leider aus rechtlichen Gründen nicht gezeigt werden aber diese kann man sich auch separat auf YouTube anschauen.

Von hier aus nochmal ein großes dankeschön an ZDF für den tollen Bericht !

Alle Rechte liegen bei ZDF.

Sonntag, 14. Oktober 2012

Kapitän Antar hofft auf weitere Erfolge




Einige Spieler, so hat es den Anschein, sind für die großen Augenblicke geboren. Es spricht einiges dafür, dass das auch für Roda Antar, dem Mannschaftskapitän Libanons, gilt.

Der mittlerweile 32-Jährige hat mehr als einmal bewiesen, dass er den Ausschlag geben kann, und so hat Libanon immer noch eine – wenn auch geringe – Chance, sich als einer der vier Vertreter Asiens für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ zu qualifizieren. In Abwesenheit Antars, der aufgrund von Visumproblemen fehlte, kassierte die Mannschaft bereits im ersten Spiel der vorherigen Qualifikationsrunde ein 0:6 gegen die Republik Korea. Nach diesem Ergebnis hatten die meistenLibanon bereits abgeschrieben.

Das sollte sich jedoch mit der Rückkehr des Stürmers von Shandong Luneng ändern. Angeführt von Antar gelang der Mannschaft eine Reihe überraschender Ergebnisse, darunter ein beeindruckender 2:1-Heimsieg gegen die Republik Korea, wodurch man erstmals die Endrunde der Qualifikation in Asien erreichte. Nachdem er die ersten drei Spiele verletzungsbedingt verpasst hatte, erzielte Antar den goldenen Treffer im Spiel gegen Iran und brachte sein Team damit erneut auf Kurs.

Ein erfolgreiches Comeback
"Dieser Sieg war sehr wichtig für uns", erklärt der ehemalige Spielmacher des SC Freiburg und des 1. FC Köln gegenüber FIFA.com. "Es war unser erster Sieg gegen Iran, und das war hervorragend für unsere Moral. Durch diesen Triumph am letzten Spieltag sind wir auch nach wie vor im Rennen. Was mich angeht, so war es mein erstes Spiel, nachdem ich drei Monate aussetzen musste. Ich bin so glücklich darüber, dass ich den Siegtreffer erzielen konnte."

Mit nur einem Zähler aus drei Partien war Libanon in das Spiel gegen Iran gegangen. Die Spieler wussten genau, dass man nur mit einem Dreier noch Chancen auf die WM-Qualifikation haben würde. Die Gäste dominierten zwar über weite Phasen das Spiel, doch nach 27 Minuten erzielte Antar per Kopf das einzige Tor des Tages. Anschließend rettete Torhüter Abbas Hassan mit einer ganzen Reihe von Glanzparaden den nicht für möglich gehaltenen Sieg der Hausherren.

"Hassan hat einen großen Job zwischen den Pfosten verrichtet", lobt Antar seinen Torhüter. "Seine Leistung hat uns natürlich auch dazu gebracht, über uns hinauszuwachsen. Ein Torhüter wie er kann den Unterschied ausmachen. Wir müssen uns aber auch bei den Fans und den Medien bedanken, beide haben uns bislang in der Qualifikation fantastisch unterstützt."

Goldene Generation 
Das laufende Turnier für Brasilien 2014 ist bereits Antars vierte WM-Qualifikation. Obwohl man bislang jedes Mal scheiterte, sind Antar & Co. mittlerweile zu einem ernst zu nehmenden Gegner in Asien geworden.

"Ich spiele schon seit 1998 für die Nationalmannschaft und war bei den letzten drei Versuchen, uns für die WM zu qualifizieren, dabei", erzählt Antar. "Die Mannschaft hat in all den Jahren große Fortschritte gemacht und sich von Spiel zu Spiel gesteigert. Das aktuelle Team ist sicherlich das Beste in der Geschichte des Landes."

Antar führt die Leistungen des Teams auch auf den großen Kampfgeist zurück: "Unsere Fans feuern uns nicht nur wegen der Ergebnisse an, sondern auch, weil unser Kampfgeist uns durch so viele wichtige Schlachten getragen hat. Wir sind schließlich nicht Japan oder die Republik Korea, die viele Starspieler aufzuweisen haben. Wir haben kaum Spieler, die im Ausland spielen, aber dafür nehmen wir unser Herz in beide Hände und machen den Großen das Leben schwer."

Aus Druck kann etwas Positives erwachsen
Am 14. November stehen die Libanesen in Katar vor einer weiteren schwierigen Aufgabe. Mit einem Sieg könnten sie sogar den Sprung unter die ersten zwei schaffen. Da es um sehr viel geht, möchte Antar keine Vorhersagen machen.

"Ich gebe eigentlich nie Tipps ab und möchte mich nicht zu den Chancen äußern. Ein Spieler sollte sich immer auf die Spiele vorbereiten, indem er in Topform antritt. Wir werden das Spiel genießen und unser Bestes geben. Wenn wir weiterhin so spielen, sehen wir nach zwei oder drei Spielen vielleicht klarer, was unsere Qualifikationschancen angeht."

"Was meine Rolle als Spielführer angeht, so bedeutet das für mich in erster Linie Verantwortung und nicht Druck. Ich muss meinen Job gut machen und versuchen, zusammen mit meinen Kameraden Siege zu holen. Aus Druck kann auch etwas Positives erwachsen, denn dann leistet man oft am meisten.

Quelle: www.fifa.com

Samstag, 13. Oktober 2012

Adnan Haidar für die Nationalmannschaft ?!




Laut Al Jadeed soll Adnan Haidar (Stabaek IF/Norwegen) in den nächsten Tagen in Beirut verweilen. Man versucht ihn für die Nationalmannschaft zu gewinnen. Wenn alles glatt läuft, soll er am 14. November gegen Katar in der WM-Qualifkation im libanesischen Trikot auflaufen.

Adnan Haidar war unter anderem U19, sowie U16-Nationalspieler Norwegens und spielt seit dieser Saison bei Stabek IF, in der ersten norwegischen Liga. In dieser Saison hat er bisher 20 Ligaspiele, sowie 2 Euro-League-Spiele für seinen Verein absolviert. Der 23-jährige Mittelfeldspieler fühlt sich im zentralen Mittelfeld, sowie auf dem rechten Flügel am wohlsten.

Erfolge:

Norwegischer Pokalsieger mit Valerenga - 2008

Dienstag, 9. Oktober 2012

Asien Cup Qualifikation 2015 - Libanon mit machbarer Aufgabe!




Die am heutigen 9. Oktober in Melbourne zelebrierte Gruppenauslosung für die Qualifikation der Fussball-Asienmeisterschaft 2015 brachte für die libanesische Nationalmannschaft keine leichte, aber dennoch eine machbare Gruppe. So wird das Team von Trainer Theo Bücker gegen Thailand, Iran und Kuwait um den Einzug spielen in die Endrunde, da diese drei Teams neben dem Libanon der Gruppe B zugelost wurden.

Die 16. Fußball-Asienmeisterschaft wird vom 4. bis zum 26. Januar 2015 in Australien ausgetragen. Der offizielle Name der Veranstaltung lautet AFC Asian Cup 2015™. Es werden sechzehn Nationalmannschaften zunächst in der Gruppenphase in vier Gruppen und danach im K.-o.-System gegeneinander antreten. Der Gewinner der Fußball-Asienmeisterschaft 2015 wird den asiatischen Kontinent beim FIFA-Konföderationen-Pokal 2017 in Russland vertreten. Es ist das erste Turnier dieser Konföderation, das nicht auf asiatischem Grund ausgetragen wird.





Dienstag, 2. Oktober 2012

Libanon trifft auf Jemen

Der libanesische Verband hat verkündet dass es noch in diesem Monat ein Freundschaftsspiel geben wird. Der Gegner wird Jemen heissen.

Das Testspiel wird mit hoher Wahrscheinlichkeit im Libanon stattfinden. Die libanesische Nationalmannschaft weist eine gute Quote gegen den Jemen auf. Im einzigen Freundschaftsspiel im Jahre 2002 gewann Libanon mit 4-2 in Kuwait City.

Bücker wird sehr wahrscheinlich ohne Legionäre antreten.

Samstag, 29. September 2012

1.Spieltag

Im Libanon ist die Saison 2012/1013 gestartet. Zur Saisoneröffnung trafen sich Al Ahly Aleey und Meister Safa. Safa verlor mit 0-1 nach einem Tor vom Brasilianer Conceicao Eduardo. Hier die Übersicht des Spieltages:

28/09/12
Aleey - Safa 1-0
Toschütze: Conceicao Eduardo (1)

29/09/12
Al Ahed 2-1 Al Ijtimaai
Torschützen: Onika, Hussein Dakik / Feiz Shamsin

Shabab Ghazieh 1-7 Al Nejmeh
Torschützen: Hassan Mohamad (4x), Fabio (2x), Zakaria Charara (alle für Nejmeh)

30/09/12
Shabab Sahel 1-0 Racing Beirut
Torschütze: Oliseh Diallo

Tadamoun Sour 3-1 Salam Sour
Torschützen: Mohammed Faour, Konan Richmond und Adji Taazan / Mohamad Naser

Tripoli 1-1 Al Ansar
Torschützen: Wisdom Agblexo (Ansar)

Die anderen Torschützen konnten wir leider noch nicht identifizieren.

Dienstag, 25. September 2012

Nejmeh verpflichtet Torwart aus Italien

Nejmeh hat für die kommende Spielzeit den Torwart Abdullah Hamidou verpflichtet. Der 21-jährige Libanese lebte bis vor kurzem noch in Italien und soll in einer Turiner Fußballschule ausgebildet worden sein.



Er trainiert auch schon mit der Mannschaft mit und wird am morgigen Tag auch schon im Tor stehen, beim Arab Champions-League-Spiel gegen den jementischen Vertreter Al Sh´aab Ibb.

Samstag, 22. September 2012

Ansar holt sich den Supercup !

Heute fand das Finale um den libanesischen Supercup statt. Im Camille Chamoun Sports City Stadium standen sich der Vorjahres-Meister Safa, sowie der Vorjahres-Pokalsieger Ansar gegenüber.

Lange Zeit sah es danach aus als würde es in die Verlängerung gehen, doch in der 83' Minute geschah es dann doch noch. Nasrat Al Jamal, absolute Ansar-Legende, meldete sich zu Wort und erzielte den einzigen Treffer an diesem Tag.

Damit fährt der nächste Titel in Richtung Trophäenhalle Ansar. Hier mal eine Auflistung der bisherigen Titel:

13x Meisterschaften (Rekord!)
13x Pokalsiege (Rekord!)
5x Supercup-Sieger (Rekord!)
2x Elite-Cup-Sieger

Außerdem stellt Ansar den weltweiten (!) Rekord als einzige Mannschaft der Welt, die 11 Meistertitel in Folge gewonnen zu haben.

Freitag, 21. September 2012

Charara back to the roots?

Kehrt Charara in die libanesische Liga zurück? Angeblich vermelden dies libanesische Medien. Der 26-jährige Flügelspieler der zuletzt bei Kelantan unter Vertrag stand, soll zurück zu Al Nejmeh Beirut.

Seit Charara seine Auslandskarriere bei Al Karmel (Jordanien) begonnen konnte sich der ehemalige Nationalspieler nicht wirklich durchsetzen. Weder bei Al Shabab (Bahrain), Ermis Aradippou (Zypern), Kuala Lumpur noch bei Kelantan (beide Malaysia), wo er zuletzt unter Vertrag stand.

Ein Wechsel in die erstarkte libanesische Liga wäre für Nejmeh und Zakaria eine Art Win-Win Aktion. Der Verein hat einen starken Spieler im Mittelfeld hinzugewonnen und Charara muss sich nicht an das Umfeld gewöhnen, da er es seit Jahren kennt.

Donnerstag, 20. September 2012

Historischer Sieg Libanons gegen den Iran: "Heute ist ein Nationalheld geboren"

Von Helen Staude / Fotos von Björn Zimprich


Der Libanon hat das Unmögliche möglich gemacht und schlägt den Iran mit 1:0. Damit ist die Mannschaft von Trainer Theo Bücker der Weltmeisterschaft in Brasilien einen großen Schritt näher gekommen. Eine Teilnahme wäre eine Sensation.

Noch vor einem Jahr galt Basketball als der beliebteste Sport des Landes. Aber dann kehrte der deutsche Trainer Theo Bücker zurück zum Amt des Nationaltrainers und verwandelte das Land in wenigen Wochen in einen Hexenkessel. Es ist das erste Mal, dass sich der Libanon in der letzten und entscheidenden Qualifikationsrunde einer Weltmeisterschaft befindet. Nachdem die Mannschaft 2011 erst 6:0 gegen Korea verlor, marschierte sie danach fast lässig in die letzte Runde auf dem Weg nach Brasilien. Im Januar kam dann der Schock: Spielmacher und Kapitän Roda Antar (ehemalig 1.FC Köln) verletzte sich während eines Spiels in der chinesischen Liga und fiel für die ersten drei Spiele aus. Keines konnte das Team gewinnen, klebte mit nur einem Punkt als Gruppenletzter in der Tabelle. „Es ist schwer zu sagen, ob die Spiele anders verlaufen wären, wenn ich auf dem Platz gewesen wäre. Ich weiß nur, dass ich jetzt alles geben werde, damit wir siegen werden“, sagte Roda Antar kurz vor dem Spiel in einem Interview zu Spiegel Online. Der 31-Jährige schwärmt indes von der Leistung Bückers. „Was er in unserem Land erreicht hat, ist unglaublich. Wir haben eine richtig gute Mannschaft zusammen bekommen.“

Kapitän Antar trifft, Torwart Abbas wird zum Held



Vor dem Stadion feiern die Fans bereits vor dem Anpfiff. Ali ist sich sicher, dass Rodas Fehlen der Grund für das bisherige Scheitern war. „Mit Roda Antar ist das Team 200 Prozent besser“, sagt der 21-Jährige aus Sur, dem Süden des Landes. Seinen Kopf ziert ein Hut in den Farben des Libanons, eine Flagge hängt um seine Schultern. Seit Wochen fiebert er mit seinen Cousins dem Spiel entgegen. Dennoch wird es schwierig gegen das Team Melli aus dem Iran zu bestehen. Der Iran gehört zu den Schwergewichten im Asiatischen Fußball, konnte sich bereits dreimal für eine WM qualifizieren, zuletzt 2006.

Die Spieler des Libanons haben aber auch mit Problemen zu kämpfen, die ihre Gegner nicht kennen. Der heimische Fußball sei nicht professionell genug, um davon gut Leben zu können. Viele Spieler haben noch einen anderen Beruf, um Geld zu verdienen. Es gibt kaum vernünftige Plätze zum trainieren. Gerade in der Phase vor dem wichtigen Spiel gegen den Iran, war der Rasen im Sports City Stadion in Beirut plötzlich von einem Pilz befallen. Das Training musste in Saida, einer knappen Autostunden von Beirut, oder auf Kunstrasenplätzen stattfinden. Der Rasen ist mittlerweile notdürftig geflickt, professionell kann man das dennoch nicht nennen. Es ist aber das einzige Stadion im ganzen Land, das den Sicherheitsbestimmungen der FIFA genügen würde. Irans Trainer Carlos Queiroz zeigte Unverständnis: „Ich verstehe nicht, warum wir bei einem so wichtigen Spiel auf einem schlechten Rasen spielen müssen, wenn es einen bessern gibt.“ Schlimmer erachtete der Portugiese, der einst Real Madrid und die portugiesische Nationalmannschaft trainierte, allerdings die Uhrzeit. Um 17 Uhr Ortszeit ist Anpfiff. „Wenn sich die Spieler um vier aufwärmen, sind sie doch bis zum Anpfiff ko. Die Uhrzeit macht das ganze Spiel kaputt, verringert die Leistung der Spieler, die Schnelligkeit des Spiels.“

Während Theo Bücker nur einen Tag zuvor noch die Bälle flachhielt und versuchte, die Euphorie etwas zu bremsen, zeigte seine Elf von der ersten Minute an, dass sie gewinnen wollten. Iran spielte aggressiv nach vorne, kam aber nur schwer an der gut organisierten Abwehr vorbei. Einer der herausragenden Spieler hier war neben Youssef Mohamed (ehemals 1.FC Köln) Haitham Faour. Es sollte aber der Abend eines einzigen Spielers werden: Torwart Abbas Hassan. Küsste der Schützling von Torwarttrainer Christian Schweichler noch betend die Torpfosten vor Spielbeginn, musste der 26-Jährige bereits in der ersten Minute einen leichten Ball halten. Und so ging es weiter: gelingt den Iranern der Weg durch die libanesische Abwehr, steht dort immer Abbas Hassan. In Minute 20 tauchen endlich einmal die Libanesen vor dem gegnerischen Strafraum auf, Torwart Seyed Rahmati klärt, Libanon bleibt am Ball schießt aber übers Tor. Nur acht Minuten später bekommt der Libanon erneut einen Freistoß: Mohamed Haidar schlägt den Ball auf den langen Pfosten, dort steht Kapitän Antar; dieser köpft den Ball eiskalt ins Tor. 1:0 für den Libanon.


Spieler feiern als hätten sie die WM schon gewonnen.


Das Publikum tobt, Jubelrufe und Sprechgesänge übertönen Hupen und Tröten. Waren am Anfang die wenigen iranischen Fans die lautesten, verstummen sie plötzlich. Die Party auf den Rängen kennt keine Grenzen mehr. Das iranische Team wird zunehmend nervös, kann einen Freistoß kurz vor Abpfiff nur knapp übers Tor schießen. In der zweiten Halbzeit bleibt der Libanon weiter gefährlich, den Spielern fehlt aber die letzte Konsequenz im Abschluss. Zwar gelingen ihnen zahlreiche Kontermöglichkeiten über Mohamed Haidar, keiner konnte jedoch abgeschlossen werden. Die Iraner setzten alles, die libanesische Betonmauer zu durchbrechen, schickten alle Männer in die Offensive. Früh fangen die Libanesen an auf Zeit zu spielen, das 1:0 nicht mehr aus den Händen zu geben. Am Ende wird es noch einmal richtig spannend: der Iran will nicht sieglos vom Platz gehen und startet das gegnerische Tor zu attackieren. Aber dort steht Abbas Hassan und hält einen Ball nach dem anderen. Vier Bälle pariert er, verteidigt den Sieg wie kein anderer. Wenige Momente vor Abpfiff bekommen die Iraner noch einen Freistoß im Strafraum zugesprochen, die Spannung unter den Zuschauern steigert sich ins unermessliche. Als die Pfeife des Schiedsrichters die Libanesen erlöst, rennen die Spieler jubelnd über das Spielfeld als hätten sie gerade die Weltmeisterschaft gewonnen.

Torwart Abbas Hassan wirft enthusiastisch seine Handschuhe und Turnschuhe ins jubelnde Publikum, auf Socken rennt er weiter über den Rasen. Irans Trainer Carlos Queiroz beschreibt das Spiel in wenigen Worten: „Heute Abend ist ein Nationalheld geboren. Abbas hat am Ende gegen den Iran gewonnen. Was kann ich machen, wenn ein Torwart vier Bälle hintereinander hält?“ Die Fans widersprechen dem nicht, sie kennen an diesem Abend nur einen Namen: Abbas. Für Trainer Queiroz wird es jetzt ernst. Die Qualifikation des Irans ist gefährdet. Von Verantwortung will er nichts hören, Schuld war der Rasen, die Schiedsrichter und eben Abbas. Für die Libanesen ist all das nicht wichtig. Es geht jetzt nicht um Brasilien, sondern nur um diesen einen Sieg und der wird jetzt gefeiert.

Dieser Artikel ist am 13. September 2012 bereits auf 11FREUNDE erschienen.

Mittwoch, 19. September 2012

Der Libanon schafft es auf die Konsole ! (Teil II)

Das offizielle Cover von PES 2013.
Wie ihr sicherlich mitbekommen habt, haben wir schon am 12. September darüber berichtet, dass die libanesische Nationalmannschaft dieses mal in Pro Evolution Soccer 2013 (kurz: PES 2013), der Konami-Fußballreihe, vertreten und spielbar sein wird. Da das Spiel schon morgen offiziell in den Handel kommt veröffentlichen wir hier nun den offiziellen libanesischen Kader, der im Spiel sein wird. Die Spieler der libanesischen Nationalmannschaft werden zwar zunächst falsche Namen haben aber diese kann man ganz einfach durch den Editor-Modus bearbeiten und das garantiert dann auch vollen Spielpaß !

Position - Nummer - falscher Name - richtiger Name

TW - 1 - Ei Temat - Ziad EL SAMAD
IV - 3 - Montumud - Youssef MOHAMAD
IV - 16 - En Wajjarn - Bilal NAJARIN
RV - 5 - Dorabou - Ramez DYOUB
LV - 18 - Iswahali - Walid ISMAIL
DMF -15 - Fatihan - Haytham FAOUR
DMF - 20 - Ansar - Roda ANTAR (C)
AMF - 10 - Asba Madwi - ABBAS ATWI
AMF - 11 - Zamarhek - Ahmad ZREIK
ST - 7 - Mouseek - Hassan MAATOUK
ST - 17 - Elalimaaf - Mahmoud EL ALI
TW - 21 - Hamelhalil - Mohammed HAMMOUD
TW - 23 - Habussein - Abbas HASSAN
IV - 6 - Kaitan - Abbas KENAAN
IV - 2 - Salimadi - Ali AL SAADI
RV - 4 - Youbaquif - Mohammed Baqir YOUNES
DMF - 12 - Chapahar - Mohamad CHAMASS
ZMF - 8 - Daresik - Hussein DAKIK
AMF - 19 - Madertan - Nader MATAR
HS - 13 - Mokhram - Akram MOGHRABI
HS - 14 - Chasinto - Hassan CHAAITO
CF - 22 - Gheradam - Mohamad GHADDAR
CF - 9 - Halmil - Mohamad HAIDAR

Freitag, 14. September 2012

Hassan Maatouk: „Es ist cool, wenn die Fans meinetwegen kommen“


Interview von Helen Staude / Foto Björn Zimprich



Hassan Maatouk ist Nationalspieler im Libanon. Gerade unterschrieb er einen neuen Vertrag in Dubai, spielt jetzt für Emirates Club. Mit uns sprach er kurz vor dem Sensationssieg gegen den Iran warum Fans so wichtig sind und, dass Libanon den Iran schlagen kann.

Nahost Fußball: Hassan Maatouk, im Libanon sind die Menschen derzeit verrückt nach Fußball. Sie haben aber  libanesische Fans auf der ganzen Welt, vor allem auch in Deutschland. Was bedeutet das für Sie?

Hassan Maatouk: Die Nationalmannschaft spielt in letzter Zeit richtig gut. Letztes Jahr haben wir uns für die letzte Runde der WM qualifiziert und auch jetzt spielen wir konstant gut. Das liegt natürlich auch an den Fans, im Stadion und vor dem Fernseher. Sie unterstützen uns. Es ist enorm wichtig, dass unsere Fans zu jedem Spiel kommen um uns anzufeuern.

 Sie kommen aus dem Süden des Landes. Kommen zu den Spielen nach Beirut auch viele Anhänger von dort?

Aber klar! Gerade von dort.

Ihre Mannschaft hat gegen Australien 3:0 verloren. Wie wollen Sie es schaffen, gegen den Iran zu bestehen?

Zuerst einmal: wir können es machen, wir können gegen den Iran gewinnen. Wir haben schon gegen viele gute Mannschaften gewonnen. Gegen Australien haben Spieler auf dem Platz gestanden, die vorher noch nie mit der Nationalmannschaft gespielt haben. Für sie war es neu, Theo Bücker hat einfach ausprobiert. Das wir verloren haben ist kein Problem. Natürlich ist der Iran eine starke Mannschaft, aber wir auch. Unser Trainer hat die Spiele der Iraner gesehen, er hat sie studiert. Er kennt die Stärken und Schwächen der Spieler und hat uns auf alles vorbereitet. Viel wichtiger ist aber, dass wir das Spiel gewinnen müssen. Wir brauchen die drei Punkte, ansonsten ist es wahrscheinlich jetzt schon vorbei. Wir werden alles daran setzen, mit drei Punkten vom Platz zu gehen.

Vor einem Jahr sind sie nach Dubai gegangen. Warum haben Sie die libanesische Liga verlassen?

Für mich ist es sehr wichtig, professionell Fußball zu spielen. Das ist wichtig für meine Entwicklung, für meine Karriere. Ich will immer besser werden. Im Libanon haben wir einfach das Problem, dass die Ligen nicht gut genug sind. Sie sind nicht professionell. Das muss sich unbedingt ändern. Wenn man eine professionelle Liga hat, können sich die Spieler endlich nur auf Fußball konzentrieren. Einige Spieler hier haben doch noch andere Jobs um mehr Geld zu verdienen.

Und das ist in Dubai anders?

Natürlich! Dort haben sie professionellen Fußball, sie haben sehr gute Ligen und einfach zu viel Geld. Ich brauche keinen Job mehr um mehr Geld zu verdienen, ich verdiene ja genug. Ich kann mich nur aufs Spiel konzentrieren und darauf, besser zu werden.

Wir haben über die Fans im Libanon gesprochen. Wie ist es in Dubai?

In den Emiraten ist das anders. Hier kommen nicht viele Fans in die Stadien. Sie gucken Fußball lieber vor dem Fernseher. Allerdings kommen viele Libanesen, die in den Emiraten wohnen, um mich zu sehen. Das ist total cool, wenn die Leute nur meinetwegen kommen!

Quelle: www.nahostfussball.com

Donnerstag, 13. September 2012

Nejmeh nach Jemen

Für Nejmeh Beirut geht es in diesem Jahr international los. So fliegt die Mannschaft um Trainer Moussa Hoijej in den Jemen um am 18.09.2012 seinen Gegner in der ersten Runde der arabischen Champions League zu treffen. Gegner wird Shaab Al Ibb sein.


Einzig Abbas Atwi, der noch einige Details mit dem Vorstand klären möchte, werden die Nationalspieler, die beim Sieg über Iran mit dabei waren, fliegen. Diese sind Ali Hamam, Hassan Al Mohamad und Mohamad Shamas.

Im letzten Test vor dem Abflung trennte man sich vom syrischen Club Al Shorta 1:1.


Moussa Hoijej reist mit folgendem Kader:

Torhüter: Nazih Assaad, Mohamad Dakramanj

Abwehr: Ali Hamam, Fabio, Khaled Hamiye, Hussein Hamdan, Samer Zeinedinne, Ahmad Tehmaz

Mittelfeld: Mohamad Shamas, Ahmad Moghrabi, Ali Remmal, Mohamad Kassem, Kassem Zein, Ali Fahs

Sturm: Hassan Al Mohamad, Mohamad Kdouh, Khaled Takkaji, Osama Saad, Mohamad Jaafar, Ibrahim Bahsoun


Al Nejmeh wird dann sehr wahrscheinlich mit folgender Aufstellung antreten:
Asaad, Hamam, Fabio, Hamdan, Hamiye, Shamas, Kassem, Al Mohamad, Jaafar, Takkaji, Saad

Mittwoch, 12. September 2012

Der Libanon schafft es auf die Konsole !

Cover von PES 2013
Gestern Abend fragten wir aus eigenem Interesse bei der offiziellen Facebook-Seite von Pro Evolution Soccer 2013 nach, ob es im neuen Spiel eventuell die libanesische Nationalmannschaft geben wird und genau das wurde uns mir folgenden Worten bestätigt:



Leider können wir das Bild nicht größer machen, da es sonst den Rahmen sprengen würde. Außerdem haben wir auch aus eigenem Interesse Name, sowie das Bild "zensiert".

Zwar werden die libanesischen Spieler im Spiel falsche Namen haben aber diese kann man ganz einfach editieren und somit verspricht es für einen selbst eine Menge Spielspaß. Das Spiel soll am 25. September offiziell in den Läden erhältlich sein.

Tag der Außenseiter in Asien



Die Überraschung des Tages
Libanon – Iran 1:0
Tor: Roda Antar (28.)

Ein weiteres Mal war Kapitän Roda Antar der große Held auf Seiten Libanons beim völlig überraschenden 1:0-Heimsieg gegen Iran. Der Mittelfeldspieler vom chinesischen Klub Shandong Luneng, der morgen seinen 32. Geburtstag feiert, köpfte nach Freistoß von Mohamad Haidar den Ball zum einzigen Treffer der Partie in die Maschen. In den ersten drei Spielen der laufenden Runde hatte er wegen einer Verletzung gefehlt. Es war nicht nur der erste Sieg der Libanesen gegen Iran, sondern auch das Ende einer langen Serie Irans, das in der WM-Qualifikation 13 Spiele in Folge ungeschlagen geblieben war.

Die Gastgeber konnten sich zudem bei ihrem Torhüter Abbas Hassan bedanken, der mit einer herausragenden Leistung maßgeblichen Anteil am Triumph hatte. Nach einer Stunde hielt der Schlussmann vom schwedischen Klub IFK Norrköping einen gefährlichen Kopfball von Mohamed Noori und in der Schlussphase verhinderte er gleich zwei Mal den drohenden Ausgleich durch Irans Kapitän Javad Nekounam. Libanon hat nun vier Punkte auf dem Konto und liegt damit gleichauf mit Iran und Katar hinter der Republik Korea.

Quelle: fifa.com

Dienstag, 11. September 2012

Libanon schlägt den Iran sensationell mit 1-0 !

Yousef Mohamad und Ali Daei bei einem Freundschaftsspiel im Jahre 2004.

Vor ca. 20.000 Zuschauern stieg am heutigen Nachmittag das vierte WM-Qualifikationsspiel in Beirut. Gegner war der dreimalige WM-Teilnehmer Iran. Die Jungs von Theo Bücker gingen als glasklare Außenseiter in diese Partie, ein wenig Hoffnung machte aber, dass man vor heimischer Kulisse spielt...

Das Spiel begann und beide Mannschaften versuchten krampfhaft das Spiel irgendwie in die Hand zu nehmen. Die Iraner versuchten dies mit einem halbwegs gepflegten Ball und die Libanesen versuchten es, wie in den vorherigen Spielen, mit Kampf und Krampf. Über weite Strecken ein langweiliges Spiel, die Iraner greifen an, die Libanesen fangen ab und wenn der Konter scheitert, irgendwie den Ball vom eigenen Tor fern halten. Doch in der 28 Minute geschah dann das, was sich nur die wenigsten vorstellen konnten. Aber ganz langsam... also, die libanesische Mannschaft erhielt so ca. 19 Meter vor dem gegnerischen Tor einen Freistoß zugesprochen und dann geschah es, Mohamad Haidar schlug den Ball auf den langen Pfosten und wer stand da ?! Genau, unser Kapitän Roda Antar und genau dieser Roda Antar köpfte das Ding in die lange Ecke. 1-0 für den Libanon. Das Stadion, die Stadt, das gesamte Land steht Kopf !
Absolvierte heute wieder ein großartiges Spiel und erzielte auch den Siegtreffer !
Nach dieser Führung merkte man bei einigen Spielern sofort das die Nerven flatterten, wie z.B. bei Hassan Maatouk der die Nr. 9 des Irans, Mohammad Khalatbari, völlig unbedrängt "umsäbelte". Dafür gab es leider zurecht auch die gelbe Karte. Ansonsten gab es in der ersten Halbzeit nur eine halbwegs nenneswerte Aktion auf unserer Seite, nämlich als Haidar einen Verteidiger Irans austanzte und den Abschluss suchte, doch das war nichts. Keine Gefahr für das Tor des Irans. Jedoch hielt man das Ergebnis und man überstand die erste Halbzeit fehlerlos und ohne Gegentor. Teil 1 der Mission Iran ist abgeschlossen. Nun stand die zweite Halbzeit an, Freund und Feind fragte sich, wie werden die Libanesen nun auftreten? Weiterhin auf die totale Defensive oder doch eher etwas höher stehen und mit einem möglichen 2-0 die Iraner endgültig auszuknocken?

Und dann gings auch in die zweite Halbzeit, der Iran packte sofort die Brechstange aus und schickte fast alle Mann in die Offensive. Der Libanon antwortete mit absolutem Beton, man konzentrierte sich nur auf die Verteidigung und wenn man den Ball in den eigenen Reihen hatte, dann ging fast alles über den starken Mohamad Haidar. Der packte sich mehrere mal den Ball und forderte immer und immer wieder den iranischen rechts-Verteidiger heraus. Dadurch gewann man natürlich Zeit und das nahm auch den Druck von den Mitspielern. Mit der Zeit bekamen die Iraner immer mehr Ecken und diese Ecken spielten sie eigentlich ziemlich gut aus, aber Gott sei dank nur eigentlich, denn Abbas Hassan rettete uns heute mind. 3, auf deutsch gesagt "den Arsch". Mit Abstand sein bestes Spiel im Dress der Nationalmannschaft, einfach eine großartige Leistung !

Der Schiri pfeift ab, der Druck fällt ab und die Sensation ist perfekt. Keiner, wirklich keiner hat es der libanesischen Mannschaft zugetraut und genau jetzt strafen sie die Kritiker. Der Libanon schlägt absolut unerwartet und sensationell den haushohen Favoriten aus Iran mit 1-0 !

Man of the Match: Abbas Hassan
Unsere Aufstellung:

Abbas Hassan - Ali Hamam, Bilal Najjarin, Yousef Mohamad, Walid Ismail - Haitham Faour, Roda Antar (C), Hassan Chaito, Abbas Atwi, Mohamad Haidar - Hassan Maatouk

Auswechslungen:

70' Minute
Roda Antar - raus
Mohammed Shamas - rein

72' Minute
Hassan Chaito - raus
Mahmoud El Ali - rein

89' Minute
Abbas Atwi - raus
Amer Khan - rein

Hier könnt ihr euch das Tor von Antar und die Glanzparaden von Abbas Hassan anschauen: